Ein Personalsachbearbeiter ist in fast jeder Branche gefragt – nämlich überall dort, wo Personen beschäftigt werden. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personalaktenführung, Ausstellung von Bescheinigungen für Mitarbeiter, Verwaltungsaufgaben, Klärung von Personalfragen – das sind nur einige Beispiele dafür, was die Arbeit eines Personalsachbearbeiters ausmacht.
Die Berufsbezeichnung “Personalsachbearbeiter” wird nicht durchgängig verwendet. Andere gängige Bezeichnungen sind “HR-Sachbearbeiter”, “Fachkraft Personalwesen” oder “Sachbearbeiter Human Resources”. Es handelt sich um Synonyme. Gemeint ist immer die gleiche Art von Position, Funktion und Tätigkeit.
Das Wichtigste in Kürze
- Ausbildungsdauer: ca. 2 bis 6 Monate (berufsbegleitende Weiterbildung)
- Voraussetzungen: meist kaufmännische Ausbildung oder Berufserfahrung im Büro-/Verwaltungsbereich
- Ausbildungsform: Weiterbildung bei IHK oder privaten Bildungsträgern, oft berufsbegleitend
- Aufgaben: Personalverwaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Bewerbungsmanagement, Arbeitsverträge
- Arbeitsorte: Unternehmen aller Branchen, öffentliche Einrichtungen, Institutionen
- Mediangehalt: 4.465 Euro brutto monatlich
- Weiterbildung: z.B. Personalfachkaufmann, Betriebswirt Personalwirtschaft, Personalreferent
Was macht ein Personalsachbearbeiter?
Ein Personalsachbearbeiter übernimmt in erster Linie administrative Aufgaben im Personalbereich. Menschen mit Jobs in dem Bereich sind mit diesen Routinetätigkeiten im Alltag konfrontiert:
- Führung und Verwaltung von Personalakten, Pflege von Personalstammdaten
- Lohn- und Gehaltsabrechnung, Prüfung von Reisekostenabrechnungen
- Bewerbungsmanagement und Personalplanung
- Personalprojekte
- Büroorganisation
- administrative Begleitung von Stellenwechseln, Neubesetzungen, Stellenänderungen
- Vorbereitung von Arbeitsverträgen und Zeugnissen
- Führung des Schriftverkehrs im Zusammenhang mit Personalangelegenheiten
- Ausstellen von Bescheinigungen, Erteilung von Auskünften
- Überwachung von Arbeits- und Fehlzeiten, Führung von Urlaubslisten
In kleineren Betrieben und Einrichtungen müssen diese Aufgaben oft von einer Person abgedeckt werden. Personalsachbearbeitung erfordert dann ein Allround-Talent. Bei größeren Personalabteilungen sind die Aufgaben auf mehrere Sachbearbeiter verteilt, sodass eine Spezialisierung möglich ist. Das hängt allerdings auch von der jeweiligen Organisation ab.
Führungsverantwortung und Personalentscheidungen
Personalsachbearbeitung ist normalerweise nicht mit Führungsverantwortung verbunden. Insbesondere gehört es nicht zur Aufgabe und Kompetenz des Personalsachbearbeiters, Personalentscheidungen zu treffen. Wohl kann Personalsachbearbeitung aber bedeuten, Personalentscheidungen vorzubereiten und Personalverantwortliche bei der Entscheidungsfindung administrativ zu unterstützen.
Personalsachbearbeiter Ausbildung – Übersicht
Die Ausbildung zum Personalsachbearbeiter ist nicht gesetzlich geregelt. Der Zugang ist über verschiedene Fortbildungen möglich. In der Regel qualifiziert man sich eine Ausbildung in kaufmännischen oder verwalterischen Branchen mit einer zusätzlichen Weiterbildung im Bereich “Personalsachbearbeitung” für den Job.
Die Weiterbildungen finden üblicherweise berufsbegleitend statt. Bei vielen IHK (Industrie- und Handelskammern) besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Zertifikatslehrgangs als Personalsachbearbeiter zu qualifizieren. Private Bildungsträger bieten eigene, ähnlich ausgerichtete Ausbildungen an.

Personalsachbearbeiter – Zugangsvoraussetzungen
Es gibt keine allgemeingültigen Zugangsvoraussetzungen, um als Personalsachbearbeiterin oder Personalsachbearbeiter tätig sein zu können. Die Anforderungen werden vom jeweiligen Arbeitgeber nach eigenen Maßstäben festgelegt.
Erwartet werden üblicherweise eine kaufmännische Grundausbildung und eine Zusatzqualifizierung im Personalwesen bzw. in der Sachbearbeitung. Das ist aber nicht zwingend. Nicht wenige Kräfte in der Personalsachbearbeitung haben ihren Beruf durch “Learning by Doing” erlernt.
Um zu einer IHK-Prüfung im Rahmen einer Weiterbildung in der Personalsachbearbeitung zugelassen zu werden, wird in der Regel ein abgeschlossene Berufsausbildung – zum Beispiel eine kaufmännische Ausbildung – und Berufserfahrung erwartet. Die Erfüllung der Voraussetzungen ist durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachzuweisen.
Personalsachbearbeiter – Ausbildungsform und Ausbildungsaufbau
Die Weiterbildung zum Personalsachbearbeiter, bei der am Ende eine Prüfung steht, kann berufsbegleitend belegt werden. Sie richtet sich an Personalassistenten, Mitarbeiter in Personalabteilungen mit geringen Vorkenntnissen (Quereinstieg) oder erster kurzer Erfahrung im Personalwesen. Ebenfalls angesprochen sind Seiten- und Berufseinsteiger, ebenso Kaufleute im Bereich Personaldienstleistungen.
Die Ausbildung in diesem Berufsbild findet meist in Form von Präsenz-Kursen statt, in denen das nötige Fachwissen vermittelt wird, manchmal ergänzend auch in Form von Webinaren.
Personalsachbearbeiter – Inhalte der Ausbildung
Die Inhalte der Ausbildung zum Personalsachbearbeiter werden von jedem Bildungsträger festgelegt und sind auch im Bereich der IHK’s nicht einheitlich strukturiert. Grundsätzlich umfasst die Ausbildung zwei Schwerpunkte zu Personalthemen, die häufig als eigenständige Module angeboten werden:
- Personalwesen: Hier geht es um allgemeine Fragen der Personaladministration und Personalsachbearbeitung.
- Lohn- und Gehaltsbuchhaltung: Im Fokus stehen Arbeitsentgeltabrechnung, Abrechnung und Abführung der Lohnsteuer, Abrechnung und Abführung der Sozialversicherungsbeiträge.
Konkrete, weitere Ausbildungsinhalte im Bereich/Modul Personalwesen sind zum Beispiel: - Aufgaben des Personalwesens/Funktion der Personalabteilung
- Formulierung von Stellenbeschreibungen
- Grundlagen des Arbeits- und Arbeitsvertragsrechts
- Grundlagen des Betriebsverfassungs-, Tarif- und Mitbestimmungsrechts
- Entgeltfindung und Entgeltbestandteile
- Entgeltfortzahlung, Mutterschutz und Elternurlaub
- Störungen im Arbeitsverhältnis, Freistellungen, Arbeitsbeendigung und Kündigung
- Organisation der Personalsachbearbeitung
Im Bereich/Modul Lohn- und Gehaltsbuchhaltung geht es u.a. um:
| Bereich | Details |
|---|---|
| Entgeltabrechnung | Abrechnung des laufenden Arbeitsentgelts, Abrechnung von Einmal- und Sonderzahlungen, sonstige Bezüge, Abrechnung bei Mutterschutz, Elternzeit oder Minijobs, Jahresanfangs- und Jahresabschlussarbeiten, Bewertung von Sachbezügen, Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit sowie Sonderthemen wie Lohnpfändungen oder betriebliche Altersversorgung (z. B. mit Programmen wie DATEV) |
| Lohnsteuer | Grundlagen der Lohnsteuer, Steuerklassen, steuerliche Abzüge, ELStAM-Verfahren, Besteuerung von Einmalzahlungen sowie Besonderheiten bei geldwerten Vorteilen |
| Sozialversicherungsbeiträge | Grenzwerte und Rechengrößen in der Sozialversicherung, Faktoren der Beitragsberechnung, Beitragsabführung und Fälligkeiten, Krankenkassenzuständigkeit und Wahlrechte sowie Beitragsberechnung bei Einmalzahlungen |
Personalsachbearbeiter – Ausbildungsdauer
Es gibt keine einheitliche Ausbildungsdauer für die Qualifizierung zum Personalsachbearbeiter. Die Weiterbildungsangebote sind in der Regel auf mehrere Monate angelegt. Üblich sind Kursdauern von zwei bis sechs Monaten. Wegen der berufsbegleitenden Ausbildungsgestaltung findet der Unterricht meist abends und/oder am Wochenende statt.
Personalsachbearbeiter – Ausbildungsorte
Die Ausbildung zum Personalsachbearbeiter erfolgt in den Ausbildungseinrichtungen/räumlichkeiten von Industrie- und Handelskammern oder privaten Bildungsträgern. Manche Ausbildungsinhalte werden bei einigen Anbietern auch in Form von Webinaren vermittelt.
Personalsachbearbeiter – Ausbildungsabschluss
Am Ende der Ausbildung eines Personalsachbearbeiters steht in der Regel ein schriftlicher Abschlusstest. Neben dem erfolgreichen Bestehen des Tests wird oft der Nachweis einer mindestens 80-prozentigen Präsenz in den Kursveranstaltungen gefordert. Manchmal werden neben dem Hauptzertifikat “Personalsachbearbeiter (IHK)” auch noch Einzelzertifikate für die einzelnen Module der Ausbildung den Personalsachbearbeitern ausgestellt. Das kann zum Beispiel ein Zertifikat für den Zertifikatslehrgang “Personalwesen” und ein Zertifikat für den Zertifikatslehrgang “Lohn- und Gehaltsbuchhaltung” sein.
Personalsachbearbeiter – Gehalt während der Ausbildung
Da es sich um eine berufsbegleitende Ausbildung handelt, in der man das Know-How für den Job als Personalsachbearbeiter lernt, wird keine Vergütung gezahlt. Das reguläre Gehalt des Unternehmens, für das man arbeitet, läuft während der Qualifizierungsmaßnahme weiter.
Die Zertifikatslehrgänge bei der IHK sind zum Beispiel kostenpflichtig. Es fallen Kursgebühren von mehreren hundert Euro bis deutlich über tausend Euro an. Fortbildungskosten sind von der Steuer absetzbar. Tipp: Eventuell übernimmt auch der Arbeitgeber die Kosten der Zusatzqualifizierung bzw. beteiligt sich daran.
Wie viel verdient man als Personalsachbearbeiter?
Das Gehalt eines Personalsachbearbeiters variiert je nach Qualifikation und Rahmenbedingungen. Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 3.713 Euro brutto im Monat. Personalsachbearbeiter verdienen im Mittel rund 4.465 Euro monatlich, während das maximale Gehalt bei etwa 5.504 Euro liegt.
Wie hoch das tatsächliche Gehalt ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielen die Berufserfahrung und die Qualifikation, etwa zusätzliche Weiterbildungen im Personalwesen oder in der Lohn- und Gehaltsabrechnung. Auch die Größe des Unternehmens wirkt sich aus: In größeren Betrieben fallen die Gehälter in der Regel höher aus als in kleinen Unternehmen. Darüber hinaus beeinflussen die Branche und der Standort das Einkommen, da in wirtschaftsstarken Regionen und bestimmten Branchen oft bessere Verdienstmöglichkeiten bestehen. Nicht zuletzt können auch individuelle Fähigkeiten wie Organisationstalent, Genauigkeit und der sichere Umgang mit HR-Software das Gehalt positiv beeinflussen.
Mehr Informationen zum Gehalt gibt es hier:
Personalsachbearbeiter/in Stellenangebote
Personalsachbearbeiter – Aufgaben im Arbeitsalltag
Im Folgenden werden einige typische Aufgaben näher vorgestellt, die bei Mitarbeitern, die als Personalsachbearbeiter arbeiten, im Arbeitsalltag Relevanz haben. Wie bereits erwähnt, liegt es auf der Hand, dass diese alle mit dem Personal bzw. Team in einem Unternehmen zu tun haben.
Führung von Personalakten
Die Führung von Personalakten ist üblich und eine wichtige Aufgabe. In der Personalakte werden alle Unterlagen und Dokumente im Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis erfasst. Die Akte wird fortlaufend aktualisiert. Bei Personalakten gelten besondere Anforderungen bezüglich Kontinuität, Vollständigkeit und Wahrheit. Außerdem ist auf Datenschutz und Vertraulichkeit zu achten.
Bewerbungsmanagement
Die Personalsachbearbeitung kümmert sich um administrative Aufgaben im Zusammenhang mit Bewerbungsverfahren. Das betrifft zum Beispiel: erstellen der Stellenangebote, Auswertungen und Bearbeitung von Bewerbungen, Schriftverkehr mit Bewerbern zur Unterstützung der Chefs (Einladung/Absagen), Terminmanagement bei Vorstellungsgesprächen (Zeit, Ort etc.) und Überwachung des Bewerbungsprozesses.
Lohn- und Gehaltsabrechnung
Dieses Tätigkeitsfeld weist enge Berührungspunkte zur Buchhaltung auf. Aufgaben sind u.a.: Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Aufbereitung und Sortieren von Daten für die Buchhaltung, Prüfung von Reisekostenabrechnungen und ggf. Abrechnung von Überstunden und Zulagen.
Arbeitszeiterfassung und -überwachung
Arbeitszeiterfassung dient nicht nur der Überwachung, sondern ist auch gesetzlich vorgeschriebener Teil des Arbeitsschutzes. Die Zeiterfassung ist Arbeitnehmer-Sache.
Die Personalsachbearbeitung prüft jedoch, ob die Arbeitspflicht zeitlich erfüllt ist und ob die Arbeitszeitbestimmungen eingehalten sind. Die Erfassung von Urlaubs-, Krankheits- und sonstigen Fehlzeiten ist ggf. für die Lohn- und Gehaltsabrechnung im Rahmen der Personalsachbearbeitung relevant. Das gilt auch für die richtige Erfassung von Überstunden, Wochenend- oder Feiertagsarbeit.
Arbeitsverträge und Zeugnisse
Die Vorbereitung von Arbeitsverträgen, Vertragsentwürfen, Zeugnissen und sonstigen Dokumenten, Unterlagen, Bescheinigungen und Nachweisen im Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis ist eine weitere Aufgabe der Personalsachbearbeitung.
Weitere Aufgaben
Darüber hinaus umfassen Berufsaussichten für ein Personalsachbearbeiter weitere, vielfältige Aufgaben. Dazu gehören etwa
- personalbezogene Abklärungen mit Sozialversicherungsträgern und staatlichen Behörden
- Erteilung von Auskünften an Beschäftigte (zu Gehaltsabrechnungen, Arbeitszeiten, Mutterschutz, Elternzeit usw.) oder allgemeiner Schriftverkehr in Personalangelegenheiten
Eine akribische, genaue und vorausschauende Arbeitsweise ist für alle vorgestellten Tätigkeiten relevant.
Personalsachbearbeitung – Fachrichtungen
Es gibt grundsätzlich zwei schwerpunktmäßige fachliche Ausrichtungen für einen Personalsachbearbeiter: die allgemeine Personalverwaltung und die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung. In größeren Unternehmen sind diese Funktionen oft personell und organisatorisch getrennt, in kleineren unter einem Dach bzw. in einer Person vereint.
Personalsachbearbeiter – Arbeitsorte
Als Personalsachbearbeiter kann man quasi überall dort arbeiten, wo es Personalabteilungen gibt: Daher ist Personalsachbearbeitung in praktisch jedem Unternehmen, bei allen öffentlichen Einrichtungen und Institutionen mit einer Mehrzahl an Beschäftigten erforderlich. Gerade bei kleineren Unternehmen wird die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung häufig an Steuerberater ausgelagert. Im Unternehmen verbleibt dann nur die allgemeine Personalverwaltung.
Personalsachbearbeiter sind durchweg in Anstellungsverhältnissen tätig. Für die Selbständigkeit – zum Beispiel als Personaldienstleistung oder Personalberatung – werden üblicherweise höherwertige Qualifikationen benötigt. Eine freiberufliche Tätigkeit als Coach ist aber mit ausreichend Vorerfahrung denkbar.
Weiterbildungsmöglichkeiten für Personalsachbearbeiter
Aufbauend auf einer kaufmännischen Ausbildung und ggf. einer Fortbildung zum Personalsachbearbeiter sind weitere Qualifikationen für noch differenzierter Personalaufgaben möglich. Mögliche Qualifikationen sind:
- Personal(fach)kauffrau/-mann: ist ein offiziell anerkannter Ausbildungsabschluss auf Basis einer bundesweit gültigen Rechtsverordnung mit einer bundeseinheitlichen IHK-Prüfung. Der Abschluss ist mit der Meister-Qualifikation im Handwerk vergleichbar. Personalfachkaufleute nehmen ähnliche Aufgaben wie Personalsachbearbeiter wahr – aber mit mehr Selbständigkeit und Verantwortung.
- Personaldienstleistungsfachwirt: ist ebenfalls ein offizieller Ausbildungsabschluss auf Meister-Niveau mit bundeseinheitlicher IKH-Prüfung. Die Ausbildung zielt vor allem auf eine spätere Tätigkeit bei Personaldienstleistern (Personalvermittlungen, Personalberatungen, Zeitarbeitsfirmen). Personaldienstleistungsfachwirte sind aber auch in Personalabteilungen von größeren Unternehmen tätig.
- staatlich geprüfter Betriebswirt für Personalwirtschaft: staatlich geprüfter Betriebswirt ist eine höhere kaufmännische Qualifikation, die an Fachakademien und Fachschulen für Wirtschaft erworben werden kann. Dabei stehen verschiedene Schwerpunkte zur Auswahl, u.a. im Bereich Personalwirtschaft. Die Ausbildung dauert in Vollzeit rund zwei Jahre, in Teilzeit bzw. berufsbegleitend drei bis vier Jahre.
- Personalreferent: ist weniger ein Ausbildungsgang als eine Positionsbezeichnung für Mitarbeiter mit anspruchsvolleren Personalaufgaben. Personalreferenten kümmern sich um Recruiting, Personalbetreuung und Personalentwicklung. Zum Teil gibt es eigene Ausbildungsangebote mit dem Abschluss “Personalreferent”. Oft wird bei dieser Tätigkeit ein Studium erwartet.
Studium und weitere Möglichkeiten
Mit einem Studium “Personalmanagement” erwirbt man die “Eintrittskarte” für Tätigkeiten im Personalwesen mit noch mehr Verantwortung und ggf. auch in leitender Position. Entsprechende Studiengänge werden von etlichen privaten und staatlichen Hochschulen angeboten. Es handelt sich dabei in der Regel um ein Bachelor-Studium, das sowohl als Präsenzstudium als auch als Fernstudium stattfinden kann. Ein Zugang ist teilweise ohne Erfüllung der schulischen Hochschulvoraussetzungen möglich.
Darüber hinaus lohnt sich der Besuch von Fortbildungen zu speziellen Programmen, mit denen ein Personalsachbearbeiter im Alltag häufig zu tun hat, wie z.B. SAP-Software, Datev oder auch Salesforce. In der Regel erhält man dafür entsprechende Zertifikate.
Passende Stellenangebote finden
Medi-Karriere ist ein Info- und Karriereportal für Berufe im Gesundheitswesen. Deshalb gibt es hier in der Stellenbörse auf der Webseite unter anderem Personalsachbearbeiter-Jobs, Stellen für Medizincontroller sowie Stellenangebote in der Verwaltung zu finden.
Häufige Fragen zum Beruf des Personalsachbearbeiters
- Was macht ein Personalsachbearbeiter?
- Wie wird man Personalsachbearbeiter?
- Welche Voraussetzungen braucht man als Personalsachbearbeiter?
- Wie lange dauert die Ausbildung zum Personalsachbearbeiter?
- Wie viel verdient ein Personalsachbearbeiter?
Ein Personalsachbearbeiter übernimmt vor allem administrative Aufgaben im Personalwesen. Dazu gehören unter anderem die Pflege von Personalakten, die Lohn- und Gehaltsabrechnung, das Bewerbungsmanagement sowie die Erstellung von Arbeitsverträgen und Bescheinigungen.
Personalsachbearbeiter wird man in der Regel über eine kaufmännische Ausbildung mit anschließender Weiterbildung im Personalwesen, zum Beispiel bei einer IHK oder einem privaten Bildungsträger. Ein Quereinstieg ist ebenfalls möglich.
Für die Tätigkeit als Personalsachbearbeiter sind meist eine kaufmännische Grundausbildung und organisatorische Fähigkeiten erforderlich. Auch Quereinsteiger mit Berufserfahrung im Bürobereich haben gute Chancen.
Die Ausbildung zum Personalsachbearbeiter erfolgt meist in Form einer Weiterbildung und dauert in der Regel zwischen zwei und sechs Monaten, häufig berufsbegleitend.
Das Gehalt eines Personalsachbearbeiters liegt im Median bei etwa 4.465 Euro brutto im Monat. Je nach Erfahrung, Qualifikation und Unternehmensgröße kann das Einkommen nach oben oder unten abweichen.








