Pharmakanten sind für die industrielle Herstellung und Verpackung von Arzneimitteln zuständig. Unter anderem bedienen und überwachen sie Produktionsanlagen, mischen Wirkstoffe mit Hilfsstoffen wie Zucker, Stärke oder Farbstoffen und stellen Medikamente in verschiedenen Darreichungsformen her – etwa Pulver, Tabletten, Dragees oder Ampullen.
In diesem Beitrag erfährst Du konkret, wie hoch das Gehalt als Pharmakant in der Ausbildung und im Beruf ist, welche Unterschiede es zwischen Tarifverträgen, Einrichtungen und Bundesländern gibt und wie Du Dein Einkommen durch Weiterbildungen deutlich steigern kannst.
Das Wichtigste in Kürze
- Pharmakanten stellen Arzneimittel her und verpacken diese, zum Beispiel als Tabletten, Pulver oder Ampullen
- Ausbildungsgehalt: Abhängig von Bundesland, Betrieb und Tarifbindung; in der chemischen Industrie nach Tarifvertrag meist besonders gut vergütet
- Einstiegsgehalt: 3.800 Euro brutto im Monat
- Mediangehalt: 4.848 Euro brutto im Monat
- Tarifgebundene Einrichtungen, etwa im öffentlichen Dienst oder in der chemischen Industrie, zahlen in der Regel mehr als private, nicht tarifgebundene Arbeitgeber
- Weiterbildungen – etwa zum Industriemeister Pharmazie, Industriemeister Chemie oder Technischen Fachwirt – können das Gehalt deutlich steigern
Pharmakant – Gehalt in der Ausbildung
Der Beruf Pharmakant ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in dualem System in der Industrie und dauert dreieinhalb Jahre. Die Vergütung hängt vom Bundesland und der Einrichtung ab. Besonders ausschlaggebend ist ob die Einrichtung tarifgebunden ist oder nicht, da bei tariflich geregelten Gehältern häufig besser bezahlt wird als bei privaten Einrichtungen.
Beispielsweise wird in der chemischen Industrie (IG BCE/BAVC) nach Tarifvertrag folgende Ausbildungsvergütung festgelegt:
| Ausbildungsjahr | Vergütung (Tarif) |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.192 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.354 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.279 € |
| 4. Ausbildungsjahr | 1.344 € |
Gültig von 01.04.2025 bis 31.12.2026
Quelle: IGBCE
Diese Werte gelten nur für bestimmte Tarifgebiete und Zeiträume und können je nach Bundesland und Tarifrunde abweichen. Durchschnittswerte vieler Portale liegen bei etwa 1.100 bis 1.300 Euro je nach Ausbildungsjahr.
Pharmakant – Einstiegsgehalt nach der Ausbildung
Das durchschnittliche Einstiegsgehalt liegt bei 3.800 Euro brutto im Monat. Dieses kann sehr stark zwischen den Bundesländern, aber auch der einzelnen Städte, innerhalb Deutschlands variieren. Auch das Unternehmen spielt eine große Rolle. In größeren Städten und größeren Unternehmen verdient man in der Regel mehr. Grundsätzlich kann man bei staatlichen Einrichtungen, welche tarifgebunden sind, mit einem besonders guten Gehalt rechnen.
Pharmakant – Gehalt nach Art der Einrichtung
Pharmakanten arbeiten überwiegend in der pharmazeutischen Industrie, bei Chemieunternehmen und teilweise in Apotheken und an Universitätskliniken. Je nachdem um welche Art von Einrichtung es sich dabei handelt kann das Gehalt variieren. Je nach Art der Einrichtung gelten unterschiedliche Gehaltsstrukturen:
- Öffentlicher Dienst: Vergütung nach TVöD (z. B. Universitätskliniken, öffentliche Apothekenbetriebe).
- Chemische Industrie / Pharma-Konzerne: Vergütung nach Tarifverträgen von BAVC/IG BCE, meist mit überdurchschnittlichen Einkommen
- Private, nicht tarifgebundene Betriebe: Gehälter werden individuell festgelegt und können niedriger ausfallen, wenn keine Tarifbindung besteht
Vorteile Tarifverträge: Mit höherer Berufserfahrung steigt man nach einer bestimmten Zahl an Jahren automatisch in den Stufen auf, was mit einem besseren Gehalt einhergeht. In den Entgeltgruppen kann man durch Weiterbildungen und somit einer höheren Qualifikation aufsteigen, wodurch die Vergütung ebenfalls höher ausfällt.
Gehalt im öffentlichen Dienst
Bei staatlichen Einrichtungen kommt der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) zur Geltung. Pharmakanten werden beim Berufseinstieg in die Entgeltgruppe 6, Stufe 1 eingeordnet und verdienen somit 3.240,30 € Euro brutto im Monat. Mit mehrjähriger Berufserfahrung können sie bis zu 3.926,20 € Euro verdienen. Die Stufensteigerung erfolgt dabei automatisch nach bestimmten Beschäftigungszeiten, wodurch sich das Gehalt mit zunehmender Berufserfahrung erhöht.
| Entgeltgruppe | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 | Stufe 5 | Stufe 6 |
| E 15Ü | 7.062,92 € | 7.814,11 € | 8.525,72 € | 9.000,15 € | 9.110,86 € | |
| E 15 | 5.827,86 € | 6.208,96 € | 6.634,05 € | 7.214,39 € | 7.811,37 € | 8.204,11 € |
| E 14 | 5.298,27 € | 5.643,35 € | 6.094,01 € | 6.594,12 € | 7.151,57 € | 7.551,78 € |
| E 13 | 4.901,11 € | 5.279,32 € | 5.709,87 € | 6.177,31 € | 6.727,38 € | 7.025,87 € |
| E 12 | 4.415,70 € | 4.850,91 € | 5.359,50 € | 5.923,82 € | 6.586,00 € | 6.900,18 € |
| E 11 | 4.269,64 € | 4.669,92 € | 5.046,03 € | 5.454,10 € | 6.012,56 € | 6.326,77 € |
| E 10 | 4.124,53 € | 4.438,16 € | 4.794,69 € | 5.181,37 € | 5.611,95 € | 5.753,35 € |
| E 9c | 3.978,29 € | 4.249,97 € | 4.589,09 € | 4.958,59 € | 5.359,19 € | 5.487,80 € |
| E 9b | 3.833,50 € | 3.956,17 € | 4.267,03 € | 4.608,13 € | 4.983,57 € | 5.297,75 € |
| E 9a | 3.691,52 € | 3.917,37 € | 3.981,07 € | 4.196,35 € | 4.590,80 € | 4.746,88 € |
| E 8 | 3.486,40 € | 3.697,29 € | 3.843,36 € | 3.992,40 € | 4.153,50 € | 4.230,97 € |
| E 7 | 3.294,98 € | 3.537,94 € | 3.682,69 € | 3.828,76 € | 3.969,05 € | 4.045,24 € |
| E 6 | 3.240,30 € | 3.440,25 € | 3.580,46 € | 3.719,22 € | 3.855,50 € | 3.926,20 € |
| E 5 | 3.124,08 € | 3.318,04 € | 3.449,05 € | 3.587,78 € | 3.716,70 € | 3.783,33 € |
| E 4 | 2.994,17 € | 3.190,45 € | 3.355,14 € | 3.457,66 € | 3.560,17 € | 3.620,20 € |
| E 3 | 2.953,13 € | 3.164,20 € | 3.215,57 € | 3.332,99 € | 3.421,10 € | 3.501,81 € |
| E 2Ü | 2.787,52 € | 3.028,30 € | 3.116,51 € | 3.234,12 € | 3.314,92 € | 3.375,24 € |
| E 2 | 2.767,54 € | 2.975,32 € | 3.027,12 € | 3.101,04 € | 3.263,52 € | 3.433,49 € |
| E 1 | 2.543,55 € | 2.568,83 € | 2.611,69 € | 2.651,64 € | 2.754,50 € |
Gültig von 01.05.2026 bis 31.03.2027
Quelle: Oeffentlichen-Dienst.de
Gehalt in der chemischen Industrie
In der chemischen Industrie gelten die Tarifverträge des jeweiligen Verbundlandes zwischen dem Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). Beispielhaft wird hier der Tarifvertrag Mecklenburg-Vorpommern dargestellt. Pharmakanten werden, wie andere Berufsgruppen mit einer mindestens 3-jährigen Ausbildung, in die Entgeltgruppe 6 eingestuft. Das Einstiegsgehalt beträgt somit 3.552,00 € und steigt nach sechs Jahren Berufserfahrung auf 4.120,00 € brutto im Monat.
| Entgeltgruppe | Einstieg | nach 2 Jahren | nach 3 Jahren | nach 4 Jahren | nach 6 Jahren | Endsatz |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 3.062,00 € | – | – | – | – | – |
| 2 | 3.215,00 € | – | – | – | – | – |
| 3 | 3.307,00 € | – | – | – | – | – |
| 4 | 3.368,00 € | – | – | – | – | – |
| 5 | 3.426,00 € | – | 3.515,00 € | – | 3.600,00 € | – |
| 6 | 3.552,00 € | 3.765,00 € | – | 3.943,00 € | 4.120,00 € | – |
| 7 | 3.674,00 € | 3.894,00 € | – | 4.115,00 € | 4.335,00 € | – |
| 8 | 3.797,00 € | 4.025,00 € | – | 4.291,00 € | 4.556,00 € | – |
| 9 | 3.625,00 € | 3.968,00 € | – | 4.360,00 € | – | 4.899,00 € |
| 10 | 4.073,00 € | 4.448,00 € | – | 4.877,00 € | – | 5.359,00 € |
| 11 | 4.538,00 € | 4.945,00 € | – | 5.294,00 € | – | 5.818,00 € |
| 12 | 4.896,00 € | 5.335,00 € | – | 5.775,00 € | – | 6.277,00 € |
| 13 | 6.736,00 € | – | – | – | – | – |
Gültig von 01.04.2025 bis 31.12.2026
Quelle: Regierung MV
Gehalt bei privaten Einrichtungen
Private Einrichtungen sind in der Regel nicht tarifgebunden und die Vergütung fällt dadurch geringer aus als bei tariflich geregelten Gehältern. Aufgrund des Hintergrunds Gewinne erzielen zu müssen und einem hohen Wettbewerbsdruck, leidet meist das Personal unter einem niedrigeren Gehalt.
Es gibt selbstverständlich Ausnahmen, die außertariflich sogar besser bezahlen. Aufgrund der vielen Einflussfaktoren kann keine pauschale Aussage getroffen werden, man kann aber davon ausgehen, dass das Gehalt individuell verhandelt werden muss. Wem die Entlohnung zu gering ist kann möglicherweise andere Benefits, beispielsweise ein Job-Ticket oder eine betriebliche Altersvorsorge, verhandeln.
Pharmakant – Gehalt nach Bundesländern
Abgesehen von der Einrichtung stellt das Bundesland, in dem man berufstätig ist, einen großen Einflussfaktor da. Insgesamt liegt das bundesweite Mediangehalt bei 4.848 Euro. Die Grafik bildet die Medianvergütung der einzelnen Bundesländer ab.
*fehlende Werte: In Bremen und im Saarland ist die Aussagekraft, aufgrund einer zu geringen Beschäftigungszahl, zu schwach.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit – Entgeltatlas
In diesen Städten verdient man besonders gut
Auch die Stadt bzw. Region hat einen großen Einfluss auf das Pharmakant-Gehalt. In Großstädten und Ballungsräumen mit großen Pharmakonzernen und Chemieparks – etwa Rhein-Main, Rhein-Neckar, Nordrhein-Westfalen – liegen die Löhne häufig über dem Bundesdurchschnitt.
Pharmakant – Gehalt nach Alter und Geschlecht
Laut der Bundesagentur für Arbeit verdienen Pharmakantinnen im Durchschnitt ca. 500 Euro weniger als Pharmakanten. Vor allem im höheren Alter werden die Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern immer größer. Dies ist darauf zurückzuführen, dass man im Alter in der Regel mehr Berufserfahrung gesammelt hat und daher eine höhere Vergütung erhält.
| Alterskategorie | weiblich | männlich | Gesamt |
| < 25 Jahre | 4.118 € | 4.361 € | 4.311 € |
| 25 - 54 Jahre | 4.562 € | 4.912 € | 4.860 € |
| 55 + Jahre | 4.222 € | 5.181 € | 5.050 € |
| Gesamt | 4.432 € | 4.922 € | 4.848 € |
Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit
Pharmakant – Verdienst im Vergleich mit anderen Berufen
Pharmakanten erhalten im Vergleich mit anderen pharmazeutischen Berufen ein gutes Gehalt und liegen in der Tabelle im oberen Bereich.
| Beruf | Bruttogehalt |
| Apothekenleiter | > 7.450 Euro |
| Ingenieur/in - Pharmatechnik | 6.788 Euro |
| Apotheker | 5.259 Euro |
| Pharmakant | 4.848 Euro |
| Apothekenhelfer | 3.091 Euro |
| Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA) | 3.190 Euro |
| Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter (PKA) | 3.118 Euro |
Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit
Damit ist der Beruf finanziell attraktiv, vor allem durch Tarifverträge und Weiterbildungsoptionen.
Mehr Gehalt durch Weiterbildungen
Als Pharmakant hat man eine große Vielfalt an Weiterbildungsmöglichkeiten. Mithilfe dieser kann man sein Aufgabenfeld erweitern, spezifisches Fachwissen oder eine Leitungsposition erhalten, sowie im kaufmännischen Bereich tätig werden. Neben den neuen Aufgabenbereichen und Qualifikationen, die man erwirbt, ist ein weiterer Vorteil von Weiterbildungen, dass sie ein höheres Gehalt mit sich bringen.
Fachweiterbildungen / Spezialisierungen
Eine Fachweiterbildung vermittelt vertiefte Kenntnisse in einem bestimmten Fachbereich. Dadurch wird man befähigt, anspruchsvollere Aufgaben zu übernehmen und sich gezielt auf ein Arbeitsgebiet zu spezialisieren. Besonders sinnvoll ist das, wenn man sich für einen bestimmten Bereich wie Pharmazie, Pharmatechnik, Verfahrenstechnik, elektrische Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, Qualitätsprüfung oder Qualitätstechnik interessiert.
Ein konkretes Beispiel ist eine Spezialisierung in Pharmatechnik oder Verfahrenstechnik. Diese lohnt sich besonders, wenn man später in der Produktion, Anlagenüberwachung oder Prozessoptimierung arbeiten möchte. Wer sich in diesem Bereich weiterentwickelt und später beispielsweise als Pharmatechnik-Ingenieur tätig ist, kann mit einem Mediangehalt von ungefähr 6.788 Euro brutto im Monat rechnen.
Administrative Weiterbildungen
Administrative Weiterbildungen vermitteln organisatorische, verwaltungstechnische und kaufmännische Kenntnisse. Häufig gehören auch Führungsaufgaben, Personalplanung oder die Ausbildung neuer Mitarbeitender dazu. Wer sich für Verantwortung, Organisation und Teamleitung interessiert, kann durch eine solche Weiterbildung beruflich aufsteigen und meist auch ein höheres Gehalt erreichen.
Ein passendes Beispiel ist die Weiterbildung zum Industriemeister Pharmazie. In dieser Position kann man in der pharmazeutischen Produktion Teams anleiten, Arbeitsabläufe planen, Qualitätsvorgaben kontrollieren und Verantwortung für Produktionsprozesse übernehmen. Das Medianentgelt für Industriemeister Pharmazie liegt bei etwa 7.192 € brutto im Monat.
Auch eine Weiterbildung zum Industriemeister Chemie oder zum Technischen Fachwirt kann sinnvoll sein, wenn man stärker in Richtung Organisation, Produktion, Personalführung oder kaufmännische Abläufe gehen möchte. Besonders in leitenden Positionen steigt das Einkommen, weil man nicht nur fachliche Aufgaben übernimmt, sondern auch Verantwortung für Mitarbeitende, Abläufe und Ergebnisse trägt.
Studium
Wer sich nach der Ausbildung noch weiterqualifizieren möchte, hat im Bereich Pharmazie viele Möglichkeiten. Mit einem Studium kann man später anspruchsvollere Aufgaben übernehmen, etwa in der Entwicklung, Produktion, Qualitätskontrolle, Verpackung, Forschung oder im wirtschaftlichen Bereich eines Pharmaunternehmens.
Ein klassisches Beispiel ist das Pharmaziestudium. Nach dem Studium und der Approbation kann man als Apotheker arbeiten. Das Medianentgelt für Apotheker liegt in Deutschland bei etwa 5.259 Euro brutto im Monat. Wer später eine Apotheke oder Filiale leitet, kann deutlich mehr verdienen: Für Apothekenleiter liegt das Medianentgelt laut Bundesagentur für Arbeit bei > 7.450 Euro brutto im Monat.
Besonders interessant kann auch ein duales Studium sein. Dabei sammelt man bereits während des Studiums praktische Erfahrung im Unternehmen und erhält in der Regel eine Vergütung. Voraussetzung für ein Studium ist meistens das Abitur oder die Fachhochschulreife. In manchen Fällen ist ein Studium aber auch mit abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung möglich. Das hängt von der Hochschule und dem jeweiligen Studiengang ab.
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Häufige Fragen
- Was macht ein Pharmakant?
- Wie viel verdient ein Pharmakant in der Ausbildung?
- Wie hoch ist das Einstiegsgehalt als Pharmakant?
- Welche Faktoren beeinflussen das Gehalt von Pharmakanten?
- Verdient man als Pharmakant im öffentlichen Dienst gut?
- Wie kann man als Pharmakant mehr verdienen?
- Kann man nach der Ausbildung zum Pharmakanten studieren
Ein Pharmakant stellt Arzneimittel her und verpackt diese. Dabei bedient und überwacht er Maschinen und Anlagen, mischt Wirkstoffe mit Hilfsstoffen und achtet darauf, dass alle Hygiene- und Qualitätsvorschriften eingehalten werden.
Die Ausbildungsvergütung hängt unter anderem vom Bundesland, vom Ausbildungsbetrieb und von der Tarifbindung ab. Besonders in tarifgebundenen Betrieben der chemischen Industrie fällt die Vergütung häufig höher aus als in privaten Einrichtungen ohne Tarifvertrag.
Das durchschnittliche Einstiegsgehalt als Pharmakant liegt bei 3.800 Euro brutto im Monat. Je nach Bundesland, Stadt, Unternehmen und Tarifvertrag kann das Gehalt jedoch deutlich variieren.
Das Gehalt wird vor allem durch die Art der Einrichtung, die Tarifbindung, das Bundesland, die Berufserfahrung und mögliche Weiterbildungen beeinflusst. In größeren Unternehmen und tarifgebundenen Einrichtungen sind die Verdienstmöglichkeiten meist besser.
Ja, im öffentlichen Dienst gilt der TVöD. Pharmakanten werden beim Berufseinstieg in der Regel in die Entgeltgruppe 6, Stufe 1 eingeordnet und können mit zunehmender Berufserfahrung in höhere Stufen aufsteigen.
Ein höheres Gehalt ist vor allem durch Berufserfahrung, Tarifaufstiege, Spezialisierungen oder Weiterbildungen möglich. Besonders Weiterbildungen zum Industriemeister Pharmazie, Industriemeister Chemie oder Technischen Fachwirt können zu mehr Verantwortung und besseren Verdienstmöglichkeiten führen.
Ja, nach der Ausbildung ist ein Studium grundsätzlich möglich. Passende Studiengänge sind zum Beispiel Pharmazie, Pharmatechnik, Produktionstechnik, Verpackungstechnik, Chemieingenieurwesen, Wirtschaftschemie oder Wirtschaftsingenieurwesen. Je nach Hochschule kann ein Studium auch mit abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung möglich sein.





