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Die Deutsche Fachpflege hat ihren Unternehmens- und Qualitätsbericht 2025 veröffentlicht – und macht darin deutlich, wohin die Reise in der ambulanten und außerklinischen Intensivpflege gehen soll: weg von reiner Erfahrungssteuerung, hin zu wissenschaftlich fundierter, datenbasierter Qualität. Im Mittelpunkt stehen digitale Werkzeuge, Telemedizin und ein app-gesteuerter Frühwarn‑Regelkreis, mit dem gesundheitliche Risiken früher erkannt und Klinikaufenthalte vermieden werden sollen.
Der Verbund, dem mehr als 80 Pflegedienste mit rund 13.000 Mitarbeitenden angehören, nutzt den Qualitätsbericht 2025 zugleich als Schaufenster: Auf über hundert Seiten werden Geschichten aus dem Pflegealltag, innovative Projekte und zentrale Kennzahlen zusammengeführt, um den eigenen Qualitätsanspruch transparent zu machen.
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Qualitätsbericht – Daten als Grundlage für bessere Pflege
Herzstück des neuen Berichts ist der Anspruch, Pflegequalität künftig deutlich stärker über harte Daten zu steuern. Die Deutsche Fachpflege erhebt dabei systematisch Informationen zu ihrer Versorgung. Dazu zählen etwa ungeplante Krankenhausaufenthalte, Diagnosen oder Begleiterkrankungen der Klienten. Ziel ist es, Risikoprofile zu entwickeln sowie Muster zu erkennen und daraus konkrete Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten.
Auf der Qualitätsthemenseite des Verbunds wird betont, dass die Datenerhebung und ‑analyse nicht „um ihrer selbst willen“ geschehen. Die praktischen Konsequenzen bleiben immer im Blick: Wenn klarer wird, warum Menschen ins Krankenhaus eingewiesen werden, lassen sich Versorgungsabläufe und Schulungen anpassen. Erste interne Untersuchungen widmen sich etwa den Ursachen sämtlicher Klinikaufenthalte sowie den Aufnahmegründen bei neuen Patienten.
Damit diese Informationen tatsächlich im Alltag ankommen, setzt der Verbund auf ein eigenes Qualitätsmanagement mit rund 50 Spezialisten. Dieses Team soll Standards entwickeln, Daten auswerten und gemeinsam mit den Pflegediensten Maßnahmen umsetzen. Der Qualitätsbericht bündelt diese Aktivitäten und macht sichtbar, wie sich Qualitätssicherung vom Management bis ans Bett der Patienten durchzieht.
Qualitätsbericht – Telemedizin und Frühwarn‑Regelkreis
Der Qualitätsbericht hebt besonders einen digital unterstützten Frühwarn‑Regelkreis hervor, der in der außerklinischen Intensivpflege eingesetzt wird. Dieses System erfasst kontinuierlich Vitalwerte wie Blutdruck, Atemfrequenz oder Sauerstoffsättigung und wertet sie aus. Werden individuell festgelegte Schwellenwerte überschritten, löst eine App automatisch Alarm aus – lange bevor es zu einem akuten Notfall kommt.
Der Verbund berichtet von nachweislich weniger vermeidbaren Krankenhauseinweisungen seit Einführung des Frühwarn‑Regelkreises. Pflegekräfte bleiben dabei die entscheidende Instanz: Die digitalen Signale sollen sie unterstützen, nicht ersetzen. Entwickelt wurde der Prozess in enger Zusammenarbeit zwischen Pflege, dem Fachteam medizinische Behandlungspflege (FmB), Qualitätsmanagement und der Abteilung Digitalisierung/Innovationen.
Der Qualitätsbericht 2025 ordnet diese Projekte in eine breitere Digitalstrategie ein. Neben dem Frühwarn‑Regelkreis gehören dazu Telemedizin‑Angebote, eine digitale Pflegedokumentation, elektronische Touren‑ und Dienstplanung sowie Lösungen, mit denen Angehörige Einblick in den Pflegealltag erhalten. Perspektivisch arbeitet die Deutsche Fachpflege zudem an einem KI‑basierten Sepsis‑Score und testet den Einsatz von Smartwatches.
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Qualitätsbericht – Verbund, Leistungen und neue Angebote
Der Qualitätsbericht 2025 zeigt auch die Größe des Verbunds: Mehr als 80 Pflegedienste in ganz Deutschland gehören zur Deutschen Fachpflege, die damit zu den führenden Anbietern in der außerklinischen Intensivpflege zählt. Rund 12.000 bis 13.000 Mitarbeitende versorgen über 9.000 Menschen unterschiedlicher Altersgruppen – von der häuslichen Pflege bis zu spezialisierten Wohngemeinschaften.
Das Leistungsspektrum reicht von klassischer Alten‑ und Krankenpflege über außerklinische Intensiv‑ und Beatmungspflege bis hin zu Tages‑ und Kurzzeitpflege, Fachpflegezentren und Beratungsangeboten. Neu ist die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen: Sie erweitert das Portfolio um einen Bereich, in dem Pflege, Teilhabe und soziale Unterstützung eng verzahnt sind.
Inhaltlich ist der Bericht entlang des Weges der Klienten aufgebaut – vom Erstkontakt über die Überleitung in die passende Versorgungsform bis hin zum Alltag mit interdisziplinären Teams aus Pflege, Therapie, Medizin und Beratung. Fallgeschichten, Einblicke in Versorgungssettings und Projektberichte werden mit Kennzahlen kombiniert.
Qualitätsbericht – Qualitätsmanagement und Forschung
Ein weiterer Schwerpunkt des Qualitätsberichts liegt auf der Rolle des zentralen Qualitätsmanagements. Rund 50 Qualitätsmanager entwickeln Standards, etablieren Experten‑Teams, sammeln Daten und stoßen Verbesserungsprozesse an. Sie fungieren als Bindeglied zwischen den Bedarfen der Praxis und den strategischen Zielen des Verbunds. Interne Audits, Visiten und Schulungsangebote sorgen dafür, dass die Vereinbarungen in den Teams gelebt werden.
Eng verzahnt ist diese Arbeit mit eigenen Forschungsaktivitäten. Die Deutsche Fachpflege analysiert etwa systematisch, warum Klienten ins Krankenhaus aufgenommen werden oder mit welchen Nebendiagnosen Menschen in die Versorgung kommen. Die Devise: Nur wenn Pflegequalität messbar wird, lassen sich Maßnahmen gezielt planen und überprüfen.
Passende Jobs in der Pflege
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- Unternehmens- und Qualitätsbericht 2025, https://deutschefachpflege.de/... (Abrufdatum: 01.12.2025)
- Deutsche Fachpflege verbessert Qualität in der Intensivpflege, https://www.deutscherpresseindex.de/... (Abrufdatum: 01.12.2025)








