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Medi-Karriere Medipedia Vena mesenterica superior

Vena mesenterica superior: Anatomie, Verlauf und Klinik

Sudenur Tamer
von Sudenur Tamer (Medizinstudentin) Zuletzt aktualisiert: 07.11.2025
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Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Anatomie und Verlauf
  3. Klinik

Die Vena mesenterica superior ist eine zentrale Struktur des venösen Blutsystems, die zentral für die Blutversorgung des oberen Gastrointestinaltraktes ist. Sie gehört zu den Zuflussvenen der Pfortader und transportiert nährstoffreiches Blut der Verdaaungsorgane in den Leberpfortaderkreislauf zur Metabolisierung und Entgiftung. Neben ihrer physiologischen und antomischen Bedeutung wird die Vena mesenterica superior vor allem bei pathologischen Bildern wie der Mesenterialvenenthrombose klinisch relevant. Dieser Artikel bildet die Anatomie, den Verlauf sowie die klinischen Aspekte der Vena mesenterica superior ab.

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Anatomie und Verlauf
  3. Klinik

Vena mesenterica superior – Definition

Die Vena mesenterica superior ist ein wichtiger Zuflussast der Vena portae (Pfortader). und drainiert venöses, nährstoffreiches Blut des oberen Gastrointestinaltraktes. Sie entsteht aus dem Zusammenfluss verschiedener Venen, die das Blut aus den jeweiligen Organen des oberen Gastrointestinaltraktes führen.

Vena mesenterica superior – Anatomie und Verlauf

Die V. mesenterica superior verläuft analog zur A. mesenterica superior und vereinigt sich mit der V. splenica zur V. portae hepatis. Der venöse Abfluss der Verdauungsorgane, die durch Äste der A. mesenterica superior versorgt werden, erfolgt demzufolge durch die V. mesenterica superior. Somit ist die Vene für das folgende Drainagegebiet mit folgenden venösen Zuflüssen zuständig:

  • Magen (große Kurvatur rechts): V. gastroomentalis dextra
  • Pankreas: Vv. pancreaticae
  • Duodenum und Pankreas: Vv. pancreaticoduodenales
  • Jejunum und Ileum: Vv. jejunales und Vv. ileales
  • Zäkum und Appendix vermiformis: V. ileocolia, Vv. caecales und V. appendicularis
  • Colon ascendens: V. colica dextra
  • Colon transversum: V. colica media

Vena Mesenterica Superior.Grafik

Die V. mesenterica superior liegt der A. mesenterica superior eng an und läuft nach Zusammenfluss der einzelnen Venen der von ihr versorgten Verdauungsorgane rechts der A. mesenterica superior durch das Mesenterium. Unterhalb des Pankreas, auf Höhe des zweiten Lendenwirbelkörpers vereinigt sich die Vene hinter dem Pankreas mit der V. splenica. Letztere führt das Blut der V. mesenterica inferior und vereinigt sich mit der V. mesenterica superior letztlich zur V. portae hepatis.

Ist der Blutfluss über die V. portae hepatis, beispielsweise im Rahmen einer Leberzirrhose, gestört,kann das Blut vermehrt durch sich langsam öffnende Umgehungskreisläufe in die Hohlvenen abfließen. Eine dieser Umgehungskreisläufe stellt die Anastomose über die Kolonvenen dar, bei der das Blut zunächst in die V. mesenterica superior und so weiter über die Vv. colicae in die Vv. lumbales ascendentes zur V. azygos/hemiazygos und letztlich in die V. cava superior geführt werden kann.

Mit Ausnahme des unteren Rektums leitet die V. portae hepatis das Blut des gesamten Gastrointestinaltraktes in den Leberpfortaderkreislauf. So findet letztendlich der Stoffwechsel und die Entgiftung von toxischen Bestandteilen des Blutes statt.

Vena mesenterica superior – Klinik

Ein die Vena mesenterica superior selten, aber lebensbedrohlich betreffendes Krankheitsbild ist die sogenannte Mesenterialvenenthrombose, bei der es sich um eine Thrombosierung der V. mesenterica superior handelt. Das bedeutet, dass ein Blutgerinnsel ein Gefäß, in diesem Falle die Vene, verstopft. Etwa 15 Prozent der mesenterialen Ischämien entstehen durch akute Thrombosen der V. mesenterica superior. Ursächlich können Leberzirrhosen oder Tumore der Organe des Drainagegebietes der Vene sein.

Symptome sind starke Bauchschmerzen, die mit schmerzfreien Intervallen auftreten können, blutige Diarrhoen Bluterbrechen oder auch eine unbestimmte Abwehrspannung sowie Stuhlverhalt. Als Goldstandard der Diagnostik gilt eine kontrastmittelverstärkte CT zur Gefäßdarstellung.

Häufige Fragen

  1. Welche Organe versorgt die Vena mesenterica superior?
  2. Sie drainiert das Blut aus Magen (rechte große Kurvatur), Pankreas, Duodenum, Jejunum, Ileum, Zäkum, Appendix vermiformis, Colon ascendens und die proximalen zwei Drittel des Colon transversum.

  3. Welche Venen vereinigen sich zur Vena mesenterica superior?
  4. Die Vena mesenterica superior entsteht durch den Zusammenfluss der V. gastroomentalis dextra, den Vv. pancreaticae, der V. pancreaticoduodenalis inferior, den Vv. jejunales und ileales, der V. colica dextra und der V. colica media.

  5. Wie verläuft die Vena mesenterica superior?
  6. Die Vena mesenterica superior verläuft parallel zur Arteria mesenterica superior und vereinigt sich hinter dem Pankreas mit der Vena splenica zur Vena portae hepatis.

  7. Welche klinische Bedeutung hat die Vena mesenterica superior?
  8. Die Vena mesenterica superior hat eine wichtige klinische Bedeutung bei der Mesenterialvenenthrombose. Dabei handelt es sich um eine seltene, jedoch potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, bei der ein Blutgerinnsel die Vene verstopft.

Autor
Sudenur Tamer

Sudenur Tamer

Medizinstudentin

Sude studiert Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes. Schon seit ihrer Kindheit hegt sie den Traum, ihre medizinische Tätigkeit mit ihrer Leidenschaft für Journalismus zu verbinden. Diesen Traum kann sie bereits während ihrer Tätigkeit bei praktischArzt verwirklichen. Durch vorherige Praktika im Rundfunk und Fernsehen, das Schreiben von Blogs während ihres Auslandsjahres sowie ihr Fachwissen aus dem Studium kann sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in ihren Texten gekonnt vereinen.

Quellen
  1. Aumüller et al.: Duale Reihe Anatomie. 1. Auflage Thieme 2006
  2. Schünke et al.: Prometheus Lernatlas der Anatomie: Innere Organe. 4. Auflage Thieme 2015
  3. Leitungsbahnen des Bauchraums, https://next.amboss.com/... (Abrufdatum 29.12.2024)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Dieser Artikel ist nur als Hintergrundinformation bestimmt. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbst Diagnosen zu stellen sowie Behandlungen anzufangen oder abzusetzen. Die Informationen können keinen Arztbesuch ersetzen. Bei medizinischen Anliegen und zur Klärung weiterer Fragen ist daher stets ein/e Arzt/Ärztin aufzusuchen.

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