Altenpflegehelfer arbeiten als direkte Unterstützung an der Seite von Altenpflegern bzw. von Pflegefachkräften. Der prozentuale Anteil von Senioren an der Gesamtbevölkerung in Deutschland steigt und immer mehr ältere Menschen brauchen Hilfe, weil sie den Alltag allein nicht mehr bewältigen können. Der Job gilt daher als sicher und liefert einen guten Einstieg in den Bereich der Pflege-Berufe.
Welche Voraussetzungen man für die Ausbildung zum Altenpflegehelfer und zur Altenpflegehelferin mitbringen muss, wie sich der Arbeitsalltag gestaltet, mit welchem Gehalt zu rechnen ist und welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt, ist nachfolgend übersichtlich zusammengefasst.
Das Wichtigste in Kürze
- Voraussetzungen der Ausbildung: Je nach Bundesland meist Hauptschulabschluss, gesundheitliche Eignung, Führungszeugnis und soziale Kompetenzen
- Ausbildungsform: Landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung mit Theorie- und Praxiseinsätzen
- Dauer der Ausbildung: Je nach Bundesland 1 bis 2 Jahre in Vollzeit, bis zu 4 Jahre in Teilzeit
- Ausbildungsorte: Berufsfachschulen sowie Praxiseinsätze in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder ambulanten Diensten
- Ausbildungsvergütung: Meist keine Vergütung, teilweise freiwillig 300 bis 600 € brutto monatlich
- Mediangehalt: 2.785 Euro brutto pro Monat
- TVöD-Eingruppierung: Entgeltgruppe P6 im öffentlichen Dienst
- Aufgaben: Grundpflege, Unterstützung bei delegierbaren Pflegemaßnahmen, Betreuung, Aktivierung und hauswirtschaftliche Tätigkeiten
- Weiterbildungsmöglichkeiten: Generalistische Pflegeausbildung, Fachweiterbildungen, Fachwirt Gesundheits- und Sozialwesen sowie Studium
Was macht ein Altenpflegehelfer?
Als Altenpflegehelfer ist man in erster Linie für die Unterstützung und Betreuung von Senioren in unterschiedlichsten körperlichen und psychischen Konstitutionen bei ihren alltäglichen Tätigkeiten zuständig, die diese allein nicht bewältigen können. Dazu gehören vor allem die Grundpflege, die Unterstützung bei delegierbaren pflegerischen Maßnahmen sowie die Aktivierung der Pflegebedürftigen, die Gestaltung von Freizeitaktivitäten, hauswirtschaftliche Tätigkeiten und Besorgungen. In diesem Berufsfeld arbeitet man dabei eng mit Pflegefachkräften zusammen, führt Aufgaben auf deren Anweisung hin aus und bespricht mit ihnen weitere Vorgehensweisen.
Altenpflegehelfer – Ausbildung
Während der Ausbildung an Berufsfachschulen lernen angehende Altenpflegehelfersowohl die theoretischen Inhalte als auch die praktischen Arbeitsweisen in der Altenpflege kennen. Der Aufbau der Ausbildung variiert dabei von Bundesland zu Bundesland, die Kernthemen sind jedoch gleich. In den folgenden Abschnitten wird eine Übersicht zu allen wichtigen Infos über die Ausbildung als Altenpflegehelferin und – helfer geboten.

Zugangsvoraussetzungen
Als Zugangsvoraussetzung für einen der Ausbildungsplätze als Altenpflegehelfer gilt meist mindestens ein Hauptschulabschluss. In manchen Bundesländern ist kein konkreter Schulabschluss für den Ausbildungsberuf vorgeschrieben. Schulnoten spielen eine untergeordnete Rolle. Gute Grundkenntnisse in Biologie können jedoch von Vorteil sein, um ein besseres Verständnis für medizinische Themen in der Altenpflege zu erlangen. Auch Fächer wie Hauswirtschaftslehre und Ethik/Religion bieten eine gute Grundlage für die Inhalte der Ausbildung. Zentral sind aber vor allem soziale Kompetenzen.
Wer Altenpflegehelfer werden möchte, sollte gerne mit Menschen arbeiten sowie einfühlsam, hilfsbereit, teamorientiert, verantwortungsbewusst und praktisch veranlagt sein. Gute Kommunikationsfähigkeit und eine selbstständige sowie sorgfältige Arbeitsweise sind weitere wichtige Eigenschaften als Altenpflegehelfer. Gerne gesehen ist ein vor der Ausbildung absolviertes Praktikum, um den Pflegebereich kennenzulernen. Außerdem sind die gesundheitliche Eignung (Gesundheitszeugnis), eine gute körperliche Konstitution und psychische Stabilität sehr wichtig, da ein Job in der Altenpflege recht anstrengend ist. Einige Ausbildungseinrichtungen verlangen außerdem ein Führungszeugnis.
Aufgrund der Unterschiede kann es nicht schaden, sich im Vorfeld ausgiebig zu informieren. Informationen gibt es meist auf der Internetseite des Bildungsministeriums. Mit offenen Fragen kann man sich z. B. an die dort angegebene E-Mail-Adresse wenden und danach gut vorbereitet in den Bewerbungsprozess starten.
Ausbildungsform und Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung als Altenpflegehelfer ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung.
Bezeichnungen kann je nach Bundesland variieren
In Hamburg wird beispielsweise die Berufsbezeichnung Gesundheits- und Pflegeassistent geführt, im Saarland ist es die Pflegeassistenz, in Mecklenburg-Vorpommern die Kranken- und Altenpflegehelfer.
Der Ausbildungsaufbau hängt vom Ausbildungsort und Ausbildungsträger ab, grundsätzlich besteht dieser aber aus theoretischen und praktischen Komponenten. Die Ausbildung umfasst um die 1.700 Stunden und könnte zum Beispiel wie folgt aufgebaut sein:
| Lernbereiche der Ausbildung für Altenpflegehelfer/innen | Gesamtstunden |
| Pflegefachlicher und pflegepraktischer Kompetenzbereich | 400 Std. |
| Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung | 100 Std. |
| Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit | 50 Std. |
| Altenpflegehilfe als Beruf | 100 Std. |
| Anbahnung von Kompetenzen zur altersübergreifenden pflegerischen Versorgung | 100 Std. |
| Praktische Ausbildung | 950 Std. |
Die Praxiseinsätze finden in Pflegeeinrichtungen statt, um berufstypische Abläufe und Arbeitsmethoden kennenzulernen.
Ausbildungsinhalte
Bei den Lerninhalten der Ausbildung zum Altenpflegehelfer stellen pflegerische Kenntnisse und Fähigkeiten den Hauptanteil. Dazu zählen die einzelnen Pflegetätigkeiten, aber auch Aspekte wie Planung und Dokumentation der Pflegeprozesse. Die Schüler lernen altersbedingte und alterstypische Erkrankungen kennen und den richtigen Umgang damit sowie das adäquate Verhalten in Notfällen. Auch Alltagsbewältigung, Haushaltsführung und Freizeitgestaltung werden in der Ausbildung thematisiert. Abgerundet wird der Theorieteil durch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Sozialkunde und Wirtschaftskunde. Hier nochmal die wichtigsten Inhalte zusammengefasst:
- Berufskunde der Altenpflege
- Alten- und Krankenpflege
- Pflege bei Demenz
- Pflegeplanung
- Pflegedokumentation
- Kommunikation
- Aktivierung und Beschäftigung pflegebedürftiger Menschen
Ausbildungsdauer
Die Dauer der Ausbildung zum Altenpflegehelfer beträgt – abhängig vom Bundesland – in Vollzeit ein bis zwei Jahre, in Teilzeit bis zu vier Jahre.
Ausbildungsorte
Die Ausbildung zum Altenpflegehelfer findet an Berufsfachschulen statt. Der praktische Teil kann dabei über Praktika in verschiedenen Einrichtungen durchgeführt werden. Dazu gehören zum Beispiel Krankenhäuser, geriatrische Kliniken, Altenwohn- oder Pflegeheime sowie ambulante Pflegedienste.
Ausbildungsabschluss
Die Abschlussprüfung der Ausbildung zum Altenpflegehelfer unterliegt ebenso wie der Inhalt landesrechtlichen Unterschieden. Meist schließt sie mit einer staatlichen Abschlussprüfung, die aus mindestens einem schriftlichen und einem praktischen Teil besteht. Bisweilen findet zusätzlich eine mündliche Prüfung statt. In Baden-Württemberg ist sie folgendermaßen aufgebaut:
Die praktische Prüfung besteht aus schriftlichen Ausarbeitungen und praktischer Anwendung. Hier werden die Fertigkeiten zur Durchführung der Pflege, Beratung, Betreuung und Begleitung eines alten Menschen geprüft. Dies umfasst die Lernbereiche »Aufgaben und/oder Konzepte in der Altenpflege« und »Unterstützung bei der Lebensgestaltung«. Die schriftliche Ausarbeitung ist vor Beginn der praktischen Prüfung abzugeben. Die praktische Prüfung dauert 60 bis 75 Minuten.
Die schriftliche Prüfung dauert 120 Minuten. Die Prüfungsaufgaben werden von den Berufsfachschulen für Altenpflegehilfe im Rahmen des Bildungs- und Lehrplans gestellt und sollen möglichst vollständig die Stoffgebiete abdecken.
Die mündliche Prüfung wird entweder über den Lernbereich »Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen« oder den Lernbereich »Unterstützung bei der Lebensgestaltung« durchgeführt. Sie dauert in der Regel zehn Minuten pro Lernbereich.
Perspektiven nach der Ausbildung
Die Perspektiven für ausgebildete Altenpflegehelfer sind optimal: Die Gesellschaft altert und benötigt immer mehr professionelle Unterstützung. Somit kann man insbesondere im Bereich der Altenpflege davon ausgehen, dass es nicht an Stellen mangelt und auch in naher Zukunft nicht mangeln wird. Außerdem haben Altenpflegehelfer viele Weiterbildungsmöglichkeiten und können zum Beispiel eine verkürzte generalistische Pflegeausbildung durchführen. So kann man nicht nur die Jobchancen, sondern auch die Gehaltsaussichten verbessern.
Altenpflegehelfer/in Stellenangebote
Altenpflegehelfer – Gehalt während der Ausbildung
Da es sich um eine schulische Ausbildung handelt, besteht in der Regel kein Anspruch auf eine Ausbildungsvergütung. Einige Ausbildungsträger oder Einrichtungen zahlen jedoch freiwillig eine Vergütung, die häufig zwischen 300 und 600 Euro brutto monatlich liegt.
Teilweise entstehen Kosten bei der Berufsschule, zum Beispiel Aufnahme- oder Prüfungsgebühren und sogar Lehrgangsgebühren an privaten Schulen, die von den Auszubildenden zu tragen sind.
Altenpflegehelfer – Gehalt im weiteren Berufsleben
Das Gehalt als Altenpflegehelfer hängt von der Berufserfahrung, dem Bundesland, der Art des Arbeitgebers sowie einer möglichen Tarifbindung ab. Das bundesweite Mediangehalt liegt bei 2.785 Euro brutto im Monat. Nach dem erfolgreichen Berufsabschluss können Altenpflegehelfer mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von rund 3.098 Euro brutto monatlich rechnen. Wer im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, wird in der Regel nach dem TVöD-P in die Entgeltgruppe P6 eingruppiert und profitiert von festgelegten Gehaltsstufen sowie regelmäßigen Gehaltssteigerungen. Altenpflegehelfer in der Entgeltgruppe P6 erhalten ein Einstiegsgehalt von 2907,18 € Euro brutto im Monat. In kirchlichen Einrichtungen erfolgt die Vergütung meist nach den AVR-Richtlinien. Ausführliche Informationen zum Gehalt als Altenpflegehelfer finden sich im separaten Gehaltsartikel.
Mit zunehmender Berufserfahrung steigt in der Regel auch das Einkommen. Die folgende Tabelle zeigt das Mediangehalt von Altenpflegehelfern nach Altersgruppen sowie die Unterschiede zwischen Frauen und Männern.
| Altersgruppe | Median gesamt | Weiblich | Männlich |
|---|---|---|---|
| < 25 Jahre | 2.990 € | 2.979 € | 3.013 € |
| 25-54 Jahre | 3.102 € | 3.088 € | 3.134 € |
| > 55 Jahre | 3.132 € | 3.126 € | 3.167 € |
| Gesamt | 3.098 € | 3.087 € | 3.123 € |
Weitere Infos zum Gehalt eines Altenpflegehelfers gibt es hier:
Altenpflegehelfer – Aufgaben im Arbeitsalltag
Im Zentrum der Arbeit als Altenpflegehelfer steht die sogenannte Grundpflege und auch die medizinische Pflege spielt eine wichtige Rolle. Darüber hinaus können Freizeitaktivitäten der Senioren sowie das Erledigen von hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und Besorgungen zum Beruf des Altenpflegehelfers gehören. Die Pflegeassistenten arbeiten dabei an der Seite von examinierten Altenpfleger und Krankenpfleger.
Grundpflege und medizinische Pflege
Einen Großteil ihres Arbeitsalltages verbringen Altenpflegehelfer mit der Grundpflege. Sie leisten Hilfestellung bei der Körperpflege, wie zum Beispiel beim Waschen, Duschen oder dem Toilettengang. Weiterhin gehört auch die Hilfe bei der Nahrungsaufnahme oder Hilfe beim Aufstehen, Anziehen, Ausziehen, Bettfertig machen und Zähneputzen zum Beruf. Neben der Grundpflege ist die Pflegeassistenz teilweise auch für die medizinische Pflege zuständig. So unterstützen sie, abhängig von den landesrechtlichen Regelungen und nach Delegation durch Pflegefachkräfte, bei ausgewählten behandlungspflegerischen Maßnahmen.
Gestaltung von Freizeitaktivitäten
Als Altenpflegehelfer organisiert man Aktivitäten, regt die Senioren zum Mitwirken bei Aktivitäten an, leitet sie dabei an und macht auch selbst mit. Dabei kann es sich zum Beispiel um Bastel- und Handarbeit, einen Spaziergang oder Brettspiele handeln. Weiterhin wirken sie bei der Gestaltung von Festen, Feiern und Veranstaltungen mit.
Hauswirtschaftliche Tätigkeiten und Pflichtgänge
Je nach konkreter Wohnsituation der Senioren können für Altenpflegehelfer hauswirtschaftliche Tätigkeiten anfallen, wie zum Beispiel Einkaufen gehen, Wäsche waschen, beim Aufräumen helfen und ähnliches. Weiterhin können Pflichtgänge, wie Arztbesuche oder Behördengänge, zu den Aufgaben gehören.
Beistand in schweren Lebenssituationen
Ein besonders wichtiger Part des Berufes als Altenpflegehelfer ist es, für die Senioren da zu sein und ihnen in schwierigen Situationen beizustehen. So kann zum Beispiel der Tod des Ehepartners eine besonders schwierige Lebensphase darstellen, in welcher seelischer Beistand benötigt wird.
Weitere Aufgaben
Bei Senioren mit Migrationshintergrund berücksichtigen Altenpflegehelfer insbesondere die kulturellen Besonderheiten und gehen auf diese ein. Außerdem gehört die Beratung von Angehörigen sowie Verwaltungs- und Dokumentationsarbeit zum Beruf.
Altenpflegehelfer – Arbeitszeiten
Als Altenpflegehelfer arbeitet man je nach Arbeitgeber entweder zu geregelten Arbeitszeiten oder im Schichtdienst. Während in der Tagespflege, bei sozialen Einrichtungen oder in Verwaltungsbereichen häufig feste Arbeitszeiten gelten, gehören in stationären Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und teilweise auch in ambulanten Pflegediensten Früh-, Spät-, Nacht- sowie Wochenend- und Feiertagsdienste zum Berufsalltag. Ungeplante Überstunden können erforderlich sein, wenn Pflegebedürftige akut versorgt werden müssen, Kollegen kurzfristig ausfallen oder sich die Übergabe zwischen den Schichten verzögert. Da pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr betreut werden, ist eine flexible Einsatzbereitschaft in vielen Tätigkeitsbereichen der Altenpflegehilfe wichtig.
Altenpflegehelfer – Wo kann gearbeitet werden?
Altenpflegehelfer arbeiten unter anderem in stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Hospizen sowie Einrichtungen der Kurzzeit- und Tagespflege. Die bundesweit wohl bekanntesten Arbeitgeber sind Wohlfahrtsverbände wie AWO, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie. Zusätzlich gibt es zahlreiche kommunale und private Träger.
Altenpflegehelfer – Weiterbildungsmöglichkeiten
Für Altenpflegehelfer ist die Ausbildung zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann (ehemals Altenpfleger) naheliegend. Durch die bereits vorhandene Berufserfahrung kann die Ausbildung für Pflegefachkräfte in der Regel verkürzt werden. Somit können Altenpflegehelfer ihr Gehalt erhöhen und mehr Aufgaben sowie Verantwortung übernehmen. Darüber hinaus gibt es ein breites Angebot an Fachweiterbildungen, zum Beispiel in den Bereichen Geriatrie, Pflegedokumentation und -planung, Hygiene, Palliativpflege, Schmerzmanagement in der Pflege und viele weitere. Möchte man die Karriereleiter weiter hinaufsteigen, kann man eine Weiterbildung zum/-r Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen in Erwägung ziehen. Damit qualifiziert man sich sogar für eine Leitungsposition. Wer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann außerdem ein Studium abschließen.
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Häufige Fragen zur Altenpflegehelfer-Ausbildung
- Was macht ein Altenpflegehelfer?
- Welche Voraussetzungen benötigt man als Altenpflegehelfer?
- Wie hoch ist das Gehalt als Altenpflegehelfer?
- Wo kann ein Altenpflegehelfer arbeiten?
Ein Altenpflegehelfer unterstützt Pflegefachkräfte bei der Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Zu den Aufgaben eines Altenpflegehelfers gehören vor allem die Grundpflege, die Unterstützung bei delegierbaren Pflegemaßnahmen sowie die Begleitung im Alltag.
Wer Altenpflegehelfer werden möchte, benötigt je nach Bundesland in der Regel mindestens einen Hauptschulabschluss. Zusätzlich sind Einfühlungsvermögen, Teamfähigkeit, gesundheitliche Eignung und häufig auch ein Führungszeugnis wichtige Voraussetzungen für den Beruf als Altenpflegehelfer.
Das Gehalt als Altenpflegehelfer liegt bundesweit im Median bei 2.785 Euro brutto pro Monat. Das Einstiegsgehalt als Altenpflegehelfer beträgt durchschnittlich rund 3.098 Euro brutto monatlich und kann je nach Arbeitgeber und Tarifbindung höher ausfallen.
Ein Altenpflegehelfer kann in stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Hospizen sowie Einrichtungen der Kurzzeit- und Tagespflege tätig sein. Dadurch bietet der Beruf des Altenpflegehelfers vielfältige Einsatzmöglichkeiten.










