Ein Sonderpädagoge arbeitet täglich mit Menschen, die seelisch, körperlich oder geistig beeinträchtigt sind. Der Beruf gestaltet sich dabei als eine Mischung aus Lehre, Erziehung und Betreuung und setzt ein großes Verantwortungsbewusstsein sowie Einfühlungsvermögen voraus.
Der Weg zum Sonderpädagogen verläuft recht ähnlich, wie andere Lehramtsstudiengänge, ist allerdings rein auf Förder- und Sonderschulen sowie allgemeinbildende Schulen integrativer Ausrichtung angelegt. Wie das Studium der Sonderpädagogik konkret abläuft, welche Zulassungsvoraussetzungen es gibt und welche Möglichkeiten nach der Ausbildung offen stehen, ist im folgenden Artikel zu finden.
Das Wichtigste in Kürze
- Ausbildungsform: Lehramtsstudium (Bachelor + Master of Education + Referendariat)
- Studiendauer: 10 Semester + 18-24 Monate Referendariat
- Zugangsvoraussetzungen: Hochschulzugangsberechtigung, teilweise NC, alternativ berufliche Qualifikation möglich
- Wichtige Inhalte: Pädagogik, Psychologie, Soziologie, sonderpädagogische Fachrichtungen
- Praxisanteil: Praktika und schulpraktische Studien fest im Studium integriert
- Mediangehalt: 4.263 Euro brutto monatlich
- Arbeitsorte: Förderschulen, inklusive Schulen, Frühförderstellen, soziale Einrichtungen
- Perspektiven: Verbeamtung möglich, Leitungspositionen, Arbeit in Beratung oder Förderung
- Arbeitszeit: meist Vollzeit, oft orientiert an Schulzeiten und Ferien
Was macht ein Sonderpädagoge?
Wie bereits erwähnt, arbeiten Sonderpädagogen primär als Lehrer in Sonder- und Förderschulen. Da Bildung Sache der einzelnen Bundesländer ist, können sich die konkreten Aufgabenbereiche je nach Arbeitsstelle durchaus unterscheiden.
Grundsätzlich gestalten Sonderpädagogen jedoch den Unterricht, assistieren den anderen Lehrkräften bei der Arbeit und konzentrieren sich dabei auf die Förderung der Schüler in kleinen Gruppen. Dabei ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, auf die Bedürfnisse und Schwierigkeiten der Kinder einzugehen und regelmäßig Rücksprache mit den Eltern zu halten.
Sonderpädagogik-Studium – Überblick
Die grundsätzliche Struktur des Studiums der Sonderpädagogik unterscheidet sich im Prinzip kaum von anderen Lehramtsstudiengängen. So muss auch ein angehender Sonderpädagoge an einer Hochschule zunächst ein Bachelor- und anschließend ein Masterstudium absolvieren. Der konkrete Aufbau sowie die einzelnen Inhalte werden dabei vom Bundesland und der Bildungseinrichtung geprägt. Dabei legen jedoch alle Hochschulen einen großen Wert auf Praxiserfahrung, weshalb Fallbeispiele und Praktika stets im Studienangebot enthalten sind.

Sonderpädagik-Studium – Zugangsvoraussetzungen
In der Regel ist eine Hochschulzugangsberechtigung Voraussetzung für das Sonderpädagogik-Studium im Bachelor. Je nach Bildungseinrichtung ist in einigen Fällen jedoch auch eine Zulassung ohne Abitur möglich. In diesem Fall müssen die Bewerber eine abgeschlossene Berufserfahrung sowie eine gewisse Berufserfahrung in einem berufsverwandten Feld vorweisen können.
An ein paar Hochschulen und Universitäten gibt es allerdings einen Numerus Clausus (NC) für das Studium eines künftigen Sonderpädagogen. Dieses ist demnach zulassungsbeschränkt, was bedeutet dass die Abiturnote ausschlaggebend ist. Der Numerus Clausus ändert sich hierbei in der Regel jährlich, weshalb die Chancen auf eine Zulassung von Jahr zu Jahr variieren.
Um eine Zulassung für das Sonderpädagogik Studium im Master (Master of Education) zu erhalten, ist ein erster akademischer Abschluss notwendig etwa in Form eines Bachelor-Studiums. Dieser sollte in jedem Fall in einem fachlich verwandten Feld liegen. Infrage kommen hier beispielsweise Studiengänge der Pädagogik, Pflegepädagogik oder Inklusionspädagogik.
Persönliche Voraussetzungen
Neben diesen formalen Kriterien für das Bachelor-Studium sollte ein künftiger Sonderpädagoge zudem ein paar persönliche Voraussetzungen erfüllen. So ist es insbesondere bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen enorm wichtig, Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen sowie Geduld zu besitzen. Die folgende Auflistung nennt einige weitere Eigenschaften, die für ein Sonderpädagogik Studium von Vorteil sein können.
- Empathie
- Verantwortungsbewusstsein
- Sozialkompetenz
- Teamfähigkeit
- Stressresistenz
- Kommunikationsvermögen
- Organisationsfähigkeit
Sonderpädagogik-Studium – Aufbau und Inhalt
Im Studium der Sonderpädagogik wird großen Wert auf praktische Elemente gelegt. Es soll die Studierenden auf die vielfältigen Aufgaben im späteren Berufsleben als Sonderpädagoge vorbereiten. Deshalb ist zum Beispiel ein Orientierungspraktikum Teil des Studiums.
Die Lehre ist dabei auf die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen ausgerichtet. Die Fachrichtung konzentriert sich dabei auf sonderpädagogische Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsbereiche. Die konkreten Lehrinhalte variieren dabei je nach Bundesland und Hochschule. Üblicherweise vorhanden sind diese Kernfächer:
- Psychologie
- Soziologie
- Pädagogik
- Wissenschaftstheorie und -methodik
Beispielhafter Lehrplan für das Sonderpädagogik-Studium
Die folgende Tabelle zeigt den Lehrplan der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und soll als Beispiel für Aufbau und Inhalt des Sonderpädagogik Studiums dienen.
| Studienbereich | Module | Leistungspunkte (LP) |
|---|---|---|
| Bildungswissenschaften | 3 | 23 LP |
| Übergreifender Studienbereich | 4 | 26 LP |
| Schulpraktische Studien (OSP + ISP) | – | 23 LP |
| Grundbildung Deutsch | 2 | 18 LP |
| Grundbildung Mathematik | 2 | 28 LP |
| Fach (z. B. Deutsch, Mathe, Englisch etc.) | 3 | 16 LP |
| Sonderpädagogische Grundlagen | 2 | 10 LP |
| Sonderpädagogische Handlungsfelder | 1 | 20 LP |
| Sonderpädagogische Fachrichtung 1 | 2 | 10 LP |
| Sonderpädagogische Fachrichtung 2 | 1 | 6 LP |
| Bachelorarbeit | – | – |
| Gesamt | – | 180 LP |
Wahl der Fachrichtungen
Im Laufe des Studiums können angehende Sonderpädagogen den Fokus des Studiums selbst bestimmen. Die Studierenden müssen zwei sonderpädagogische Fachrichtungen sowie ein zusätzliches Fach belegen. Dabei können sie aus den folgenden sonderpädagogischen Fächern wählen:
- Lernen
- Sprache
- geistige Entwicklung
- Hören
- Lernen bei Blindheit und Sehbehinderung
Darüber hinaus wählt man noch ein Zusatzfach aus diesem Angebot:
- Alltagskultur und Gesundheit
- Biologie
- Chemie
- Deutsch (inkl. Deutsch als Zweitsprache)
- Englisch
- Ethik
- Französisch
- Geographie
- Geschichte
- Kunst
- Mathematik
- Musik
- Physik
- Politikwissenschaft
- Sport
- Technik
- Theologie/ Religionspädagogik
Sonderpädagogik-Studium – Dauer und Ausbildungsorte
Wer später mal als Sonderpädagoge arbeiten möchte, muss in der Regel für sechs bis sieben Semester alle dafür nötigen Fähigkeiten durch ein Bachelorstudium lernen. Am Ende des Studiums ist immer etwa ein Semester zur Fertigstellung der Bachelorarbeit eingeplant.
Dauer Masterstudium
Im Masterstudiengang zum Sonderpädagogen beträgt die Studienzeit zwischen zwei bis vier Semestern. Dies hängt ganz davon ab, ob die Bildungseinrichtung die Lehrinhalte für ein beziehungsweise zwei Jahre auslegt und wie viel Zeit die Masterarbeit im Einzelfall in Anspruch nimmt. Insgesamt dauert das Studium in Regelstudienzeit demnach zehn Semester. Anschließend folgt ein 18 bis 24- monatiger Vorbereitungskurs/ Referendariat an einer öffentlichen Schule.
Studienorte
Interessierte haben gleich ein paar Optionen, um ein Sonderpädagogik-Studium zu absolvieren. So finden sich in einigen großen Universitätsstädten sonderpädagogische Lehrangebote. Die folgende Auflistung enthält einige Ausbildungsorte, die auf die Tätigkeit als Sonderpädagoge vorbereiten:
- Hamburg
- Flensburg
- Hannover
- Berlin
- Rostock
- Heidelberg
- Ludwigsburg
- Würzburg
- Erfurt
- Oldenburg
Sonderpädagoge – Studium – Abschluss
Um Sonderpädagoge zu werden, muss man zur Anerkennung am Ende des Bachelorstudiums eine Bachelorarbeit schreiben. Die Studierenden dürfen selbst ein Thema wählen. Dieses muss von den Betreuungspersonen sowie dem Prüfungsamt bestätigt werden.
An manchen Institutionen ist es Praxis, dass dann noch eine Bachelorprüfung ansteht. Die schriftliche und die mündliche Bewertung ergeben zusammen die Abschlussnote. Nach erfolgreichem Studium trägt man den Titel „Bachelor of Arts“.
Perspektiven nach dem Studium
Grundsätzlich kann ein Sonderpädagoge nach dem Studium in allen sonderpädagogischen und inklusiven Bildungs- und Fördereinrichtungen arbeiten. Das kann demnach sowohl als Lehrkraft in einer Schule, als auch in der Frühförderung von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf und in sonderpädagogischen Heimen sowie in Einrichtungen für betreutes Wohnen, erfolgen.
Die Perspektiven sind dabei allerdings verschieden, je nachdem, ob man Sonderpädagogik auf Lehramt oder als eigenständiges Fach studiert. Bei ersterem müssen die Studierenden nicht nur eine Bachelorarbeit verfassen, sondern zudem ein erstes und zweites Staatsexamen erfolgreich bestehen. Zwischen diesen beiden großen Prüfungen müssen die angehenden Sonderpädagogen ein 18 bis 24 Monate langes Referendariat absolvieren. Nach Beendigung des Referendariats und Ablegung der Staatsexamina sind die Absolventen nun voll ausgebildete Lehrkräfte und können sich an entsprechenden Schulen bewerben. Es gibt für Lehrer im Laufe ihres Berufslebens zudem die Möglichkeit einer Verbeamtung. Dies bringt in der Regel einige Vorteile, wie ein Gehalt nach festgelegten Beamtensätzen, Sonderkonditionen bei Banken und Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Vergünstigungen für die private Krankenversicherung mit sich und bedeutet dementsprechend ein hohes Maß an Sicherheit.
Wer ein Sonderpädagogik Studium absolviert hat allerdings auch die Möglichkeit, in anderen Bildungs- und Freizeiteinrichtungen zu arbeiten und kann nach einer gewissen Zeit auch leitende Positionen in pädagogischen Einrichtungen übernehmen.
Sonderpädagoge – Gehalt im Studium
Ein Sonderpädagoge in akademischer Ausbildung erhält kein Gehalt. Abhängig von der jeweiligen Hochschule beziehungsweise Universität werden teilweise Studiengebühren oder beispielsweise Studierendentickets berechnet. An einer staatlichen Bildungseinrichtung bleiben die Beiträge dabei gering, wohingegen die Kosten an privaten Hochschulen zwischen 8.000 und 14.000 Euro liegen können.
Während des Referendariats erhalten angehende Sonderpädagogen keine klassische Vergütung, sondern sogenannte Anwärterbezüge. Diese liegen je nach Bundesland meist zwischen etwa 1.400 Euro und 1.600 Euro netto im Monat. Die genaue Höhe hängt vom Familienstand, Steuerklasse und möglichen Zuschlägen ab. Da es sich um eine Ausbildungsphase im Beamtenverhältnis auf Widerruf handelt, profitieren Referendare zudem häufig von Beihilfeansprüchen und günstigen Konditionen bei der Krankenversicherung.
Sonderpädagoge – Gehalt im weiteren Berufsleben
Das Gehalt als Sonderpädagoge variiert je nach Qualifikation, Berufserfahrung und Arbeitgeber deutlich. Das Mediangehalt liegt bei 4.263 Euro brutto monatlich, während das Einstiegsgehalt bei etwa 3.807 Euro beginnt. Mit zunehmender Erfahrung und Verantwortung kann das Gehalt auf bis zu 4.808 Euro ansteigen. Einfluss auf die Höhe des Einkommens haben vor allem die Berufserfahrung, die Tarifbindung (z. B. TVöD im öffentlichen Dienst), die Art der Einrichtung sowie die gewählte sonderpädagogische Fachrichtung. Auch regionale Unterschiede und zusätzliche Qualifikationen können das Gehalt positiv beeinflussen.
Mehr Informationen zum Gehalt eines Sonderpädagogen hier:
Sonderpädagoge/in Stellenangebote
Sonderpädagoge – Aufgaben im Arbeitsalltag
Ein Sonderpädagoge hat Teilhabe daran, die emotionale und soziale Entwicklung von Menschen mit einer körperlichen, seelischen oder psychischen Beeinträchtigung zu fördern. Sie begleiten diese Menschen auf im Alltag. Dies kann im Rahmen verschiedener Bildungs-, Förder- und Erziehungseinrichtungen geschehen. Hier ein paar Beispiele:
Unterricht und Vermittlung
Zum Aufgabenbereich „Unterricht und Vermittlung“ gehört beispielsweise die Unterstützung und das Assistieren des Sonderpädagogen während des Unterrichts sowie die Förderung der Schüler in kleinen Gruppen. Dabei können die sonderpädagogischen Lehrkräfte alleine arbeiten oder sich den Unterricht mit einer weiteren Lehrperson teilen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingehen zu können. Auch kann sie/er eingesetzt werden, wenn ein Schüler Bedarf an einem speziellen Förderschwerpunkt hat.
Kooperation und Zusammenarbeit
Da Sonderpädagogen häufig mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, besteht ein großer Teil ihrer Arbeit aus der Koordination von Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnissen. Denn eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Lehrkräfte und Eltern ist entscheidend für den Erfolg der sonderpädagogischen Förderung.
Konzeption
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Sonderpädagogik ist das Konzipieren neuer Förderpläne. Diese müssen zunächst entwickelt und verfasst und dann schließlich auf Konferenzen vorgetragen werden. Umgekehrt ist es selbstverständlich genauso bedeutend, dass Sonderpädagogen regelmäßig Fortbildungen und Konferenzen besuchen, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Weitere Aufgaben
Neben diesen Aufgaben können Sonderpädagogen auch in der Diagnostik, der Anleitung von anderen Lehrkräften, der Beratung oder in der Administrativen tätig sein.
Sonderpädagoge – Fachrichtungen
Zu den sonderpädagogischen Fachrichtungen gehört das Lernen, die Sprache, die emotionale und soziale sowie die geistige Entwicklung, aber auch die körperliche und motorische Entwicklung. Zusätzlich beschäftigen sich Sonderpädagogen mit dem Lernen bei Blindheit und Sehbehinderung sowie bei Störungen des Gehörs.
Weiterbildungsmöglichkeiten für Sonderpädagogen
Sonderpädagogen können nach dem Bachelorstudium noch ein Masterstudium anhängen. Anschließend gibt es zudem die Möglichkeit einer Promotion.
Um auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, ist es zudem sinnvoll regelmäßig fachliche Fort- und Weiterbildungen zu besuchen. Hier werden neue Konzepte und Förderpläne vorgestellt. Außerdem können Sonderpädagogen sich in speziellen Bereichen weiterbilden und beispielsweise die Gebärdensprache erlernen. Hierdurch besitzen sie die notwendige Kompetenz, um mit Kindern und Erwachsenen mit einer Beeinträchtigung des Gehörs zu arbeiten.
Sonderpädagoge – Arbeitszeiten
Je nach Arbeitsstelle variieren auch die Arbeitszeiten, wobei ein Sonderpädagoge üblicherweise in Vollzeit, also 40 Stunden die Woche, arbeitet. Ist man nach dem Studiengang beispielsweise an Schulen tätig, richten sich die konkreten Arbeitszeiten nach den Schulzeiten. Dies bezieht sich sowohl auf den Alltag als auch den Urlaub, der sich dementsprechend an den Schulferien orientiert.
Sonderpädagoge – Wo kann gearbeitet werden?
Sonderpädagogen haben die Möglichkeit in verschiedensten Einrichtungen, die sonderpädagogische Dienste anbieten, zu arbeiten. So können sie beispielsweise in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen sowie in der Frühförderung von Kindern mit Behinderungen, beschäftigt sein. Ihre Arbeitsplätze wären dann unter anderem Schulen, frühkindliche Fördereinrichtungen und betreutes Wohnen. Eine weitere Option ist die Arbeit in einem Ausbildungsinstitut. Hier können sie andere Sonderpädagogen und Lehrkräfte fortbilden oder neue Konzepte vorstellen. Diese Förderpläne werden häufig von Sonderpädagogen in leitenden Positionen entworfen.
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Häufige Fragen zum Sonderpädagogik-Studium
- Was macht ein Sonderpädagoge?
- Wie lange dauert die Ausbildung zum Sonderpädagogen?
- Wo arbeitet ein Sonderpädagoge?
- Welche Fachrichtungen gibt es in der Sonderpädagogik?
Ein Sonderpädagoge arbeitet in der Sonderpädagogik und fördert Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen gezielt im Alltag und im Unterricht. Dabei plant ein Sonderpädagoge individuelle Fördermaßnahmen, begleitet Lernprozesse und arbeitet eng mit Eltern sowie anderen Fachkräften zusammen.
Die Ausbildung in der Sonderpädagogik dauert in der Regel etwa zehn Semester Studium sowie ein anschließendes Referendariat von 18 bis 24 Monaten. Insgesamt sollte ein angehender Sonderpädagoge also rund sechs bis sieben Jahre einplanen.
Ein Sonderpädagoge findet in der Sonderpädagogik vielfältige Einsatzmöglichkeiten, etwa an Förderschulen, inklusiven Regelschulen oder in Frühförderstellen. Auch Tätigkeiten in sozialen Einrichtungen oder Beratungsstellen sind für Sonderpädagogen möglich.
In der Sonderpädagogik kann sich ein Sonderpädagoge auf verschiedene Fachrichtungen spezialisieren, zum Beispiel Lernen, Sprache oder geistige Entwicklung. Diese Schwerpunkte bestimmen später den beruflichen Einsatzbereich eines Sonderpädagogen.
- B.A. Sonderpädagogik, https://www.ph-heidelberg.de/... (letzter Zugriff am 04.05.2026)










