Die Neuropsychologie ist ein interdisziplinäres Teilgebiet der Psychologie und der Neurowissenschaften. Sie beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen Gehirnfunktionen, Denken, Wahrnehmung, Verhalten und Erleben. Die Klinische Neuropsychologie untersucht und behandelt Störungen, die infolge einer Erkrankung oder Verletzung des Gehirns auftreten.
Neuropsychologen arbeiten beispielsweise mit Patienten nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma sowie mit Patienten, die an Epilepsie, Demenz, einem Hirntumor oder einer anderen neurologischen Erkrankung leiden. Dabei arbeiten sie eng mit Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und weiteren Berufsgruppen zusammen.
Neuropsychologen sind in der Regel Psychologen und keine Mediziner. Für eine qualifizierte klinisch-neuropsychologische Tätigkeit ist nach dem Psychologiestudium eine umfangreiche Weiterbildung erforderlich. Aufgrund der Reform der Psychotherapeutenausbildung bestehen derzeit mehrere Qualifikationswege nebeneinander. Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Wege und stellt den Berufsalltag eines Neuropsychologen vor.
Das Wichtigste in Kürze
- Aufgaben: Untersuchung und Behandlung kognitiver, emotionaler und verhaltensbezogener Folgen von Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns
- Typische Patienten: Menschen nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma sowie mit Demenz, Epilepsie, Hirntumoren oder anderen neurologischen Erkrankungen
- Aktueller Qualifikationsweg: approbationskonformes Bachelor- und Masterstudium, staatliche Prüfung, Approbation als Psychotherapeut und anschließende Gebietsweiterbildung Neuropsychologische Psychotherapie
- Weiterbildungsdauer: grundsätzlich fünf Jahre bei hauptberuflicher Beschäftigung
- Weiterbildungsinhalte: praktische Tätigkeit in ambulanten und stationären Bereichen sowie Theorie, Supervision und Selbsterfahrung
- Abschluss: Anerkennung als Fachpsychotherapeut für Neuropsychologische Psychotherapie nach erfolgreicher Kammerprüfung
- Arbeitsorte: Akut- und Rehabilitationskliniken, Ambulanzen, Praxen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen
- Arbeitsalltag: Diagnostik, Therapieplanung, Behandlung, Dokumentation, Angehörigenberatung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Was macht man als Neuropsychologe?
Ein Neuropsychologe untersucht, welche Folgen eine Erkrankung oder Verletzung des Gehirns für die geistige Leistungsfähigkeit, das Verhalten, das emotionale Erleben und den Alltag eines Patienten hat. Mögliche Beeinträchtigungen betreffen unter anderem:
- Aufmerksamkeit und Konzentration
- Lernen und Gedächtnis
- Wahrnehmung und räumliche Orientierung
- Sprache und Kommunikation
- Planung, Problemlösung und Handlungskontrolle
- Motorik und Koordination
- Antrieb, Stimmung und Belastbarkeit
- Persönlichkeit und Sozialverhalten
- Krankheitseinsicht und Selbstwahrnehmung
Mithilfe von Gesprächen, Verhaltensbeobachtungen und psychologischen Testverfahren erstellt der Neuropsychologe ein Profil der beeinträchtigten und erhaltenen Fähigkeiten. Dabei berücksichtigt er auch die Lebenssituation, das soziale Umfeld sowie die schulische oder berufliche Teilhabe des Patienten.
Auf Grundlage der Untersuchung plant und begleitet er geeignete Behandlungsmaßnahmen. Dazu gehören beispielsweise Funktionstrainings, der Aufbau von Kompensationsstrategien, Psychoedukation sowie Maßnahmen zur Krankheitsbewältigung und Wiedereingliederung. Auch die Beratung von Angehörigen ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.
Die medizinische Diagnose und Behandlung der zugrunde liegenden neurologischen Erkrankung sowie die Beurteilung der Hirnstruktur durch bildgebende Verfahren gehören dagegen in der Regel zum Aufgabenbereich von Ärzten, insbesondere von Neurologen und Neuroradiologen.
Wie läuft die Weiterbildung als Neuropsychologe ab?
Der aktuelle Qualifikationsweg führt über ein Studium, das auf die Approbation als Psychotherapeut vorbereitet. Er umfasst folgende Schritte:
- approbationskonformes Bachelorstudium,
- Masterstudium in Klinischer Psychologie und Psychotherapie,
- staatliche psychotherapeutische Prüfung,
- Approbation als Psychotherapeut,
- Gebietsweiterbildung Neuropsychologische Psychotherapie.
Die Approbation wird bereits nach dem Studium und der staatlichen Prüfung erteilt. Eine gesonderte “Approbation als Neuropsychologe” gibt es nicht.
Die anschließende Gebietsweiterbildung dauert bei hauptberuflicher Tätigkeit grundsätzlich fünf Jahre. Sie findet im Rahmen einer vergüteten Beschäftigung an anerkannten Weiterbildungsstätten statt und umfasst Tätigkeiten in ambulanten, stationären und weiteren institutionellen Versorgungsbereichen.
Nach erfolgreichem Abschluss kann die Anerkennung als Fachpsychotherapeut für Neuropsychologische Psychotherapie erworben werden. Die verbindlichen Einzelheiten richten sich nach der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landespsychotherapeutenkammer.

Für wen gelten noch die bisherigen Qualifikationswege?
Wer sein Psychologiestudium vor dem 1. September 2020 begonnen hat, kann unter bestimmten Voraussetzungen noch die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach altem Recht abschließen. Dafür gilt grundsätzlich eine Übergangsfrist bis 2032, in Härtefällen bis 2035. Nach der Approbation kann anschließend beziehungsweise teilweise verzahnt die Bereichsweiterbildung Klinische Neuropsychologie nach der Weiterbildungsordnung der zuständigen Landespsychotherapeutenkammer absolviert werden. Diese Bereichsweiterbildung muss nach aktuellem Stand nicht bis 2032 abgeschlossen sein. Daneben besteht das fachgesellschaftliche Curriculum Klinische Neuropsychologie der GNP. Für bestimmte Bewerber ist eine Anmeldung dazu nur noch bis zum 31. Dezember 2027 möglich. Das GNP-ZertNPifikat allein ist keine Approbation und berechtigt nicht automatisch zur selbstständigen Heilkunde oder zur Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen.
Voraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Gebietsweiterbildung ist eine Approbation als Psychotherapeut. Um diese zu erhalten, ist ein approbationskonformes Studium erforderlich. Dieses besteht aus einem entsprechenden Bachelorstudium und einem Masterstudium in Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Anschließend muss die staatliche psychotherapeutische Prüfung bestanden werden.
Ein allgemeiner Masterabschluss in Psychologie ohne Approbationsberechtigung reicht für den regulären neuen Weiterbildungsweg nicht aus. Studieninteressenten sollten deshalb bereits bei der Wahl des Bachelor- und Masterstudiengangs darauf achten, dass dieser den Anforderungen des Psychotherapeutengesetzes und der Approbationsordnung entspricht.
Dauer und Aufbau der Weiterbildung
Die Gebietsweiterbildung Neuropsychologische Psychotherapie dauert grundsätzlich fünf Jahre, wenn sie in hauptberuflicher Beschäftigung absolviert wird. Bei einer Teilzeittätigkeit verlängert sich die Weiterbildungszeit entsprechend.
Nach der Musterweiterbildungsordnung verteilt sich die praktische Weiterbildung auf verschiedene Versorgungsbereiche. Vorgesehen sind:
- zwei Jahre im ambulanten Bereich,
- ein Jahr im stationären Bereich,
- ein Jahr in einem multidisziplinären ambulanten oder stationären Bereich,
- ein weiteres, innerhalb der Vorgaben wählbares Jahr.
Hinzu kommen unter anderem:
- 500 Unterrichtseinheiten Theorie,
- 120 Unterrichtseinheiten Supervision,
- 100 Unterrichtseinheiten Selbsterfahrung.
Teile der Weiterbildung können je nach Landesrecht und Anerkennung der Weiterbildungsstätte unterschiedlich organisiert werden. Maßgeblich ist deshalb immer die Weiterbildungsordnung der zuständigen Landespsychotherapeutenkammer.
Weiterbildungsinhalte als Neuropsychologe
Die theoretischen und praktischen Weiterbildungsinhalte richten sich nach dem jeweiligen Qualifikationsweg. Zu den zentralen Themen gehören:
- neurologische Erkrankungen und erworbene Hirnschädigungen
- neuropsychologische Diagnostik und Testverfahren
- Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- und Wahrnehmungsstörungen
- Sprachstörungen und Störungen räumlich-konstruktiver Fähigkeiten
- Beeinträchtigungen von Planung und Handlungskontrolle
- emotionale und motivationale Veränderungen
- Persönlichkeits- und Verhaltensänderungen nach Hirnschädigungen
- neuropsychologische Behandlungsmethoden
- Krankheitsbewältigung und Psychoedukation
- Beratung von Angehörigen und Bezugspersonen
- berufliche, schulische und soziale Wiedereingliederung
- Begutachtung und Berichtswesen
- Neuropsychologie im Kindes-, Jugend- und höheren Lebensalter
- interdisziplinäre Zusammenarbeit
- rechtliche und sozialmedizinische Grundlagen
Während der praktischen Weiterbildung lernt der angehende Neuropsychologe, neuropsychologische Störungen systematisch zu untersuchen, Behandlungsziele festzulegen, Therapien durchzuführen und deren Erfolg zu überprüfen.
Abschluss der Weiterbildung
Nach Erfüllung aller praktischen und theoretischen Anforderungen legt der angehende Neuropsychologe eine Prüfung bei der zuständigen Psychotherapeutenkammer ab. Nach erfolgreichem Abschluss erhält er die Anerkennung als Fachpsychotherapeut für Neuropsychologische Psychotherapie.
Damit verfügt er über eine berufsrechtlich anerkannte Spezialisierung. Für eine vertragspsychotherapeutische Tätigkeit und die Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen sind darüber hinaus die sozialrechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen.
Was verdient man während der Weiterbildung?
Die praktische Weiterbildung wird gewöhnlich im Rahmen einer Beschäftigung an einer Klinik, Ambulanz oder anderen anerkannten Weiterbildungsstätte absolviert. Die Höhe der Vergütung hängt unter anderem vom Arbeitgeber, der vorhandenen Approbation, dem Aufgabenbereich, dem Beschäftigungsumfang und der tariflichen Eingruppierung ab.
Eine einheitliche Vergütung für alle Weiterbildungswege gibt es nicht. Zusätzlich können Kosten für Theorieveranstaltungen, Supervision, Prüfungen oder Zertifizierungen entstehen. Bewerber sollten deshalb vor Vertragsabschluss klären, welche Weiterbildungsbestandteile der Arbeitgeber finanziert und welche Kosten sie selbst übernehmen müssen.
Passt die Weiterbildung als Neuropsycholog zu mir?
Die Weiterbildung als Neuropsychologe passt, wenn:
- man eine gute Aufmerksamkeitsgabe und Beobachtungsfähigkeit hat
- über eine lösungsorientierte, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise verfügen
- bereit ist, für die beständige Fort- und Weiterbildung
- gute kommunikative Fähigkeiten hat
- über Empathie und Einfühlungsvermögen verfügen
Die Weiterbildung als Neuropsychologe passt nicht, wenn:
- man mit Stress und Belastung nicht gut umgehen kann
- kein Durchhaltevermögen hat
- keine Freude am Umgang mit Menschen hat
- einen reinen Bürojob möchte
Wie sieht der Berufsalltag als Neuropsychologe aus?
Der Berufsalltag hängt stark vom Arbeitsplatz und von der behandelten Patientengruppe ab. In einer neurologischen Akutklinik stehen häufig Erstuntersuchungen, kurze diagnostische Abklärungen und die Beratung frisch erkrankter Patienten und ihrer Angehörigen im Mittelpunkt.
In einer Rehabilitationsklinik begleitet der Neuropsychologe Patienten dagegen häufig über einen längeren Zeitraum. Er führt ausführliche Untersuchungen durch, plant Behandlungen und unterstützt die Rückkehr in den Alltag, die Schule oder das Berufsleben.
In einer ambulanten Einrichtung behandelt er unter anderem länger bestehende kognitive, emotionale und verhaltensbezogene Folgen einer Hirnschädigung. Hinzu kommen Gespräche mit Angehörigen, Ärzten, Therapeuten, Arbeitgebern und Rehabilitationsträgern.
Aufgaben als Neuropsychologe
Zu den typischen Aufgaben gehören:
- Anamnese und Exploration
- neuropsychologische Testdiagnostik
- klinische Verhaltensbeobachtung
- Auswertung medizinischer und psychologischer Vorbefunde
- Erstellung eines neuropsychologischen Leistungsprofils
- Planung und Durchführung von Behandlungen
- Kontrolle und Dokumentation des Therapieverlaufs
- Beratung von Patienten und Angehörigen
- Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen
- Unterstützung der schulischen, beruflichen und sozialen Teilhabe
- Erstellung von Berichten und Gutachten
- organisatorische und verwaltende Tätigkeiten
Je nach Qualifikation kann der Neuropsychologe außerdem Begutachtungen durchführen, etwa zur Fahreignung oder bei sozial-, renten- und versicherungsrechtlichen Fragestellungen.
Wo kann man als Neuropsychologe arbeiten?
Ein Neuropsychologe findet in allen medizinischen Einrichtungen eine Anstellung, welche Patienten mit neurologischen Störungen behandelt. Neben psychologischen Kliniken sind auch Privatpraxen sowie Gesundheits- und Rehabilitationszentren potenzielle Arbeitgeber. Neuropsychologen haben die Möglichkeit, sich mit einer eigenen Praxis selbstständig zu machen.
Neuropsychologe/in Stellenangebote
Arbeitszeiten als Neuropsychologe
Die Arbeitszeiten richten sich nach dem Arbeitsplatz. In Praxen, Ambulanzen, Forschungseinrichtungen und vielen Rehabilitationskliniken sind überwiegend planbare Arbeitszeiten üblich. In Akutkliniken können je nach Organisation der Einrichtung abweichende Arbeitszeiten, Wochenenddienste oder Mehrarbeit vorkommen.
Schicht- und Notfalldienste sind jedoch kein allgemeines Kennzeichen des Berufs und deutlich stärker vom konkreten Arbeitgeber als von der neuropsychologischen Tätigkeit selbst abhängig.
Was verdient man als Neuropsychologe?
Die Verdienstmöglichkeiten eines Neuropsychologen sind abhängig von der persönlichen Berufserfahrung sowie dem jeweiligen Arbeitgeber. Unter anderem beeinflussen der Standort und die Größe der Einrichtung die Höhe des Gehaltes. Das Mediangehalt von Neuropsychologen liegt bei rund 5.336 Euro brutto im Monat.
Welche Berufsperspektiven hat man als Neuropsychologe?
Die Berufsperspektiven in der Klinischen Neuropsychologie gelten grundsätzlich als gut, da Fachgesellschaften über erhebliche Versorgungsengpässe berichten, die insbesondere ambulante neuropsychologische Behandlungsangebote betreffen. Zugleich führen Schlaganfälle, Schädel-Hirn-Traumata und chronische neurologische Erkrankungen ebenso wie die Alterung der Bevölkerung zu einem anhaltend hohen Behandlungsbedarf.
Gute Chancen bestehen vor allem dann, wenn Neuropsychologen neben der fachlichen Qualifikation sowohl über eine Approbation als auch über eine kammerrechtlich anerkannte Weiterbildung verfügen. Diese Kombination eröffnet nicht nur Tätigkeitsmöglichkeiten im stationären und ambulanten Bereich, sondern kann unter weiteren Voraussetzungen auch eine Niederlassung ermöglichen.
Da sich die gesetzlichen und kammerrechtlichen Rahmenbedingungen weiterhin entwickeln, sollten sich Neuropsychologen regelmäßig über Änderungen der Weiterbildungsordnungen informieren. Darüber hinaus ist es wichtig, neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie aktuelle Behandlungsleitlinien kontinuierlich zu verfolgen.
Wie findet man passende Jobs als Neuropsychologe?
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Häufige Fragen
- Wie wird man heute Neuropsychologe?
- Wie lange dauert die Gebietsweiterbildung?
- Was umfasst die Gebietsweiterbildung?
- Welchen Abschluss erhält man?
- Gibt es eine Approbation als Neuropsychologe?
- Für wen gilt noch das alte Ausbildungsrecht?
- Wann endet die Übergangsfrist des alten Ausbildungsrechts?
Der reguläre neue Qualifikationsweg führt über ein approbationskonformes Bachelor- und Masterstudium, die staatliche psychotherapeutische Prüfung und die Approbation als Psychotherapeut. Anschließend folgt die Gebietsweiterbildung Neuropsychologische Psychotherapie.
Die Gebietsweiterbildung dauert bei hauptberuflicher Beschäftigung grundsätzlich fünf Jahre. Bei einer Weiterbildung in Teilzeit verlängert sich die Dauer entsprechend.
Nach der Musterweiterbildungsordnung umfasst die Weiterbildung praktische Tätigkeiten in verschiedenen ambulanten, stationären und institutionellen Versorgungsbereichen. Hinzu kommen unter anderem 500 Unterrichtseinheiten Theorie, 120 Unterrichtseinheiten Supervision und 100 Unterrichtseinheiten Selbsterfahrung.
Nach erfolgreichem Abschluss und bestandener Kammerprüfung kann der Teilnehmer die Anerkennung als Fachpsychotherapeut für Neuropsychologische Psychotherapie erhalten.
Nein. Es gibt keine gesonderte Approbation als Neuropsychologe. Im neuen System wird nach dem Studium und der staatlichen Prüfung die Approbation als Psychotherapeut erteilt. Die neuropsychologische Spezialisierung erfolgt anschließend durch die Gebietsweiterbildung.
Das alte Ausbildungsrecht gilt grundsätzlich für Personen, die ihr Psychologiestudium vor dem 1. September 2020 aufgenommen haben. Sie können unter bestimmten Voraussetzungen noch die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach altem Recht abschließen.
Die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach altem Recht muss grundsätzlich bis 2032 abgeschlossen sein. In anerkannten Härtefällen kann die Frist bis 2035 verlängert werden.
- Gesellschaft für Neuropsychologie e. V., Weiterbildung, https://www.gnp.de/... (letzter Zugriff am 22.07.2026)
- Gesellschaft für Neuropsychologie e. V., Für Weiterbildungsinteressierte/-kandidaten, https://www.gnp.de/... (letzter Zugriff am 22.07.2026)
- Gesellschaft für Neuropsychologie e. V. und Psychologie-Fachschaften-Konferenz e. V., Wege in die Neuropsychologie und Neuropsychologische Psychotherapie, https://psyfako.org/... (letzter Zugriff am 22.07.2026)
- Deutsches Ärzteblatt, Klinische Neuropsychologie: Extrem lange Ausbildung, https://www.aerzteblatt.de/... (letzter Zugriff am 22.07.2026)
- Psychotherapeutenkammer Niedersachsen, Klinische Neuropsychologie, https://www.pknds.de/... (letzter Zugriff am 22.07.2026)
- Deutsche Gesellschaft für Psychologie e. V., Klinische Neuropsychologie und Neuropsychologische Psychotherapie, https://www.dgps.de/... (letzter Zugriff am 22.07.2026)








