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Medi-Karriere Magazin Rassismus in der Medizin

Rassismus in der Medizin: Ursachen und Folgen

Rassismus in der Medizin: Ursachen und Folgen

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Ursachen
  3. Folgen
  4. Was Pflegekräfte tun können
  5. Stellenanzeigen für Pflegefachkräfte

Rassismus in der Medizin ist sehr präsent – obwohl das Gesundheitswesen allen Menschen gleiche Behandlung garantieren soll. Ob in der Pflege, bei Diagnosen oder im Patientenkontakt: Vorurteile, stereotype Zuschreibungen oder strukturelle Benachteiligungen können die Versorgung beeinflussen und Vertrauen zerstören.

Dieser Artikel beleuchtet, wie Rassismus in der Medizin wirkt, welche Folgen er hat und was Fachkräfte dagegen tun können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Ursachen
  3. Folgen
  4. Was Pflegekräfte tun können
  5. Stellenanzeigen für Pflegefachkräfte

Rassismus – Definition

Rassismus bezeichnet die Abwertung, Ausgrenzung oder Diskriminierung von Menschen aufgrund zugeschriebener „rassischer“ oder ethnischer Merkmale wie Hautfarbe, Herkunft, Kultur oder Religion. Dabei werden Unterschiede biologisch oder kulturell überhöht, um Machtverhältnisse zu rechtfertigen oder zu festigen. Rassismus kann individuell, gesellschaftlich oder institutionell wirken – bewusst oder unbewusst – und führt zu Benachteiligung, Ungleichbehandlung und sozialer Ausgrenzung.

Wie äußert sich Rassismus in der Medizin?

“Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten.”

Das sagt die Genfer Deklaration des Weltärztebundes („Genfer Gelöbnis“), die 1948 den Hippokratischen Eid ablöste und Basis für die ärztliche, pflegerische und im Allgemeinen medizinische Tätigkeit darstellt. Sie wird seitdem immer wieder modernisiert. In der Realität sieht Medizin auch in Deutschland aber immer noch anders aus: Primär weiß, männlich und ohne Behinderung. So lernen angehende medizinische Fachkräfte aus Lehrbüchern, die die allgemeine Anatomie weißer Menschen lehren, die Symptome und Behandlungen beschreiben, die aus Studien mit weißen Männern hervorgingen und Blickdiagnosen durch Bilder mit weißer Haut zeigen. Auch in der Forschung werden People of Colour (PoC) seltener und in kleineren Gruppen berücksichtigt.

Diskriminierung bei Terminvergabe

Der klinische Alltag spiegelt dieses Phänomen wider. Das ergab beispielsweise der Bericht des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) 2023. Demnach erfuhren beispielsweise Menschen mit türkischen oder nigerianischen Namen schon deutlich seltener (45 oder 44 Prozent) eine positive Rückmeldung auf eine ärztliche Terminanfrage per Email, als solche mit deutschem Namen (51 Prozent). Entgegen der Erwartung war dieses Phänomen in höheren Bildungsgruppen (beispielsweise mit Doktortitel der fiktiven Anfragenden) sogar erhöht.

Doch nicht nur das führt zu einer Verzögerung der Behandlung: Hinzu kommen unter anderem das Einkommen, die Entfernung zum nächsten medizinischen Standort sowie Wartezeiten bis zum Termin. Alles Faktoren, bei denen PoC häufig benachteiligt sind.

Ausbildungsplätze als Altenpfleger/in

Ausbildungsplätze Pflegefachfrau / Pflegefachmann / Altenpflegefachkräfte m / w / d
Münchweg 5, 50374 Erftstadt
MÜNCH Stift APZ GmbH
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
99084 Erfurt
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
65375 Oestrich-Winkel
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
65185 Wiesbaden
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
24306 Lebrade
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
24601 Wankendorf
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
04347 Leipzig
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
63071 Offenbach
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
60320 Frankfurt am Main
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
22043 Hamburg
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
23623 Ahrensbök
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
90429 Nürnberg
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
65189 Wiesbaden
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
30559 Hannover
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
48149 Münster
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
14469 Potsdam
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
24116 Kiel
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
61118 Bad Vilbel
länk
02.07.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
24114 Kiel
länk
02.07.2026

Ausbildung zum Altenpfleger (m/w/d)
Wegmannstraße 66b, 34128 Kassel
Ambulanter Pflegedienst Schommer
02.07.2026

Zu allen freien Ausbildungsplätzen als Altenpfleger/in

Diskriminierungserfahrungen in der Behandlung

Nicht nur vor sondern auch während medizinischer Behandlungen kann sich Rassismus in der Medizin äußern. In der Umfrage des DeZIM gaben 34,4 Prozent der rassistisch markierten (nicht-weißen) Personen an, schonmal die ärztliche Bezugsperson gewechselt zu haben, weil sie sich nicht ernstgenommen fühlten – das ist mehr als jede Dritte. Bei nicht rassistisch Markierten war es knapp jede vierte Person (24,2 Prozent). Auch Geschlechterunterschiede waren unter PoC deutlicher zu merken. Insgesamt war vor allem die Wahrscheinlichkeit dazu bei muslimischen Menschen erhöht – um neun Prozentpunkte gegenüber nicht rassistisch markierten Personen.

Diese Berichte decken sich auch mit Erfahrungen auf der behandelnden Seite. So stehen rassistische, diskriminierende Scheindiagnosen im Raum, die beispielsweise die nicht-Behandlung oder -Abklärung von Schmerzen legitimieren. Auch die Diagnostik einiger Erkrankungen wird erschwert, wenn beispielsweise von gleichen Vortestwahrscheinlichkeiten bei Migrierten ausgegangen wird, wie bei der mitteleuropäischen Bevölkerung oder – im Gegenteil – Tests aufgrund abweichender Vortestwahrscheinlichkeiten nicht durchgeführt werden.

Sind Schmerzen unterschiedlich viel wert? Der Mobus Mediterranus

In der Praxis werden Beschwerden von Patienten oft unterschiedlich ernst genommen – je nach Herkunft, Ausdrucksweise oder Stereotypen. Besonders kontrovers diskutiert wird dabei der sogenannte „Morbus Mediterranus“. Das ist eine Scheindiagnose, die sich auf die Argumentation stützt, dass Menschen aus dem Mittelmeerraum (oder mit entsprechender äußerlicher Erscheinung) kulturell bedingt ein nicht angemessenes oder übertriebenes Schmerzempfinden hätten.

Die auch auch als „Morbus Bosporus“ oder „Mamma-mia-Syndrom“ oder manchmal auch „Morbus Alorium“ („Krankheit der Anderen“) bezeichnete Einordnung wird häufig hinter dem Rücken von Behandelten besprochen – manches medizinisches Personal diskutiert aber auch offen für die Legitimation des Begriffs. Er stellt die diskriminierende Grundlage des Nichternstnehmens von Betroffenen vor und ist ein gefährliches Hindernis in der Erstellung ausführlicher Diagnosen.

Rassismus in der Medizin – Ursachen

Rassistische Erlebnisse können durch die vorurteilsbehaftete Anschauung Einzelner entstehen, in den meisten Fällen sind sie jedoch Ergebnis eines strukturellen Systems, das sich über die letzten Jahrhunderte etabliert hat. Schon die medizinische Lehre umfasst Standards, die große Bevölkerungsteile ausgrenzen beziehungsweise benachteiligen. Wer nicht in die gelehrte Norm (weiß, männlich, ohne Behinderung) passt, ist anders. Diese systemische Konstruktion der „Anderen“ bringt Nachteile mit sich.

Und woher stammt das Problem? Es ist schwieriger, empirisch belegte Empfehlungen zu Erkrankungen von PoC zu machen, da diese schlechter untersucht sind. Die eingeschränkte Forschung hat neben finanziellen auch kulturelle Hintergründe: Unethische Versuche an marginalisierten Bevölkerungsgruppen ohne Einwilligung schürten ein traditionelles Misstrauen gegenüber der medizinischen Forschung. Ohne großflächige Datenerhebung aus entsprechenden Gruppen bleibt die Lehre, Beratung und leitlinienbasierte Behandlung schwer. Statt forschungsbasierten Empfehlungen basieren Diskussionen auf Stereotypen.

Rassismus in der Medizin – Folgen

Rassismus in der Medizin kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit und das Vertrauen von Diskriminierten haben. Folgen von struktureller Diskriminierung sind Verzögerungen bei der Diagnostik und damit potenziell schwerwiegendere Folgen von Erkrankungen und Komplikationen.

Neben einem erschwertem Zugang zu medizinischer Versorgung erleben Betroffene auch Stress, Scham und ziehen sich häufiger als nicht diskriminierte Personen auf dem Gesundheitssystem zurück. So erhöhen nicht-mitteleuropäische soziodemographische Merkmale nicht nur die Wahrscheinlichkeit der Fehlbehandlung, sondern auch die Wahrscheinlichkeit der Verzögerung oder Vermeidung von Behandlung. Das gleiche gilt für die Aufgabe der Suche nach einem Platz in der Psychotherapie. Insgesamt resultiert das in diesen Behandlungsnachteilen:

  • Verzögerte Diagnostik und Behandlung
  • Seltener Leitlinienbehandlung
  • Höherer Mortalitätsrate (Sterbewahrscheinlichkeit)

Rassismus in der Medizin – Was Pflegekräfte tun können

Rassismus hat keinen Platz in der Medizin. Obwohl es sich hierbei um ein primär strukturelles Problem handelt, kann schon jede Einzelperson einen kleinen Teil zu weniger strukturierter Diskriminierung beitragen – und das geht schon in der Ausbildung los. So können Auszubildende beispielsweise nachhaken, wenn Fragen zum Umgang mit verschiedenen kulturellen (oder auch genetischen) Profilen in der Medizin offenbleiben.

Lehrbücher etwa werden in der Regel alle paar Jahre überarbeitet. Durch Druck seitens der Lesenden können dabei neue Informationen eingearbeitet werden. So setzten Medizinstudentinnen beispielsweise erst vor einigen Jahren die korrekte Abbildung und Beschreibung der Klitoris in der Anatomie-Atlanten-Reihe „Prometheus“ durch – das kann man auch auf andere Formen der lückenhaften Lehre in der Medizin übertragen.

So oder so ist es wichtig, zusammenzuhalten und Courage zu zeigen – auch wenn man sich in der Klinikhierarchie vielleicht unbedeutend fühlt, weil man „nur“ eine Pflegekraft oder andere medizinische Fachkraft ist. Fälle von Rassismus oder auch nur unterschwellig diskriminierendem Umgang sollten immer mindestens dokumentiert und gesammelt und am besten angesprochen und reflektiert werden. Nur durch Druck auf Vorgesetzte, die Führungsebene und das System kann sich das System ändern. Dabei gibt es außerdem auch einige Dinge, die man noch als Einzelperson tun kann.

Ausbildungsplätze als Pflegefachkraft

Ausbildung zum Pflegefachmann 2026 (w/m/d)
Bad König
Asklepios Schlossberg Klinik Bad König
26.06.2026

Azubi zur Pflegefachfrau-/mann (m/w/d)
44649 Herne
Ferdinand Dienst Haus
03.07.2026

Auszubildende Pflegefachfrau / Pflegefachmann (m/w/d)
Marinestraße 42A, 59075 Hamm
Sozialdienst Ludgeri GmbH
03.07.2026

Auszubildende/r Pflegefachfrau/mann (m/w/d)
Erfurter Straße 28, 99423 Weimar
Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH
03.07.2026

Bachelorstudium Pflege und Ausbildung als Pflegefachfrau / -mann (m/w/d)
Erfurter Straße 28, 99423 Weimar
Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH
03.07.2026

Ausbildung zur Pflegefachkraft und Pflegehilfskraft in unserem Seniorenheim St. Afra
Schaezlerstraße 4, 86150 Augsburg
Sozialdienst katholischer Frauen e V Augsburg
03.07.2026

Ausbildung Pflegefachassistenten / Pflegefachassistentin (m/w/d)
Nordbahnstraße 20, 32584 Löhne
Seniorencentrum St Michael
02.07.2026

Auszubildende*r zum/zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann (m/w/d)
Johannisstraße 92, 41749 Viersen
Rheinische Gesellschaft für Diakonie gGmbH
02.07.2026

Einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer (m/w/d)
Kirchseeon
Stiftung St Zeno Kirchseeon
02.07.2026

Auszubildende Pflegefachassistenz (m/w/d)
Bünder Straße 15, 32051 Herford
Evangelische Diakoniestiftung Herford
02.07.2026

Ausbildung zum/zur Pflegefachassistent/in (m/w/d)
Ringstraße 11, 32257 Bünde
Haus am Wiehen GmbH Co KG
02.07.2026

Ausbildung zur Pflegefachfrau / Pflegefachmann (m/w/d)
09366 Stollberg
Erzgebirgsklinikum gGmbH
02.07.2026

Ausbildung zum Pflegefachmann / zur Pflegefachfrau (m/w/d)
Bremen
Friedehorst Zentrale Dienste gemeinnützige GmbH
02.07.2026

Auszubildende zur Pflegefachassistenz (m/w/d)
Rietberg
VKA Verbund katholischer Altenhilfe Paderborn e V
02.07.2026

Ausbildung Pflegefachmann (m/w/d) 01.10.2026 (bis zu 1.653€) im Präses-Held-Haus Wesseling
50389 Wesseling
Diakonie Michaelshoven
02.07.2026

Ausbildung zum Pflegefachmann/-frau (w/m/d) *
Alte Heerstraße 17, 31234 Edemissen
DOREAFAMILIE
02.07.2026

Fachpflegekraft Anästhesie oder ATA (m/w/d) Praxisanleitung NotSan Klinik-Ausbildung
24105 Kiel
UKSH Service Stern Nord
02.07.2026

Auszubildende zur Pflegefachkraft - generalistisch (m/w/d)
24106 Kiel
Lubinus Stiftung
02.07.2026

Ausbildung zum/zur Pflegefachmann/-frau (m/w/d) 2026
14547 Beelitz
Kliniken Beelitz GmbH
02.07.2026

Ausbildung zum Pflegefachmann (w/m/d) *
Sundernstraße 45, 31224 Peine
DOREAFAMILIE
02.07.2026

Zu allen freien Ausbildungsplätzen als Pflegefachkraft

Eigene Denkweisen hinterfragen

Ein zentraler Schritt im Umgang mit Rassismus ist das Hinterfragen der eigenen Denkweisen. Auch unbewusste Vorurteile oder stereotype Annahmen können das Verhalten im Pflegealltag beeinflussen – etwa bei der Einschätzung von Schmerz, bei der Kommunikation oder im Umgang mit Angehörigen. Wer bereit ist, die eigene Haltung kritisch zu reflektieren, schafft die Grundlage für eine respektvolle und diskriminierungsfreie Pflegebeziehung. Offenheit, Selbstreflexion und die Auseinandersetzung mit der eigenen Sozialisation helfen dabei, Rassismus-kritisch und professionell zu handeln.

Fallen so im Alltag beispielsweise auch unterschwellig rassistische Handlungen auf, kann man diese mit dem Kollegium oder auch im Freundeskreis erläutern, diskutieren und bessere Handlungsweisen erarbeiten.

Geduld und Empathie

Der Umgang mit Rassismus erfordert eine Menge Geduld und Empathie. Empathie bedeutet, sich auf Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen einzulassen, ihre Perspektiven zu respektieren und Missverständnisse nicht vorschnell zu bewerten. Gleichzeitig erfordert der Einsatz gegen Rassismus auch Geduld gegenüber anderen Mitarbeitenden oder Behandelnden, die Zusammenhänge noch nicht erkennen oder Rassismus-kritische Sichtweisen nicht sofort teilen.

Statt mit Abwertung zu reagieren, können Pflegekräfte durch sachliche Gespräche und einfühlsame Aufklärung langfristig zu einem sensibleren Miteinander beitragen. So fördern sie ein respektvolles Arbeitsumfeld, in dem Vielfalt als Stärke verstanden wird. Dabei kann man beispielsweise bei Antidiskriminierungspersonen des Arbeitgebers nach Unterstützung oder Vermittlung fragen.

Der 1. Schritt gegen Diskriminierung: Betroffenen zuhören

Als nicht diskriminierte Person fällt es häufig schwer, sich strukturelle Formen von Diskriminierung – beispielsweise alltägliche Rassismuserfahrungen – klarzumachen. Auf dem Weg zum Verständnis kann es helfen, Betroffene um Erfahrungsberichte oder das Teilen ihrer Gefühlslage zu bitten, ihnen zuzuhören und offen nach Anreizen zur Hilfestellung zu fragen. Betroffenen eine Bühne zu bieten, kann bereits den ersten Schritt in Richtung Gleichberechtigung und ein faireres Miteinander darstellen.

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Quellen
  1. Rassismus und seine Symptome: Bericht des Nationalen Diskriminierung und Rassismusmonitors, 2023
  2. WMA Deklaration von Berlin über Rassismus in der Medizin, 73. Versammlung des Weltärztebundes, 2022
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Redaktion
Lilli Abstein
Lilli Abstein
Medizinstudentin
Zuletzt aktualisiert: 15.06.2026

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