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Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern (Gender Pay Gap) bleibt in Deutschland hoch. Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) verdienten Frauen im Jahr 2025 im Schnitt weiterhin 16 Prozent weniger pro Arbeitsstunde als Männer. Nachdem der unbereinigte Wert 2024 noch von 18 Prozent auf 16 Prozent gesunken war, setzte sich dieser Rückgang 2025 nicht fort.
Alles, weiteren Informationen zum Gender Pay Gap 2025 liefert dieser Artikel.
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Gender Pay Gap 2025 – 16 Prozent weniger pro Stunde
Konkret lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst von Frauen 2025 bei 22,81 Euro, Männer kamen auf 27,05 Euro – eine Differenz von 4,24 Euro pro Stunde. Destatis betont dabei: Der sogenannte unbereinigte Gender Pay Gap ist ein Gesamtindikator. Er bildet nicht nur mögliche Benachteiligung ab, sondern auch strukturelle Unterschiede am Arbeitsmarkt.
Die Detailanalyse zeigt: Rund 60 Prozent der Lücke lassen sich mit Merkmalen wie Teilzeit, Branche/Beruf und Anforderungsniveau statistisch erklären. 40 Prozent bleiben „unerklärt“ – das entspricht dem bereinigten Gender Pay Gap von sechs Prozent (1,71 Euro). Destatis weist zugleich darauf hin, dass dieser bereinigte Wert eher als Obergrenze zu verstehen ist, weil nicht alle lohnrelevanten Faktoren (z. B. konkrete Erwerbsunterbrechungen) im Modell enthalten sind.
Gender Pay Gap – Ost-West und öffentlicher Dienst
Auffällig sind die regionalen Unterschiede: In Ostdeutschland lag der unbereinigte Gender Pay Gap 2025 bei fünf Prozent, in Westdeutschland bei 17 Prozent. Auch zwischen Wirtschaftsbereichen klaffen die Werte auseinander. Im öffentlichen Dienst (unter anderem öffentliche Verwaltung sowie Erziehung und Unterricht) lag der Gender Pay Gap bei vier Prozent – in der Privatwirtschaft dagegen bei 17 Prozent.
Zudem verweist Destatis auf methodische Vorgaben: Nach Eurostat-Definition sind bestimmte Bereiche wie Landwirtschaft sowie öffentliche Verwaltung teils ausgeklammert. Bezieht man jedoch die öffentliche Verwaltung ein, sinkt der unbereinigte Wert für 2025 auf 15 Prozent.
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Gender Pay Gap – 37‑Prozent‑Indikator und EU‑Vergleich
Seit Kurzem rückt Destatis zusätzlich den „Gender Gap Arbeitsmarkt“ in den Fokus. Er kombiniert Lohnunterschiede pro Stunde, Differenzen bei bezahlter Arbeitszeit und bei der Erwerbsbeteiligung. Für 2025 lag dieser Gesamtindikator erneut bei 37 Prozent – und damit wie 2024 auf demselben Niveau.
Treiber bleiben vor allem Unterschiede bei der Arbeitszeit: Männer arbeiteten 2025 im Schnitt gut 34 Stunden pro Woche bezahlt, Frauen knapp 28 Stunden – das entspricht einem Gender Hours Gap von 18 Prozent. Beim Gender Employment Gap gab es dagegen eine leichte Verbesserung: Aus Mikrozensus-Daten (2024) ergibt sich eine Erwerbstätigenquote von knapp 74 Prozent bei Frauen und rund 81 Prozent bei Männern. Der Abstand sank auf acht Prozent.
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland weiterhin über dem EU‑Durchschnitt: Eurostat beziffert den unbereinigten Gender Pay Gap in der EU für 2023 auf zwölf Prozent. Zusätzlichen Handlungsdruck könnte die EU‑Entgelttransparenzrichtlinie erzeugen: Bis zum 7. Juni 2026 müssen die Mitgliedstaaten die Vorgaben zur stärkeren Lohntransparenz in nationales Recht umsetzen.
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- Lohnlücke zwischen Männern und Frauen bleibt unverändert, https://www.welt.de/... (Abrufdatum: 26.02.2026)
- Verdienstungleichheit bleibt unverändert hoch, https://hasepost.de/... (Abrufdatum: 26.02.2026)








