Was verdient ein Apotheker? Die kurze Antwort ist: Das Apothekergehalt unterscheidet sich je nach Arbeitsort, Bundesland und etwaigen Tarifbestimmungen. Doch auch die Berufserfahrung, absolvierte Weiterbildungen und eine Selbstständigkeit spielen eine große Rolle. Zwischen dem Gehalt im Praktischen Jahr, dem Einstiegsgehalt als Apotheker und den Verdienstaussichten für Spitzenverdiener gibt es große Unterschiede. Alle Infos bietet dieser Artikel im Überblick.
Das Wichtigste in Kürze
- Mediangehalt: Das Mediangehalt für Apotheker liegt bei 5.259 Euro brutto pro Monat.
- Einstiegsgehalt: Apotheker könenn mit einem EInstiegsgehalt von 4.417 Euro brutto monatlich rechnen.
- Das Gehalt hängt stark vom Arbeitgeber ab: öffentliche Apotheke (ADEXA-Tarif), Krankenhaus (TVöD EG 14/15) oder Pharmaindustrie zahlen sehr unterschiedlich.
- Mit steigender Berufserfahrung wächst das Gehalt stufenweise – ab dem 11. Berufsjahr wird die höchste Tarifstufe erreicht.
- Zuschläge für Nacht-, Not- und Feiertagsdienste kommen zusätzlich zum Grundgehalt dazu.
- Regionale Unterschiede: Für Nordrhein und Sachsen gelten eigene bzw. keine Tarifverträge – die Gehälter können abweichen.
- Selbstständige Apothekeninhaber erzielen im Schnitt das höchste Einkommen, tragen aber auch unternehmerisches Risiko.
Apotheker – Gehalt in der Ausbildung
Die Ausbildung zum Apotheker umfasst ein vierjähriges Studium der Pharmazie, dem sich ein 12-monatiges praktisches Jahr (PJ) anschließt. Während des Studiums erhalten angehende Apotheker keine Ausbildungsvergütung. Erst Pharmazeuten im Praktikum (PhiP) dürfen sich über ein Gehalt freuen.
Gut zu wissen: Wie viel ein Pharmazeut im Praktikum verdient, hängt davon ab, wo das praktische Jahr absolviert wird. Für öffentliche Apotheken gelten die Tarifverträge, die zwischen der Apothekergewerkschaft ADEXA und dem Arbeitgeberverband deutscher Apotheken (ADA) ausgehandelt werden. Spezielle Regelungen gelten dabei für die Region Nordrhein, sowie Sachsen. Nach dem ADEXA Tarifvertrag liegt die monatliche Ausbildungsvergütung bei 1.133 Euro.
Wer sein Praktisches Jahr bei anderen Arbeitgebern – etwa in der Forschung oder der Industrie – verbringen möchte, für den gelten womöglich andere Regelungen. In Krankenhausapotheken öffentlicher Träger ist der Apothekerverdienst, sowie die Vergütung von Pharmazeuten im Praktikum an den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes (TVöD) orientiert.
Apotheker – Gehalt zum Berufseinstieg
Das Gehalt bei Einstieg in den Beruf als Apotheker hängt ebenfalls davon ab, um welchen Arbeitgeber es sich jeweils handelt. Krankenhausapotheken und öffentliche Apotheken zählen zu den beliebtesten Arbeitsorten für Pharmazeuten. Für Krankenhäuser, die sich in öffentlicher Trägerschaft befinden, gelten, wie bereits angesprochen, die Tarifbestimmungen des öffentlichen Dienstes. Insgesamt können Apotheker mit einem Einstiegsgehalt von rund 4.417 Euro rechnen.
Apotheker – Gehalt nach Art der Einrichtung
Neben der Arbeit in öffentlichen Apotheken oder Krankenhausapotheken in öffentlicher Trägerschaft sind auch die Selbstständigkeit oder eine Tätigkeit in der Pharmaindustrie beliebte Karriereoptionen für Apotheker. Vor allem die Selbstständigkeit zahlt sich finanziell in der Regel besonders schnell aus. Laut Auswertungen der apoBank erreichen selbstständige Apotheker ein Durchschnitts-Bruttoeinkommen von 162.000 Euro pro Jahr. Davon werden allerdings noch Steuern, Altersvorsorge, Versicherungen oder ähnliches abgezogen.
Das Apothekergehalt unterscheidet sich demnach vor allem in Bezug auf den Arbeitgeber:
- öffentliche Apotheken
- Apotheken in Kliniken und Krankenhäusern öffentlicher Trägerschaft
- Selbstständigkeit
- Pharmaindustrie, Forschung, etc.
Gehalt bei öffentlichen / staatlichen Einrichtungen
Für den Apotheker-Verdienst ist der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes im Bereich Bund (TVöD) der Maßstab für alle Krankenhäuser und Kliniken mit öffentlichen Trägern. Apotheker werden der Entgeltgruppe 14 oder 15 zugeordnet.
Die Entgeltgruppe 15 ist hierbei laut der Entgeltordnung des TVöD für Apotheker reserviert, denen als Leiter von Apotheken mindestens vier weitere Apotheker direkt unterstellt sind.
Die Einordnung in Stufen ändert sich mit zunehmender Berufserfahrung. So beträgt das Gehalt in Stufe 1 der Entgeltgruppe 14 pro Monat 5.298,27 € Euro brutto. Mit einem Aufstieg in Entgeltgruppe 15, sowie mehrjähriger Berufserfahrung, kann ein Apothekergehalt von bis zu 8.204,11 € Euro brutto erzielt werden.
Das Bruttogehalt der jeweiligen Entgeltgruppen und Stufen laut TVöD in der folgenden Tabelle als Übersicht:
| Entgeltgruppe | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 | Stufe 5 | Stufe 6 |
| E 15Ü | 7.062,92 € | 7.814,11 € | 8.525,72 € | 9.000,15 € | 9.110,86 € | |
| E 15 | 5.827,86 € | 6.208,96 € | 6.634,05 € | 7.214,39 € | 7.811,37 € | 8.204,11 € |
| E 14 | 5.298,27 € | 5.643,35 € | 6.094,01 € | 6.594,12 € | 7.151,57 € | 7.551,78 € |
| E 13 | 4.901,11 € | 5.279,32 € | 5.709,87 € | 6.177,31 € | 6.727,38 € | 7.025,87 € |
| E 12 | 4.415,70 € | 4.850,91 € | 5.359,50 € | 5.923,82 € | 6.586,00 € | 6.900,18 € |
| E 11 | 4.269,64 € | 4.669,92 € | 5.046,03 € | 5.454,10 € | 6.012,56 € | 6.326,77 € |
| E 10 | 4.124,53 € | 4.438,16 € | 4.794,69 € | 5.181,37 € | 5.611,95 € | 5.753,35 € |
| E 9c | 3.978,29 € | 4.249,97 € | 4.589,09 € | 4.958,59 € | 5.359,19 € | 5.487,80 € |
| E 9b | 3.833,50 € | 3.956,17 € | 4.267,03 € | 4.608,13 € | 4.983,57 € | 5.297,75 € |
| E 9a | 3.691,52 € | 3.917,37 € | 3.981,07 € | 4.196,35 € | 4.590,80 € | 4.746,88 € |
| E 8 | 3.486,40 € | 3.697,29 € | 3.843,36 € | 3.992,40 € | 4.153,50 € | 4.230,97 € |
| E 7 | 3.294,98 € | 3.537,94 € | 3.682,69 € | 3.828,76 € | 3.969,05 € | 4.045,24 € |
| E 6 | 3.240,30 € | 3.440,25 € | 3.580,46 € | 3.719,22 € | 3.855,50 € | 3.926,20 € |
| E 5 | 3.124,08 € | 3.318,04 € | 3.449,05 € | 3.587,78 € | 3.716,70 € | 3.783,33 € |
| E 4 | 2.994,17 € | 3.190,45 € | 3.355,14 € | 3.457,66 € | 3.560,17 € | 3.620,20 € |
| E 3 | 2.953,13 € | 3.164,20 € | 3.215,57 € | 3.332,99 € | 3.421,10 € | 3.501,81 € |
| E 2Ü | 2.787,52 € | 3.028,30 € | 3.116,51 € | 3.234,12 € | 3.314,92 € | 3.375,24 € |
| E 2 | 2.767,54 € | 2.975,32 € | 3.027,12 € | 3.101,04 € | 3.263,52 € | 3.433,49 € |
| E 1 | 2.543,55 € | 2.568,83 € | 2.611,69 € | 2.651,64 € | 2.754,50 € |
Gültig von 01.05.2026 bis 31.03.2027
Quelle: Oeffentlichen-Dienst.de
Gehalt laut Gehaltstarifvertrag der Apothekengewerkschaft ADEXA
Die für öffentliche Apotheken geltenden Tarifbestimmungen werden zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und der Apothekengewerkschaft ADEXA ausgehandelt. Damit die Regelungen der ADEXA für das Apothekergehalt greifen, müssen sowohl der angestellte Pharmazeut als auch der Arbeitgeber Mitglied in der Apothekergewerkschaft sein.
Wichtig: Für Sachsen und die Region Nordrhein gelten andere Tarifbestimmungen.
Hier die Regelungen des ADEXA-Tarifvertrags zum Apotheker-Verdienst tabellarisch im Überblick:
| Berufsjahr | Grundgehalt | Zuschlag Notdienst 18:30 - 22:00 Uhr | Zuschlag Notdienst 22:00 - 8:00 Uhr | Zuschlag Notdienst Feiertag 8:00 - 18:30 Uhr |
| 1. Berufsjahr | 4.166 € | 86 € | 136 € | 259 € |
| 2.-5. Berufsjahr | 4.236 € | 88 € | 138 € | 263 € |
| 6.-10. Berufsjahr | 4.528 € | 94 € | 147 € | 281 € |
| ab 11. Berufsjahr | 4.922 € | 102 € | 160 € | 306 € |
Gültig von 01.01.2026 bis 31.12.2026
Quelle: ADEXA
Apotheker – Gehalt nach Bundesländern
Der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit gibt für das mittlere monatliche Brutto-Gehalt von Apotheker bei Vollzeitarbeit 5.259 Euro an. Was Apotheker verdienen, unterscheidet sich je nachdem, in welchem Bundesland sie ihre Tätigkeit ausüben.
Dieses Diagramm stellt die Durchschnittsgehälter der jeweiligen Bundesländer noch einmal grafisch dar:
Quelle: Gehalt.de
In diesen Städten verdient man besonders gut
Aus den Unterschieden zwischen den einzelnen Bundesländern lässt sich schließen, dass der Apotheker-Verdienst auch zwischen einzelnen Städten unterschiedlich ist.
Quelle: brutto-netto-gehaltsrechner.de
Apotheker – Gehalt in Teilzeit
Apotheker leisten einen großen Dienst an der Gesellschaft. Gesundheitliche Notfälle richten sich schließlich nicht nach Öffnungszeiten. Nacht- und Notdienste, sowie die Arbeit an Wochenenden und Feiertagen gehören deshalb zur Arbeit dazu. Das kann anstrengend sein und zu dem Wunsch führen, in Teilzeit zu arbeiten. Wie hoch ein Gehalt in Teilzeit bezogen auf das jeweilige Bundesland ausfällt, ist in der folgenden Tabelle dargestellt.
Berechnungsgrundlage stellen die oben aufgeführten Mittelwerte dar.
| Bundesland | 50 Prozent Teilzeit (20 Stunden) | 75 Prozent Teilzeit (30 Stunden) |
| Baden-Württemberg | 2.848 € | 4.271 € |
| Bayern | 2.779 € | 4.168 € |
| Berlin | 2.622 € | 3.933 € |
| Brandenburg | 2.391 € | 3.587 € |
| Bremen | 2.660 € | 3.990 € |
| Hamburg | 2.802 € | 4.203 € |
| Hessen | 2.828 € | 4.242 € |
| Mecklenburg-Vorpommern | 2.338 € | 3.507 € |
| Niedersachsen | 2.597 € | 3.896 € |
| Nordrhein-Westfalen | 2.729 € | 4.093 € |
| Rheinland-Pfalz | 2.693 € | 4.039 € |
| Saarland | 2.641 € | 3.961 € |
| Sachsen | 2.399 € | 3.599 € |
| Sachsen-Anhalt | 2.372 € | 3.558 € |
| Schleswig-Holstein | 2.569 € | 3.854 € |
| Thüringen | 2.367 € | 3.595 € |
Apotheker – Gehalt nach Alter und Geschlecht
Wie aus den vorhergehenden Tabellen bereits ersichtlich, ist der Verdienst von Apothekern neben dem Standort und jeweiligen Arbeitgeber zu einem großen Teil von der Berufserfahrung abhängig. Dieser Faktor lässt sich über das Alter besonders gut abbilden. Ein weiterer Grund für Gehaltsunterschiede ist auch das Geschlecht.
Die Tabelle bildet den Gesamt-Median sowie den Mittelwert jeder Altersgruppe und die geschlechtsspezifischen Unterschiede zum Apothekergehalt ab:
| Altersgruppe | weiblich | männlich | Median |
| 25 – 54 Jahre | 5.097 € | 5.705 € | 5.262 € |
| 55 + Jahre | 5.078 € | 6.146 € | 5.376 € |
| Gesamt | 5.077 € | 5.749 € | 5.259 € |
Apotheker – Verdienst im Vergleich mit anderen Berufen
Es gibt neben Apothekern eine ganze Reihe weiterer Berufsgruppen, die in einer Apotheke arbeiten. Zu ihnen gehören Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA), Pharmazieingenieure, Apothekerassistenten, sowie Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA). Letztere gehören allerdings nicht zum pharmazeutischen Personal.
Unter all diesen Berufen verdienen Apotheker am meisten, wie die folgende Tabelle zeigt:
| Beruf | Bruttogehalt |
| Apothekenleiter | > 7.450 Euro |
| Ingenieur/in - Pharmatechnik | 6.788 Euro |
| Apotheker | 5.259 Euro |
| Pharmakant | 4.848 Euro |
| Apothekenhelfer | 3.091 Euro |
| Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA) | 3.190 Euro |
| Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter (PKA) | 3.118 Euro |
Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit
Mehr Gehalt durch Fort- und Weiterbildungen
Eins ist sicher: Das Gehalt von Apothekern hängt von einem Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren ab. Manche davon lassen sich nicht beeinflussen – andere hingegen schon. So spielt beispielsweise der Arbeitsort beziehungsweise das Bundesland durchaus eine Rolle, und auch durch gezielte Fort- und Weiterbildungen kann man aktiv Einfluss auf die eigene Gehaltsentwicklung nehmen. Der größte Hebel für angestellte Apotheker ist der Wechsel in die Industrie oder Klinik. Das bringt oft 1.000 bis 3.000 Euro mehr pro Monat, auch ohne Fachapotheker-Titel. Der Fachapotheker lohnt sich vor allem, wenn man in der Offizin oder Klinik bleiben möchte und dort aufsteigen will.
Weiterbildungen zum Fachapotheker
Diese staatlich anerkannten Weiterbildungen dauern 2–4 Jahre und bringen deutliche Gehaltssprünge (10 bis 30 % mehr):
- Fachapotheker für Klinische Pharmazie (besonders gefragt in Krankenhausapotheken)
- Fachapotheker für Allgemeinpharmazie (ideal für öffentliche Apotheken, ermöglicht Filialleitung)
- Fachapotheker für Arzneimittelinformation
- Fachapotheker für Pharmazeutische Technologie (relevant für die Industrie)
- Fachapotheker für Öffentliches Gesundheitswesen
Akademische Weiterbildungen für Führungs- oder Forschungspositionen
- MBA )besonders sinnvoll für Apothekenketten oder Industrie-Management)
- Master Pharmakologie / Drug Regulatory Affairs (viele Fernstudien möglich, z. B. Uni Bonn, FU Berlin)
- Promotion (öffnet Türen in Forschung und Entwicklung)
Fortbildungen
Eher moderate Gehaltseffekte, aber bessere Verhandlungsposition bringen z. B. diese Fortbildungen:
- Ernährungsberatung (BDEM-zertifiziert)
- Reisemedizin (DTG-Zertifikat) – lukrative Reiseberatungen möglich
- Diabetes-Beratung (DDG-Zertifikat)
- Onkologische Pharmazie
- Palliativpharmazie
Einen guten Überblick zum Fortbildungsangebot für Apothekerinnen und Apotheker bietet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. (ABDA).
Stellenangebote als Apotheker finden
Bei Medi-Karriere sind zahlreiche, attraktive Stellenangebote für Apotheker in ganz Deutschland zu finden. Hier geht es außerdem direkt zu pharmazeutischen Stellenangeboten wie PTA-Jobs und Stellen für Pharmakanten und Pharmakantinnen.
Häufige Fragen
- Was verdient ein Apotheker im Einstieg?
- Wie viel verdient man im Praktischen Jahr (PhiP)?
- Lohnt sich die Selbstständigkeit finanziell?
- Welcher Tarif gilt für Apotheker?
- Steigt das Gehalt mit Berufserfahrung?
- Gibt es regionale Gehaltsunterschiede?
Nach dem Praktischen Jahr liegt das Einstiegsgehalt bei 4.417 Euro brutto/Monat.
Pharmazeuten im Praktikum (PhiP) erhalten in öffentlichen Apotheken im ersten Ausbildungsabschnitt 1.133 Euro brutto/Monat (Stand 2024).
In der Regel ja – laut apoBank liegt das durchschnittliche Betriebsergebnis einer inhabergeführten Apotheke bei 162.000 Euro pro Jahr. Davon gehen allerdings noch Steuern, Altersvorsorge, Versicherungen und eventuelle Kreditraten ab. Das Nettoeinkommen ist also deutlich niedriger.
In öffentlichen Apotheken gilt der Gehaltstarifvertrag, den die Gewerkschaft ADEXA und der Arbeitgeberverband ADA aushandeln. Für Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft gilt der TVöD (EG 14 oder 15). Ausnahmen gelten in Nordrhein (eigener Tarif) und Sachsen (keine Tarifbindung).
Ja – sowohl der ADEXA-Tarif als auch der TVöD sehen gestaffelte Gehaltsstufen vor. Das Gehalt steigt mit jedem absolvierten Berufsjahr, bis ab dem 11. Berufsjahr die höchste Tarifstufe erreicht wird. Weiterbildungen und Spezialisierungen können das Gehalt zusätzlich steigern.
Ja. Der bundesweite ADEXA-Tarif gilt nicht in allen Regionen: Im Kammerbezirk Nordrhein existiert ein eigener Tarifvertrag, in Sachsen gibt es keine tarifliche Bindung. Das kann zu niedrigeren oder abweichenden Gehältern führen.
- Bundesagentur für Arbeit, Entgelt für den Beruf: Apotheker/in, https://web.arbeitsagentur.de/... (letzter Zugriff am 30.04.2026)
- ADEXA, Gehaltstarifvertrag für Apothekenmitarbeiter:innen, https://www.adexa-online.de/... (letzter Zugriff am 30.04.2026)





