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Medi-Karriere Medizinische Berufe Gesundheits- und Krankenpflegehelfer

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – Ausbildung, Aufgaben und Gehalt

Krankenpflegehelfer Ausbildung

Ausbildungstyp

Schulische Ausbildung

Ausbildungsdauer

1 - 2 Jahre

Voraussetzung

Hauptschulabschluss

55 freie Ausbildungsplätze als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

  • Ausbildung
  • Gehalt
  • Jobs

Der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer unterstützt Pflegefachkräfte bei der Versorgung und Betreuung kranker oder pflegebedürftiger Menschen. Er übernimmt vor allem körpernahe Pflegemaßnahmen, beobachtet den Gesundheitszustand des Patienten und wirkt bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen mit. Welche Aufgaben er im Einzelnen ausführen darf, hängt von seiner Qualifikation, der konkreten Pflegesituation, den Vorgaben der Einrichtung und der Anleitung beziehungsweise Aufgabenübertragung durch eine Pflegefachkraft ab.

Die Ausbildung ist derzeit noch nicht bundesweit einheitlich geregelt. Je nach Bundesland unterscheiden sich Berufsbezeichnung, Dauer, Zugangsvoraussetzungen und Ausbildungsinhalte. Das ändert sich zum 1. Januar 2027: Dann startet die neue bundeseinheitliche Ausbildung zum Pflegefachassistenten. Sie soll die bislang 27 unterschiedlichen landesrechtlichen Pflegehilfe- und Pflegeassistenzausbildungen schrittweise ablösen.

Welche Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer gelten, wie der Arbeitsalltag aussieht und welches Gehalt gezahlt wird – hier zum Nachlesen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Aufgaben: Unterstützung von Pflegefachkräften bei Pflege, Betreuung, Beobachtung und Dokumentation
  • Arbeitsorte: Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Rehakliniken und ambulante Pflegedienste
  • Aktuelle Ausbildung: Bis Ende 2026 je nach Bundesland unterschiedlich geregelt
  • Neuregelung: Ab 1. Januar 2027 startet die bundeseinheitliche Ausbildung zum Pflegefachassistenten
  • Ausbildungsdauer ab 2027: 18 Monate in Vollzeit, höchstens 36 Monate in Teilzeit
  • Voraussetzung ab 2027: In der Regel Hauptschulabschluss, gleichwertiger Abschluss oder abgeschlossene Berufsausbildung
  • Perspektiven: Verkürzte Weiterqualifizierung zur Pflegefachkraft kann möglich sein
  • Bestandsschutz: Bereits erworbene landesrechtliche Berufsabschlüsse und Berufsbezeichnungen bleiben gültig

Was macht ein Gesundheits- und Krankenpflegehelfer?

Als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer unterstützt man examinierte Pflegefachkräfte bei der Pflege kranker und hilfsbedürftiger Menschen in der stationären und ambulanten Versorgung. Zum Job gehören das Mitwirken bei Therapiemaßnahmen, die Essensausgabe sowie Reinigungstätigkeiten auf Station. Auch die Dokumentation und Qualitätssicherung sind ein wichtiger Aspekt des Berufs.

Der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer arbeitet dabei nicht losgelöst von der Pflegefachkraft. Die Pflegeprozessverantwortung bleibt bei einer Pflegefachperson. Welche Tätigkeit im Einzelfall übertragen werden kann, richtet sich unter anderem nach der Stabilität der Pflegesituation und dem nachgewiesenen Kompetenzstand des Mitarbeiters.


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Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – Ausbildung

Bis Ende 2026 wird die Ausbildung in der Pflegehilfe grundsätzlich noch durch die Länder geregelt. Deshalb gibt es in Deutschland unterschiedliche Ausbildungen und Berufsbezeichnungen. Neben dem Gesundheits- und Krankenpflegehelfer bestehen beispielsweise landesrechtliche Abschlüsse als Krankenpflegehelfer, Pflegeassistent oder Altenpflegehelfer.

Auch innerhalb der bisherigen Landesausbildungen bestehen deutliche Unterschiede. In Brandenburg dauert die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer beispielsweise ein Jahr in Vollzeit oder höchstens drei Jahre in Teilzeit. Sie umfasst mindestens 600 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht sowie 1.000 Stunden praktische Ausbildung. Rheinland-Pfalz beschreibt die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer ebenfalls als einjährige Ausbildung.

Berlin bietet keine neuen regulären Ausbildungen nach dem bisherigen Berliner Krankenpflegehilfegesetz mehr an. Das Landesgesetz tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2026 außer Kraft. Die bereits erworbene Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegehelfer bleibt dort jedoch geschützt.

Ab 1. Januar 2027 tritt an die Stelle der unterschiedlichen Landesmodelle grundsätzlich die bundeseinheitliche, generalistische Ausbildung zum Pflegefachassistenten. Übergangsregelungen ermöglichen es den Ländern in bestimmten Fällen, begonnene oder noch übergangsweise gestartete Landesausbildungen nach bisherigem Recht zu Ende zu führen.

Krankenpflegehelfer Ausbildung

Bundeseinheitliche Pflegefachassistenz-Ausbildung ab 2027 – Änderungen auf einen Blick

Mit dem Pflegefachassistenzgesetz wird die Ausbildung ab dem 1. Januar 2027 bundesweit vereinheitlicht. Das ändert sich konkret:

  • Einheitliche Ausbildungsdauer: Die Vollzeitausbildung dauert künftig 18 Monate, Teilzeit ist ebenfalls möglich. Bei vorhandener Pflegeerfahrung kann die Ausbildung verkürzt werden.
  • Vergütung: Auszubildende erhalten erstmals durchgehend eine angemessene Ausbildungsvergütung.
  • Bundesweite Anerkennung: Der Abschluss gilt in allen Pflegebereichen – vom Krankenhaus über die stationäre Altenpflege bis zur ambulanten Versorgung. Auch ausländische Abschlüsse sollen leichter anerkannt werden.
  • Zugangsmöglichkeiten: Grundsätzlich wird ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt. In Ausnahmefällen ist der Einstieg auch ohne Schulabschluss möglich, wenn die Pflegeschule eine erfolgreiche Ausbildung für wahrscheinlich hält.
  • Mehr Durchlässigkeit: Der Abschluss als Pflegefachassistent kann auf eine spätere Ausbildung zur Pflegefachkraft angerechnet werden.
  • Klares Kompetenzprofil: Aufgaben werden künftig eindeutiger zwischen Pflegefachkräften und Pflegefachassistenten verteilt, um Fachkräfte gezielt zu entlasten.

Voraussetzungen

Für eine derzeit noch angebotene landesrechtliche Ausbildung gelten die Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes. Häufig werden ein Hauptschulabschluss oder eine gleichwertige Schulbildung sowie die gesundheitliche Eignung verlangt. Teilweise genügt alternativ eine abgeschlossene Berufsausbildung.

Deutschkenntnisse, ein ärztliches Zeugnis, ein Führungszeugnis oder bestimmte Immunitäts- und Impfnachweise können je nach Landesrecht, Schule und Einsatzort ebenfalls erforderlich sein. Ein Sprachniveau B2 ist jedoch keine bundesweit einheitliche Zugangsvoraussetzung für sämtliche bisherigen Ausbildungen. Bewerber sollten deshalb die Anforderungen der jeweiligen Schule und des praktischen Ausbildungsträgers prüfen.

Persönliche Voraussetzungen für die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer sind Engagement, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein, um die alltäglichen Aufgaben gewissenhaft durchzuführen. Außerdem sollte man selbstständig arbeiten können und kontaktfreudig sein. Interesse an der Arbeit mit Menschen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen. Physische und psychische Belastbarkeit sind (wie in allen pflegerischen Berufen) äußerst wichtig, da man oft im Schichtdienst arbeitet und auch mit emotionalen Themen wie dem Tod konfrontiert wird.

Aufbau und Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung wechseln sich theoretischer und praktischer Unterricht mit Einsätzen in Pflegeeinrichtungen ab. Die genauen Stundenumfänge richten sich bis Ende 2026 beziehungsweise während des Übergangs nach dem jeweiligen Landesrecht. Die neue Pflegefachassistenzausbildung ab 2027 dauert 18 Monate in Vollzeit. Der praktische Anteil überwiegt. Die Ausbildung vermittelt unter anderem die Fähigkeit, in nicht komplexen Pflegesituationen bestimmte Aufgaben selbstständig durchzuführen und in komplexen Pflegesituationen an der Versorgung mitzuwirken.

Alte und neue Pflegefachassistenz-Ausbildung im Vergleich

Ausbildungsbeginn vor 1. Januar 2027 Ausbildungsbeginn ab 1. Januar 2027
Rechtsgrundlage Landesrechtliche Regelungen der einzelnen Bundesländer Pflegefachassistenzgesetz – PflFAssG (BGBl. I 2025 Nr. 259)
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung PflFAssAPrV
Berufsbezeichnung 27 unterschiedliche Bezeichnungen je nach Bundesland, z. B.

  • Altenpflegeassistent
  • Gesundheits- und Pflegeassistent
  • Pflegefachassistent
  • Pflegeassistent
Pflegefachassistentin / Pflegefachassistent
(alternativ: Pflegefachassistenzperson)
Dauer Vollzeit: 1 Jahr
Teilzeit: 18 Monate
Verkürzung: möglich bei Vorqualifikation
Vollzeit: einheitlich 18 Monate
Teilzeit: bis zu 36 Monate
Verkürzung: möglich bei einschlägiger Berufserfahrung (z. B. auf 12 Monate oder weniger)
Stundenumfang Theorie Mindestens 700 Stunden Mindestens 1.050 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
Stundenumfang Praxis Mindestens 900 Stunden Mindestens 1.280 Stunden
davon 3 Pflichteinsätze à 240 Stunden:
– Stationäre Langzeitpflege
– Ambulante Langzeitpflege
– Stationäre Akutpflege (Krankenhaus)
+ 120 Stunden weitere Einsätze (z. B. Hospiz, Rehabilitation, Psychiatrie)
Mindestens 440 Stunden beim Träger der praktischen Ausbildung
Praxisanleitung: mind. 10 % der Praxiszeit
Zugangsvoraussetzungen Hauptschulabschluss (HSA) oder gleichwertiger Abschluss
Häufig: Gesundheitszeugnis und polizeiliches Führungszeugnis
Ggf.: Deutschkenntnisse
Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss
Gesundheitszeugnis und polizeiliches Führungszeugnis weiterhin erforderlich
Inhaltliche Schwerpunkte / Kompetenzen – Körperpflege und Grundpflege in stabilen Pflegesituationen (selbstständig)
– Alltagsunterstützung, Haushaltsführung
– Pflegeplanung und Dokumentation (mitwirkend)
– Ärztlich angeordnete Maßnahmen (mitwirkend/unterstützend)
– Assessment und Vitalzeichenerhebung
– Notfallversorgung
– Palliativpflege (mitwirkend)
– Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Kompetenzniveau variiert je nach Bundesland und Ausrichtung (Alten-/Kranken-/Generalistische Pflege)
– Selbstständige Pflegemaßnahmen in nicht komplexen Pflegesituationen
– Mitwirkung in komplexen Pflegesituationen unter Pflegefachverantwortung
– Pflegebedarfserhebung (unterstützend)
– Mobilität, Alltagskompetenz, Demenzversorgung
– Dokumentation und Pflegestandards
– Palliativbegleitung
– Lebenserhaltende Sofortmaßnahmen
Abschlussprüfung Schriftliche Prüfung: Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstständigkeit
Praktische Prüfung: in realer Pflegesituation
Abschluss: staatlich anerkannt oder staatlich geprüft
Staatliche Prüfung (3 Teile):
– Schriftlich
– Mündlich
– Praktisch (in realer Pflegesituation)
Abschluss: Erlaubnisurkunde Pflegefachassistent

Ausbildungsorte

Der Unterricht findet an einer staatlichen, staatlich genehmigten oder staatlich anerkannten Pflegeschule statt. Die praktische Ausbildung wird bei einem zugelassenen Träger und bei kooperierenden Einrichtungen absolviert. Dazu gehören insbesondere:

  • Krankenhäuser
  • stationäre Pflegeeinrichtungen
  • ambulante Pflegeeinrichtungen

Ab 2027 schließt der Träger der praktischen Ausbildung mit dem Auszubildenden einen Ausbildungsvertrag und organisiert die vorgeschriebenen Einsätze. Die Pflegeschule trägt die Gesamtverantwortung für die Abstimmung von Unterricht und praktischer Ausbildung.

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – Perspektiven nach der Ausbildung

Die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer gilt als guter Einstieg in die Pflegebranche und eignet sich als erster Baustein für eine Karriere im Pflegebereich. Bewerber mit Hauptschulabschluss können über diese ein- bis zweijährige Ausbildung zusätzlich den Realschulabschluss erwerben und einen Schritt auf der Karriereleiter machen. Der erfolgreiche Abschluss kann etwa bei der höherwertigen Ausbildung als Pflegefachkraft angerechnet werden und so die Ausbildungszeit verkürzen.

Ausbildungsplätze als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Pflegeassistent / Krankenpflegehelfer mit Ausbildung (m/w/d)
Stiftsstraße 2, 04317 Leipzig
hesena
03.08.2026

Ausbildung zum/zur Krankenpflegehelfer*in(w/m/d) | AM SCHLOSS
Wilsdruf
KATHARINENHOF am Schloss
03.08.2026

Ausbildung Gesundheits- und Pflegeassistent (w/m/d) - (GPA)
21037 Hamburg
Pflegeteam Harmonia GmbH Co KG
03.08.2026

Auszubildende (m/w/d) zum/zur Krankenpflegehelfer/in
Bad Homburg vor der Höhe
Hochtaunus Kliniken
03.08.2026

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (m/w/d)
Auf dem Säer 1, 72622 Nürtingen
medius KLINIKEN gemeinnützige GmbH
03.08.2026

Pflegekraft, Altenpflegehelfer oder Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (w/m/d) mit einjähriger Ausbildung und Führerschein
Dammstraße 3, 74182 Obersulm
Evangelische Stiftung Lichtenstern
03.08.2026

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (m/w/d) ab 01.04.2027
71032 Böblingen
Akademie für Gesundheitsberufe im Klinikverbund Südwest
03.08.2026

Auszubildende zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (m/w/d)
Freiburg
St Josefskrankenhaus und Loretto Krankenhaus Freiburg
03.08.2026

Ausbildung zum Gesundheits- und Pflegeassistent m/w/d
21149 Hamburg
Pflegedienst T Mertins GmbH
03.08.2026

Pflegehelfer mit 1-Jähriger Ausbildung – Gesundheits- und Krankenpflegehelfer oder Altenpflegehelfer (m/w/d)
75179 Pforzheim
ARCUS Kliniken
03.08.2026

Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (m/w/d)
Winnenden
Rems Murr Kliniken
03.08.2026

Ausbildung zur Gesundheits- und Pflegeassistenz (m/w/d)
22087 Hamburg
Vereinigte Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft vhw
03.08.2026

Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (w/m/d)
Guttmannstraße 1, 76307 Karlsbad
SRH Klinikum Karlsbad Langensteinbach
03.08.2026

Ausbildung zum Krankenpflegehelfer (m/w/d)
09405 Zschopau
Erzgebirgsklinikum gGmbH
03.08.2026

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (m/w/d)
14547 Beelitz
Kliniken Beelitz GmbH
03.08.2026

Zu allen freien Ausbildungsplätzen als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Was verdient eine Gesundheits- und Krankenpflegehelfer in der Ausbildung?

Bei den bisherigen landesrechtlichen Ausbildungen ist eine Vergütung nicht bundesweit einheitlich geregelt. Ob und in welcher Höhe der Auszubildende bezahlt wird, hängt unter anderem vom Bundesland, vom Ausbildungsträger und von einem anwendbaren Tarifvertrag ab. In tarifgebundenen Einrichtungen, etwa bei der Diakonie nach den AVR Württemberg, sind monatlich rund 1.414 Euro möglich; private Einrichtungen zahlen häufig weniger.

Ab 2027 hat jeder Auszubildende in der neuen Pflegefachassistenzausbildung Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung während der gesamten Ausbildung. Das Pflegefachassistenzgesetz legt jedoch keinen festen bundesweiten Eurobetrag fest. Die konkrete Höhe kann sich insbesondere aus einem Tarifvertrag ergeben.

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – Gehalt im Beruf

Das Gehalt als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer unterscheidet sich zwischen öffentlichen, kirchlichen und privaten Arbeitgebern.  Im Mittel verdienen Gesundheits- und Krankenpflegehelfer 3.596 Euro brutto im Monat. Auch weitere Faktoren wie das Geschlecht, das Alter, die Berufserfahrung und das Bundesland nehmen einen Einfluss auf das Gehalt als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer.

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – Aufgaben im Arbeitsalltag

Der Berufsalltag als Gesundheits- und Krankenpflegehelferin gestaltet sich sehr abwechslungsreich und man hat täglich mit den verschiedensten Patienten/-innen zu tun. Dabei führt man unter Anleitung und Überwachung von Pflegefachkräften wie Gesundheits- und Krankenpflegern oder Altenpflegern zahlreiche Tätigkeiten durch.

Körpernahe Pflegemaßnahmen

Der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer unterstützt den Patienten beim Waschen, Duschen, Ankleiden und bei der Mundpflege. Er hilft beim Betten und Lagern, fördert die Mobilität und unterstützt bei Bedarf bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Dabei achtet er auf die vorhandenen Fähigkeiten des Patienten und fördert dessen Selbstständigkeit.

Beobachtung des Gesundheitszustands

Eine sorgfältige Beobachtung gehört zu den wichtigsten Aufgaben. Der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer misst je nach Aufgabenübertragung beispielsweise Puls, Blutdruck, Atmung und Körpertemperatur. Auffällige Veränderungen leitet er unverzüglich an die zuständige Pflegefachkraft weiter. In einer Notfallsituation leitet er lebensrettende Sofortmaßnahmen ein und alarmiert weitere Hilfe.

Unterstützung und Begleitung

Der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer begleitet den Patienten zu Untersuchungen und Behandlungen und unterstützt ihn bei der Gestaltung seines Alltags. Dabei berücksichtigt er die Biografie, persönlichen Bedürfnisse, Kultur und Religion des Patienten. Auch die Begleitung eines schwer kranken oder sterbenden Menschen kann zum Aufgabenbereich gehören.

Hygiene und Ordnung

Der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer hält die geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorgaben ein. Er bereitet Arbeitsmaterialien vor und nach, reinigt oder desinfiziert geeignete Hilfsmittel nach den betrieblichen Vorgaben und sorgt für ein ordentliches Patientenumfeld. Allgemeine Gebäudereinigung ist dagegen nicht pauschal eine pflegerische Kernaufgabe.

Dokumentation und übertragene medizinische Maßnahmen

Durchgeführte Pflegemaßnahmen und relevante Beobachtungen werden vollständig und nachvollziehbar dokumentiert. Geeignete ärztlich angeordnete Maßnahmen darf der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer nur übernehmen, wenn sie ordnungsgemäß übertragen wurden, seinem Kompetenzstand entsprechen und die betrieblichen Vorgaben dies zulassen. Eine bloße informelle Absprache reicht beispielsweise für die Medikamentengabe nicht aus.

Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer?

Neben zahlreichen Anpassungsweiterbildungen um das Wissen etwa in den Bereichen Krankenbetreuung, Pflegedokumentation oder Hygiene im Gesundheitsbereich (zum Beispiel durch die Weiterbildung zur Hygienefachkraft) aktuell zu halten, hat man als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer auch die Auswahl an einer Vielzahl an Aufstiegsweiterbildungen.

Dabei ist es oft die naheliegendste Wahl, die Ausbildung zum Pflegefachmann (ehemals Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger) zu absolvieren, insbesondere da man diese verkürzen kann. Wer darauffolgend in eine Führungsposition aufsteigen möchte, kann das zum Beispiel durch die Weiterbildung zur Stationsleitung oder zur Heim- und Einrichtungsleitung tun.

Auch ein Studium ist für Gesundheits- und Krankenpflegehelfer mit den richtigen Voraussetzungen möglich. Insbesondere Studiengänge wie Pflegemanagement/-wissenschaft oder Medizin sind dabei interessant.

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in Stellenangebote

Pflegehelfer / Pflegefachassistenz (m/w/d)
Wiesloch
Baden-Württembergischer Landesverband für Prävention und Rehabilitation gGmbH
28.08.2026

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (m/w/d)
Freudenstadt
Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH
28.08.2026

OP-Pfleger ohne Anwesenheitsbereitschaft (m/w/d)
Frankfurt am Main
Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V.
27.08.2026

Examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger für die Intensivstation (m/w/d)
Frankfurt am Main
Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V.
27.08.2026

Pflegehelfer anästhesiologische Intensivstationen (w/m/d)
Villingen-Schwenningen
Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen GmbH
26.08.2026

Krankenpflegehelfer (w/m/d)
Itzehoe
Klinikum und Seniorenzentrum Itzehoe
26.08.2026

Krankenpflegehelfer Forensische Psychiatrie (m/w/d)
Haina (Kloster)
Vitos gGmbH
21.08.2026

Mitarbeiter*in für den ambulanten Pflegedienst (m/w/d) Pflegehelfer*in in der ambulanten Pflege (m/w/d) Pflegefachhelfer*in (m/w/d)
Treuchtlingen
AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V.
20.08.2026

Alten- und Krankenpflegehelfer (m/w/d)
Frankfurt am Main
Johanna-Kirchner-Stiftung der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V.
20.08.2026

Pflegehelfer*in (m/w/d)
Roßtal
AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V.
19.08.2026

Pflegefachhelfer*in (m/w/d)
Schwabach
AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V.
18.08.2026

Gesundheits- und Krankenpflege Helfer (m/w/d) oder Altenpflegehelfer (m/w/d)
Bad Dürkheim
MEDIAN Rhein-Haardt-Klinik Bad Dürkheim
17.08.2026

Fachkräfte (m/w/d) für die Pflege
Schweinfurt
Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH
11.08.2026

Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflegehelfer
Mannheim
Brüderklinikum Julia Lanz Mannheim
29.08.2026

Pflegefachkraft / Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – Zentrum für Alterstraumatologie
Mannheim
Brüderklinikum Julia Lanz Mannheim
29.08.2026

Pflegefachassistent / Altenpflegehelfer / Gesundheits- und Krankenpflegeassistent – Geriatrie
Paderborn
Christliches Klinikum Paderborn
26.08.2026

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer
Trier
Brüderkrankenhaus Trier
21.08.2026

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (w/m/d)
Koblenz
Katholisches Klinikum Koblenz Montabaur
18.08.2026

Pflegefachkraft / Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – Kardiologie
Mannheim
Brüderklinikum Julia Lanz Mannheim
16.08.2026

Krankenpflegehelfer w/m/d
Bonhoefferstraße 5, 69123 Heidelberg
SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg
03.08.2026

Zu den freien Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in Jobs

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer – Arbeitgeber und Arbeitszeiten

  • Gesundheits- und Krankenpflegehelfer arbeiten unter anderem in:
  • Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken
  • stationären Pflegeeinrichtungen
  • ambulanten Pflegediensten
  • Einrichtungen der Kurzzeitpflege
  • Wohn- und Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Gesundheitszentren und, abhängig vom konkreten Aufgabenprofil, Arztpraxen

In vielen Einrichtungen gehört Schichtarbeit zum Beruf. Je nach Einsatzort arbeitet der Gesundheits- und Krankenpflegehelfer auch nachts, an Wochenenden und an Feiertagen. Ambulante Dienste haben nicht zwangsläufig regelmäßige Büroarbeitszeiten; auch dort sind Früh-, Spät-, Wochenend- oder geteilte Dienste möglich. Für bestimmte Dienste können tarifliche oder arbeitsvertragliche Zuschläge gezahlt werden.

Stellenangebote für Gesundheits- und Krankenpflegehelfer

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Häufige Fragen

  1. Was ist ein Gesundheits- und Krankenpflegehelfer?
  2. Ein Gesundheits- und Krankenpfleger assistiert ausgebildeten Pflegefachkräften und kümmert sich damit um kranke und pflegebedürftige Menschen. Sie übernimmt beispielsweise grundpflegerische Aufgaben wie waschen und die Essensausgabe, achtet auf die Sauberkeit ihres Arbeitsbereichs und erledigt Dokumentationen.

  3. Was verdient man als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer?
  4. Als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer verdient man im Mittel 3.596 Euro brutto im Monat. Allerdings spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, die das Gehalt von Gesundheits- und Krankenpflegehefern beeinflussen können. Dazu zählen Alter, Geschlecht, Berufserfahrung und Region, aber vor allem die Art der Einrichtung, in der man arbeitet. Bei öffentlichen und kirchlichen Trägern kann der Verdienst höher ausfallen, da diese Institutionen tariflich vergüten. In privaten Einrichtungen fällt das Gehalt meist niedriger aus, da diese nicht an tarifliche Vorgaben gebunden sind und die Löhne ihres Personals selbst festlegen.

  5. Was muss man als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer können?
  6. Bei der Arbeit als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer kommt es auf viel Empathie, eine gute Konstitution, Nervenstärke, Geduld und eine Vorliebe zur Arbeit mit hilfsbedürftigen Menschen an. Da die Themen Krankheit und Tod häufig den Arbeitsalltag prägen, sollte man zudem psychisch gefestigt sein. Auch zeitliche Flexibilität ist gefordert, da man meist in Schichten arbeitet.

  7. Was schreibe ich in einer Bewerbung für eine Stelle als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer?
  8. In einer Bewerbung für Gesundheits- und Krankenpflegehelfer sollten der Lebenslauf, ein Motivationsschreiben sowie wichtige Zeugnisse und Zertifikate enthalten sein. Im Motivationsschreiben nennt man die Gründe dafür, warum man gut auf die ausgeschriebene Stelle passt. Das begründet man mit den persönlichen Fähigkeiten und verbindet dies mit den Anforderungen der Einrichtung. Im Lebenslauf sollten die wichtigsten schulischen und beruflichen Stationen stehen. angefangen bei der aktuellsten Position. Zeugnisse und Zertifikate belegen diese Stationen. Hierbei sollte man sich auf das wichtigste beschränken.

  9. Welche Fächer hat man in der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer?
  10. In der Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer lernt man pflegerelevante Kenntnisse aus den Bereichen Medizin und Naturwissenschaft wie Anatomie, Krankheitslehre und Pharmakologie. Aber auch die Geistes- und Sozialwissenschaften wie Pädagogik und Soziologie spielen eine wichtige Rolle.

  11. Was kann man nach der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer machen?
  12. Nach der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer kann man in Kliniken, Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen oder bei ambulanten Pflegediensten arbeiten. Wenn man sich Weiterbilden möchte, kann man eine verkürzte Ausbildung zur Pflegefachkraft anhängen. Somit steigen nicht nur die Kompetenzen, sondern auch das Gehalt. Danach stehen weitere zahlreiche weitere Karrieremöglichkeiten offen.

Quellen
  1. Bundesagentur für Arbeit, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in, https://web.arbeitsagentur.de/... (letzter Zugriff am 21.07.2026)
  2. Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer, https://masgz.brandenburg.de/... (letzter Zugriff am 21.07.2026)
  3. Deutsches Pflegeportal, Ausbildung: Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in, https://www.deutsches-pflegeportal.de/... (letzter Zugriff am 21.07.2026)
  4. Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflegehilfe, https://mwwg.rlp.de/... (letzter Zugriff am 21.07.2026)
  5. Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in, https://www.berlin.de/... (letzter Zugriff am 21.07.2026)
  6. Buzer.de, Gesetz über den Pflegefachassistenzberuf (Pflegefachassistenzgesetz – PflFAssG), https://www.buzer.de/... (letzter Zugriff am 21.07.2026)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Redaktion
Florentina Blakaj
Florentina Blakaj
Autorin
Zuletzt aktualisiert: 21.07.2026

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. Was macht ein Gesundheits- und Krankenpflegehelfer?
  2. Ausbildung
  3. Perspektiven nach der Ausbildung
  4. Ausbildungsvergütung
  5. Gehalt im Beruf
  6. Aufgaben im Arbeitsalltag
  7. Fort- und Weiterbildungen 
  8. Arbeitgeber und Arbeitszeiten
  9. Stellenangebote

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Pflegehelfer / Pflegefachassistenz (m/w/d)
Wiesloch 28.08.2026
Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer (m/w/d)
Freudenstadt 28.08.2026
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OP-Pfleger ohne Anwesenheitsbereitschaft (m/w/d)
Frankfurt am Main 27.08.2026
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