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Medi-Karriere Medizinische Berufe Pflegefachassistent

Pflegefachassistent – Ausbildung und Beruf

Pflegefachassistent/in - Ausbildung und Beruf

Ausbildungstyp

Duale Ausbildung

Ausbildungsdauer

1 Jahre

Voraussetzung

Hauptschulabschluss

493 freie Jobs
als Pflegefachassistent/in

  • Ausbildung
  • Gehalt
  • Jobs

Pflegefachassistenten sind aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken: Ende 2023 waren laut Statistischem Bundesamt bereits 5,7 Millionen Menschen in Deutschland dauerhaft pflegebedürftig – mit weiter steigender Tendenz. Damit wächst auch der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften. Bislang unterscheiden sich Berufsbezeichnungen und Ausbildungswege je nach Bundesland, da die Ausbildung landesrechtlich geregelt war. Mit dem im Oktober 2025 verabschiedeten Pflegefachassistenzgesetz wird ab dem 1. Januar 2027 erstmals eine bundeseinheitliche Regelung eingeführt. Alle wichtigen Informationen zu Ausbildung, Berufsalltag und Vergütung findest Du hier im Überblick.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tätigkeit: Pflegefachassistenten unterstützen Pflegefachkräfte bei der Betreuung, Versorgung und Pflege von kranken, älteren oder hilfsbedürftigen Menschen.
  • Ausbildung: Die Ausbildung dauert je nach Bundesland bislang meist ein bis zwei Jahre und verbindet theoretischen Unterricht mit praktischen Einsätzen. Ab dem 1. Januar 2027 gilt bundeseinheitlich eine Ausbildungsdauer von 18 Monaten in Vollzeit.
  • Aufgaben: Zu den typischen Aufgaben gehören die Grundpflege, etwa Körperpflege oder Unterstützung beim Essen, die Begleitung im Alltag sowie die Pflegedokumentation.
  • Arbeitsorte: Pflegefachassistenten arbeiten unter anderem in Krankenhäusern, Pflegeheimen, ambulanten Pflegediensten und sozialen Einrichtungen.
  • Perspektiven: Die Ausbildung ist ein guter Einstieg in die Pflege und kann den Weg in eine verkürzte Ausbildung zur Pflegefachkraft eröffnen.

Was macht ein Pflegefachassistent?

Pflegefachassistenten unterstützen Pflegefachkräfte bei der Ausführung täglicher Arbeiten. Sie sind verantwortlich für die Umsetzung pflegerischer Maßnahmen, die von Pflegefachkräften festgelegt wurden. Dazu gehören beispielsweise:

  • das Verabreichen von Arzneimitteln
  • das Durchführen von EKGs
  • das Durchführen Lungenfunktionstests
  • das Legen und Entfernen von Harnkathetern und Magensonden
  • das Durchführen lebensrettender Maßnahmen sowie organisatorische Aufgaben

Wie läuft die Ausbildung als Pflegefachassistent ab?

Aktuell handelt es sich bei der Ausbildung zum Pflegefachassistenten um eine duale Ausbildung, die in Vollzeit ein Jahr und in Teilzeit 18 Monate dauert. Sie gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil, wobei ein starker Fokus auf der Praxis liegt. Die praktische Phase wird in einer entsprechenden Einrichtung absolviert, während der theoretische Teil an einer Pflegefachschule stattfindet.

Mit dem Pflegefachassistenzgesetz wird die Ausbildung ab dem 1. Januar 2027 bundesweit vereinheitlicht und angepasst. Ziel ist es, die Ausbildung transparenter zu machen, die Pflegeberufe attraktiver zu gestalten und den Abschluss deutschlandweit besser vergleichbar anzuerkennen. Bereits begonnene Ausbildungen laufen nach den bisherigen Landesregelungen weiter. In einzelnen Ländern können landesrechtliche Ausbildungen noch bis Ende 2027 begonnen und bis Ende 2030 abgeschlossen werden.

Pflegefachassistent Infografik

Bundeseinheitliche Pflegefachassistenz-Ausbildung ab 2027 – Änderungen auf einen Blick

Mit dem Pflegefachassistenzgesetz wird die Ausbildung ab dem 1. Januar 2027 bundesweit vereinheitlicht. Das ändert sich konkret:

  • Einheitliche Ausbildungsdauer: Die Vollzeitausbildung dauert künftig 18 Monate, Teilzeit ist ebenfalls möglich. Bei vorhandener Pflegeerfahrung kann die Ausbildung verkürzt werden.
  • Vergütung: Auszubildende erhalten erstmals durchgehend eine angemessene Ausbildungsvergütung.
  • Bundesweite Anerkennung: Der Abschluss gilt in allen Pflegebereichen – vom Krankenhaus über die stationäre Altenpflege bis zur ambulanten Versorgung. Auch ausländische Abschlüsse sollen leichter anerkannt werden.
  • Zugangsmöglichkeiten: Grundsätzlich wird ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt. In Ausnahmefällen ist der Einstieg auch ohne Schulabschluss möglich, wenn die Pflegeschule eine erfolgreiche Ausbildung für wahrscheinlich hält.
  • Mehr Durchlässigkeit: Der Abschluss als Pflegefachassistent kann auf eine spätere Ausbildung zur Pflegefachkraft angerechnet werden.
  • Klares Kompetenzprofil: Aufgaben werden künftig eindeutiger zwischen Pflegefachkräften und Pflegefachassistenten verteilt, um Fachkräfte gezielt zu entlasten.

Voraussetzungen für die Ausbildung

Um die Ausbildung zum Pflegefachassistenten beginnen zu können, ist ein Hauptschulabschluss oder ein vergleichbarer Schulabschluss erforderlich. Alternativ kann auch eine abgeschlossene Berufsausbildung als Zugang gelten. Zudem sind die gesundheitliche Eignung und Eigenschaften wie Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen wichtig.

Hilfreiche persönliche Eigenschaften

An persönlichen Eigenschaften sollten die Auszubildenden Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Sozialkompetenz für diesen Job mitbringen. Weil Pflegeberufe körperlich anstrengend und psychisch belastend sind, gehören auch eine stabile Gesundheit und Psyche zu den optimalen Voraussetzungen.

Dauer und Aufbau der Ausbildung

Die Ausbildung zum Pflegefachassistenten verbindet theoretischen Unterricht an Pflegeschulen mit praktischen Einsätzen in Krankenhäusern, stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten. Auszubildende lernen dabei, pflegebedürftige Menschen im Alltag zu unterstützen, grundlegende Pflegemaßnahmen durchzuführen und Pflegefachkräfte bei der Versorgung gezielt zu entlasten.

Alte und neue Pflegefachassistenz-Ausbildung im Vergleich

Ausbildungsbeginn vor 1. Januar 2027 Ausbildungsbeginn ab 1. Januar 2027
Rechtsgrundlage Landesrechtliche Regelungen der einzelnen Bundesländer Pflegefachassistenzgesetz – PflFAssG (BGBl. I 2025 Nr. 259)
Ausbildungs- und Prüfungsverordnung PflFAssAPrV
Berufsbezeichnung 27 unterschiedliche Bezeichnungen je nach Bundesland, z. B.

  • Altenpflegeassistent
  • Gesundheits- und Pflegeassistent
  • Pflegefachassistent
  • Pflegeassistent
Pflegefachassistentin / Pflegefachassistent
(alternativ: Pflegefachassistenzperson)
Dauer Vollzeit: 1 Jahr
Teilzeit: 18 Monate
Verkürzung: möglich bei Vorqualifikation
Vollzeit: einheitlich 18 Monate
Teilzeit: bis zu 36 Monate
Verkürzung: möglich bei einschlägiger Berufserfahrung (z. B. auf 12 Monate oder weniger)
Stundenumfang Theorie Mindestens 700 Stunden Mindestens 1.050 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
Stundenumfang Praxis Mindestens 900 Stunden Mindestens 1.280 Stunden
davon 3 Pflichteinsätze à 240 Stunden:
– Stationäre Langzeitpflege
– Ambulante Langzeitpflege
– Stationäre Akutpflege (Krankenhaus)
+ 120 Stunden weitere Einsätze (z. B. Hospiz, Rehabilitation, Psychiatrie)
Mindestens 440 Stunden beim Träger der praktischen Ausbildung
Praxisanleitung: mind. 10 % der Praxiszeit
Zugangsvoraussetzungen Hauptschulabschluss (HSA) oder gleichwertiger Abschluss
Häufig: Gesundheitszeugnis und polizeiliches Führungszeugnis
Ggf.: Deutschkenntnisse
Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Abschluss
Gesundheitszeugnis und polizeiliches Führungszeugnis weiterhin erforderlich
Inhaltliche Schwerpunkte / Kompetenzen – Körperpflege und Grundpflege in stabilen Pflegesituationen (selbstständig)
– Alltagsunterstützung, Haushaltsführung
– Pflegeplanung und Dokumentation (mitwirkend)
– Ärztlich angeordnete Maßnahmen (mitwirkend/unterstützend)
– Assessment und Vitalzeichenerhebung
– Notfallversorgung
– Palliativpflege (mitwirkend)
– Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Kompetenzniveau variiert je nach Bundesland und Ausrichtung (Alten-/Kranken-/Generalistische Pflege)
– Selbstständige Pflegemaßnahmen in nicht komplexen Pflegesituationen
– Mitwirkung in komplexen Pflegesituationen unter Pflegefachverantwortung
– Pflegebedarfserhebung (unterstützend)
– Mobilität, Alltagskompetenz, Demenzversorgung
– Dokumentation und Pflegestandards
– Palliativbegleitung
– Lebenserhaltende Sofortmaßnahmen
Abschlussprüfung Schriftliche Prüfung: Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstständigkeit
Praktische Prüfung: in realer Pflegesituation
Abschluss: staatlich anerkannt oder staatlich geprüft
Staatliche Prüfung (3 Teile):
– Schriftlich
– Mündlich
– Praktisch (in realer Pflegesituation)
Abschluss: Erlaubnisurkunde Pflegefachassistent

Pflegefachassistent – Ausbildungsvergütung

Während der landesrechtlich geregelten Ausbildung zum Pflegefachassistenten kann die Vergütung je nach Bundesland, Träger und Einrichtung variieren. In tarifgebundenen Einrichtungen, etwa bei der Diakonie nach den AVR Württemberg, sind monatlich rund 1.414 Euro möglich; private Einrichtungen zahlen häufig weniger. Ab dem 1. Januar 2027 führt das Pflegefachassistenzgesetz erstmals eine gesetzliche Vergütungspflicht für alle Auszubildenden ein. Für Ausbildungen, die vor diesem Datum begonnen wurden, gelten weiterhin die bisherigen Regelungen.

Passt die Ausbildung als Pflegefachassistent zu dir?

Für eine Karriere als Pflegefachassistent sprechen mehrere Gründe:

  • eine natürliche Veranlagung zur Empathie und das Bedürfnis, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen
  • eine ausgeprägte Freude an Teamarbeit und Kooperation
  • das Bestreben, positiven Einfluss auf das Leben anderer auszuüben, indem man sie in ihren täglichen Aktivitäten unterstützt

Es gibt jedoch auch Aspekte, die gegen diese Berufswahl sprechen könnten:

  • Schwierigkeiten im Umgang mit stressigen und emotional herausfordernden Situationen
  • ein geringes Interesse an medizinischen Prozessen, Patientenbetreuung und Gesundheitsförderung
  • ein begrenztes Maß an Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft, sich auf Veränderungen einzulassen

Wie sieht der Berufsalltag als Pflegefachassistent aus?

Der Berufsalltag eines Pflegefachassistenten ist geprägt von einer Vielzahl von Aufgaben, die darauf abzielen, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Patienten zu gewährleisten. Dazu gehören die Betreuung von Patienten in ihren täglichen Aktivitäten, die Überwachung von Vitalzeichen, die Verabreichung von Medikamenten und die Dokumentation von Pflegeinterventionen.

Pflegefachassistenten spielen eine entscheidende Rolle im Team der Gesundheitsfachkräfte, indem sie eng mit Ärzten, Krankenschwestern und anderen zusammenarbeiten. Sie sind für den Komfort und die Sicherheit der Patienten verantwortlich und tragen dazu bei, eine positive Patientenerfahrung zu schaffen.

Dieser Beruf erfordert nicht nur Fachwissen, sondern auch Mitgefühl und die Fähigkeit, in herausfordernden Situationen Ruhe zu bewahren, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Aufgaben als Pflegefachassistent

Zu den Aufgaben von Pflegefachassistenten gehören unter anderem die Kontrolle des Gesundheitszustands der Patienten, das Aufnehmen von medizinischen Basisdaten, die Wundversorgung sowie organisatorische Aufgaben. Sie arbeiten im Team mit Ärzten und Pflegefachkräften und sind dafür verantwortlich, bedeutende Veränderungen im Zustand der Patienten umgehend weiterzuleiten.

Hygiene und Sauberkeit

Pflegefachassistenten tragen zur Sauberkeit und Hygiene in der Patientenumgebung bei, um Infektionen zu verhindern.

Wo kann man als Pflegefachassistent arbeiten?

Pflegefachassistenten finden Beschäftigung vor allem in:

  • Krankenhäusern
  • Pflegeheimen
  • Arztpraxen
  • Rehabilitationszentren

Aber auch ambulante Pflegedienste haben einen anhaltend hohen Bedarf an qualifizierten Pflegefachassistenten.

Pflegefachassistent/in Stellenangebote

Pflegefachkraft (m/w/d) für unseren Orden
Neuss
St. Augustinus Gruppe
20.07.2026

Pflegefachassistent (m/w/d) Augustinushaus
Dormagen
St. Augustinus Gruppe
20.07.2026

Dipl. Pflegefachfrau*mann oder Pflegefachassistent*in
Glarus
Kantonsspital Glarus AG
17.07.2026

Auszubildender zur Pflegefachassistenz (m/w/d)
Marsberg
St Marien Hospital Marsberg
21.07.2026

Auszubildender zur Pflegefachassistenz (m/w/d)
Paderborn
Christliches Klinikum Paderborn
21.07.2026

Pflegefachassistentin für unsere interdisziplinäre Intensivstation
Paderborn
Christliches Klinikum Paderborn
17.07.2026

Medizinische Fachangestellte/ Pflegefachassistenz für unsere Zentrale Notaufnahme
Paderborn
Christliches Klinikum Paderborn
17.07.2026

Ausbildung zur Pflegefachassistenz (m/w/d)
Bonn
Gemeinschaftskrankenhaus Bonn
12.07.2026

Pflegefachassistenten (m/w/d)
Bonn
Gemeinschaftskrankenhaus Bonn
12.07.2026

Pflegefachassistenz – Orthopädie & Wirbelsäulenchirurgie
Paderborn
Christliches Klinikum Paderborn
11.07.2026

Pflegefachassistenz für unsere urologische Station
Paderborn
Christliches Klinikum Paderborn
11.07.2026

Pflegefachkräfte/ Pflegefachassistenten (m/w/d) für unsere bettenführende Station mit angegliedertem Wahlleistungsbereich
Marsberg
St Marien Hospital Marsberg
11.07.2026

Pflegefachassistentin für unsere interdisziplinäre Intensivstation
Marsberg
St Marien Hospital Marsberg
11.07.2026

Pflegefachassistent/in (m/w/d)
Halterner Straße 69, 46284 Dorsten
BELLINI Senioren Residenzen GmbH
03.07.2026

Pflegefachassistent:in (w/m/d) in Voll- und Teilzeit
Mühlenflößstraße 19, 33175 Bad Lippspringe
Evangelische Martinstift gGmbH
03.07.2026

Pflegefachassistenz für unser Seniorenzentrum Hans Dringenberg (m/w/d)
Gelsenkirchen
Seniorenhilfe gGmbH
03.07.2026

Pflegefachassistent (m/w/d)
Ham
Pflegedienst Spengel
03.07.2026

Pflegefachassistenz für unsere internistische Intensivstation (m/w/d)
Am Gesundheitspark 11, 51375 Leverkusen
Klinikum Leverkusen
03.07.2026

Pflegefachassistent / Medizinische Fachangestellte Geriatrie (m/w/d)
Sophie-Henschel-Weg 4, 34260 Kaufungen
Helios
03.07.2026

Pflegefachassistent (m|w|d)
Schillerplatz 12, 01309 Dresden
Vitanas GmbH Co KGaA
02.07.2026

Zu den freien Pflegefachassistent/in Jobs

Pflegefachassistent – Arbeitszeiten

Die Arbeit als Pflegefachassistent erfolgt im Schichtdienst, weshalb auch Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste erforderlich sind.

Was verdient man als Pflegefachassistent?

Das Gehalt von Pflegefachassistenten ist abhängig vom Standort und der Berufserfahrung. Allgemein liegt das Mediangehalt bei etwa 3.363 Euro monatlich.

Welche Berufsperspektiven hat man als Pflegefachassistent?

Durch die steigende Nachfrage nach Pflegekräften haben Pflegefachassistenten gute Karrierechancen und werden auf dem Arbeitsmarkt sehr geschätzt. Der demografische Wandel und die wachsende Zahl älterer Menschen führen zu einer erhöhten Nachfrage nach Pflegeleistungen. Dies schafft nicht nur Stabilität im Berufsfeld, sondern bietet auch die Möglichkeit, in verschiedenen Arbeitsumgebungen zu arbeiten, sei es in Krankenhäusern, Pflegeheimen, ambulanten Einrichtungen oder der häuslichen Pflege.

Weiterbildung und Fortbildung

Mit entsprechender Weiterbildung können sie sich zur Pflegefachperson weiterqualifizieren und so ihre Aufgabenbereiche und Verantwortlichkeiten erweitern. Auch eine Spezialisierung in einem bestimmten Bereich der Pflege, wie zum Beispiel der Intensivpflege oder der Palliativpflege, ist möglich.

Wie findet man passende Jobs als Pflegefachassistent?

Hier geht es direkt zu unserer Suche im Medi-Karriere Stellenportal mit zahlreichen Stellenangeboten. Hier gibt es beispielsweise Stellen für Pflegefachassistenten, Gesundheits- und Krankenpflegehelfer-Stellenangeboten und weiteren Krankenpflege-Jobs.

Häufige Fragen

  1. Was ist ein Pflegefachassistent?
  2. Ein Pflegefachassistent unterstützt Pflegefachkräfte bei der Betreuung, Versorgung und Pflege hilfsbedürftiger Menschen. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Unterstützung bei Körperpflege, Ernährung, Mobilität und Alltagsgestaltung sowie die Pflegedokumentation.

  3. Wie viel verdient man als Pflegefachassistent?
  4. Pflegefachassistenten verdienen ein Mediangehalt von 3.363 Euro. Die genaue Vergütung hängt unter anderem von Berufserfahrung, Einrichtung, Tarifvertrag und Region ab.

  5. Was muss man als Pflegefachassistent wissen?
  6. Pflegefachassistenten brauchen Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Freude am Umgang mit Menschen. Sie sollten wissen, wie pflegebedürftige Personen im Alltag sicher unterstützt werden. Je nach Einsatzbereich gehören auch Kenntnisse in der medizinischen Grundversorgung und Pflegedokumentation dazu.

  7. Wie lange dauert die Ausbildung zum Pflegefachassistenten?
  8. Bislang dauert die Ausbildung je nach Bundesland meist ein bis zwei Jahre. Ab dem 1. Januar 2027 wird sie bundesweit vereinheitlicht und dauert in Vollzeit 18 Monate.

  9. Was kann man nach der Ausbildung zum Pflegefachassistenten machen?
  10. Pflegefachassistenten arbeiten beispielsweise in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Reha-Einrichtungen, psychiatrischen Einrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe oder ambulanten Pflegediensten.

  11. Wie läuft die Ausbildung zum Pflegefachassistenten ab?
  12. Die Ausbildung verbindet theoretischen Unterricht an Berufs- oder Pflegefachschulen mit praktischen Einsätzen in Pflegeeinrichtungen. Dort lernen Auszubildende, pflegebedürftige Menschen im Alltag zu begleiten, grundlegende Pflegemaßnahmen durchzuführen und Pflegefachkräfte zu unterstützen.

Quellen
  1. Bundesgesetzblatt, Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
    für die Pflegefachassistenz
    (Pflegefachassistenz-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung – PflFAssAPrV), https://www.recht.bund.de/... (letzter Zugriff am 09.06.2026)
  2. Bundesgesetzblatt, Gesetz über die Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung und zur Änderung weiterer Gesetze, https://www.recht.bund.de/... (letzter Zugriff am 09.06.2026)
  3. Bundesinstitut für Berufsbildung, Pflegehilfe und Pflegeassistenz, https://www.bibb.de/... (letzter Zugriff am 09.06.2026)
  4. Bundesgesundheitsministerium, Informationen zum Entwurf eines Gesetzes über die Einführung einer bundeseinheitlichen Pflegefachassistenzausbildung „Pflegefachassistenzeinführungsgesetz“, https://hlfgp.hessen.de/... (letzter Zugriff am 09.06.2026)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Autor
Schamil Daudov
Schamil Daudov
Redakteur
Zuletzt aktualisiert: 12.06.2026

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. Was macht ein Pflegefachassistent?
  2. Ausbildung
  3. Berufsalltag
  4. Berufsperspektiven
  5. Wie findet man passende Jobs?

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Jobs

Offene Stellenangebote

St. Augustinus Gruppe
Pflegefachkraft (m/w/d) für unseren Orden
Neuss 20.07.2026
St. Augustinus Gruppe
Pflegefachassistent (m/w/d) Augustinushaus
Dormagen 20.07.2026
Kantonsspital Glarus AG
Dipl. Pflegefachfrau*mann oder Pflegefachassistent*in
Glarus 17.07.2026
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