Als Operationstechnischer Angestellter bereitet man die Operationen vor, assistiert während der OP den Ärzten, betreut die Patienten und ist für die Dokumentation der OP verantwortlich. Bei einer Operation gibt es viel zu beachten und ein reibungsloser Ablauf ist enorm wichtig. Denn selbst kleinste Fehler können fatale Konsequenzen mit sich bringen.
Wie der Berufsalltag aussieht, wie die Ausbildung aufgebaut ist und welche Gehalts- und Weiterbildungsmöglichkeiten es für Operationstechnische Angestellte gibt, erläutern wir hier.
Das Wichtigste in Kürze
- Berufsbezeichung: Seit 2022 offiziell "Operationstechnischer Assistent"; die Bezeichnung "Angestellte" inkludiert auch die erfahreneren OTAs
- Berufsbild: Operationstechnische Angestellte unterstützen Ärzte bei Operationen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf im OP
- Ausbildungsform: Bundesweit geregelte schulische Ausbildung mit praktischen Einsätzen im Krankenhaus oder ambulanten OP-Zentren
- Ausbildungsdauer: In der Regel 3 Jahre in Vollzeit, Teilzeitmodelle bis zu 5 Jahre möglich
- Inhalte: Anatomie, Chirurgie, Hygiene, Instrumentenkunde, Anästhesiologie sowie Organisation und Dokumentation im OP
- Zugang: Mittlerer Schulabschluss oder Hauptschulabschluss mit zusätzlicher Ausbildung im Gesundheitsbereich
- Gehalt: Im öffentlichen Dienst meist Eingruppierung in TVöD-Pflege P8 mit steigenden Gehältern je nach Berufserfahrung
- Einsatzorte: Krankenhäuser, Universitätskliniken, ambulante Operationszentren und Facharztpraxen mit OP-Bereich
Was macht ein Operationstechnischer Angestellter?
Operationstechnische Angestellte sind ein unverzichtbarer Teil eines OP-Teams. Gemeinsam mit den Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) unterstützen sie die Chirurgen bzw. Fachärzte bei operativen Eingriffen jeglicher Art und Dauer.
Die Operationstechnischen Assistenten tragen Mitverantwortung für die Hygiene im Operationssaal, pflegen die technischen Geräte und bereiten Instrumente und Medizinprodukte für Eingriffe nach hygienischen Vorgaben vor. Sie bereiten Patienten für chirurgische Eingriffe vor und bringen sie in die für die Operation passende Lage.
Während der Operation reichen sie den operierenden Ärzten die Instrumente und Materialien und achten auf einen reibungslosen Ablauf im OP sowie auf die Funktionsfähigkeit der benötigten Geräte und Materialien. Darüber hinaus dokumentieren sie die Eingriffe und kümmern sich um die Vorratshaltung und Ersatzbeschaffung von Operationsmaterial.
Operationstechnischer Angestellter – Ausbildung
Die offizielle Berufsbezeichnung “Operationstechnischer Assistent (OTA)” ist seit dem 1. Januar 2022 bundesweit gesetzlich geregelt. Zuvor erfolgte die Ausbildung meist auf Grundlage von Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder landesrechtlicher Regelungen.
Am 20.12.2019 wurde das “Gesetz über den Beruf der Anästhesietechnischen Assistentin und des Anästhesietechnischen Assistenten und über den Beruf der Operationstechnischen Assistentin und des Operationstechnischen Assistenten” im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Das neue Gesetz und die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung traten am 01.01.2022 in Kraft.

Zugangsvoraussetzungen
Die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten sind seit 2022 gesetzlich geregelt. In der Regel wird ein mittlerer Schulabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss verlangt. Alternativ ist der Zugang auch mit Hauptschulabschluss und einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder mit einer einjährigen landesrechtlich geregelten Pflegehelfer- oder Pflegeassistenzausbildung möglich. Zusätzlich verlangen die Schulen beziehungsweise Ausbildungsträger in der Regel gesundheitliche Eignung, Zuverlässigkeit und ausreichende Deutschkenntnisse.
Auszubildende sollten jedoch Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Hygienebewusstsein, psychische Stabilität, physische Belastbarkeit, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein mitbringen.
Um den Ärzten assistieren zu können, sollte man ein Grundverständnis für Operationsmethoden und die menschliche Anatomie besitzen, daher sind gute Grundkenntnisse in Biologie sehr hilfreich. Doch auch Chemie ist ein wichtiges Fach der Ausbildung, da Auszubildende mit chemischen Substanzen wie Desinfektionsmitteln arbeiten und so deren Wirkungsweise besser verstehen.
Wegen der engen Zusammenarbeiten mit Ärzten und anderen Kollegen im OP sind persönliche Eigenschaften wie Kommunikations- und Teamfähigkeit besonders wichtig. Ebenso brauchen Operationstechnische Angestellte ein hohes Empathievermögen, insbesondere wenn es sich um ängstliche Patienten handelt. Weiterhin sollten sie belastbar sein und sorgfältig arbeiten können, da sie sich auch in Stresssituationen keine Fehler erlauben dürfen. Daher ist im Beruf als Operationstechnischer Assistent grundsätzlich ein hohes Verantwortungsbewusstsein gefragt.
Sonstige Zugangsvoraussetzungen
Außerdem ist in diesem Beruf ist eine gute Konzentrationsfähigkeit und hohe Belastbarkeit wichtig, da manche OPs über mehrere Stunden dauern können und man auch in Stresssituationen, insbesondere bei Komplikationen, ruhig bleiben muss.
Ausbildungsform und Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung im Gesundheitswesen. Sie findet an staatlich anerkannten oder staatlich genehmigten Schulen sowie in Krankenhäusern und geeigneten ambulanten Einrichtungen statt. Grundlage sind das ATA-OTA-Gesetz und die ATA-OTA-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.
Ausbildungsinhalte
Während der Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten erlernen die Azubis wie man Apparate, Instrumente und andere relevanten Hilfsmittel nach den entsprechenden Vorgaben reinigt, desinfiziert und sterilisiert. Dann werden sie verpackt, beschriftet und gelagert. Des Weiteren erledigen Operationstechnische Angestellte alles zur Vorbereitung und Arbeit während der Operationen. Es geht um die Kontrolle und Bereitstellung der nötigen Instrumente und Apparate, sowie allgemeine Hygiene im OP-Saal und wie man die Instrumente reicht.
Unter anderem werden folgende Fächer unterrichtet:
- Anatomie und Physiologie
- Arzneimittellehre
- Allgemeine und Spezielle Krankheitslehre
- Allgemeine und Spezielle Chirurgie
- Mikrobiologie und Hygiene
- Operationslehre
- Grundlagen der Krankenpflege, Aufgaben im Ambulanzbereich und der Endoskopie
- Anästhesiologie
- Psychologie/Pädagogik
- Organisation und Dokumentation
| Kompetenzschwerpunkte der Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten | Stunden |
| Eigenverantwortliche Planung und strukturierte Ausführung berufsbezogener Aufgaben im ambulanten und stationären Bereich | 880 |
| Mitwirkung bei medizinischer Diagnostik und Therapie und eigenständige Durchführung ärztlicher Anordnungen | 340 |
| Verantwortliche Mitgestaltung interdisziplinären und interprofessionellen Handelns | 120 |
| Übernahme von Verantwortung für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, Entwicklung eines beruflichen Selbstverständnisses und Bewältigung beruflicher Anforderungen | 120 |
| Handeln nach rechtlichen Vorgaben und Qualitätskriterien | 140 |
| Kommunikation und Interaktion mit Patienten aller Altersstufen und deren Bezugspersonen unter Berücksichtigung soziologischer, psychologischer, kognitiver, kultureller und ethischer Aspekte | 120 |
| Zielgerichtetes Handeln in lebensbedrohlichen Krisen- und Katastrophensituationen | 40 |
| Hygienische Arbeitsweisen | 140 |
| Wahlpflicht zur freien Verteilung auf die Kompetenzschwerpunkte | 200 |
| Gesamtdauer | 2.100 |
Der Unterricht an einer Berufsfachschule umfasst insgesamt 2.100 Stunden, der praktische Teil der Ausbildung umfasst 2.500 Stunden sowie zusätzlich ein Pflegepraktikum von 120 Stunden in ambulanten oder stationären Einrichtungen.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung als Operationstechnischer Assistent dauert 3 Jahre in Vollzeit und bis zu 5 Jahre in Teilzeit. Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an festen Wochentagen oder in Blockform in regelmäßigen Einheiten von mehreren Wochen im Wechsel zwischen Ausbildungsstätte und Schule statt.
Ausbildungsorte
Da sich die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammensetzt, findet die Ausbildung sowohl an Berufsschulen als auch in ambulant operierenden Arztpraxen statt. Können Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Ausbildungsabschluss
Da die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten seit Beginn 2022 bundeseinheitlich geregelt ist, sind nun auch die Ausbildungs- und Prüfungsinhalte für alle Auszubildenden in Deutschland gleich. Den Berufstitel dürfen die Auszubilden jedoch erst nach bestandener Abschlussprüfung zum Ende des dritten Ausbildungsjahres tragen.
Ausbildungsplätze als Operationstechnische/r Assistent/in (OTA)
Zu allen freien Ausbildungsplätzen als Operationstechnische/r Assistent/in (OTA)
Operationstechnischer Angestellter – Gehalt während der Ausbildung
Das Ausbildungsgehalt während der Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und ist vor allem davon abhängig, ob die Auszubildenden in einer staatlichen oder privaten Einrichtung lernen. Während tarifgebundene Betriebe nach tarifvertraglichen Vereinbarungen vergüten, legen private Einrichtungen eigene Gehälter fest.
Seit Inkrafttreten des ATA-OTA-Gesetzes erhalten Auszubildende in vielen öffentlichen Krankenhäusern eine Ausbildungsvergütung nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD-Pflege). Die folgende Tabelle zeigt mit welcher Ausbildungsvergütung in den entsprechenden Lehrjahren zu rechnen ist.
| Ausbildungsjahr | Ausbildungsvergütung |
|---|---|
| 1. Ausbildungsjahr | 1.365,24 Euro |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.425,30 Euro |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.522,03 Euro |
Gültig von 01.05.2026 bis 31.03.2027
Operationstechnischer Angestellter – Gehalt im weiteren Berufsleben
Der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, gruppiert die Operationstechnischen Angestellten in die Entgeltgruppe P8. Bei tariflicher Vergütung kann somit ein Einstiegsgehalt in P8 Stufe 2 von rund 3510,30 € brutto monatlich erzielt werden. In der höchsten Stufe kann man nach mehrjähriger Berufszugehörigkeit bis zu 4305,40 € verdienen. Wenn der Arbeitgeber nicht an Tarife gebunden ist, wird das Gehalt Operationstechnischer Angestellter von verschiedenen Faktoren beeinflusst. So spielen neben dem Standort auch die Größe und Art der Einrichtung eine erhebliche Rolle.
Operationstechnischer Angestellter – Aufgaben im Arbeitsalltag
Mit der verantwortungsvollen Tätigkeit hat ein Operationstechnischer Angestellter einen wesentlichen Anteil an einem zügigen und reibungslosen Ablauf vor, während und nach den Eingriffen.
Operationstechnische/r Assistent/in (OTA) Stellenangebote
Zu den freien Operationstechnische/r Assistent/in (OTA) Jobs
OP-Vorbereitung, -Durchführung und -Nachbereitung
Bevor die Operation losgehen kann, müssen zunächst Vorbereitungen getroffen werden. Der Operationsraum muss nach den gegebenen Vorgaben „klinisch rein“ sein und auch Instrumente, Materialien und technische Geräte müssen kontrolliert, sterilisiert, desinfiziert und bereitgestellt werden. Dafür sind Operationstechnische Angestellte zuständig. Sie wissen welche Instrumente benötigt werden und bereiten diese selbstständig vor. Während der Operation assistieren sie den zuständigen Ärzten und arbeiten mit ihren Kollegen zusammen am reibungslosen Ablauf. Sie reichen die nötigen Instrumente, beobachten den Verlauf der Operation und bedienen die entsprechenden Geräte, wenn zum Beispiel Blut abgesaugt werden muss.
Patientenbetreuung
Auch die Patientenbetreuung gehört zu den Aufgaben Operationstechnischer Angestellter. Viele Patienten haben Angst vor einer OP, daher ist Einfühlungsvermögen gefragt. Operationstechnische Angestellte finden die richtigen Worte, um sie von der Angst zu befreien und sie aufzuklären. Während der OP reichst du dem Arzt die benötigten Instrumente an und überwachst den Zustand des Patienten mit. Nach der Operation sind sie ebenfalls für deren Betreuung zuständig.
Verwaltung
Auch Verwaltungsaufgaben gehören zum Berufsalltag eines Operationstechnischen Angestellten. Sie bzw. er dokumentiert zum Beispiel den Operationsablauf am Computer, sodass die Nachsorge von Patient sichergestellt werden kann.
Weitere Aufgaben
Auch das Bestellen von neuem Operationsmaterial inklusive Bestandspflege und die Mitwirkung bei der Ermittlung von Personal- und Sachkosten gehört zum Daily Business der OTA.
Operationstechnischer Angestellter – Arbeitszeiten
Operationstechnische Angestellte können in der Regel sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit Anstellung finden. Die Arbeitszeiten orientieren sich an der Einrichtung, in der man beschäftigt ist. Viele medizinische Berufe sind oftmals mit Wochenend-, Nacht- sowie Feiertagsschichten verbunden. Da Krankenhäuser und Notfallzentren jeden Tag rund um die Uhr geöffnet haben, sind Wochenend- und Feiertagsarbeit auch im Beruf der Operationstechnischen Angestellten möglich. Zwar finden an Feiertagen in der Regel nur Operationen statt, die nicht verschoben werden können. Zumindest eine Notbesetzung muss daher aber vor Ort sein.
Operationstechnischer Angestellter – Wo kann gearbeitet werden?
Operationstechnische Angestellte sind im Gesundheitswesen tätig und können dort in Krankenhäusern, Fach- und Hochschulkliniken und Facharztpraxen sowie Arzt und Zahnarztpraxen arbeiten. Insbesondere wenn diese Praxen ambulante Operationen durchführen.
In erster Linie sind Operationstechnische Angestellte dann in Operationssälen, Sterilisationsräumen, Aufwachräumen oder auch Stationszimmern tätig.
Operationstechnischer Angestellter – Weiterbildungsmöglichkeiten
Im Berufen der Bereiche Gesundheit, Medizin und Therapie wie dem des Operationstechnischen Angestellten lernt man nie aus, da sich der medizinische Kenntnisstand konstant weiterentwickelt. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildungen gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, mit denen man nicht nur sein Fachwissen erweitern und vertiefen, sondern auch das Gehalt verbessern kann.
Mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung haben Operationstechnische Angestellte viele Perspektiven. So sind sie nicht nur gefragte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt, sondern können sich auch durch Weiterbildungen oder ein Studium fachlich und persönlich qualifizieren. Sie können beispielsweise eine Weiterbildung zum Praxisanleiter im Bereich der Pflege, oder als Fachkrankenpfleger im Operations- und Endoskopiedienst anstreben. Auch der Lehrgang zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen oder ein Studium Gesundheitsmanagement oder Medizinische Assistenz ist denkbar, sobald eine Hochschulzugangsberechtigung vorliegt.
Stellenangebote für Operationstechnische Angestellte finden
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Häufige Fragen zu OTA
- Was ist ein Operationstechnischer Angestellter?
- Wie viel verdient man als Operationstechnischer Angestellter?
- Was muss man als Operationstechnischer Angestellter wissen?
- Was schreibe ich in einer Bewerbung für eine Stelle als Operationstechnischer Angestellter?
- Wie lange dauert die Ausbildung zum Operationstechnischen Angestellten?
- Was kann man nach der Operationstechnischer Angestellter Ausbildung machen?
- Wie läuft die Operationstechnischer Angestellter Ausbildung ab?
Als Operationstechnischer Angestellter, kurz OTA, arbeitet man in erster Linie im OP-Saal und unterstützt Chirurgen bei operativen Eingriffen. Dabei sind sie für die Hygiene im Operationssaal zuständig, bedienen technische Geräte, überwachen Vitalwerte und betreuen die Patienten vor und nach der Operation.
Wie viel man als OTA verdient, hängt von der konkreten Einrichtung ab und ob diese nach Tarif vergütet oder nicht. Nach TVöD verdient man zum Beispiel zwischen 3510,30 € und 4305,40 € monatlich, abhängig von der Berufserfahrung. Private Einrichtungen zahlen in der Regel ein geringeres Gehalt. Das Bundesland ist ein weiterer Einflussfaktor auf die Vergütung.
Als OTA muss man den Ablauf verschiedener Operationen kennen und wissen, wie diese vor- und nachbereitet werden. Dazu gehört auch, die Hygienevorschriften zu kennen und umzusetzen sowie der Umgang mit medizinisch-technischen Geräten. Weiterhin müssen Operationstechnische Angestellte gut mit ängstlichen Patienten umgehen können, da eine OP für viele einen großen Stressfaktor darstellt.
Für eine Bewerbung als Operationstechnischer Angestellter benötigen Bewerber ein Anschreiben, einen Lebenslauf und alle relevanten Zeugnisse. Ein Deckblatt ist optional. Beim Anschreiben sollte man auf korrekte Rechtschreibung achten und auf die Anforderungen der Stellenanzeige eingehen. Persönliche Stärken sollten idealerweise mit Beispielen, zum Beispiel aus dem Berufsalltag, belegt werden. Beim Lebenslauf sind vor allem Übersichtlichkeit und ein gut strukturiertes Layout wichtig.
Wer als Operationstechnischer Angestellter arbeiten möchte, muss eine Ausbildung von drei Jahren abschließen. In Teilzeit verlängert sich die Dauer auf bis zu fünf Jahre.
Operationstechnische Angestellte können in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens arbeiten, wie zum Beispiel Krankenhäuser, Fach- und Hochschulkliniken oder Facharztpraxen, welche ambulante Operationen durchführen.
Die Ausbildung als OTA findet in dualer Form statt. Das heißt, dass die Auszubildenden die Berufsschule besuchen, um die theoretischen Hintergründe zu lernen. Darüber hinaus lernen sie den praktischen Alltag in einer klinischen Einrichtung kennen, zum Beispiel einem Krankenhaus. Am Ende der Ausbildung findet eine Abschlussprüfung statt. Nach bestandener Prüfung dürfen Azubis den Titel “Operationstechnischer Angestellter” tragen.
- Bundesministerium der Justiz, „Gesetz über den Beruf der Anästhesietechnischen Assistentin und des Anästhesietechnischen Assistenten und über den Beruf der Operationstechnischen Assistentin und des Operationstechnischen Assistenten (ATA-OTA-G)“, 20.12.2019, https://www.gesetze-im-internet.de/ata-ota-g/BJNR276810019.html (letzter Zugriff am 17.03.2026).
- Öffentlicher Dienst Info, „TVAöD – Ausbildungsvergütung im öffentlichen Dienst (Bund)“, https://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/bund/azubi.html (letzter Zugriff am 17.03.2026).









