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Medi-Karriere Magazin Fachweiterbildung Pflege

Fachweiterbildungen Pflege: Wege, Dauer und Karriere

Fachweiterbildungen Pflege: Wege, Dauer und Karriere

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum eine Fachweiterbildung?
  2. Fachkrankenpfleger Intensivpflege/Anästhesie
  3. Fachkrankenpfleger Operations-/Endoskopiedienst
  4. Praxisanleiter
  5. Stationsleitung
  6. Study Nurse
  7. Weitere Fachweiterbildungen in der Pflege
  8. Passende Stellenangebote in der Pflege

Eine Fachweiterbildung in der Pflege bietet eine Möglichkeit, die eigenen Kompetenzen zu vertiefen, zu erweitern oder zu ergänzen. Vor allem soziodemografische Veränderungen beeinflussen die Anforderungen an den Pflegeberuf stetig. Die Grundausbildung in der Pflege schafft für diese Entwicklungen zwar die nötige Basis, die kontinuierliche Weiterentwicklung macht die Bereitschaft zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen dennoch bedeutsam.

Wer sein Fachwissen erweitern und sich neue Karriereperspektiven eröffnen will, ist mit einer Fachweiterbildung gut beraten. Im folgenden Artikel werden ausgewählte Fachweiterbildungen und weitere berufliche Qualifizierungen für Pflegekräfte vorgestellt.

Das Wichtigste zu Fachweiterbildungen in der Pflege in Kürze

  • Fachweiterbildungen bereiten Pflegekräfte auf spezialisierte Aufgaben vor, etwa in der Intensivpflege, Anästhesie, Endoskopie, Onkologie oder Psychiatrie.
  • Die Voraussetzungen und Abschlüsse sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Maßgeblich können Landesrecht, Weiterbildungsordnungen oder Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft sein.
  • Viele DKG-Fachweiterbildungen dauern berufsbegleitend mindestens zwei Jahre und umfassen mindestens 720 Stunden Theorie sowie 1.800 Stunden praktische Weiterbildung.
  • Praxisanleitung, Stationsleitung und Study Nurse sind eigenständige Qualifizierungswege mit jeweils anderen Voraussetzungen und Stundenumfängen.
  • Ob eine Weiterbildung zu einem höheren Gehalt führt, hängt von der neuen Tätigkeit, dem Verantwortungsumfang, dem Tarifvertrag und der Eingruppierung ab.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum eine Fachweiterbildung?
  2. Fachkrankenpfleger Intensivpflege/Anästhesie
  3. Fachkrankenpfleger Operations-/Endoskopiedienst
  4. Praxisanleiter
  5. Stationsleitung
  6. Study Nurse
  7. Weitere Fachweiterbildungen in der Pflege
  8. Passende Stellenangebote in der Pflege

Warum eine Fachweiterbildung?

Welche Berufsabschlüsse und wie viel Berufserfahrung erforderlich sind, hängt von der jeweiligen Weiterbildung und der geltenden Landesregelung beziehungsweise Empfehlung ab. Für DKG-Fachweiterbildungen werden unter anderem Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner sowie Personen mit einem anerkannten Abschluss in der Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege zugelassen. Zusätzlich sind grundsätzlich mindestens sechs Monate Berufserfahrung in dem jeweiligen Fachgebiet erforderlich. Zwar bietet sich für die jeweiligen Fachkräfte auch ein Studium an, dessen Ausrichtung und Praxisanteil jedoch vom jeweiligen Studiengang abhängen.

Arten der Fortbildung für Pflegekräfte

Fortbildungen dienen genaugenommen dem Erhalt des aktuellen Stands und der „beruflichen Handlungsfähigkeit“. Allgemein lassen sich Fortbildungen danach unterscheiden, ob sie berufliche Kompetenzen erhalten, an neue Anforderungen anpassen, erweitern oder einen beruflichen Aufstieg ermöglichen sollen. Diese Einteilung beschreibt unterschiedliche Ziele, bedeutet aber nicht, dass sämtliche pflegerischen Fachweiterbildungen unmittelbar nach dem Berufsbildungsgesetz geregelt sind.

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Pflegefachkraft (m/w/d) | Hans-Lachmann Haus
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Therapeut (w/m/d)
Bad König
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Stellvertretende Stationsleitung Kardiologie / Innere Medizin
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Pflegefachkraft (m/w/d) – Haus Müggelspree Berlin-Köpenick
Berlin
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Controller m/w/d
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Pflegefachkraft (w/m/d)
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Pflegefachkraft Altersmedizin (m/w/d)
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Einrichtungsleitung Seniorenzentrum Elisabeth-Diakoniewerk – Pankow
Berlin
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Ergotherapeut m/w/x
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Immanuel Klinik Rüdersdorf
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Medizinische:r Technolog:in für Laboratoriumsanalytik (MTL/MTLA) (all genders) für verschiedene Bereiche der Transfusionsmedizin
Hamburg
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
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Logopäde*Logopädin / klinische*r Linguist*in (m|w|d)
Bad Iburg
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MTRA Medizinisch-Technischer Radiologieassistent (m/w/d), Werner Wicker Klinik
Bad Wildungen
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Pflegefachpersonen (m/w/d) - Flexibel arbeiten in der Intensiv- u. Notfallpflege im Entlastungspool
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Leitende Ärztin / Leitender Arzt 80 - 100 % Alters- und Neuropsychiatrie
St. Gallen
Psychiatrie St.Gallen
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Gesundheits- und Krankenpfleger / Operationstechnischer Assistent (m/w/d) Herz- und Gefäßchirurgie
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Anästhesietechnischer Assistent (ATA) / Krankenpfleger (m/w/d) Funktionsdienst Anästhesie
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Pflegefachkraft (m/w/d) Pädiatrische Station
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Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) für die Intensivpflege
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Pflegefachmann / Pflegefachfrau (m/w/d) in der Neurochirurgie
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Pro und Contra Fachweiterbildung

Eine Weiterbildung soll die berufliche Handlungskompetenz erweitern und kann mit einem Zeugnis, einer Urkunde oder einem Zertifikat abschließen. Ob der Bildungsgang staatlich, landesrechtlich, durch eine Pflegekammer, nach einer DKG-Empfehlung oder ausschließlich durch den jeweiligen Anbieter geregelt ist, muss im Einzelfall geprüft werden. Auch die Berechtigung zum Führen einer Fachweiterbildungsbezeichnung hängt von der jeweiligen Regelung ab.

Der große Vorteil einer Fachweiterbildung im pflegerischen Bereich ist, dass kein Studium abgeschlossen werden muss. Ein Weiterbildungsabschluss ist jedoch nicht automatisch einem Hochschulabschluss gleichgestellt. Selbst eine Zuordnung zum gleichen Niveau des Deutschen Qualifikationsrahmens bedeutet keine Gleichartigkeit de r Abschlüsse und verleiht keinen akademischen Grad. Weiterbildungsgänge sind oft kürzer, bringen weniger Kosten mit sich und sind näher an der beruflichen Praxis. Vor der Anmeldung sollten Pflegekräfte insbesondere die rechtliche Grundlage, die Anerkennung des Abschlusses, die Zulassungsvoraussetzungen, den Stundenumfang und die Übernahme der Kosten klären. Wichtig ist, einen seriösen Anbieter zu finden.

Auf der anderen Seite sind Weiterbildungen – anders als klassische Berufsausbildungen – häufig nicht bundeseinheitlich geregelt. Ob Beschäftigte Bildungsurlaub beziehungsweise Bildungszeit nutzen können, richtet sich vor allem nach dem Recht des jeweiligen Bundeslandes und den dort festgelegten Voraussetzungen. Des Weiteren lässt sich unter Pflegefachkräften eine Motivationshürde erkennen: Durch hohe Arbeitsbelastung und viele Überstunden ist das Interesse daran, sich auch in der Freizeit mit Fachwissen zu beschäftigen, bei vielen gering.

Natürlich fallen für Lehrgänge, Prüfungen, Arbeitsmaterial und Fahrten Kosten an. Mit etwas Glück übernimmt diese der Arbeitgeber ganz oder zumindest teilweise. Wer eine berufsbegleitende Fachweiterbildung anstrebt, kann sich über das fortlaufende Gehalt finanzieren. Je nach Abschluss und Gestaltung des Lehrgangs können zudem Aufstiegs-BAföG oder andere Förderprogramme infrage kommen. Ob eine konkrete Fachweiterbildung förderfähig ist, sollte vor der Anmeldung bei der zuständigen Förderstelle geprüft werden. Im Allgemeinen ist eine Fachweiterbildung eine Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern, neue berufliche Möglichkeiten zu erschließen und sich in bestimmten Fachgebieten zu spezialisieren. Im Folgenden sind ausgewählte Fachweiterbildungen und Zusatzqualifikationen näher beschrieben.

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Fachkrankenpfleger Intensivpflege/Anästhesie

Die Aufgaben von Fachkrankenpflegern/-innen Intensivpflege/Anästhesie sind stark davon abhängig, ob man in der Anästhesie oder Intensivmedizin arbeitet. In der Intensivmedizin nehmen die Betreuung der Patienten und vor allem die Überwachung von Vitalfunktionen eine dominante Rolle ein. In der Anästhesie bestimmen hingegen vor allem die Vor- und Nachbehandlung von Narkosen sowie die Betreuung und Dokumentation der Narkosebehandlungen den Arbeitsalltag. Hinzu kommen unter anderem die Versorgung in Aufwachbereichen, die Mitwirkung in Notfallsituationen und der Umgang mit komplexen medizinischen Geräten.

Voraussetzungen und Weiterbildung

Neben der abgeschlossenen Ausbildung als Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann oder einem anerkannten Vorgängerabschluss wird für die Fachweiterbildung nach der DKG-Empfehlung mindestens eine sechsmonatige Berufstätigkeit in Vollzeit im jeweiligen Fachgebiet gefordert; bei Teilzeit verlängert sich der Zeitraum entsprechend.

Die Fachweiterbildung teilt sich in einen theoretischen Teil von mindestens 720 Stunden und eine praktische Fachweiterbildung von mindestens 1.800 Stunden. Der Blockunterricht vermittelt Wissen über Atmung und Beatmung, Trachealkanülen-, Notfall- und Entwöhnungsmanagement. Praktische Lehrgänge finden beispielsweise in operativen und konservativen Intensivbereichen sowie in der Anästhesie statt. Die Weiterbildung endet mit Modulprüfungen, praktischen Leistungsnachweisen sowie einer praktischen und mündlichen Abschlussprüfung.

Die Kosten unterscheiden sich deutlich nach Anbieter. Bei betrieblich veranlassten Fachweiterbildungen übernimmt der Arbeitgeber die Gebühren häufig vollständig oder anteilig.

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Einsatzorte und Gehalt

Die Einsatzorte als Fachkrankenpfleger Intensivpflege/Anästhesie sind vielfältig. So kann man neben Kliniken und Krankenhäusern auch in ambulanten Operationszentren, spezialisierten Anästhesiepraxen oder in der außerklinischen Intensivpflege tätig sein. Das Gehalt hängt von Arbeitgeber, Tarifbindung, Berufserfahrung, Einsatzbereich und Zulagen ab. Eine Fachweiterbildung führt nicht automatisch zu einer bestimmten Eingruppierung oder einem festen Gehaltsaufschlag.

Fachkrankenpfleger Operations-/Endoskopiedienst

Zu den Verantwortungen nach einer Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger Operations-/Endoskopiedienst gehören vor allem die Betreuung von Patienten vor, während und nach Operations- und endoskopischen Eingriffen. Sie bereiten Instrumente, Geräte und andere Materialien vor und unterstützen das Operationsteam bei Eingriffen. In der Endoskopie stehen dagegen die Vorbereitung, Assistenz und Nachbereitung diagnostischer und therapeutischer endoskopischer Eingriffe im Mittelpunkt.

Voraussetzungen und Weiterbildung

Die Grundvoraussetzung für die Fachweiterbildung ist nach der DKG-Empfehlung ein anerkannter Pflegeabschluss und mindestens sechs Monate Berufserfahrung in Vollzeit im jeweiligen Fachgebiet; bei Teilzeit verlängert sich der Zeitraum entsprechend. Neben beruflichen Qualitäten sind in diesem anspruchsvollen Arbeitsbereich aber auch psychische und physische Belastbarkeit sowie Einfühlungsvermögen von größter Wichtigkeit.

Die DKG-Fachweiterbildung erfolgt berufsbegleitend und dauert mindestens zwei, höchstens fünf Jahre. Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Vorgesehen sind mindestens 720 Stunden Theorie und 1.800 Stunden praktische Fachweiterbildung. Während sich ersterer meist mit den pflegerelevanten Kenntnissen und dem Fachwissen für die jeweilige Fachrichtung befasst, findet die Praxis direkt in Krankenhäusern oder geeigneten Kooperationseinrichtungen statt.

Die Gebühren variieren nach Anbieter, Fachrichtung und Umfang. Vor der Anmeldung sollte geklärt werden, ob der Arbeitgeber Kurs-, Prüfungs-, Fahrt- und Übernachtungskosten übernimmt.

Einsatzorte und Gehalt

Fachpflegekräfte im Operationsdienst arbeiten vor allem in Operationsabteilungen von Krankenhäusern und ambulanten Operationszentren. Fachpflegekräfte für Endoskopie sind insbesondere in Endoskopieabteilungen, spezialisierten Kliniken und gastroenterologischen Praxen tätig.

Die Vergütung richtet sich unter anderem nach Tarifvertrag, Funktion, Berufserfahrung, Verantwortungsumfang und Zulagen. Deshalb lässt sich für beide Fachrichtungen kein einheitliches Monatsgehalt angeben.

Praxisanleiter/in Stellenangebote

Physiotherapeut & Praxisleitung (m/w/d)
Neumünster
Senioren-und Therapiezentrum Haus Schleusberg GmbH
10.09.2026

Praxisanleiter Pflege (m/w/d), Wicker Klinik/Wirbelsäulenklinik
Bad Homburg vor der Höhe
Klinikdienst Werner Wicker GmbH & Co.KG - Wicker Klinik / Wirbelsäulenklinik
09.09.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) als Praxisanleitung
Frankfurt am Main
Johanna-Kirchner-Stiftung der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V.
08.09.2026

Praxisanleiter für den Gerontopsychiatrischen Bereich (m/w/d) – Vollzeit (50 % Freistellung)
Barsbüttel
Senioren- und Therapiezentrum Barsbüttel GmbH
07.09.2026

Zentrale Praxisanleitung (m/w/d)
Marburg
Vitos gGmbH
02.09.2026

Logopäde (m/w/d) als Praxisleitung Voll- oder Teilzeit
Wahlstedt
Fachpflegezentrum Haus Wahlstedt GmbH
01.09.2026

Freigestellte Praxisanleitung Pflege (m/w/d)
Mönchengladbach
St. Augustinus Gruppe
01.09.2026

Freigestellte Praxisanleitung Pflege (m/w/d)
Neuss
St. Augustinus Gruppe
01.09.2026

Praxisanleiter (m/w/d) - freigestellt
Mönchengladbach
St. Augustinus Gruppe
01.09.2026

Zentraler Praxisanleiter (m/w/d)
Heilbronn
SLK-Kliniken Heilbronn GmbH
01.09.2026

Praxisanleiter für Schülerstation
Trier
Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder Trier
11.09.2026

Pflegefachkraft als Praxisanleiter mit 50 % Freistellung (w/m/d)
Bad Mergentheim
Das Caritas Bad Mergentheim
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Praxisanleiter/in (m/w/d) für unsere geriatrische Ausbildungsstation
Paderborn
Christliches Klinikum Paderborn
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Praxisanleiter Pflege – Chirurgie – Hauptamtliche Praxisanleitung
Paderborn
Christliches Klinikum Paderborn
02.09.2026

Hauptamtliche Praxisanleitung (m/w/d) für die Pflegeausbildungen
Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck
UKSH
03.08.2026

Praxisanleiter (m/w/d) für die Intensivpflege und Beatmung – Vollzeit (mit Teilfreistellung)
Hummelsbüttel
GHP Pflegedienst Gesellschaft für häusliche Pflege in Hamburg und Umgebung mbH
03.08.2026

Notfallsanitäter (m/w/d) als Praxisanleiter (m/w/d)
Köln
Malteser Hilfsdienst e V
03.08.2026

Praxisanleiter für Auszubildende in den Pflegeberufen (m/w/d)
Friedberg
Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH
03.08.2026

Notfallsanitäter (m/w/d) als Praxisanleiter (m/w/d)
Greven
Malteser Hilfsdienst e V
03.08.2026

Pflegefachkraft, MTA-O oder OTA mit Weiterbildung zum Praxisanleiter (m/w/d)
Arnstadt
Ilm Kreis Kliniken Arnstadt Ilmenau gGmbH
03.08.2026

Zu den freien Praxisanleiter/in Jobs

Praxisanleiter

Die Qualität der praktischen Ausbildung in pflegerischen Berufen steht und fällt mit der Arbeit der Praxisanleiter. Sie stehen nicht nur den Auszubildenden als Ansprechpartner/in zur Verfügung, sondern sind für die Einarbeitung, Koordination und Bewertung wichtig. In der Pflegeausbildung muss die geplante und strukturierte Praxisanleitung mindestens zehn Prozent der während eines Einsatzes zu leistenden praktischen Ausbildungszeit umfassen.

Voraussetzungen und Weiterbildung

Für die Praxisanleitung nach der Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung sind grundsätzlich ein einschlägiger Pflegeabschluss, mindestens ein Jahr Berufserfahrung innerhalb der vergangenen fünf Jahre und eine berufspädagogische Zusatzqualifikation von mindestens 300 Stunden erforderlich. Die Berufserfahrung soll im jeweiligen Einsatzbereich erworben worden sein.

Wer zudem Talent für Kommunikation und Spaß an der Ausbildung mitbringt, eignet sich für die Aufgaben des Praxisanleiters besonders gut. Die Weiterbildung umfasst mindestens 300 Stunden; die konkrete Dauer hängt vom Kursmodell ab. Praxisanleiter müssen außerdem kontinuierliche, insbesondere berufspädagogische Fortbildungen im Umfang von mindestens 24 Stunden jährlich nachweisen. Die Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter und Kursformat. Zu den Themen der Unterrichtsstunden gehören unter anderem Methodik und Didaktik der Anleitung, Grundlagen der ethischen Entscheidungsfindung und der Pflegeprozess.

Einsatzorte und Gehalt

Nach der Weiterbildung können die Fachkräfte überall arbeiten, wo pflegerisches Personal ausgebildet wird. Ob Praxisanleiter mehr verdienen als andere Pflegefachkräfte, hängt von Tarifvertrag, Eingruppierung, Berufserfahrung und dem Umfang der Freistellung für die Praxisanleitung ab. Die Zusatzqualifikation allein garantiert keine bestimmte Gehaltserhöhung.

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Weiterbildung

Eine Karriere im Gesundheitswesen erfordert den Willen zu lebenslangem Lernen. Die wichtigsten Weiterbildungen für den nächsten Karriereschritt im Überblick.

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Stationsleitung

Zu den Aufgaben von Stationsleitern gehört eine Mischung aus pflegerischen und leitenden Tätigkeiten. Sie sind Führungskräfte im operativen beziehungsweise mittleren Management und übernehmen dementsprechend je nach Größe der Einrichtung Aufgaben der Qualitätskontrolle, Vermittlung, Personalführung, Dienstplanung, Arbeitsorganisation und Qualitätsentwicklung.

Voraussetzungen und Weiterbildung

Die wichtigste formale Voraussetzung für die Weiterbildung nach DKG-Empfehlung ist die zweijährige Berufserfahrung, wobei Teilzeittätigkeit entsprechend länger berücksichtigt wird. Manche Weiterbildungsstätten fordern zudem Erfahrungen mit Führungstätigkeiten, wie dem Erstellen eines Dienstplans. Führungsqualitäten wie Durchsetzungsvermögen, Organisationstalent und Selbstbewusstsein sowie wirtschaftliches Verständnis sind nicht weniger wichtig.

Die aktuelle DKG-Empfehlung sieht mindestens 720 Stunden Theorie und 80 Stunden Hospitationen vor. Die Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend und muss innerhalb von höchstens vier Jahren abgeschlossen werden. Die Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter erheblich. Der Lehrgang vermittelt Kenntnisse zu den Themen Recht, Sozial- und Pflegewissenschaften sowie Wirtschaft. Weitere Schwerpunkte sind Personalführung, Organisationsentwicklung, Kommunikation und Qualitätsmanagement.

Einsatzorte und Gehalt

Grundsätzlich können Stationsleitungen in jedem pflegerischen Bereich arbeiten, wobei der Bedarf in größeren Einrichtungen meist höher ist. Die Weiterbildung zur Stationsleitung berechtigt jedoch nicht automatisch dazu, einen zugelassenen ambulanten Pflegedienst fachlich zu leiten. Für die Anerkennung als verantwortliche Pflegefachperson gelten zusätzliche Voraussetzungen. Dazu gehören nach § 71 SGB XI unter anderem zwei Jahre Berufserfahrung innerhalb der vergangenen acht Jahre sowie eine Leitungsweiterbildung, die 460 Stunden nicht unterschreiten soll.

Das Gehalt hängt insbesondere von Tarifbindung, Größe der Station oder des Bereichs, Zahl der unterstellten Beschäftigten, Berufserfahrung und Verantwortungsumfang ab.

Study Nurse

Die Qualitätssicherung spielt bei klinischen Studien eine besonders große Rolle. Nach der Qualifizierung zur Study Nurse leistet man dazu einen wichtigen Beitrag und agiert als Bindeglied zwischen verschiedenen für die Studien bedeutsamen Gruppen. Study Nurses, auch Studienassistenten genannt, begleiten Studien von der Vorbereitung über die Durchführung bis zur Nachbereitung.

Sie unterstützen das Prüfteam beispielsweise bei der Organisation von Visiten, der Dokumentation, der Verwaltung studienbezogener Unterlagen und der Kommunikation mit Studienteilnehmern. Medizinische Entscheidungen und die ärztliche Aufklärung über die Studienteilnahme bleiben dem dafür qualifizierten Prüfpersonal vorbehalten.

Voraussetzungen und Weiterbildung

Die beruflichen Voraussetzungen für Study Nurses sind je nach Einrichtung variabel. Meist wird eine Grundausbildung im Gesundheitsbereich gefordert. Persönliche Kompetenzen, zu denen Professionalität, strukturiertes und genaues Arbeiten, sowie ein Talent für Organisation gehören, sind dafür umso wichtiger. Auch die Dauer der Qualifizierung ist unterschiedlich. Inhaltlich werden vor allem Grundlagen klinischer Prüfungen, regulatorische und klinische Grundlagen sowie die Organisation und Qualitätssicherung behandelt. Aktuelle Angebote reichen von kompakten Kursen bis zu mehrmonatigen modularen Programmen. Teilweise orientieren sie sich an Curricula des Netzwerks der Koordinierungszentren für Klinische Studien oder der Bundesärztekammer.

Die Kosten variieren abhängig von Umfang, Anbieter und Kursformat und können mehrere Tausend Euro betragen.

Einsatzorte und Gehalt

Die Einsatzorte von Studienassistenten sind besonders vielfältig. So arbeiten sie meist in klinischen Prüfzentren, Krankenhäusern, Arztpraxen oder Einrichtungen der medizinischen Forschung. Auch Forschungsinstitute und Studiengruppen stellen Study Nurses ein. Ein einheitliches Gehalt gibt es nicht. Die Vergütung hängt unter anderem vom Arbeitgeber, der beruflichen Ausgangsqualifikation, der Berufserfahrung, dem Verantwortungsumfang und einer möglichen Tarifbindung ab.

Weitere Fachweiterbildungen in der Pflege

Neben den vorgestellten Karrierewegen in der Pflege gibt es weitere Spezialisierungen. Die DKG führt unter anderem Fachweiterbildungen für Pflege in der Endoskopie, Nephrologie, Notfallpflege, Onkologie sowie Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie auf. Hinzu kommen die pädiatrische Intensiv- und Anästhesiepflege sowie die Intermediate-Care-Pflege. Welche Regelung gilt, hängt vom Bundesland und dem jeweiligen Bildungsgang ab.

Passende Stellenangebote in der Pflege

Wer auf der Suche nach passenden Stellenangeboten in der Pflege ist, findet bei Medi-Karriere eine große Auswahl an Jobs als Fachkrankenpfleger/in, Stellen für Altenpfleger/innen sowie Stellenangebote in der Krankenpflege.

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Häufige Fragen zu Fachweiterbildungen in der Pflege

  1. Welche Fachweiterbildungen gibt es in der Pflege?
  2. Zu den etablierten Fachweiterbildungen gehören unter anderem Intensiv- und Anästhesiepflege, Notfallpflege, Onkologie, Nephrologie, Endoskopie, Operationsdienst sowie psychiatrische Pflege. Das konkrete Angebot und die rechtliche Grundlage unterscheiden sich je nach Bundesland und Bildungsträger.

  3. Wie lange dauert eine Fachweiterbildung in der Pflege?
  4. Viele Fachweiterbildungen nach DKG-Empfehlung dauern berufsbegleitend mindestens zwei Jahre und höchstens fünf Jahre. Andere Qualifizierungen, etwa zur Praxisanleitung oder Study Nurse, können deutlich kürzer sein. Maßgeblich sind die jeweilige Weiterbildungsordnung und das Kursmodell.

  5. Wer übernimmt die Kosten einer Fachweiterbildung in der Pflege?
  6. Häufig übernimmt der Arbeitgeber die Kosten vollständig oder anteilig, insbesondere wenn die Qualifikation für den vorgesehenen Einsatz benötigt wird. Eine allgemeine Verpflichtung zur Kostenübernahme besteht jedoch nicht. Je nach Weiterbildung können außerdem Aufstiegs-BAföG oder weitere Förderprogramme infrage kommen.

  7. Führt eine Fachweiterbildung in der Pflege automatisch zu mehr Gehalt?
  8. Nein. Ob sich das Gehalt erhöht, hängt von der neuen Tätigkeit, dem Verantwortungsumfang, dem Tarifvertrag und der Eingruppierung ab. Vor Beginn der Weiterbildung sollte deshalb schriftlich geklärt werden, welche Funktion und Vergütung nach dem Abschluss vorgesehen sind.

  9. Woran erkennt man eine anerkannte Fachweiterbildung in der Pflege?
  10. Pflegekräfte sollten prüfen, ob die Weiterbildung auf einer Landesverordnung, einer Weiterbildungsordnung oder einer aktuellen DKG-Empfehlung beruht. Wichtig sind außerdem eine anerkannte Weiterbildungsstätte, klar geregelte Zugangsvoraussetzungen, verbindliche Theorie- und Praxisanteile sowie ein nachvollziehbarer Abschluss.

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Quellen
  1. Deutsche Krankenhausgesellschaft: Empfehlung zur pflegerischen Fachweiterbildung, https://www.dkgev.de/... (letzter Zugriff: 09.09.2026)
  2. Deutsche Krankenhausgesellschaft: Weiterbildung Leitung einer Station/eines Bereiches, https://www.dkgev.de/... (letzter Zugriff: 09.09.2026)
  3. § 4 Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung, https://www.gesetze-im-internet.de/... (letzter Zugriff: 09.09.2026)
  4. § 71 SGB XI: Pflegeeinrichtungen, https://www.gesetze-im-internet.de/... (letzter Zugriff: 09.09.2026)
  5. Bundesministerium: Voraussetzungen für das Aufstiegs-BAföG, https://www.bmbfsfj.bund.de/... (letzter Zugriff: 09.09.2026)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Redaktion
Lilli Abstein
Lilli Abstein
Medizinstudentin
Zuletzt aktualisiert: 09.09.2026

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