Basteln, malen, spielen und musizieren: Als Kinderpfleger betreut man Säuglinge, Kleinkinder und teilweise auch Jugendliche und unterstützt die Eltern, Erzieher und Pädagogen in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten, Ganztagseinrichtungen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Je nach Arbeitgeber sind auch Einsätze in Kliniken oder anderen Betreuungseinrichtungen möglich.
Die Berufsbezeichnung ist landesrechtlich geregelt. Je nach Bundesland lautet sie Kinderpfleger oder Sozialpädagogischer Assistent. Beide Qualifikationen bereiten auf die pädagogische Arbeit mit Kindern vor. Der Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und bringt für Menschen, die Spaß an der Arbeit mit Kindern haben, viel Freude und Erfüllung mit sich. Hier gibt es detaillierte Informationen zur Ausbildung, zum Berufsbild und zum Gehalt.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Berufsbezeichnung: Je nach Bundesland Kinderpfleger oder Sozialpädagogischer Assistent
- Art der Ausbildung: Schulische Ausbildung mit praktischen Ausbildungsphasen
- Ausbildungsdauer: In der Regel 2 Jahre, mit Erwerb der Hochschulreife bis zu 4 Jahre möglich
- Zugangsvoraussetzung: Mindestens Hauptschulabschluss (je nach Bundesland weitere Voraussetzungen möglich)
- Ausbildungsvergütung: Schulische Ausbildung meist ohne Vergütung, PiA-Modelle werden vergütet
- Berufspraktische Ausbildung: Mindestens 1.350 Stunden
- Einsatzorte: Kinderkrippen, Kindergärten, Horte, Ganztagseinrichtungen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
- Aufgaben: Betreuung, Förderung, Pflege, Freizeitgestaltung sowie Unterstützung der kindlichen Entwicklung
- Mediangehalt: brutto pro Monat
- Arbeitszeiten: Meist geregelte Arbeitszeiten, Schicht- und Wochenenddienste je nach Einrichtung möglich
Was macht ein Kinderpfleger?
Kinderpfleger können in verschiedenen Einrichtungen arbeiten, in denen Kinder betreut werden müssen. Mit anderen sozialpädagogischen Fachkräften oder Kinderkrankenpfleger/innen kümmern sie sich meist um Säuglinge und Kleinkinder. Ihre Aufgaben liegen in erster Linie in der Versorgung, Erziehung und Pflege. Die Haupttätigkeiten sind:
- Zubereitung von Mahlzeiten
- Füttern der Kleinkinder
- Förderung des Ordnungs- und Reinigungssinns
- Unterstützung beim Ankleiden und der Körperpflege
- Gestaltung der Freizeit inkl. Feste und Feiern
Wichtig im Alltag der Kinderpflegerinnen und – pfleger ist die Einbeziehung der Kinder in die Tätigkeiten. Damit wird deren Entwicklung gefördert. Wichtig dabei ist ihre Vorbildfunktion, anhand derer sie ihre eigenen Fähigkeiten und Einstellungen ausbilden.
Herausfordernd ist dabei, die unterschiedlichen Entwicklungsstadien, Neigungen und Bedürfnisse der Kinder zu berücksichtigen und darauf aufbauend die richtigen Beschäftigungen auszuwählen oder die Sprachentwicklung zu fördern. Diese Erkenntnisse sind auch wichtig in der Unterstützung des kindlichen Spiels. Dabei überlegen sie sich, welche Spielmaterialien für welche Altersgruppen angemessen und pädagogisch interessant und sinnvoll sind.
Weiterhin hilft ein Sozialpädagogischer Assistent bei der Körperpflege, plant Mahlzeiten und sorgt für eine ordentliche Umgebung. Teilweise kann es auch um die Betreuung Jugendlicher gehen. Auch hier muss die Beschäftigung und pädagogische Betreuung altersgemäß angepasst werden.
Kinderpfleger Ausbildung – Überblick
Die Ausbildung zum Kinderpfleger ist landesrechtlich geregelt. Dabei handelt es sich um eine schulische Ausbildung, in der angehende Sozialpädagogische Assistenten sowohl theoretische als auch praktische Inhalte kennenlernen. Mithilfe von Praktika können Azubis das Gelernte im echten Arbeitsleben umsetzen und den Arbeitsalltag kennenlernen.

Kinderpfleger Ausbildung – Zugangsvoraussetzungen
Voraussetzung für eine Ausbildung zum Kinderpfleger ist mindestens ein Hauptschulabschluss. Einige Bundesländer und Bildungseinrichtungen setzen auch Vorkenntnisse im hauswirtschaftlichen oder sozialpflegerischen Bereich voraus. Gegebenenfalls müssen Berufsanwärter einen Nachweis über die gesundheitliche Eignung und ein Führungszeugnis vorlegen. Je nach Bundesland oder Berufsfachschule kann außerdem der Nachweis eines Praktikumsplatzes oder einer kooperierenden Praxiseinrichtung erforderlich sein.
An persönlichen Eigenschaften sollte ein angehender Sozialpädagogischer Assistent Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und Kreativität mitbringen. Weiterhin sind gute Kommunikationsfähigkeiten und gute Kenntnisse der deutschen Sprache gefragt, da auch der Kontakt und die Beratung von Eltern zum Berufsalltag gehört.
Vorher informieren!
Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen empfiehlt sich vorherige Kontaktaufnahme mit den Berufsfachschulen. Online finden sich leicht Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer oder E-Mail-Adresse der Ansprechpartner.
Kinderpfleger Ausbildung – Form und Aufbau
Neben dem theoretischen Unterricht umfasst die Ausbildung zum Kinderpfleger mehrere Praktika in Kindergärten oder Kinderheimen. Je nach Bundesland ist ein einjähriges Berufspraktikum verpflichtend. Der Unterricht selbst umfasst 32 Stunden die Woche und kann in den berufsübergreifenden Lernbereich und den beruflichen Lernbereich unterteilt werden. Umfang und Aufbau unterscheiden sich je nach Bundesland. Die folgende Übersicht präsentiert beispielhaft die Wochenstundenverteilung im Ausbildungsgang in Baden-Württemberg.
| Lernbereich / Fach | Fachstufe I (Unterrichtsstunden) | Fachstufe II (Unterrichtsstunden) |
|---|---|---|
| Berufsübergreifender Lernbereich | ||
| Deutsch/Kommunikation | 120 | 120 |
| Mathematik | 80 | 80 |
| Fremdsprache (Französisch oder Englisch) | 80 | 80 |
| Wirtschafts- und Sozialkunde | 40 | 40 |
| Religionslehre / Allgemeine Ethik | 40 | 40 |
| Sport / Gesundheitsförderung | 80 | 80 |
| Summe berufsübergreifender Lernbereich | 440 | 440 |
| Berufsbezogener Lernbereich | ||
| Berufliche Kompetenz I | 360 | 360 |
| Berufliche Kompetenz II | 360 | 360 |
| Berufliche Kompetenz III (Kindertagespflege) | 80 | 80 |
| Fachpraktikum | 200 | 200 |
| Summe berufsbezogener Lernbereich | 1.000 | 1.000 |
| Gesamtstundenzahl | 1.440 | 1.440 |
Darüber hinaus sind mindestens 1.350 Stunden berufspraktische Ausbildung abzuleisten.
Kinderpfleger Ausbildung – Inhalte
Der theoretische Teil der Kinderpfleger-Ausbildung vermittelt das nötige Hintergrundwissen. Dazu gehören zum Beispiel Fächer wie Sozialpädagogik, Hauswirtschaft, Musik und Musikerziehung, Gesundheitslehre und Werkerziehung. Der Unterricht besteht dabei keinesfalls nur aus grauer Theorie. Es wird musiziert und gekocht, gebastelt und gemalt.
In den Praxisphasen wenden die Azubis das erlernte Wissen in der direkten Arbeit mit Kindern an. In den Erziehungseinrichtungen erleben die angehenden Sozialpädagogischen Assistent hautnah, was sie im späteren Arbeitsalltag erwartet. Abhängig vom Bundesland besteht die Möglichkeit, verschiedene Erziehungseinrichtungen zu besuchen und sich so ein möglichst umfassendes Bild der verschiedenen Tätigkeiten anzueignen.
Kinderpfleger Ausbildung – Dauer und Orte
Die Dauer der Ausbildung zur Kinderpfleger beträgt in der Regel zwei Jahre. Möchte man gleichzeitig die Hochschulreife erwerben, kann sich die Dauer auf drei bis vier Jahre verlängern.
Für Kinderpflegerinnen und -pfleger werden Ausbildungsplätze an Berufsfachschulen und Berufskollegs vergeben. Die Praktika können zum Beispiel in Kindergärten, Kinderkrippen, Kinderhorten, Kinderkrankenhäusern, Säuglingsheimen oder auch Privathaushalten absolviert werden.
Kinderpfleger Ausbildung – Abschluss
Zum Ende der Ausbildung der Sozialpädagogischen Assistenten erfolgt eine Abschlussprüfung. Wie diese Prüfung genau aufgebaut ist, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In der Regel müssen Kinderpfleger-Azubis eine schriftliche, eine mündliche Prüfung absolvieren, um den staatlich anerkannten Abschluss zu erhalten.
Die Ausbildung endet mit jeweils einer Abschlussprüfung zum Ende der schulischen und erziehungspraktischen Ausbildungsphase.
Abschlussprüfung der schulischen Ausbildung
Drei schriftliche Prüfungsarbeiten zum Abschluss der schulischen Ausbildung sind beispielsweise zu fertigen:
- Deutsch (180 Minuten)
- Berufliches Handeln theoretisch und methodisch fundieren (150 Minuten)
- Unterstützung der Sprachentwicklung (150 Minuten)
Die mündliche Prüfung dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten je Prüfling und Fach oder Handlungsfeld. Sie findet in mindestens einem Fach oder Handlungsfeld oder statt, sie soll insgesamt in nicht mehr als drei Fächern und Handlungsfeldern stattfinden. Auf Grund der Vornoten werden die Fächer von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bestimmt.
Die mündliche Prüfung kann sich auf alle maßgebenden Fächer und Handlungsfelder des Pflichtbereichs erstrecken. Lediglich der Bereich »Berufspraktisches Handeln« ist der erziehungspraktischen Prüfung vorbehalten.
Abschlussprüfung Berufspraktikumsjahr
In der erziehungspraktischen Prüfung wird geprüft, ob der Prüfling die vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Kindern entsprechend dem sozialpädagogischen Auftrag beherrschen. Die erziehungspraktische Prüfung besteht aus einer schriftlichen Ausarbeitung ohne Aufsicht über einen Zeitraum von drei Werktagen und einem etwa 20 bis 30 Minuten dauernden praktischen Teil.
Perspektiven nach der Ausbildung
Es gibt eine Vielzahl an Stellenangeboten für Kinderpfleger. Denn im Bereich pädagogisch-erzieherischer Berufe herrscht ein Fachkräftemangel ebenso wie im pflegerischen Bereich. Somit hat ein Sozialpädagogischer Assistenten gute Aussichten auf eine passende Stelle. Weiterhin stellt die Ausbildung zum Kinderpfleger einen guten Einstieg in das erzieherische Berufsfeld dar. So kann man mithilfe von Weiterbildungen, zum Beispiel als Erzieher oder Fachwirt, höhere Positionen und gegebenenfalls auch eine Leitungsposition anstreben.
Kinderpfleger – Gehalt während der Ausbildung
Im Gegensatz zu einer klassischen dualen Berufsausbildung besteht bei der schulischen Ausbildung als Kinderpfleger kein Anspruch auf Vergütung. In der Regel beziehen angehende Sozialpädagogische Assistenten daher kein Ausbildungsgehalt. Schreiben die landesrechtlichen Regelungen ein einjähriges Berufspraktikum als Teil der Ausbildung vor, gibt es dafür ein Praktikumsgehalt. Wie hoch dieses ausfällt, richtet sich nach dem jeweiligen Praktikumsbetrieb. Wird die Ausbildung in einer praxisintegrierten Ausbildungsform (PiA) absolviert, erhalten Auszubildende an Einrichtungen des öffentlichen Dienstes angelehnt, eine monatliche Vergütung.
| Ausbildungsjahr | Ausbildungsgehalt (brutto monatlich) |
|---|---|
| 1. Ausbildungsjahr | 1.490,69 Euro |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.552,07 Euro |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.653,38 Euro |
Gültig von 01.05.2026 bis 31.03.2027
Um die Lebenshaltungskosten, während der nicht vergüteten schulischen Ausbildung zu decken, besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, Ausbildungsförderung zu erhalten.
Kinderpfleger – Gehalt im weiteren Berufsleben
Das Gehalt für Kinderpfleger richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Unter anderem spielen die Berufserfahrung, die Branche, der Arbeitgeber und der Arbeitsort der Sozialpädagogischen Assistenten eine Rolle. Feste Regelungen für die Bezahlung gelten, wenn der Arbeitgeber nach Tarifvertrag bezahlt. Welcher Tarifvertrag ausschlaggebend ist, hängt vom Träger der Einrichtung sowie von der Region ab. An staatlichen Einrichtungen gilt beispielsweise der Tarifvertrag im öffentlichen Dienst TVöD – Sozial- und Erziehungsdienst. Kirchliche Träger zahlen gemäß Arbeitsvertragsrichtlinien, dem Tarifvertrag ähnlichen Vereinbarungen. Private Arbeitgeber legen eigene Gehälter fest.
Das Einstiegsgehalt bei tariflich gebundenen staatlichen Einrichtungen liegt bei circa 3.119,87 € brutto im Monat. Wie hoch das Einstiegsgehalt für den Sozialpädagogischen Assistenten bei privaten Trägern ausfällt, lässt sich aufgrund der vielen unterschiedlichen Regelungen kaum einschätzen.
Mit steigender Berufserfahrung steigt auch die Vergütung. Dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit zufolge verdienen Kinderpfleger im Mittel 4.108 Euro brutto monatlich Die Gehälter sind dabei deutschlandweit sehr unterschiedlich.
Weitere Informationen zum Gehalt eines Kinderpflegers gibt es hier:
Kinderpfleger – Aufgaben im Arbeitsalltag
Im Berufsalltag des Kinderpflegers steht natürlich die Arbeit mit Kindern im Vordergrund. Abhängig von der Einrichtung, in der ein Sozialpädagogischer Assistent tätig wird, betreut man Babys, Kleinkinder, Vorschulkinder oder auch Jugendliche. Aber auch andere Aufgaben wie Planungen, Besprechungen und Beratung gehören zum Beruf.
Pflegerische Betreuung
Als Kinderpflegerin und Kinderpfleger pflegt und versorgt man Kleinkinder und Säuglinge. Dazu gehört zum Beispiel die Körperpflege, wie Baden oder Zähne putzen. Weiterhin können kranke Kinder oder auch Kinder mit Behinderung betreut werden. In einzelnen Einrichtungen unterstützen Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger bei gesundheitlichen Maßnahmen. Medizinische Tätigkeiten übernehmen sie jedoch nur im rechtlich zulässigen Rahmen sowie nach entsprechender Einweisung und Anweisung.
Fördernde Sozialerziehung
Kinderpfleger arbeiten in der Regel eng mit Erziehern und Pädagogen zusammen. Zu ihren Aufgaben gehört es hauptsächlich, die Kinder auf unterhaltsame Weise zu beschäftigen. Sie sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt und dass die Kinder auch etwas lernen. Dafür gestalten sie zum Beispiel Spielenachmittage, musizieren mit den Kindern, basteln, werken oder kochen auch einmal gemeinsam mit ihren Schützlingen. Außerdem unterstützen Sozialpädagogische Assistenten die Kinder beim Lernen und bei der Spracherziehung.
Planung und Organisation
Als Kinderpfleger wirkt man bei der Vorbereitung des Tages- und Wochenablaufs mit und plant dabei Aktivitäten und koordiniert pädagogische Angebote für die Gruppe. Der Sozialpädagogische Assistent wählt konstruktive aber gleichzeitig phantasiefördernde Spiel- und Lernmaterialen aus. Außerdem wirkt er bei der Planung pädagogischer Angebote mit und unterstützt Erzieherinnen und Erzieher bei der Umsetzung individueller Fördermaßnahmen.
Erledigen von Hausarbeit
Kinderpfleger kümmern sich nicht nur um die Kinder, sondern auch um Hausarbeiten, die in Bezug auf die Kinderpflege erledigt werden müssen. Sie sorgen zum Beispiel für Ordnung und Sauberkeit im Kindergarten oder dem Kinderzimmer. Außerdem gehört die Zusammenstellung von Mahlzeiten unter Berücksichtigung von ernährungswissenschaftlichen Richtlinien, die Zubereitung der Mahlzeiten sowie Pflege der Kinderwäsche ebenfalls zum Berufsalltag.
Beratung von Eltern
Elterngespräche gehören ebenso zum Beruf des Kinderpflegers wie die Kinderbetreuung selbst. Kinderpfleger tauschen sich mit Eltern über den Alltag der Kinder aus und unterstützen pädagogische Fachkräfte bei Elterngesprächen. Die pädagogische Gesamtverantwortung liegt in der Regel bei Erzieherinnen und Erziehern oder der Einrichtungsleitung. Außerdem arbeiten Sozialpädagogische Assistent nicht nur in Betreuungseinrichtungen für Kinder, sie können auch direkt in der Familie tätig werden. Dort stehen sie zum Beispiel Eltern bei der Betreuung von kranken oder pflegebedürftigen Kindern zur Seite und helfen dabei, den Alltag der Familie leichter und abwechslungsreicher zu gestalten.
Weitere Aufgaben
Regelmäßige Teamsitzungen gehören zum Alltag als Kinderpfleger dazu. Dabei reflektieren sie mit anderen pädagogischen Fachkräften die Tätigkeiten und Vorfälle der letzten Zeit und stellen zum Beispiel Einzelfallentwicklungen dar. Hin und wieder mal werden besondere Veranstaltungen, zum Beispiel Feste, geplant und durchgeführt.
Kinderpfleger/in Stellenangebote
Kinderpfleger – Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten als Kinderpfleger richten sich nach dem jeweiligen Arbeitgeber. In Kindertagesstätten, Kinderkrippen oder Horten arbeitet man in der Regel zu geregelten Arbeitszeiten während der Öffnungszeiten der Einrichtung. In Wohnheimen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe oder Kliniken können hingegen Schicht-, Wochenend- oder Feiertagsdienste anfallen. Auch ungeplante Überstunden sind dort möglich, etwa wenn Kinder länger betreut werden müssen, Notfälle auftreten oder personelle Ausfälle kurzfristig kompensiert werden müssen.
Kinderpfleger – Wo kann gearbeitet werden?
Die Jobmöglichkeiten als Sozialpädagogischer Assistent sind vielfältig. Denn sie können praktisch überall, wo Kinder betreut werden müssen, eine Anstellung finden. Als Kinderpflegerin und Kinderpfleger kann man in Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderhorten, Kinderheimen oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung arbeiten. Darüber hinaus können sie an Ganztagesschulen, Erholungs- und Ferienheimen oder auch in Kinderkrankenhäusern und -kliniken arbeiten.
Kinderpfleger – Weiterbildungsmöglichkeiten
Mit einer Weiterbildung lassen sich die Aufstiegs- und Verdienstchancen für Kinderpfleger verbessern. Mit Fortbildungen in Bereichen wie Kochen, kommunikative Kompetenzen, kreative Elementarerziehung, Sprachentwicklung und -förderung oder Lernpädagogik können sie ihre Kenntnisse vertiefen, neue Methoden lernen und ihr Engagement im Beruf zeigen.
Sozialpädagogische Assistent können sich weiterhin zum Beispiel als Erzieher, Fachwirt im Erziehungswesen oder als Betriebswirt im Sozialwesen weiterbilden. Oder sie absolvieren ein akademisches Studium im Bereich der Erziehungswissenschaft. Mit den letzteren Weiterbildungen stehen die Chancen auf eine Leitungsposition besonders gut und somit auch die Gehaltsaussichten.
Weitere Infos zu Weiterbildungsmöglichkeiten findest Du hier:
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Häufige Fragen zur Kinderpfleger-Ausbildung
- Wie hoch ist das Gehalt als Kinderpfleger?
- Welche Aufgaben übernimmt ein Kinderpfleger?
- Wie lange dauert die Ausbildung zum Kinderpfleger?
- Wo kann ein Kinderpfleger arbeiten?
Das Gehalt als Kinderpfleger liegt im Median bei brutto pro Monat. Berufserfahrung, Arbeitgeber, Bundesland und Tarifvertrag haben einen großen Einfluss auf den tatsächlichen Verdienst.
Ein Kinderpfleger unterstützt die Betreuung, Erziehung und Pflege von Kindern und fördert deren Entwicklung im Alltag. Je nach Einrichtung gehören auch die Gestaltung pädagogischer Angebote, die Zusammenarbeit mit Eltern sowie organisatorische Aufgaben zum Berufsbild.
Die Ausbildung zum Kinderpfleger dauert in der Regel zwei Jahre und erfolgt überwiegend an einer Berufsfachschule mit praktischen Ausbildungsphasen. Je nach Bundesland und Bildungsweg kann sich die Ausbildungsdauer verlängern.
Ein Kinderpfleger kann in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten, Ganztagseinrichtungen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sein. Je nach Arbeitgeber sind auch Einsätze in Wohnheimen oder anderen Betreuungseinrichtungen möglich.











