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Medi-Karriere Medizinische Berufe Kinderbetreuer

Kinderbetreuer – Ausbildung, Beruf und Stellen

Kinderbetreuer/in - Ausbildung, Beruf und Stellen

Ausbildungstyp

Weiterbildung

Ausbildungsdauer

1 Jahr

Voraussetzung

Hauptschulabschluss

21 freie Jobs
als Kinderbetreuer/in

  • Ausbildung
  • Gehalt
  • Jobs

Kinderbetreuer begleiten Kinder im Alltag, fördern ihre Entwicklung und unterstützen Familien bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Eine bundesweit einheitliche Kinderbetreuer-Ausbildung gibt es in Deutschland nicht. Der Einstieg gelingt häufig über die Kinderbetreuung, andere pädagogische Qualifikationen oder einen Quereinstieg. Je nach Tätigkeit sind ein Masernschutznachweis, ein Führungszeugnis und ausreichende Deutschkenntnisse erforderlich. Der folgende Ratgeber zeigt Ausbildungswege, Aufgaben, Gehalt und Berufsperspektiven.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tätigkeit: Kinderbetreuer beaufsichtigen, versorgen und fördern Kinder verschiedener Altersgruppen.
  • Ausbildung: Eine bundesweit einheitlich geregelte Kinderbetreuer-Ausbildung gibt es in Deutschland nicht.
  • Einstieg: Mögliche Wege führen über die Kinderpflege, pädagogische Qualifikationen oder einen Quereinstieg.
  • Voraussetzungen: Häufig sind Deutschkenntnisse, ein Führungszeugnis und ein Masernschutznachweis erforderlich.
  • Arbeitsorte: Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Kitas, Horte, Ganztagsschulen, Privathaushalte und weitere Betreuungseinrichtungen.
  • Gehalt: Je nach Region, Erfahrung und Arbeitgeber bei ca. 3.323 Euro brutto monatlich.
  • Perspektiven: Der Ausbau der Kinderbetreuung und des schulischen Ganztags erhöht den Personalbedarf.

Was macht man als Kinderbetreuer?

Kinderbetreuer übernehmen die Aufsicht und Fürsorge für Kinder. Sie begleiten diese durch den Tagesablauf und schaffen eine sichere Umgebung. Gleichzeitig fördern sie soziale, sprachliche, motorische und kreative Fähigkeiten.

Die konkreten Aufgaben hängen vom Alter der Kinder und vom jeweiligen Arbeitsort ab. Bei Säuglingen stehen Pflege, Ernährung und Ruhezeiten im Mittelpunkt. Ältere Kinder benötigen dagegen Unterstützung beim Spielen, Lernen oder Erledigen der Hausaufgaben.

Kinderbetreuer arbeiten teilweise allein, etwa in Privathaushalten. In Kitas, Horten oder Ganztagsschulen stimmen sie sich dagegen mit pädagogischen Fachkräften ab. Dazu gehören Erzieher, Kinderpfleger, Sozialpädagogen und Lehrkräfte.

Eine Tätigkeit als Kinderbetreuer umfasst unter anderem folgende Aufgaben:

  • Kinder beaufsichtigen und vor Gefahren schützen
  • Mahlzeiten vorbereiten und begleiten
  • Kinder bei der Körperpflege unterstützen
  • Spiele, Bastelangebote und Bewegungseinheiten planen
  • Bücher vorlesen und sprachliche Fähigkeiten fördern
  • Ausflüge und Freizeitaktivitäten organisieren
  • Kinder bei Hausaufgaben unterstützen
  • Entwicklungsfortschritte beobachten
  • Gespräche mit Eltern oder Bezugspersonen führen
  • Tagesabläufe und besondere Ereignisse dokumentieren
Kindheitspädagoge

Karriere in der Pädagogik

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Wie läuft die Ausbildung als Kinderbetreuer ab?

Die Berufsbezeichnung Kinderbetreuer bezeichnet in Deutschland kein einheitlich geregeltes Ausbildungsprofil. Deshalb unterscheiden sich die Qualifikationswege je nach Bundesland, Arbeitgeber und Einsatzbereich.

Für einfache Betreuungstätigkeiten in einem Privathaushalt reicht teilweise praktische Erfahrung aus. Pädagogische Einrichtungen verlangen jedoch meist eine einschlägige Ausbildung oder anerkannte Zusatzqualifikation.

Mögliche Wege in den Beruf sind:

  • Ausbildung zum Kinderpfleger oder Sozialpädagogischen Assistenten
  • Ausbildung zum Erzieher
  • pädagogische oder sozialpädagogische Weiterbildung
  • Qualifizierung als Kindertagespflegeperson
  • betreuungsbezogene Weiterbildung eines freien Trägers (Kinderbetreuer)
  • Quereinstieg mit pädagogischer Berufserfahrung
  • Studium der Pädagogik, Sozialpädagogik oder Kindheitspädagogik

Die Zugangsvoraussetzungen und Berufsbezeichnungen unterscheiden sich zwischen den Bundesländern. Vor einer Bewerbung sollte deshalb geprüft werden, welche Qualifikation der jeweilige Arbeitgeber anerkennt. Außerdem ist der Abschluss eines freien Bildungsträgers jedoch nicht automatisch mit einer staatlich anerkannten Ausbildung gleichzusetzen.

Kinderbetreuer

Voraussetzungen für die Ausbildung

Die Ausbildung erfordert je nach Bundesland folgende Voraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss oder mittlerer Schulabschluss
  • ausreichende Deutschkenntnisse
  • gesundheitliche Eignung
  • erweitertes Führungszeugnis
  • Nachweis über Impfungen z.B. den Masernschutz
  • teilweise ein Vorpraktikum
  • persönliche Eignung für die Arbeit mit Kindern

Ein bestimmter Schulabschluss gilt dagegen nicht für jede allgemeine Tätigkeit als Kinderbetreuer. Private Arbeitgeber können Personen auch aufgrund ihrer Erfahrung und persönlichen Eignung beschäftigen.

Dauer und Aufbau der Ausbildung

Die Weiterbildung zum Kinderbetreuer dauert in diesem Musterweg zwölf Monate. Je nach Anbieter findet sie in Vollzeit, Teilzeit oder in einer Kombination aus Präsenzunterricht und digitalen Lerneinheiten statt.

Der Aufbau gliedert sich meist in folgende Bereiche:

  • theoretischer Unterricht
  • praktische Übungen
  • Selbstlernphasen
  • Praktikum in einer Betreuungseinrichtung
  • Prüfung oder Abschlussprojekt

Das Praktikum ermöglicht einen direkten Einblick in die Arbeit mit Kindern. Dabei lernen Teilnehmer typische Tagesabläufe, pädagogische Angebote und organisatorische Aufgaben kennen.

Inhalte der Ausbildung als Kinderbetreuer

Die folgenden Inhalte werden im Rahmen der Ausbildung vermittelt:

Lernbereich Typische Inhalte
Pädagogik Kindliche Entwicklung, Erziehungsstile und altersgerechte Förderung
Psychologie Bedürfnisse, Verhalten und emotionale Entwicklung von Kindern
Betreuung Planung und Durchführung von Spielen, Ausflügen und kreativen Aktivitäten
Pflege und Hygiene Körperpflege, Ernährung, Hygiene und Unfallvermeidung
Kommunikation Gespräche mit Kindern, Eltern und Fachkräften
Kinderschutz Aufsichtspflicht, Kindeswohl und Schutzkonzepte
Erste Hilfe Richtiges Verhalten bei Verletzungen und Notfällen
Organisation Tagesplanung, Dokumentation und Zusammenarbeit im Team
Inklusion Betreuung und Förderung von Kindern mit unterschiedlichen Bedürfnissen
Praxis Anwendung der theoretischen Lerninhalte während eines Praktikums

Was verdient man in der Ausbildung?

Die einjährige Weiterbildung eines freien Trägers wird in der Regel nicht vergütet. Je nach Anbieter können Lehrgangsgebühren, Prüfungsgebühren oder Kosten für Lernmaterialien entstehen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Förderung möglich sein. Dazu gehört beispielsweise der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit.

Passt die Ausbildung als Kinderbetreuer zu mir?

Die Tätigkeit als Kinderbetreuer könnte die richtige Wahl sein, wenn:

  • Freude an der Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen besteht
  • die Geduld und Empathie aufgebracht werden können, um individuell auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen
  • eine Begeisterung für pädagogische Aktivitäten und die Förderung der kindlichen Entwicklung vorhanden ist

Auf der anderen Seite könnte die Tätigkeit als Kinderbetreuer möglicherweise nicht die richtige Wahl sein, wenn:

  • wenig Interesse an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besteht
  • Schwierigkeiten mit Geduld und Empathie bestehen, um auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen
  • die berufliche Rolle nicht mit den persönlichen Interessen oder beruflichen Zielen in Einklang steht

Wie sieht der Berufsalltag als Kinderbetreuer aus?

Gerade in der Kinderbetreuung sind Strukturen und Zeitmanagement von großer Bedeutung. Der Berufsalltag ist daher straff organisiert. Nach dem Spielen und Mittagessen folgen oft Mittagsschlafzeiten für Kleinkinder, dazwischen stehen pflegerische Aufgaben an. Spiel- und Bewegungsaktivitäten sowie gelegentliche Ausflüge zum Spielplatz sorgen für willkommene Abwechslung. Die konkreten Aufgaben und Abläufe im Beruf hängen stark vom Einsatzbereich ab.

Aufgaben als Kinderbetreuer

Die Aufsichtspflicht ist eine zentrale Aufgabe in der Kinderbetreuung, die sich in den folgenden Tätigkeiten zeigt:

  • Beaufsichtigung
  • Planung und Durchführung von Aktivitäten
  • Unterschiedliche Angebote wie basteln, spielen oder vorlesen organisieren
  • Individuelle Förderung von Kindern
  • Gespräche mit Eltern führen

Wo kann man als Kinderbetreuer arbeiten?

Kinderbetreuer finden Beschäftigung in zahlreichen Einrichtungen der Kinder- und Jugendbetreuung sowie im privaten Bereich. Je nach Qualifikation und Aufgabenfeld arbeiten sie in Kindertagesstätten, Kinderkrippen, Horten oder offenen Ganztagsschulen. Auch Familienzentren, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Ferien- und Freizeitangebote beschäftigen Kinderbetreuer. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, als Betreuungskraft in Privathaushalten oder als Nanny tätig zu sein. Mit entsprechender Qualifikation kommt außerdem eine selbstständige Tätigkeit als Kindertagespflegeperson infrage. Welche Einsatzbereiche offenstehen, hängt von der eigenen Ausbildung, den landesrechtlichen Vorgaben und den Anforderungen des jeweiligen Arbeitgebers ab.

Kinderbetreuer/in Stellenangebote

Kinderbetreuer / Animateur (m/w/d)
An Der Autobahn 4, 09603 Großschirma
Möbel Mahler Einrichtungszentrum GmbH Co KG Siebenlehn
03.08.2026

Kinderbetreuer (m/w/d) KidzClub - Elternzeitvertretung
Weißenhäuser Strand
Weissenhäuser Strand GmbH Co KG
03.08.2026

Erzieher:in / Kinderbetreuer:in (m/w/d)
Kurhausstraße 57, 23795 Bad Segeberg
Hero Services gGmbH
03.08.2026

Assistenztrainer/Kinderbetreuer (m/w)
Lechhauser Straße 5, 86153 Augsburg
Taekwondo Dario Radic
03.08.2026

Kinderbetreuer (m/w/d) –
Braunschweig
HYGIA Braunschweig GmbH
03.08.2026

Zu den freien Kinderbetreuer/in Jobs

Arbeitszeiten als Kinderbetreuer

Die Arbeitszeiten als Kinderbetreuer richten sich nach dem jeweiligen Einsatzbereich. In Kindertagesstätten, Horten oder offenen Ganztagsschulen arbeitet man in der Regel zu geregelten Arbeitszeiten zwischen dem frühen Morgen und dem späten Nachmittag. Überstunden fallen hier meist nur in Ausnahmefällen an, beispielsweise bei Elternabenden, Veranstaltungen oder Fortbildungen.

Als Kinderbetreuer in Privathaushalten oder als Nanny muss man dagegen häufig flexibler sein. Je nach Arbeitsvertrag gehören Abendstunden, Wochenenden oder Einsätze während der Schulferien zum Berufsalltag. Auch kurzfristige Änderungen der Arbeitszeiten können vorkommen, wenn Eltern beruflich verhindert sind oder eine Betreuung ungeplant verlängert werden muss.

In Einrichtungen mit erweiterten Betreuungszeiten, etwa Wohnheimen, Mutter-Kind-Einrichtungen oder Kliniken, kann außerdem Schichtdienst erforderlich sein. Dort besteht auch die Möglichkeit ungeplanter Überstunden, beispielsweise wenn Kollegen kurzfristig ausfallen oder Kinder länger betreut werden müssen, bis sie von ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen abgeholt werden.

Was verdient man als Kinderbetreuer?

Das Gehalt als Kinderbetreuer hängt von verschiedenen Faktoren ab. Als Orientierung kann eine monatliche Gehaltsspanne zwischen 2.706 Euro und 3.945 Euro brutto dienen (laut Entgeltatlas der Agentur für Arbeit). Das Mediangehalt liegt bei etwa 3.323 Euro brutto pro Monat.

Wie hoch das tatsächliche Einkommen ausfällt, richtet sich unter anderem nach der Berufserfahrung, der Qualifikation, dem Arbeitsort und dem Arbeitgeber. Beschäftigte bei öffentlichen oder tarifgebundenen Trägern erhalten häufig eine feste Vergütung nach Tarifvertrag. In privaten Einrichtungen oder Privathaushalten wird das Gehalt dagegen meist individuell vereinbart, sodass größere Verhandlungsspielräume bestehen. Auch die Größe der Einrichtung, das Bundesland sowie Zuschläge für Abend-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit können sich auf das Einkommen auswirken.

Sind Kinderbetreuer in einer öffentlichen Einrichtung beschäftigt, erfolgt die Vergütung in der Regel nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst – Sozial- und Erziehungsdienst (TVöD-SuE). Da die einjährige Weiterbildung zum Kinderbetreuer keine staatlich anerkannte Erzieherausbildung ersetzt, werden Beschäftigte bei unterstützenden Betreuungs- und Helfertätigkeiten häufig der Entgeltgruppe S2 zugeordnet. Dort liegt das monatliche Bruttogehalt – abhängig von der Berufserfahrung – zwischen 2.908,36 € und 3.441,69 €.

Eine höhere Eingruppierung ist möglich, wenn zusätzliche pädagogische Qualifikationen erworben werden. Wer beispielsweise später eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher oder Sozialpädagogischen Assistenten absolviert, kann, abhängig von der Tätigkeit, in höhere Entgeltgruppen des TVöD-SuE aufsteigen und dadurch ein höheres Gehalt erzielen.

Entgeltgruppe 1 2 3 4 5 6
S 18 4.720,52 € 4.840,79 € 5.436,63 € 5.883,46 € 6.553,73 € 6.963,31 €
S 17 4.352,39 € 4.654,62 € 5.138,69 € 5.436,63 € 6.032,40 € 6.382,42 €
S 16 4.263,29 € 4.557,82 € 4.885,49 € 5.287,64 € 5.734,48 € 6.002,61 €
S 15 4.112,68 € 4.393,93 € 4.691,87 € 5.034,44 € 5.585,57 € 5.823,86 €
S 14 4.073,39 € 4.351,17 € 4.682,24 € 5.019,00 € 5.391,41 € 5.652,06 €
S 13 3.978,03 € 4.248,70 € 4.617,39 € 4.915,26 € 5.287,64 € 5.473,83 €
S 12 3.967,57 € 4.237,49 € 4.590,75 € 4.903,53 € 5.290,81 € 5.454,65 €
S 11b 3.915,12 € 4.181,19 € 4.368,13 € 4.844,78 € 5.217,14 € 5.440,57 €
S 11a 3.846,25 € 4.106,12 € 4.291,48 € 4.766,33 € 5.138,69 € 5.362,12 €
S 9 3.648,68 € 3.887,42 € 4.166,69 € 4.580,02 € 4.970,99 € 5.272,60 €
S 8b 3.578,87 € 3.812,64 € 4.091,94 € 4.503,48 € 4.892,59 € 5.190,90 €
S 8a 3.509,44 € 3.738,13 € 3.976,82 € 4.207,08 € 4.432,16 € 4.668,84 €
S 7 3.426,93 € 3.649,60 € 3.871,14 € 4.098,95 € 4.270,11 € 4.528,02 €
S 4 3.291,46 € 3.504,21 € 3.698,06 € 3.829,61 € 3.956,37 € 4.156,33 €
S 3 3.119,87 € 3.320,05 € 3.506,28 € 3.677,28 € 3.755,52 € 3.848,98 €
S 2 2.908,36 € 3.030,97 € 3.121,67 € 3.220,16 € 3.330,92 € 3.441,69 €

Gültig von 01.05.2026 bis 31.03.2027

Quelle: Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, Sozial- und Erziehungsdienst

Mehr Informationen zum Gehalt eines Kinderbetreuers findest Du hier:

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Welche Berufsperspektiven hat man als Kinderbetreuer?

Eines ist sicher und für zukünftige Betreuer äußerst motivierend: Das Aufgabenfeld ist äußerst vielseitig, jeder Tag bringt neue Erfahrungen. Langeweile wird hier nicht aufkommen, da ständig wechselnde Persönlichkeiten und Entwicklungsschritte für Abwechslung sorgen. Aufgrund des Fachkräftemangels sind die Berufsaussichten sehr vielversprechend. In vielen Regionen besteht ein akuter Mangel an Betreuungsmöglichkeiten jenseits von Kindertagesstätten und Co. Diese Lücken können von Kinderbetreuer gefüllt werden, sei es durch die Selbstständigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater.

Weiterbildung und Fortbildung

Nach einer Weiterbildung zum Kinderbetreuer stehen verschiedene Möglichkeiten offen, um die eigenen Fachkenntnisse zu vertiefen oder sich beruflich weiterzuentwickeln. Viele entscheiden sich anschließend für eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Kinderpfleger, Sozialpädagogischen Assistenten oder Erzieher. Dadurch erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten und häufig auch die Verdienstchancen.

Darüber hinaus bieten sich zahlreiche Fortbildungen an, beispielsweise in den Bereichen Sprachförderung, Inklusion, Kinderschutz, Bewegungspädagogik, frühkindliche Bildung oder Elternarbeit. Wer die Hochschulzugangsberechtigung erfüllt, kann außerdem ein Studium der Kindheitspädagogik, Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaft oder des Lehramts aufnehmen.

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Berufsperspektiven und Zukunftsaussichten

Die Berufsaussichten für Kinderbetreuer gelten als günstig. Der Bedarf an qualifiziertem Betreuungspersonal steigt seit Jahren, da immer mehr Betreuungsplätze geschaffen werden und pädagogische Einrichtungen zusätzliche Fach- und Betreuungskräfte benötigen.

Ein wichtiger Grund dafür ist der gesetzliche Anspruch auf frühkindliche Förderung für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gemäß § 24 SGB VIII. Zusätzlich gilt seit dem 1. August 2026 der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Dieser wird schrittweise eingeführt und zunächst für Erstklässler umgesetzt. Bis zum Schuljahr 2029/30 wird der Anspruch auf alle vier Grundschuljahrgänge ausgeweitet.

Dadurch entstehen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten, insbesondere in Kindertagesstätten, Kinderhorten, offenen Ganztagsschulen, Familienzentren sowie bei öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe. Auch im privaten Betreuungsbereich und in der Kindertagespflege bestehen weiterhin gute Chancen auf eine Anstellung.

Passende Stellenangebote für Kinderbetreuer

Auf der Suche nach passenden Stellenangeboten? Im Medi-Karriere Stellenportal finden sich regelmäßig zahlreiche aktuelle Jobs als Kinderbetreuer-Jobs, Stellenangebote für Kinderkrankenpfleger sowie Sozialpädagogische Assistenten-Stellen.

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Häufige Fragen zur Kinderbetreuer-Ausbildung

  1. Welche Aufgaben übernimmt ein Kinderbetreuer?
  2. Ein Kinderbetreuer betreut und begleitet Kinder im Alltag, plant altersgerechte Beschäftigungsangebote, unterstützt bei Mahlzeiten und fördert die soziale sowie persönliche Entwicklung der betreuten Kinder.

  3. Wo kann ein Kinderbetreuer arbeiten?
  4. Ein Kinderbetreuer kann in Kindertagesstätten, Horten, offenen Ganztagsschulen, Familienzentren, Privathaushalten oder weiteren Einrichtungen der Kinder- und Jugendbetreuung tätig sein. Die Einsatzmöglichkeiten hängen von der Qualifikation und den Anforderungen des Arbeitgebers ab.

  5. Was verdient ein Kinderbetreuer?
  6. Ein Kinderbetreuer verdient je nach Berufserfahrung, Qualifikation, Arbeitgeber und Region zwischen 2.706 und 3.945 Euro brutto im Monat. Das Mediangehalt liegt bei rund 3.323 Euro brutto monatlich.

  7. Welche Weiterbildungsmöglichkeiten hat ein Kinderbetreuer?
  8. Ein Kinderbetreuer kann sich beispielsweise in den Bereichen Kinderschutz, Sprachförderung oder Inklusion fortbilden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Kinderpfleger, Sozialpädagogischen Assistenten oder Erzieher anzuschließen.

Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Redaktion
Florentina Blakaj
Florentina Blakaj
Autorin
Zuletzt aktualisiert: 18.08.2026

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. Was macht man als Kinderbetreuer?
  2. Ausbildung
  3. Berufsalltag
  4. Berufsperspektiven
  5. Passende Stellenangebote

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Jobs

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Kurhausstraße 57, 23795 Bad Segeberg 03.08.2026
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