Eine Kodierfachkraft arbeitet meist im Krankenhaus, bei einer Krankenkasse oder beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK). Dort kümmert sie sich um die Abrechnungen erbrachter medizinischer Leistungen, die sie in einer dafür vorgegebenen Kodierung erfasst.
Für ihre Tätigkeit benötigen Kodierfachkräfte medizinisches Know How und ein umfassendes Fachwissen über die Abrechnungsbestimmungen im Gesundheitswesen. Die Weiterbildung zur medizinischen Kodierfachkraft wendet sich daher insbesondere an Pflegefachkräfte und andere Angehörige der medizinischen Assistenzberufe.
Der folgende Überblick liefert Informationen über Aufbau und Inhalte der Kodierfachkraft-Ausbildung, über die beruflichen Perspektiven und die Verdienstmöglichkeiten für medizinische Kodierfachkräfte.
Kodierfachkräfte in Krankenhäusern
- Kodierfachkräfte unterstützen Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen, psychiatrische Kliniken und weitere Einrichtungen bei der medizinischen Dokumentation und Abrechnung.
- Zu ihren Aufgaben gehören die Prüfung von Patientenakten, die Sicherung der Dokumentationsqualität und die Bearbeitung von Anfragen des Medizinischen Dienstes.
- Die Qualifizierung erfolgt über Weiterbildungen oder Zertifikatslehrgänge, zum Beispiel bei IHK-, TÜV- oder privaten Bildungsanbietern.
- Eine medizinische, pflegerische oder verwaltungsnahe Vorbildung ist häufig von Vorteil; je nach Anbieter sind auch Quereinsteiger möglich.
- Die Dauer der Weiterbildung reicht je nach Kursmodell von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten.
- Kodierfachkräfte arbeiten meist zu geregelten Arbeitszeiten in administrativen oder medizincontrollingnahen Bereichen.
Was macht eine Kodierfachkraft?
Medizinische Kodierfachkräfte unterstützen Ärzte, Pflegepersonal und Medizincontrolling bei der vollständigen und abrechnungsrelevanten Dokumentation von Behandlungsfällen. Sie prüfen Patientenakten, Arztbriefe, OP-Berichte, Befunde und weitere Dokumentationsunterlagen und übersetzen Diagnosen sowie Prozeduren in standardisierte Kodes.
Dabei arbeiten sie insbesondere mit ICD-10-GM, OPS, den Deutschen Kodierrichtlinien und dem G-DRG-System. In psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen kann zusätzlich das PEPP-System relevant sein. Ziel ist es, medizinische Leistungen korrekt abzubilden, Abrechnungsfehler zu vermeiden und eine nachvollziehbare Grundlage für die Abrechnung mit Krankenkassen und weiteren Kostenträgern zu schaffen.
Da Kodierregeln, Entgeltkataloge und Prüfvorgaben regelmäßig angepasst werden, müssen Kodierfachkräfte ihr Fachwissen laufend aktualisieren. Sie tragen damit wesentlich zur Dokumentationsqualität, Erlössicherung und Entlastung des medizinischen Personals bei.
Kodierfachkräfte in Krankenhäusern
Im Krankenhaus sind Kodierfachkräfte häufig dem Medizincontrolling, der Patientenabrechnung oder dem Qualitätsmanagement zugeordnet. Sie prüfen, ob Diagnosen, Prozeduren, Zusatzentgelte, Beatmungszeiten, Komplexbehandlungen und weitere abrechnungsrelevante Angaben vollständig dokumentiert wurden.
Darüber hinaus unterstützen sie die externe Qualitätssicherung nach § 137 SGB V, begleiten Prüfverfahren des Medizinischen Dienstes und helfen bei der Bearbeitung von Anfragen oder Gutachten. In vielen Einrichtungen wirken Kodierfachkräfte außerdem an der Weiterentwicklung interner Dokumentations- und Kodierprozesse mit.
Kodierfachkraft – Weiterbildung
Die Qualifizierung zur Kodierfachkraft ist keine gesetzlich einheitlich geregelte Berufsausbildung, sondern erfolgt in der Regel über eine Weiterbildung oder einen Zertifikatslehrgang. Inhalte, Dauer, Zugangsvoraussetzungen und Abschluss unterscheiden sich je nach Anbieter.
Der Großteil der Teilnehmenden bringt bereits eine medizinische, pflegerische oder verwaltungsnahe Vorbildung mit. Typische Ausgangsberufe sind beispielsweise Pflegefachkraft, Medizinischer Fachangestellter, medizinisch-technische Assistenzberufe oder Tätigkeiten in Krankenhausverwaltung, Abrechnung, Medizincontrolling oder bei Kostenträgern.

Zugangsvoraussetzungen
Die genauen Zugangsvoraussetzungen legt der jeweilige Bildungsträger fest. Häufig wird eine abgeschlossene Ausbildung in einem pflegerischen oder medizinischen Beruf vorausgesetzt. Auch Beschäftigte aus der patientennahen Verwaltung, dem Abrechnungswesen, dem Medizincontrolling oder von Kostenträgern können zugelassen werden, wenn sie über Kenntnisse der medizinischen Terminologie und der Abrechnungsprozesse verfügen.
Einige Anbieter öffnen ihre Kurse außerdem für Einsteiger und Quereinsteiger. In diesen Fällen sind ein gutes Verständnis für medizinische Abläufe, analytisches Arbeiten, sorgfältige Dokumentation und sichere PC-Kenntnisse besonders wichtig.
Ausbildungsform und Ausbildungsaufbau
Die Weiterbildung zur Kodierfachkraft wird in unterschiedlichen Formaten angeboten. Möglich sind berufsbegleitende Lehrgänge, Vollzeitkurse, Teilzeitmodelle, Live-Online-Unterricht, E-Learning-Module sowie Präsenz- oder Hybridveranstaltungen.
Berufsbegleitende Kurse finden häufig morgens, abends oder an einzelnen Schulungstagen statt. Vollzeit- und Kompaktkurse vermitteln die Inhalte in kürzerer Zeit, setzen dafür aber meist eine höhere zeitliche Verfügbarkeit voraus. Viele Anbieter arbeiten mit Fallbeispielen, Kodiersoftware und praxisnahen Übungen, damit Teilnehmende die Anwendung von ICD-10-GM, OPS, DKR, DRG und gegebenenfalls PEPP direkt trainieren können.
Ausbildungsinhalte
Die Inhalte der Kodierfachkraft-Weiterbildung unterscheiden sich je nach Anbieter, umfassen aber meist folgende Themenbereiche:
| Themenbereiche | Lerninhalte |
| Medizin für Nicht-Mediziner | Anatomie der Organe und des muskuloskelettalen Systems Physiologie des Menschen Medizinische Terminologien |
| Einführung in das G-DRG-System | Berufsbild der Kodierfachkraft Pflege im DRG-System |
| Allgemeine Kodierrichtlinien | Kodierrichtlinien für Diagnosen Kodierrichtlinien für Prozeduren |
| Fachspezifische Kodierung | Kodierung in den verschiedenen medizinischen Fachbereichen wie Kardiologie etc. |
| gesetzliche Grundlagen der medizinischen Dokumentation | SGB V PrüfvV Medizinischer Dienst |
Hinzu kommen:
- Einführung in die medizinischen Klassifikationssysteme
- Dokumentation für die externe Qualitätssicherung nach § 137 SGB V
- Erlernen aktueller Software zur Kodierung und DRG-Eingruppierung
- Arbeit mit Fallbeispielen aus dem Berufsalltag
Ausbildungsdauer
Die Dauer der Weiterbildung variiert je nach Anbieter und Kursmodell deutlich. Aktuelle Angebote reichen beispielsweise von mehrtägigen Intensiv- oder Kompaktkursen über berufsbegleitende Webinarreihen bis hin zu mehrmonatigen Online-Lehrgängen. Deshalb sollten Interessierte vor der Anmeldung prüfen, ob Umfang, Lernform, Praxisanteil, Abschluss und Förderfähigkeit zum eigenen beruflichen Ziel passen.
Ausbildungsorte
Weiterbildungen zur medizinischen oder klinischen Kodierfachkraft werden von verschiedenen Bildungsträgern angeboten. Dazu zählen unter anderem IHK-Kooperationslehrgänge, TÜV-zertifizierte Kurse, private Bildungsanbieter, Online-Akademien und spezialisierte Institute für Medizincontrolling oder Klinikmanagement.
Je nach Anbieter erfolgt die Weiterbildung online, in Präsenz, hybrid oder berufsbegleitend. Da es keinen bundesweit einheitlich geregelten Abschluss gibt, lohnt sich vor der Buchung ein Vergleich der Kursinhalte, Zertifikate, Dauer, Kosten, Fördermöglichkeiten und Zielgruppen.
Ausbildungsabschluss
Nach erfolgreicher Teilnahme und bestandener Prüfung erhalten Absolventen je nach Anbieter ein IHK-Zertifikat, ein TÜV-Zertifikat oder ein Anbieterzertifikat, beispielsweise als medizinische oder klinische Kodierfachkraft.
IHK-Zertifikate dokumentieren den erfolgreichen Lernprozess und den erworbenen Kompetenzzuwachs. TÜV-Zertifikate bestätigen den erfolgreichen Abschluss einer entsprechenden Prüfung bei der TÜV Rheinland Akademie. Zusätzlich gibt es staatlich zugelassene Fernlehrgänge und weitere Zertifikatsangebote privater Bildungsträger.
Wichtig ist: Die Bezeichnung „Kodierfachkraft“ ist nicht gesetzlich geschützt. Daher sollten Interessierte auf die Anerkennung des Anbieters, die Aktualität der Inhalte und die Praxisnähe der Weiterbildung achten.
Kodierfachkraft – Perspektiven nach der Ausbildung
Die Berufsperspektiven für Kodierfachkräfte sind weiterhin gut. Krankenhäuser, psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen, Reha-Kliniken, Krankenkassen, Medizincontrolling-Abteilungen und externe Abrechnungsdienstleister benötigen Fachkräfte, die medizinische Leistungen korrekt dokumentieren, kodieren und abrechnungsrelevant aufbereiten können.
Kodierfachkräfte bilden dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen medizinischem Personal, Verwaltung und Kostenträgern. Mit wachsender Berufserfahrung sind Spezialisierungen möglich, zum Beispiel im Medizincontrolling, MD-Management, Qualitätsmanagement, Case Management, Erlösmanagement oder in der Schulung medizinischer Fachbereiche.
Kodierfachkraft – Gehalt während der Ausbildung
Während der Weiterbildung erhalten angehende Kodierfachkräfte in der Regel kein spezielles Ausbildungsgehalt, da es sich nicht um eine klassische duale Ausbildung handelt. Wer die Weiterbildung berufsbegleitend absolviert, bezieht meist weiterhin das reguläre Gehalt aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis.
Die Lehrgänge sind häufig kostenpflichtig; im Privatinstitut für Klinikmanagement liegen die Kosten beispielsweise bei 1.890 Euro. Je nach persönlicher Situation, Arbeitgeber und Bundesland kommen jedoch Fördermöglichkeiten infrage. Dazu zählen unter anderem Bildungsgutschein, Förderprogramme der Bundesländer, Bildungsurlaub, Ratenzahlung oder eine Kostenbeteiligung durch den Arbeitgeber. Auch steuerliche Absetzbarkeit kann möglich sein.
Kodierfachkraft – Gehalt zum Berufseinstieg
Das Kodierfachkraft-Gehalt ist abhängig von Ausbildung, Berufserfahrung und weiteren Qualifikationen. Nicht zu vernachlässigen ist neben dem eigenen Verhandlungsgeschick auch der Arbeitgeber selbst. Das Mediangehalt liegt insgesamt bei 4.413 Euro brutto im Monat.
Kodierfachkraft – Aufgaben im Arbeitsalltag
Nach erfolgreicher Weiterbildung sehen sich medizinische Kodierfachkräfte abwechslungsreichen und anspruchsvollen Aufgaben gegenüber. Für die medizinische Dokumentation arbeiten sie eng mit dem ärztlichen Personal und den Pflegekräften zusammen. Diese Hauptaufgaben und Tätigkeiten finden sich generell in einer Stellenbeschreibung für medizinische Kodierfachkräfte:
Erfassung von Hauptdiagnosen und Operationen- und Prozedurenschlüsseln
Die zentrale Aufgabe von Kodierfachkräften besteht darin, Behandlungsfälle anhand der vorhandenen Patientenakte vollständig und korrekt zu kodieren. Dazu prüfen sie ärztliche und pflegerische Dokumentationen, OP-Berichte, Befunde, Entlassbriefe und weitere fallbezogene Unterlagen.
Diagnosen werden mit ICD-10-GM verschlüsselt, Prozeduren mit dem OPS gemäß § 301 SGB V. Aus diesen Angaben ergeben sich je nach Versorgungsbereich abrechnungsrelevante Fallgruppen, beispielsweise im G-DRG-System oder im PEPP-System. Kodierfachkräfte nutzen dafür spezielle Kodier- und Abrechnungssoftware und achten darauf, dass alle entgeltrelevanten Informationen vollständig und plausibel erfasst sind.
Sicherstellen der ärztlichen und pflegerischen Dokumentationsqualität
Die Kodierung medizinischer Leistungen setzt eine ordnungsgemäße medizinische Dokumentation voraus. Kodierfachkräfte haben daher auch die Aufgabe, die Qualität der ärztlichen und pflegerischen Dokumentation zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Sie kontrollieren unter anderem, ob alle entgeltrelevanten Daten erfasst sind, zum Beispiel, ob bei der Aufnahme eines Patienten auf der Intensivstation Punkte wie Aufnahmenotwendigkeit, Beatmungsstunden, Komplexbehandlungen und zusatzentgeltliche Prozeduren dokumentiert wurden. Darüber hinaus unterstützen sie das Medizincontrolling bei der Weiterentwicklung der Kodierabläufe.
Sicherstellen einer zeitnahen und ordnungsgemäßen Abrechnung mit den Krankenkassen
Eine weitere Hauptaufgabe von Kodierfachkräften im Klinikbereich ist es, die Abrechnung von medizinischen Leistungen mit den Krankenkassen und weiteren Kostenträgern sicherzustellen. Dazu gehört es auch, systematisch nach Lücken in der medizinischen Dokumentation, der Kodierung und der Leistungserfassung zu suchen und zu analysieren, wie Dokumentations- und Kodierprozesse verbessert werden können. Dabei arbeiten Kodierfachkräfte eng mit der Klinikverwaltung zusammen und unterstützen diese beim Erstellen von einheitlichen Standards für Dokumentation und Abrechnung. Ebenso helfen sie bei Abrechnungskorrekturen.
Verbesserung der Kommunikation zwischen medizinischem Personal und Verwaltung
Als Bindeglied zwischen dem medizinischen Personal und der Verwaltung kommt Kodierfachkräften auch die Aufgabe zu, die Kommunikation zwischen den Abteilungen zu verbessern. Um Ärzte und Pflegekräften die Grundlagen der Kodierung und eventuelle Änderungen näherzubringen, führen sie zum Beispiel Schulungen und Informationsveranstaltungen durch. Außerdem beraten sie medizinisches Personal bei der Dokumentation und der Nutzung der Kodiersoftware. Weiterhin stehen sie als allgemeine Ansprechpartner bei Fragen zur Dokumentation und Kodierung zur Verfügung.
Weitere Aufgaben
Zu den weiteren Aufgaben von medizinischen Kodierfachkräften zählen die folgenden Tätigkeiten:
- Prüfung der ärztlichen und pflegerischen Dokumentationsqualität
- Rückfragen an Ärzte und Pflegekräfte bei unvollständiger Dokumentation
- Sicherstellung einer zeitnahen und ordnungsgemäßen Abrechnung
- Bearbeitung von Krankenkassen- und MD-Anfragen
- Vorbereitung, Begleitung und Dokumentation von Prüfverfahren des Medizinischen Dienstes
- Unterstützung bei Widerspruchsverfahren und Stellungnahmen
- Mitarbeit an der externen Qualitätssicherung
- Analyse von Dokumentations- und Kodierfehlern
- Schulung medizinischer Fachabteilungen
- Weiterentwicklung interner Kodierstandards
- Unterstützung des Medizincontrollings, Case Managements oder Erlösmanagements
Kodierfachkraft Stellenangebote
Kodierfachkraft – Arbeitszeiten
Kodierfachkräfte arbeiten meist im organisatorischen oder administrativen Bereich von Kliniken, Krankenkassen oder Abrechnungsdienstleistern. Daher sind geregelte Arbeitszeiten häufiger als in vielen patientennahen Pflege- oder Klinikberufen.
Ob Schicht-, Wochenend- oder projektbezogene Sonderzeiten vorkommen, hängt jedoch vom Arbeitgeber, der Einrichtung und dem konkreten Aufgabenprofil ab.
Kodierfachkraft – Wo kann gearbeitet werden?
Kodierfachkräfte sind nicht nur in Krankenhäusern gefragt. Auch der Medizinische Dienst und die Krankenkassen suchen nach gut ausgebildeten Fachkräften für Kodierung und Abrechnung. Einige ärztliche Praxisgemeinschaften benötigen ebenfalls Unterstützung bei der Kodierung. Weiterhin kann man als medizinische Kodierfachkraft auch bei externen Kodier-Dienstleistungsunternehmen arbeiten.
Kodierfachkraft – Weiterbildungsmöglichkeiten
Wer sich nicht nur mit der Dokumentation und Kodierung medizinischer Leistungen befassen möchte, kann sich um zusätzliche Weiterbildungen kümmern. Medizinische Kodierfachkräfte können zum Beispiel ihr Wissen im IT-Bereich vertiefen, im Informations- und Dokumentationswesen tätig werden oder sich um den Aufbau medizinischer Datenbanken kümmern. Weitere Karrieremöglichkeiten bietet eine öffentlich-rechtlich anerkannte Ausbildung zum Fachwirt, etwa in den Bereichen Informationsdienste, Gesundheits- und Sozialwesen oder Management im Gesundheitswesen.
Alternativ können sich Kodierfachkräfte für ein Studium entscheiden. Ein Fernstudium ist zum Beispiel auch berufsbegleitend möglich. Zur Wahl stehen unter anderem Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Gesundheitsökonomie, Gesundheits- und Pflegemanagement, Informationswissenschaften oder Medizininformatik. Für welchen Weg man sich auch entscheidet, eine zusätzliche Weiterbildung bringt viele Vorteile mit sich. Mit einer höheren Qualifikation verbessert man unter anderem seine Gehaltsaussichten und kann mehr Verantwortung übernehmen.
Stellenangebote für Kodierfachkräfte finden
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Häufige Fragen
- Was ist eine Kodierfachkraft?
- Wie viel verdient man als Kodierfachkraft?
- Was muss man als Kodierfachkraft wissen?
- Was schreibe ich in einer Bewerbung für eine Stelle als Kodierfachkraft?
- Wie lange dauert die Ausbildung zur Kodierfachkraft?
- Was kann man nach der Kodierfachkraft-Ausbildung machen?
- Wie läuft die Kodierfachkraft-Ausbildung ab?
Eine Kodierfachkraft erfasst Abrechnungen von den erbrachten Leistungen in einer dafür vorgegebenen Kodierung. Somit unterstützen sie Ärzte und das Pflegepersonal bei der Dokumentation. Auch die Qualitätssicherung kann zu ihrem Aufgabenfeld gehören.
Zum Berufseinstieg kann man als Kodierfachkraft mit einer Vergütung von rund 3.430 Euro brutto im Monat rechnen. Der Gehaltsmedian liegt bei 4.413 Euro brutto monatlich.
Als Kodierfachkraft benötigt man medizinisches Grundwissen und Kenntnisse über den Aufbau von Patientenakten und Dokumentationsregelungen. So müssen sie wissen, wie die Inhalte der Patientenakten richtig kodiert und die Abrechnungen mit den Krankenkassen erledigt werden.
Für eine Bewerbung als Kodierfachkraft benötigen Bewerber ein Anschreiben, einen Lebenslauf und alle relevanten Zeugnisse und Zertifikate. Im Anschreiben sollte man beschreiben, wieso man sich in dieser Einrichtung bewirbt, welche beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen man als Mitarbeiter mitbringt und was einen als Person ausmacht. Im Lebenslauf sollten alle Stationen des beruflichen Werdegangs möglichst lückenlos aufgelistet werden.
Die Dauer der Weiterbildung zur Kodierfachkraft unterscheidet sich abhängig von Art der Weiterbildung und dem Anbieter. Es gibt Kompaktkurse, die sechs Tage dauern, es gibt aber auch Teilzeit-Lehrgänge, die sechs Wochen bis sechs Monate in Anspruch nehmen.
Als Kodierfachkraft arbeitet man typischerweise in Krankenhäusern. Aber auch bei Krankenkassen oder ärztlichen Praxisgemeinschaften findet man eine Anstellung.
Wer als Kodierfachkraft arbeiten möchte, benötigt eine medizinische Grundausbildung und eine berufliche Weiterbildung. Je nach Anbieter der Weiterbildung kann sich der konkrete Aufbau unterscheiden. Es gibt sowohl Präsenz- als auch Online-Seminare.
- Bundesamt für Justiz, Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) –
§ 137 Durchsetzung und Prüfung der Qualitätsanforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses, https://www.gesetze-im-internet.de/... (letzter Zugriff am 01.07.2026) - IHK Köln, Medizinische Kodierfachkraft (IHK), https://www.ihk.de/... (letzter Zugriff am 01.07.2026)
- TÜV Rheinland, Medizinische Kodierfachkraft, https://akademie.tuv.com/... (letzter Zugriff am 01.07.2026)







