Wer Apotheker werden will, findet in der Pharmazie ein anspruchsvolles Berufsfeld mit hohem gesellschaftlichem Ansehen. In Deutschland gibt es ca. 16.800 Apotheken (Stand Mitte 2025). Doch nicht nur dort werden Apotheker dringend gebraucht. Wer eine Ausbildung zum Apotheker in Form eines Pharmaziestudiums hinter sich hat, kann sein Fachwissen auch in Krankenhäusern, der Pharmaindustrie und vielen weiteren Arbeitsorten einbringen.
Aber wie wird man Apotheker? Welche Inhalte Teil der Apotheker-Ausbildung sind, wie lange die Ausbildung dauert und was die Hauptaufgaben im Beruf des Apothekers im späteren Alltag sind, behandelt dieser Artikel.
Das Wichtigste ein Kürze
- Apotheker sind Fachkräfte für Arzneimittel und beraten Patienten zu Wirkung, Anwendung, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Medikamenten.
- Der Berufseinstieg erfolgt über ein Pharmaziestudium (8 Semester Regelstudienzeit)
- Für die vollständige pharmazeutische Ausbildung kommen zusätzlich eine achtwöchige Famulatur, eine zwölfmonatige praktische Ausbildung und die Pharmazeutische Prüfung in drei Abschnitten hinzu.
- Erst mit der Approbation darf die geschützte Berufsbezeichnung Apotheker geführt und der Beruf uneingeschränkt ausgeübt werden.
- Typische Aufgaben sind Beratung, Abgabe, Herstellung, Prüfung, Lagerung und Qualitätssicherung von Arzneimitteln.
- Arbeitsorte sind vor allem öffentliche Apotheken, Krankenhausapotheken, pharmazeutische Industrie, Forschung, Verwaltung und Qualitätskontrolle.
- Der Beruf erfordert Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt, naturwissenschaftliches Interesse und gute Kommunikationsfähigkeit im Umgang mit Patienten.
Was macht ein Apotheker?
Der Apotheker hat den gesetzlichen Auftrag zur ordnungsgemäßen Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln zu sichern. Dies beinhaltet die Entwicklung, Herstellung, Prüfung, Lagerung und Abgabe von Arzneimitteln. Dazu gehört auch die Beratung: Apotheker informieren über die richtige Dosierung und Anwendung der Arzneien sowie zu einer möglichen Wechselwirkung mit anderen Produkt-Inhaltsstoffen also auch die Beratung in der Gesundheitsvorsorge. Hinzu kommen die Erfassung von Arzneimittelrisiken sowie die Suche nach neuen Arzneistoffen und Darreichungsformen.
Der Kontakt mit Kunden steht auch bei der Durchführung von Messungen (zum Beispiel zum Blutdruck– oder Cholesterinspiegel) im Vordergrund. Hinter den Kulissen erledigen Apotheker im Berufsalltag viele weitere, unterschiedliche Aufgaben, die sie in der Apotheker-Ausbildung erlernen.
Apotheker werden – Die Ausbildung im Überblick
Der einzige Weg zur Apotheker-Ausbildung ist ein Pharmaziestudium. Dabei werden Kenntnisse und Fähigkeiten erlangt, die zu wissenschaftlicher Arbeit, kritischer Einordnung und Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse bei der verantwortlichen Ausübung des Apothekerberufs befähigen.

Zugangsvoraussetzungen
Voraussetzung für ein Studium der Pharmazie ist das Abitur beziehungsweise die fachgebundene Hochschulreife. Die Konkurrenz um die Studienplatzvergabe ist jedoch (trotz Numerus Clausus) hoch. Die NC-Grenzen unterscheiden sich je nach Studienort und sind normalerweise online einsehbar.
Unbedingt E-Mail-Adresse angeben!
Hochschulen geben immer wieder den Tipp, in jedem Fall eine E-Mail-Adresse anzugeben, um eventuelle Fragen im Bewerbungsprozess schnellstmöglich abklären zu können. Im Wintersemester 2023/24 kamen mehr als 10.000 Bewerber auf 1.952 Studienplätze.
Ausbildungsform und Ausbildungsaufbau
Das Pharmaziestudium ist in drei Phasen gegliedert:
- Grundstudium – Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen als Basis für die spezifisch pharmazeutischen Lehrinhalte.
- Hauptstudium – Vertiefung und Erweiterung der theoretischen und praktischen Kenntnisse; Schwerpunkt auf Arzneimittelentwicklung, -herstellung, -prüfung und -beurteilung.
- Praktisches Jahr (PJ) – Anwendung und Erweiterung des erworbenen Wissens in der Praxis.
Am Ende jeder Phase ist ein Staatsexamen abzulegen.
Bereits im Grundstudium ist eine achtwöchige Famulatur (Berufspraktikum) abzuleisten. Sie muss ganztägig unter Leitung einer approbierten Apothekerin bzw. eines approbierten Apothekers in den lehrveranstaltungsfreien Zeiten erfolgen.
Gut zu wissen: Sowohl die Famulatur als auch das Praktische Jahr müssen jeweils zur Hälfte (4 Wochen bzw. 6 Monate) in einer öffentlichen Apotheke abgeleistet werden. Der weitere Einsatzort kann eine Krankenhaus- oder Bundeswehrapotheke, ein Unternehmen der pharmazeutischen Industrie oder eine Arzneimitteluntersuchungsstelle sein. Alternativ können drei Monate auch auf einer Krankenhausstation abgeleistet werden.
Ausbildungsinhalte
Es versteht sich von selbst, dass die Inhalte der Ausbildung zum Apotheker sich stark an Fächern wie Chemie, pharmazeutischer und Humanbiologie, Arzneiformenlehre und Physik orientieren. Im weiteren Verlauf des Studiums kommen zusätzlich Toxikologie, Pharmakologie und weitere vertiefende Themenbereiche, wie etwa Recht für Apotheker hinzu.
Der Fokus liegt auf naturwissenschaftlichen und medizinischen beziehungsweise pharmazeutischen Inhalten. Beispielsweise legt die Universität folgende Inhalte fest:
| Lehrveranstaltung | Semester | Stundenzahl |
| Grundstudium | ||
| Allgemeine und analytische Chemie der anorganischen Arznei-, Hilfs- und Schadstoffe | 1 | 168 |
| Mathematische und statistische Methoden für Pharmazeuten | 1 | 28 |
| Pharmazeutische und medizinische Terminologie | 1 | 14 |
| Quantitative Bestimmung von Arznei-, Hilfs- und Schadstoffen | 2 | 154 |
| Physikalische Übungen für Pharmazeuten | 2 | 28 |
| Arzneipflanzen-Exkursionen, Bestimmungsübungen | 2 | 28 |
| Chemische Nomenklatur | 2 | 28 |
| Physikalisch-chemische Übungen für Pharmazeuten | 3 | 28 |
| Chemie der organischen Arznei-, Hilfs- und Schadstoffe | 3 | 168 |
| Zytologische und histologische Grundlagen der Biologie | 3 | 28 |
| Kursus der Physiologie | 3 | 28 |
| Stereochemie | 3 | 14 |
| Arzneiformenlehre | 4 | 70 |
| Instrumentelle Analytik | 4 | 154 |
| Mikrobiologie | 4 | 42 |
| Pharmazeutische Biologie I | 4 | 8 |
| Pharmazeutische Biologie II | 4 | 4 |
| Hauptstudium | ||
| Arzneistoffanalytik unter besonderer Berücksichtigung der Arzneibücher | 5 | 112 |
| Biochemische Untersuchungsmethoden einschließlich Klinischer Chemie | 5 | 98 |
| Qualitätssicherung bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln | 5 | 14 |
| Arzneimittelanalytik, Drug-Monitoring, toxikologische und umweltrelevante Untersuchungen | 6 | 168 |
| Pharmazeutische Biologie III | 7 | 84 |
| Pharmazeutische Technologie | 7 | 196 |
| Pharmakotherapie | 7 | 56 |
| Pharmakologisch-toxikologischer Demonstrationskurs | 8 | 84 |
| Klinische Pharmazie einschließlich Pharmaepidemiologie und Pharmaökonomie | 8 | 112 |
| Biogene Arzneimittel | 8 | 42 |
| Biopharmazie einschließlich arzneiformen-bezogener Pharmakokinetik | 8 | 28 |
| Wahlpflichtfach: Durchführung eines Forschungsprojektes an einem Institut der Universität Jena oder einer außeruniversitären Einrichtung | 8 | 112 |
Ausbildungsdauer
Für die Apotheker-Ausbildung müssen 8 Semester (4 Jahre) Pharmaziestudium absolviert werden. Daran schließt sich das sogenannte “praktische Jahr” an. Die Gesamtdauer der Ausbildung zum Apotheker beträgt damit mindestens 5 Jahre.
Ausbildungsorte
Die Ausbildung als Apotheker kann theoretisch an jeder Universität durchgeführt werden, an denen der Studiengang Pharmazie in Deutschland angeboten wird.
In der Praxis wird die Studienplatzvergabe jedoch über hochschulstart.de deutschlandweit geregelt, wo sich Bewerber registrieren müssen. Anschließend ist die Angabe von vier Wunschstandorten für das Pharmaziestudium möglich – ohne Studienortgarantie.
Die Pharmazeutische Prüfung – Drei Abschnitte zum Staatsexamen
Das Studium der Pharmazie schließt mit insgesamt drei Abschnitten der Pharmazeutischen Prüfung ab.
Erster Prüfungsabschnitt (nach dem Grundstudium)
Schriftliche Prüfung an vier aufeinanderfolgenden Tagen:
- Tag 1: Allgemeine, anorganische und organische Chemie (2,5 Std.)
- Tag 2: Grundlagen der pharmazeutischen Biologie und der Humanbiologie (2,5 Std.)
- Tag 3: Grundlagen der Physik, der physikalischen Chemie und der Arzneiformenlehre (2 Std.)
- Tag 4: Grundlagen der pharmazeutischen Analytik (2 Std.)
Zweiter Prüfungsabschnitt (nach dem Hauptstudium)
Mündliche Prüfung in folgenden Fächern (je 20–40 Minuten):
- Pharmazeutische/Medizinische Chemie
- Pharmazeutische Biologie
- Pharmazeutische Technologie/Biopharmazie
- Pharmakologie und Toxikologie
- Klinische Pharmazie
Dritter Prüfungsabschnitt (nach dem Praktischen Jahr)
Mündliche Prüfung (30–60 Minuten) in den Fächern:
- Pharmazeutische Praxis
- Spezielle Rechtsgebiete für Apotheken
Die Approbation – Voraussetzung für die eigenständige Berufsausübung
Sind diese Prüfungsteile alle bestanden, kann die Approbation beantragt werden. Sie stellt die Voraussetzung für die eigenständige Ausübung des Apothekerberufs dar. Der Antrag auf Erteilung der Approbation als Apotheker ist an die zuständige Behörde des Landes zu richten, in dem der dritte Prüfungsabschnitt bestanden wurde.
Perspektiven nach der Ausbildung
Wie in vielen anderen Berufsfeldern, hält auch im Beruf des Apothekers die Digitalisierung Einzug. Versandapotheken, E-Rezept und der Einsatz neuer Technologien für Abrechnung und Dokumentation sind Ergebnisse eines veränderten Berufsalltags. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es deshalb besonders wichtig, sich mit mithilfe von Weiterbildungen stets auf dem neusten Stand zu halten. Durch die Arbeitszeiten und Bereitschaftsdienste ist das Apotheker-Leben nur bedingt familienfreundlich. Davon abgesehen ist der Beruf zukunftsfähig, bietet Jobperspektiven und ein gutes Gehalt.
Apotheker werden – Gehalt in der Ausbildung
Das Apotheker-Gehalt während des Praktischen Jahres hängt vom jeweiligen Einsatzort ab. In öffentlichen Apotheken liegt die Vergütung für Pharmazeutinnen und Pharmazeuten im Praktikum (PhiP) gemäß dem ADEXA-Tarifvertrag bei 1.133 Euro brutto pro Monat.
Apotheker werden – Gehalt im weiteren Berufsleben
Das Apotheker-Gehalt liegt laut Bundesagentur für Arbeit im Median bei 5.259 Euro Euro brutto monatlich. Je nach Einrichtung (öffentliche Apotheke, Krankenhaus, Industrie), Bundesland und Berufserfahrung kann das tatsächliche Gehalt davon abweichen – nach oben wie nach unten.
Apotheker werden – Aufgaben im Arbeitsalltag
Apotheker führen neben der Kundenberatung jeden Tag viele verschiedene Tätigkeiten durch, die sich oft den Blicken entziehen. Vor allem das Herstellen von Arzneimitteln spielt eine essenzielle Rolle für den Apothekerberuf.
Herstellung von Arzneimitteln
Bei der Herstellung der Arzneimittel nach Vorgabe der Ärzte ist konzentrierte und sorgfältige Arbeit das A und O. Schließlich tragen Apotheker/innen eine große Verantwortung und müssen strenge Vorschriften einhalten. Die speziellen Rezepturen erfordern höchste Präzision – bis aufs Milligramm genau.
Die fundierte Apotheker-Ausbildung und das vermittelte Fachwissen im Studium sind die Grundlagen für diese Aufgabe im Berufsalltag.
Kundenberatung und Medikamentenausgabe
Stehen Apotheker nicht im Labor, sondern hinter dem Tresen, sind sie erster Ansprechpartner für die Beratung suchende Kundschaft. Sie klären Kunden über Anwendung und Dosierung der von einer Ärztin oder einem Arzt verschriebenen Medikamente auf und weist auf etwaige Wechselwirkungen hin.
Die Kundschaft setzt sich dabei aus Laufkunden und mit der Zeit auch Stammkunden zusammen, zu denen sich eine vertrauensvolle Beziehung entwickeln kann. Damit ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Apothekerberufs angesprochen: Verschwiegenheit. Diese Voraussetzung sollten alle mitbringen, die sich für eine Ausbildung als Apotheker interessieren.
Durchführung von Messungen
Neben der Beratung gehört auch das Durchführen von Messungen zu den alltäglichen Aufgaben von Apothekern, die im direkten Kundenkontakt stattfinden. Gemessen werden beispielsweise Blutdruck-, Cholesterin– und Blutzuckerwerte, sowie das Gewicht.
Betriebswirtschaftliche Aufgaben und Personalplanung
Zum Führen einer Apotheke gehören auch Aufgaben, die nicht auf Anhieb mit dem Beruf des Apothekers in Verbindung gebracht werden. Doch auch auf sie wird in der Ausbildung vorbereitet.
Die Verwaltung der Lagerbestände ist hierbei ein besonders wichtiger Aspekt, da es gilt, rechtzeitig neue Bestellungen beim pharmazeutischen Großhandel aufzugeben, falls die Arzneimittelbestände bestimmter Präparate drohen, zur Neige zu gehen.
Vor allem bei selbstständigen Apothekern nimmt die Personalplanung einen wesentlichen Teil der täglichen Aufgaben ein. Die Einteilung der Schichten, sowie die Betreuung von Auszubildenden gehören in diese Kategorie.
Weitere typische Aufgaben
Das breite Aufgabenspektrum des Apothekerberufs hört hier allerdings nicht auf. Folgende weitere Tätigkeitsfelder sind typisch für den Berufsalltag:
- Abrechnung mit Krankenkassen
- Kontakt mit Ärzten
- Qualitätskontrolle selbst hergestellter und fertig gelieferter Arzneimittel
- Verkauf apothekenüblicher Waren
Apotheker werden – Arbeitszeiten
Die wöchentliche Arbeitszeit in öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken öffentlicher Träger beträgt in Vollzeit in der Regel 39 bis 40 Stunden – Ruhepausen ausgenommen. Auch Wochenend-, Bereitschafts-, Nacht- und Notdienste sind üblich.
Wo können Apotheker arbeiten?
Der Apothekerberuf bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten weit über die klassische Offizin-Apotheke hinaus:
- Öffentliche Apotheken (Offizin-Apotheken)
- Krankenhausapotheken
- Pharmazeutische Industrie (Forschung, Entwicklung, Produktion, Zulassung)
- Bundeswehr
- Wissenschaft und Forschungsinstitute
- Krankenkassen und Gesundheitsverwaltung
- Umweltschutz und Behörden
- Lehre und Ausbildung (für Nachwuchs-Apotheker und PTA/PKA)
Apotheker/in Stellenangebote
Apotheker werden – Weiterbildungsmöglichkeiten
Wer nach der Approbation weiter aufsteigen möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten:
- Anpassungsfortbildungen – aktuelles Fachwissen in Gesundheitsberatung, Chemie und Pharmazie
- Aufstiegsfortbildungen – z. B. Weiterbildung zur Fachapothekerin / zum Fachapotheker (z. B. Klinische Pharmazie, Offizinpharmazie, Onkologie)
- Promotion oder weiterführende Studiengänge
Verwandte Studiengänge (auch als duales Studium möglich)
- Angewandte Pharmazie – Applied Pharmacy (Bachelor)
- Biopharmaceutical Science (Bachelor)
- Industriepharmazie (Bachelor)
- Pharmazeutische Chemie (Bachelor)
- Pharmazeutische Wissenschaften (Bachelor)
- Pharmazie (Diplom)
Alternativen ohne Studium
Wer mit einem mittleren Schulabschluss in der Apotheke arbeiten möchte, kann folgende Ausbildungen absolvieren:
Passende Stellenangebote für Apotheker finden
Passende Stellen in der Pharmazie finden sich in unserer Stellenbörse bei Medi-Karriere. Hier geht es zum Beispiel direkt zu den Apotheker-Jobs oder den PTA-Stellen.
Häufige Fragen
- Was ist ein Apotheker?
- Wie viel verdient man als Apotheker?
- Was muss man als Apotheker wissen?
- Was schreibe ich in einer Bewerbung für eine Stelle als Apotheker?
- Wie lange dauert die Apotheker-Ausbildung?
- Was kann man nach der Apotheker-Ausbildung machen?
- Wie läuft die Apotheker Ausbildung ab?
Als Apotheker ist man für die Beratung der Kunden, Medikamentenausgabe, Herstellung von Arzneimitteln, Durchführung von Messungen, Personalplanung sowie weitere betriebswirtschaftliche Aufgaben zuständig.
Der Verdienst als Apotheker variiert je nachdem ob man nach Tarifvertrag bezahlt wird oder nicht, in welchem Bundesland man tätig ist und wie viel Berufserfahrung man bereits hat. Das Mediangehalt liegt bei 5.259 Euro monatlich.
Als Apotheker kennt man sich mit sämtlichen Arzneimitteln, deren Wirkungsweise, Wechselwirkung mit anderen Medikamenten sowie Nebenwirkungen aus. Weiterhin müssen Apotheker wissen wie man Arzneimittel herstellt, Kunden berät und wie man Blutdruck-, Cholesterin- und Blutzuckerwerte misst.
In einer Bewerbung als Apotheker sollte man beschreiben wieso man sich auf diese Stelle bewirbt, wieso man in der Apotheke arbeiten möchte, welche beruflichen Erfahrungen von Relevanz sind und wodurch man sich von anderen Bewerbern abhebt. Der Lebenslauf sollte ein übersichtliches Layout haben und alle beruflichen Stationen auflisten.
Der Weg in den Apotheker-Beruf führt über ein Pharmaziestudium. Dieses dauert in Regelstudienzeit acht Semester, also vier Jahre.
Klassischerweise arbeiten Apotheker in einer Apotheke. Dies ist jedoch nicht die einzige Arbeitsmöglichkeit. So können Apotheker in der Pharmaindustrie, bei Krankenkassen, öffentlichen Institutionen, der Bundeswehr oder Forschung arbeiten.
Das Pharmaziestudium ist in drei Teile aufgeteilt: das Grundstudium, Hauptstudium und Praktische Jahr. Nach jedem Teil des Studiums absolvieren Studierende ein Staatsexamen. Weiterhin sind verschiedene Praktika in dem Studium integriert. Somit lernen angehende Apotheker ihren zukünftigen Berufsalltag kennen und sammeln relevante Berufserfahrung.
- Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz, Pharmazie, https://lsjv.rlp.de/... (letzter Zugriff am 04.05.2026)
- ABDA, Apothekerinnen und Apotheker, https://www.abda.de/... (letzter Zugriff am 04.05.2026)
- Bundesamt für Justiz, Approbationsordnung für Apotheker, https://www.gesetze-im-internet.de/... (letzter Zugriff am 04.05.2026)





