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Medi-Karriere Medizinische Berufe Gesundheits- und Krankenpfleger/in Gehalt

Krankenpfleger/in Gehalt in Deutschland 2026

Krankenpfleger Gehalt Verdienst

Ausbildungsvergütung

1.491 Euro
coinsolid

Einstiegsgehalt

3.870 Euro

Mediangehalt

4.329 Euro

1.834 freie Jobs als Gesundheits- und Krankenpfleger/in

  • Ausbildung
  • Ausbildungsvergütung
  • Freie Ausbildungsplätze
  • Gehalt
  • Bewerbung
  • Jobs
  • Karrierewege
  • Weiterbildungen

Gesundheits- und Krankenpfleger/innen übernehmen täglich Verantwortung für Patienten und gehören zu den wichtigsten Fachkräften im Gesundheitswesen. Neben abwechslungsreichen Aufgaben spielt für viele Interessierte vor allem das Gehalt eine wichtige Rolle. Dabei unterscheiden sich Einkommen je nach Arbeitgeber, Tarifvertrag, Berufserfahrung und Bundesland teils deutlich. Auch bereits während der Ausbildung erhalten angehende Pflegefachkräfte eine Vergütung. Welche Gehaltsunterschiede es gibt, wie viel Gesundheits- und Krankenpfleger verdienen und welche Faktoren den Verdienst beeinflussen, zeigt der folgende Überblick.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mediangehalt: 4.329 Euro brutto/Monat
  • TVöD Eingruppierung: Entgeltgruppe P7 (Berufseinstieg meist Stufe 2)
  • Ausbildungsgehalt: gestaffelt nach Ausbildungsjahr (ca. 1. Jahr bis 3. Jahr ansteigend)
  • Einflussfaktoren: Arbeitgeber, Tarifbindung, Berufserfahrung, Region
  • Arbeitsbereiche: Krankenhäuser, Pflegeheime, ambulante Dienste, Krankenkassen
  • Gehaltsentwicklung: Steigerung durch Erfahrungsstufen und Zuschläge möglich
  • Zuschläge: Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge erhöhen das Einkommen
  • Karrierechancen: Fachweiterbildungen, Leitungspositionen oder Studium möglich

Was verdient man als Krankenpfleger/in?

Das Krankenpfleger Gehalt pro Monat beträgt im Mittel 4.329 Euro pro Monat (brutto) in Deutschland im Jahr 2026. Wesentliche Faktoren welche das Gehalt bestimmen sind die Art des Arbeitgebers, Tarifvertrag und die Dauer der Ausübung des Berufes.

Einstiegsgehalt als Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Wie auch in der Ausbildung, richtet sich das Einstiegsgehalt eines Gesundheits- und Krankenpflegers wesentlich nach der Einrichtungsart. Erfolgreiche Absolventen können nicht nur in Krankenhäusern tätig sein, sondern auch in Facharztpraxen, Gesundheitszentren, Altenwohn- und Pflegeheimen, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, ambulanten sozialen Diensten, oder bei Krankenkassen. Entscheidend für den Verdienst eines Gesundheits- und Krankenpflegers ist jedoch vor allem, ob die Einrichtungsart öffentlich ist und somit nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) entlohnt, ob es sich um eine kirchliche Einrichtung handelt, welche sich nach den sogenannten Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) richtet, oder ob es sich um eine private Einrichtung handelt.

Unterliegt der Arbeitgeber dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD Pflege), so wird man zum Berufseinstieg der Entgeltstufe P7 zugeordnet und erhält somit ein Einstiegsgehalt von 3187,41 € pro Monat. Eine Vergütung nach den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) weicht in der Regel nicht stark von dem des TVöD ab. In privaten Einrichtungen kann das Einstiegsgehalt allerdings je nach Unternehmensgröße und Wirtschaftsstärke des Unternehmens stark variieren. Jedoch können Berufseinsteiger der Gesundheits- und Krankenpflege mit einem Einstiegsgehalt von 3.000 – 3.400 Euro brutto im Monat rechnen.

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Was verdienen Gesundheits- und Krankenpfleger während der Ausbildung?

Das Gehalt als Krankenpfleger/in im ersten Ausbildungsjahr liegt in der Regel bei um die 1.490,69 € Euro und erhöht sich im Zuge des zweiten Ausbildungsjahres auf 1.552,07 € Euro. Im dritten Ausbildungsjahr verdienen angehende Gesundheits- und Krankenpfleger im Schnitt sogar um die 1.653,38 € Euro.

Wie der Verdienst bei ausgelernten Gesundheits- und Krankenpflegern, ist auch das Ausbildungsgehalt stark von der Art der Einrichtung abhängig. Ist die Ausbildungsvergütung an einen Tarifvertrag gebunden, so können sich angehende Gesundheits- und Krankenpfleger über eine jährliche Gehaltserhöhung freuen. Denn durch den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) wird geregelt, dass das Gehalt eines angehenden Gesundheits- und Krankenpflegers während der Ausbildung um ungefähr 50 bis 100 Euro jährlich ansteigt. In kirchlichen Einrichtungen tätige Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege, verdienen ungefähr gleich viel wie im öffentlichen Dienst tätige Auszubildende.

Wird die Ausbildung in einer privaten Einrichtung absolviert so kann das Gehalt stark variieren und deshalb zwischen 10 und 30 Prozent unter dem Ausbildungsgehalt der öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen liegen, denn Arbeitgeber privater Einrichtungen sind an keinen Tarifvertrag gebunden und können das Ausbildungsgehalt somit individuell festlegen. In den meisten Fällen verfügen private Einrichtungen über einen sogenannten Haustarifvertrag. Anderenfalls lässt sich das Ausbildungsgehalt frei aushandeln.

Die nachfolgende Tabelle zeigt das Ausbildungsgehalt gemäß dem TVöD Pflege:

TVÖD Pflege Ausbildungsvergütung
1. Ausbildungsjahr 1.490,69 €
2. Ausbildungsjahr 1.552,07 €
3. Ausbildungsjahr 1.653,38 €

Gültig von 01.05.2026

Quelle: TVÖD-P

Gesundheits- und Krankenpfleger – Gehalt nach Art der Einrichtung

Wie die meisten Berufe des Gesundheitssektors, ist auch das Gehalt des Gesundheits- und Krankenpflegers von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Einer dieser Faktoren ist, ob man bei einer privaten, nicht tariflich gebundenen Einrichtung angestellt ist, oder für einen öffentlichen und tariflich gebundenen Arbeitgeber arbeitet. Ein tariflich gebundener Arbeitgeber, muss seine Arbeitnehmer nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlen. Besteht ein Arbeitsverhältnis mit einem außertariflichen Arbeitgeber, welcher nicht nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) zahlt, so fällt das Gehalt in der Gesundheits- und Krankenpflege in der Regel deutlich niedriger aus. Zwar gibt es auch private Kliniken, die sich an den Tarifverträgen orientieren, oftmals müssen sich Arbeitnehmer hier aber mit einem deutlich geringeren Gehalt zufriedengeben.

Gehalt bei öffentlichen / staatlichen Einrichtungen

Ist ein Arbeitnehmer bei einer öffentlichen oder staatlichen Einrichtung angestellt, so wird er in der Regel nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt. Ein Arbeitgeber ist dann tariflich gebunden, wenn er Mitglied der tarifvertragsschließenden Gewerkschaft und der Arbeitgeber Mitglied des abschließenden Arbeitgeberverbands ist oder selbst den Tarifvertrag mit der Gewerkschaft abgeschlossen hat.

Einstiegsgehalt Krankenpfleger TVöD

Im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) werden Gesundheits- und Krankenpfleger zum Berufseinstieg in der Entgeltgruppe 7 / Stufe 2 eingeordnet. Das Einstiegsgehalt für Berufsanfänger mit abgeschlossener Ausbildung beträgt 3187,41 €.

Als ausgelernter Gesundheits- und Krankenpfleger wird man in der Regel zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn in die Entgeltgruppe 7 eingeordnet. Über die Jahre steigt der tarifliche Verdienst als Gesundheits- und Krankenpfleger über sechs Stufen immer weiter an, sodass man zuletzt fast 30 Prozent über dem Einkommen liegt, welches zu Beginn verdient wurde. Ein Gesundheits- und Krankenpfleger erhält durchschnittlich mehr Gehalt als Arbeitnehmer, die nicht nach dem TVöD entlohnt werden. Zu beachten gilt jedoch, dass Zeitzuschläge, Feiertagszuschläge, oder Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld nochmalig gesondert hinzukommen.

Entgeltgruppe 1 2 3 4 5 6
P 16 - 5.240,05 € 5.415,90 € 5983,76 € 6645,71 € 6937,70 €
P 15 - 5132,29 € 5293,23 € 5695,60 € 6177,16 € 6361,06 €
P 14 - 5013,53 € 5170,59 € 5563,22 € 6096,68 € 6194,02 €
P 13 - 4894,78 € 5047,94 € 5430,82 € 5707,28 € 5778,68 €
P 12 - 4657,22 € 4802,61 € 5166,04 € 5389,29 € 5493,13 €
P 11 - 4419,71 € 4557,30 € 4901,27 € 5129,69 € 5233,54 €
P 10 - 4184,40 € 4312,38 € 4675,42 € 4850,63 € 4960,96 €
P 9 - 3992,39 € 4184,40 € 4312,38 € 4558,59 € 4662,42 €
P 8 - 3701,21 € 3862,80 € 4075,58 € 4247,92 € 4488,98 €
P 7 - 3510,30 € 3701,21 € 3998,33 € 4149,59 € 4305,40 €
P 6 3012,49 € 3187,41 € 3363,47 € 3737,95 € 3833,41 € 4013,41 €
P 5 2907,18 € 3146,33 € 3216,62 € 3334,09 € 3422,22 € 3629,25 €

Gültig von 01.05.2026 bis 31.03.2027

Quelle: TVÖD-P

Gehalt bei kirchlichen Einrichtungen

Ähnlich wie in öffentlichen oder staatlichen, verhält es sich auch in kirchlichen Einrichtungen. Mit 1,3 Millionen Arbeitnehmern zählen die evangelische und katholische Kirche mit ihren Wohlfahrtsverbänden Diakonie und Caritas zu den größten Pflegeanbietern in Deutschland. Daneben zählen das deutsche rote Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt oder der deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband zu den kirchlichen Einrichtungen. Die Vergütung richtet sich hier allerdings nicht nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Rechts (TVöD), sondern nach den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR), welche jedoch vergleichbar mit den öffentlichen Einrichtungen sind.

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5
EG 1 2.374,05 € 2.473,43 €
EG 2 2.666,23 € 2.780,27 €
EG 3 2.825,21 € 2.956,33 € 3.087,44 €
EG 4 3.016,72 € 3.157,91 € 3.299,09 €
EG 5 3.257,22 € 3.411,06 € 3.564,92 € 3.718,76 €
EG 6 3.369,50 € 3.529,26 € 3.689,02 € 3.848,79 €
EG 7 3.761,31 € 3.941,27 € 4.127,12 € 4.316,98 € 4.413,36 €
EG 8 4.118,87 € 4.327,88 € 4.540,04 € 4.752,18 € 4.858,25 €
EG 9 4.497,47 € 4.729,29 € 4.961,12 € 5.192,94 € 5.308,86 €
EG 10 5.111,79 € 5.375,28 € 5.638,78 € 5.902,27 € 6.034,02 €
EG 11 5.804,69 € 6.103,90 € 6.403,09 € 6.702,31 € 6.851,92 €
EG 12 6.115,84 € 6.431,09 € 6.746,35 € 7.061,60 € 7.219,22 €
EG 13 6.911,43 € 7.267,69 € 7.623,94 € 7.980,19 € 8.158,34 €

Gültig von 01.03.2025 bis 31.08.2026

Quelle: AVR Diakonie Gehaltstabelle

Gehalt bei privaten Einrichtungen

Steht man mit einem Arbeitgeber in einem Arbeitsverhältnis der außertariflich vergütet, so muss man in der Regel ein deutlich niedrigeres Gehalt in Kauf nehmen. Denn im Gegensatz zu den öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen, welche hauptsächlich die stationäre Pflege abdecken, arbeiten private Pflegedienste gewinnorientiert und versuchen deshalb die Personalkosten niedrig zu halten. Vor allem kleine private Einrichtungen sind häufig nicht im Stande ähnliche Gehälter wie in staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen zu bezahlen. Im Schnitt müssen sich Arbeitnehmer einer privaten Einrichtung mit 10 bis 30 Prozent weniger Verdienst zufrieden geben.

Gesundheits- und Krankenpfleger – Gehalt nach Bundesländern

Auch rund 30 Jahre nach der Wende verdienen westdeutsche Arbeitnehmer rund 15 Prozent mehr als ostdeutsche. Dies lässt sich vor allem darauf zurückführen, dass im Osten weniger erwirtschaftet wird als im Westen. Denn in Westdeutschland sind mehr Betriebe mit hoher Wertschöpfung angesiedelt, welche dementsprechend in der Lage sind, höhere Löhne an dessen Mitarbeiter auszuzahlen. Wie groß die Abstände zwischen Ost- und West-Löhnen in der Gesundheits- und Krankenpflege immer noch sind, offenbart besonders ein Vergleich der beiden Bundesländer Saarland und Brandenburg.

Im Folgenden werden die Mediangehälter der Gesundheits- und Krankenpfleger nach Bundesländern abgebildet.

Gesundheits- und Krankenpfleger Gehalt nach Bundesland

Alle Angaben in Euro brutto pro Monat.

In diesen Städten verdient man besonders gut

Die Schere zwischen Regionen mit höherem und niedrigerem Einkommen klafft auch in Deutschland weit auseinander. So zeigen neue Gehaltsdaten der Bundesagentur für Arbeit am Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers nicht nur ein starkes Gefälle zwischen West- und Ostdeutschland, sondern auch zwischen einzelnen Städten und Kreisen. Generell werden in Großstädten und Ballungszentren wie München, Stuttgart oder auch Köln tendenziell die höchsten Gehälter gezahlt, während ländliche Gebiete und ostdeutsche Städte am Ende der Skala zu finden sind.

Als Gesundheits- und Krankenpfleger verdient es sich in der bayrischen Hauptstadt München und Stuttgart am besten. Doch auch in Köln, Frankfurt am Main, Essen und Düsseldorf fällt das durchschnittliche Monatseinkommen eines Gesundheits- und Krankenpflegers nur wenig geringfügiger aus. Das Schlusslicht bilden die ostdeutschen Städte Leipzig und Dresden. So verdienen Gesundheits- und Krankenpfleger in Dresden knapp 600 Euro weniger als in München.

Gesundheits- und Krankenpfleger Gehalt nach Stadt

Alle Angaben in Euro brutto pro Monat.


Gesundheits- und Krankenpfleger – Gehalt nach Alter und Geschlecht

Das Gehalt in der Gesundheits- und Krankenpflege ist nicht nur von der Art der Einrichtung, sowie dessen Ansässigkeit abhängig. Wie in jedem Berufsfeld ist die Höhe der Bezahlung auch maßgeblich von Faktoren wie Alter, Berufserfahrung und Geschlecht des Arbeitnehmers abhängig. Denn obwohl Frauen häufig die gleichen Qualifikationen besitzen oder gleiche Leistungen erbringen wie ihre männlichen Kollegen, werden sie doch in fast allen beruflichen Tätigkeiten schlechter bezahlt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer.

So auch im Falle der Gesundheits- und Krankenpflege. Doch nicht nur das Geschlecht ist ausschlaggebend für den Verdienst, sondern auch das Alter sowie die Berufserfahrung des Arbeitnehmers, denn je länger man einen Beruf ausübt, desto besser fällt die Bezahlung in der Regel aus. Die folgende Tabelle vergleicht das Gehalt eines Gesundheits- und Krankenpflegers nach Alter und Geschlecht.

Kategorie Gesamt Weiblich Männlich
Gesamt 4.329 € 4.277 € 4.510 €
< 25 Jahre 4.051 € 4.051 € 4.050 €
25-54 Jahre 4.348 € 4.294 € 4.511 €
> 54 Jahre 4.675 € 4.600 € 4.949 €

Gesundheits- und Krankenpfleger – Verdienst im Vergleich mit anderen Berufen

Gesundheits- und Krankenpfleger sind für Patienten schlichtweg unersetzlich und doch herrscht in deutschen Kliniken seit geraumer Zeit ein Mangel an Pflegekräften. Derzeit fehlen laut eines von Verdi in Auftrag gegebenen Gutachtens rund 100.000 Pflegekräfte alleine in deutschen Krankenhäusern.  Die Folge ist eine nahezu dauerhafte Überlastung. Schichtarbeit, Nachtschichten und Sonn- und Feiertagsarbeit betreffen einen großen Teil der Beschäftigten. Immerhin klagen rund 27 Prozent, oftmals an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit zu kommen.

Verglichen mit anderen Berufen des medizinischen Sektors schneidet das Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers mit 4.329 Euro brutto monatlich nicht allzu schlecht ab und liegt im mittleren Bereich.

Beruf Bruttogehalt
Assistenzarzt/-ärztin 6.785 Euro
Fachkrankenpfleger/in im OP 4.519 Euro
Hebamme 3.600 Euro
Pflegefachmann/-frau 4.056 Euro
Altenpfleger/in 3.901 Euro
Altenpflegehelfer/in
2.785 Euro
Medizinische/r Fachangestellte/r 2.899 Euro

Quelle: Entgeltatlas (Bundesagentur für Arbeit)

Mehr Gehalt durch Weiterbildungen

Gesundheits- und Krankenpflegern stehen nach der Ausbildung zahlreiche Karriereoptionen offen. Gerade im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege stellen Weiterbildungen eine Möglichkeit dar, die Karriereleiter hinaufzuklettern und das Gehalt zu erhöhen, denn Pflegespezialisten sind heute gefragter als je zuvor. Doch auch um eine hohe Pflegequalität zu gewährleisten sind stetige Weiterbildungen im Bereich der Pflege essentiell.

Fachweiterbildung/Spezialisierungen

Gesundheits- und Krankenpflegern stehen nach erfolgreich absolvierter Ausbildung zahlreiche Möglichkeiten der Fachweiterbildung zur Auswahl.  So können Fachweiterbildungen beispielsweise im Bereich der Intensivpflege, Anästhesie, der Chirurgie, der Onkologie, oder im Bereich der Schmerztherapie absolviert werden. Fachweiterbildungen sind im Rahmen der Pflege besonders attraktiv, da Gesundheits- und Krankenpfleger beispielsweise im Bereich der Intensivpflege ohne spezifische Weiterbildung gar nicht eingesetzt werden können. Ist ein Arbeitgeber tariflich gebunden und zahlt entsprechend des Tarifvertrages des öffentlichen Rechts (TVöD), erhöht sich die Entgeldgruppe nach einer erfolgreich absolvierten Weiterbildung in den meisten Fällen.

Als Fachkrankenpflegerin für Intensivpflege und Anästhesie betreut man Patienten auf den intensivmedizinischen Stationen, bereitet Narkosen vor und assistiert bei der Durchführung. Durchschnittlich liegt das Gehalt eines Fachkrankenpflegers für Intensivpflege in Deutschland laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit bei rund 4.519 Euro im Monat.

Wenn eine Weiterbildung im Bereich der Psychiatrie absolviert wurde, besteht der Tagesablauf eines Fachkrankenpflegers für Psychiatrie vor allem in der Betreuung und Pflege von Patienten mit psychischen Erkrankungen, sowie in der Assistenz von medizinisch-therapeutischen Maßnahmen und Beschäftigungstherapien. Das mittlere Gehalt eines Fachkrankenpflegers für Psychiatrie liegt zwischen 3.897 Euro und 5.151 Euro pro Monat.

Administrative Weiterbildungen

Wer organisatorische Aufgaben und mehr Verantwortung übernehmen möchte, könnte über eine administrative Weiterbildung nachdenken. Folgende Möglichkeiten stehen dabei zur Auswahl:

  • Pflegedienstleitung (PDL)
  • Stationsleitung oder Bereichsleitung
  • Praxisanleitung
  • Case Management
  • Hygiene

Studium

Eine weitere Möglichkeit die Karriereleiter nach abgeschlossener Ausbildung des Gesundheits- und Krankenpflegers zu erklimmen, stellt ein Studium dar. Denn aufgrund der zunehmenden Akademisierung des Gesundheitswesens erscheint dieser Weg besonders zielführend, wenn es darum geht, als Gesundheits- und Krankenpfleger in die Führungsebene aufzusteigen.

Ein Studium kann sowohl berufsbegleitend als auch in Vollzeit oder gar per Fernstudium absolviert werden. Ein solches Studium kann in vielen verschiedenen Bereichen wie in der Gesundheitskökonomie, dem Pflegemanagement, der Prävention und Rehabilitation, im Health Care Management oder gar im Rettungswesen absolviert werden.

Mit einem abgeschlossenen Bachelor- oder Masterstudiengang und entsprechender Verantwortung ist ein Bruttoeinstiegsgehalt von rund 5.000 Euro möglich, das sich im Laufe der Berufsjahre auf bis zu über 6.000 Euro steigern kann. Dies ist in den meisten Fällen das denkbare Maximum. Zum regulären Bruttoverdienst kommen dann noch verschiedene Zuschläge wie Nachtzuschlag oder Wochenend- bzw. Feiertagszuschlag hinzu und können das monatliche Einkommen nochmals anheben.

Stellenangebote als Gesundheits- und Krankenpfleger finden

Als wichtiges Bindeglied zwischen dem Patienten und seinen Angehörigen, sowie Ärzten und Therapeuten, sind Pflegekräfte aller Art unabdingbar und leisten täglich großartiges. Wer nun auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen ist, findet bei Medi-Karriere zahlreiche, attraktive Stellenangebote als Gesundheits- und Krankenpfleger in ganz Deutschland.

Häufige Fragen zum Krankenpflege-Gehalt

  1. Wie hoch ist das Gehalt als Gesundheits- und Krankenpfleger?
  2. Das Gehalt als Gesundheits- und Krankenpfleger liegt aktuell bei einem Mediangehalt von 4.329 Euro Euro brutto pro Monat. Das tatsächliche Einkommen in der Gesundheits- und Krankenpflege hängt jedoch stark von Berufserfahrung, Bundesland und Arbeitgeber ab.

  3. Wie viel verdient man während der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege?
  4. Das Ausbildungsgehalt in der Gesundheits- und Krankenpflege steigt mit jedem Ausbildungsjahr an. Besonders in tarifgebundenen Einrichtungen profitieren Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege von festen Gehaltssteigerungen.

  5. Welche TVöD-Eingruppierung gilt für Gesundheits- und Krankenpfleger?
  6. Gesundheits- und Krankenpfleger werden im öffentlichen Dienst meist in die Entgeltgruppe P7 des TVöD Pflege eingruppiert. Mit zunehmender Berufserfahrung steigt das Gehalt in der Gesundheits- und Krankenpflege über mehrere Erfahrungsstufen weiter an.

  7. Wo verdient man in der Gesundheits- und Krankenpflege am meisten?
  8. In der Gesundheits- und Krankenpflege fallen die Gehälter besonders in westdeutschen Großstädten wie München, Stuttgart oder Frankfurt am Main hoch aus. In ostdeutschen Regionen liegt das Einkommen in der Gesundheits- und Krankenpflege dagegen oft niedriger.

Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Redaktion
Antonia Knobel
Antonia Knobel
Autorin
Zuletzt aktualisiert: 10.06.2026

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. Was verdient man als Krankenpfleger?
  2. Einstiegsgehalt
  3. Gehalt während der Ausbildung
  4. Gehalt nach Art der Einrichtung
  5. Gehalt nach Bundesländern
  6. Gehalt nach Alter und Geschlecht
  7. Verdienst im Vergleich mit anderen Berufen
  8. Stellenangebote als Gesundheits- und Krankenpfleger finden

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