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Medi-Karriere Magazin INTERVIEW: Radiologie in der Immanuel Klinik Rüdersdorf

INTERVIEW: Einblick in den Arbeitsalltag als MTRA in der Radiologie der Immanuel Klinik Rüdersdorf

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Die Immanuel Klinik bietet neben vielen medizinischen Fachbereichen in ihrem Zentrum für Radiologie ein breites Leistungsspektrum auf Basis radiologischer Diagnostik an.

Aber welche Aufgaben übernimmt eine MTRA (Medizinisch-technische Radiologieassistenz) im Klinik-Alltag und was macht diesen Beruf so besonders? Diese Fragen beantwortet Claudia Schubert, MTRA in der Radiologie der Immanuel Klinik Rüdersdorf im Medi-Karriere Interview mit Sebastian Ofer.

Frau Schubert, können Sie uns beschreiben, wie der typische Arbeitsalltag in der Immanuel Klinik Rüdersdorf aussieht?

Claudia Schubert: Unser Frühdienst beginnt um sieben. Wir haben ein Bereitschaftsdienst-System und dieser Bereitschaftsdienst ist dann vor Ort und man bekommt eine kurze Übergabe: Was liegt an? Ist noch irgendetwas Dringendes zu erledigen? Funktioniert alles? Wie ist die Nacht gelaufen? Dann gehen alle an ihre Arbeitsplätze und man bereitet seinen Arbeitsplatz vor, schaut, ob alles funktioniert, startet die Geräte neu im MRT und CT, bereitet die Kontrastmittel-Spritzen vor und verschafft sich einen Überblick über den Plan, den man schon hat.

So einen richtig festen Plan gibt es eigentlich nur im MRT. Dieser ist wenig variabel, da arbeiten wir also relativ nach Zeitplan. Gerade Röntgen und CT ist hingegen immer etwas überraschend, was am Tag so alles kommt. Was schickt einem die Rettungsstelle? Was kommt von der Station? Da weiß man morgens sozusagen nie so genau, was auf einen zukommt.

Was fasziniert Sie denn persönlich an dem Beruf und was hat Sie dazu motiviert, MTRA zu werden?

Schubert: Es ist die Vielseitigkeit des Berufs. Als MTRA hat man ja alleine schon die drei großen Sparten, in die man gehen kann: die Strahlentherapie, die Nuklearmedizin und die radiologische Diagnostik. In letzterer befinden wir uns und hier hat man auch Variationen: das CT, das MRT, das Röntgen. Es wird eigentlich nie langweilig. Man hat jeden Tag Abwechslung und es ist nie dasselbe. Man hat die Patienten, die sind immer anders. Man muss immer überlegen, wie man den Einzelnen untersuchen kann, damit man die bestmöglichen Bilder herausholt. Die Untersuchungen sind immer wieder anders und vielfältig an die Fragestellungen der Radiologen angepasst. Man muss also immer mit dem Kopf dabei bleiben.

Was unterscheidet Ihre Arbeit in der Immanuel Klinik in Rüdersdorf von anderen Einrichtungen? Gibt es besondere technische Ausstattungen, Teamstrukturen oder Weiterbildungsmöglichkeiten?

Schubert: Wir sind gerade erst neu entstanden und haben komplett neue Geräte, drei Tesla MRT, ein wunderschönes, KI-unterstütztes CT, das wirklich tolle Bilder macht und tolle Möglichkeiten gibt. Mit so etwas hatte ich vorher zum Beispiel noch nicht gearbeitet. Die Abteilung entwickelt sich auch noch die ganze Zeit weiter. Wir erweitern unser Spektrum und man lernt immer noch dazu. Wir sind auch ein relativ kleines Team. Das Krankenhaus generell hat auch eine recht familiäre Atmosphäre. Man kennt so gut wie jeden, mit dem man hier zusammenarbeitet. Das ist immer ein nettes Zusammenarbeiten. Das macht, glaube ich, gerade zu den großen Häusern einen Unterschied, wo es ja doch alles ein bisschen anonymer läuft.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen? Etwa mit Ärzten oder dem OP-Personal?

Schubert: Gerade mit der Rettungsstelle arbeiten wir sehr eng zusammen, weil wir das meiste Patientenklientel von dort haben. Es ist eigentlich immer auf Augenhöhe mit den Ärzten aus dem Krankenhaus. Wenn sie irgendetwas anfordern, kann man immer miteinander sprechen. Wie hätte man es gerne? Wie wäre es besser? Sie hören auch mal, wenn man als gestandene MTA sagt: “Es wäre vielleicht besser, wenn wir es so machen.” Es ist eine nette und enge Zusammenarbeit.

Was würden Sie denn jemandem sagen, der sich überlegt, sich bei Ihnen als MTRA zu bewerben? Welche Pluspunkte sollte diese Person kennen?

Schubert: Wir sind ein kleines, familiäres Team. Es ist wenig anonym und man kann viel miteinander kommunizieren, was das ganze Dienstsystem, die Verteilung und so weiter angeht. Wer auch motiviert ist, an Entwicklungen teilzuhaben und die Entwicklung einer Abteilung mitzuerleben und an einer engen, netten Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus interessiert ist, der soll sich gerne bewerben.

Frau Schubert, danke für den Einblick in die Arbeit in der Immanuel Klinik Rüdersorf!

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Zuletzt aktualisiert: 16.06.2026

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