Sportlehrer vermitteln weit mehr als Bewegung und Technik. Sie fördern Gesundheit, Teamgeist und motorische Fähigkeiten und motivieren Menschen jeden Alters zu einem aktiven Lebensstil. Je nach Qualifikation arbeiten Sportlehrer an Schulen, in Sportvereinen, Fitness- und Gesundheitseinrichtungen oder bei Bildungsträgern. Die Wege in den Beruf unterscheiden sich dabei deutlich, ebenso wie die späteren Einsatzmöglichkeiten. Welche Ausbildungs- und Studienwege es gibt, welche Aufgaben zum Berufsalltag gehören und wie die Karrierechancen aussehen, zeigt der folgende Überblick.
Das Wichtigste in Kürze
- Berufswege: Schulische Sportlehrer-Ausbildung an einer Berufsfachschule oder Lehramtsstudium für den Schuldienst
- Voraussetzungen: Je nach Berufsweg mittlerer Schulabschluss oder Abitur mit Sporteignungstest
- Dauer: Berufsfachschule meist 3 Jahre, Lehramtsstudium mit Bachelor und Master sowie anschließendem Vorbereitungsdienst
- Mediangehalt: 3.966 Euro brutto monatlich
- Einsatzorte: Schulen, Sportvereine, Fitnessstudios, Gesundheitszentren, Volkshochschulen und Bildungsträger
- Aufgaben: Sportunterricht, Trainingsplanung, Gesundheitsförderung, Wettkampfbetreuung und sportpädagogische Arbeit
- Karrierechancen: Gute Perspektiven im Bildungs-, Gesundheits- und Freizeitsektor
Was macht man als Sportlehrer?
In dem Sportlehrer-Beruf ist man Spezialist für Mannschafts- und Einzelsportarten, erläutert diese den Spieler und unterstützt Sportler durch gezieltes Training beim Verbessern ihrer Fähigkeiten. Man kann mit Freizeitsportlern, aber auch mit Profis arbeiten. Zudem erstellt man maßgeschneiderte Trainingspläne und leitet Wettkämpfe. Zur Zielgruppe dieses Berufs gehören sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche. Für Trainings, aber auch Turniere müssen Sportlehrer ihre Schützlinge nach Altersklassen entsprechend trainieren und aufstellen.
Sportlehrer an Schulen haben, wie alle anderen Lehrkräfte auch, einen Bildungsauftrag. Bewegung, Spiel und Sport sind daher ein wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Der Schulsport leistet dazu einen unverzichtbaren Beitrag, um Bewegungsarmut entgegenzuwirken und die Lebensqualität der Schüler und Schülerinnen nachhaltig zu verbessern.
Wie läuft die Ausbildung als Sportlehrer ab?
Die Ausbildung zum Sportlehrer findet grundsätzlich an einer Berufsfachschule statt und kann nur bei körperlicher Eignung begonnen werden. Diese wird im Rahmen einer praktischen Eignungsprüfung festgestellt. Wer aufgenommen wurde, absolviert im Lauf der Ausbildung nicht nur theoretische Inhalte, sondern muss sich einer Reihe von anspruchsvollen Praxiseinheiten stellen, die mit Prüfungen abgeschlossen werden.
Sportlehrer an einer Schule werden an einer Hochschule ausgebildet und fokussiert sich dabei auf die Persönlichkeitsentwicklung, praktisch-methodische Vermittlungskompetenzen, sportliche Handlungsfelder und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Schulfach Sport.

Voraussetzungen für die Ausbildung
Die Ausbildung zum Sportlehrer findet an einer Berufsfachschule oder in Kooperation mit einer sportwissenschaftlichen Fakultät statt. Als Zugangsvoraussetzung für diese Ausbildung benötigt man einen qualifizierenden Hauptschulabschluss oder einen mittleren Bildungsabschluss, die Berufsfachschulen haben zusätzliche eigene Auswahlkriterien, die sich von Schule zu Schule unterscheiden. In Rheinland-Pfalz ist der Ausbildungsstart mit qualifizierendem Hauptschulabschluss nur dann zulässig, wenn man zudem eine mindestens zweijährige weitere Ausbildung absolviert hat.
Wer Sportwissenschaften für den Schulsport studieren möchte, benötigt das Abitur und einen bestandenen Sporteignungstest. Je nach Hochschule kann es zudem einen Numerus clausus in unterschiedlicher Höhe geben.
Dauer und Aufbau der Ausbildung
Die Ausbildung zum Sportlehrer an einer Berufsfachschule dauert drei Jahre. Bei guten Noten kann die Ausbildung auf zwei Jahre verkürzt. Am Ende dieser Ausbildung steht eine staatliche Abschlussprüfung, die vor einem Prüfungsausschuss abgelegt werden muss. Da die Ausbildungsinhalte vielfältig sind und Praxisbezug unbedingt notwendig ist, wechseln sich theoretische Einheiten in der Berufsfachschule und praktische Inhalte mehr als bei anderen Ausbildungsberufen ab.
Das Lehramtsstudium gliedert sich in einen Bachelor- und einen Masterstudiengang. Die Studiendauer variiert je nach Bundesland und Lehramt. Für eine Tätigkeit als Lehrkraft an öffentlichen Schulen sind in der Regel ein lehramtsbezogener Masterabschluss sowie der anschließende Vorbereitungsdienst oder ein landesrechtlich geregelter Qualifizierungsweg erforderlich.
Inhalte der Ausbildung als Sportlehrer
Eine Begeisterung für Sport, Training, Biologie und Gesundheitserziehung sollten Sportlehrer-Auszubildende mitbringen. Der theoretische Ausbildungsteil befasst sich mit folgenden Themen:
- Bewegungslehre
- Gesundheitserziehung
- Sportmedizin
- Sportpädagogik
- Mediendidaktik
- Sportbiologie
- Sportpsychologie
- Sportverwaltungsrecht
- Individual- und Mannschaftssportarten
Wer hingegen das Sportstudium aufnehmen möchte, um als Sportlehrer an einer Schule tätig zu werden hat bildungswissenschaftliche und fachspezifische Inhalte. Der folgende Studienverlaufsplan der Universität Stuttgart dient als Beispiel für den Aufbau eines Lehramtsstudiums mit dem Fach Sport. Die konkreten Module und Inhalte unterscheiden sich je nach Hochschule und Bundesland.
| Semester | Modul | Wichtige Inhalte | LP |
|---|---|---|---|
| 1. Semester | Einführung in das Studium der Sport- und Bewegungswissenschaft | Einführung in die Sport- und Bewegungswissenschaft, wissenschaftliche Arbeitstechniken | 6 |
| Leistung und Gesundheit | Biologie für Bewegung und Training, Biomechanik der menschlichen Bewegung | 6 | |
| 2. Semester | Bewegung und Training | Grundlagen der Trainingswissenschaft, motorische Entwicklung | 6 |
| Theorie und Praxis des Sports: Kämpfen, Fahren, Rollen und Gleiten | Kämpfen, Didaktik der Individualsportarten, Schneesport, Radfahren oder Rudern | 6 | |
| Theorie und Praxis des Sports: Laufen, Springen, Werfen und Bewegen im Wasser | Leichtathletik, Schwimmen | 6 | |
| 3. Semester | Theorie und Praxis des Sports: Bewegen an Geräten sowie Tanzen, Gestalten und Darstellen | Turnen, Gymnastik, Tanz und Bewegungsgestaltung | 6 |
| Theorie und Praxis des Sports: Spielen | Didaktik der Sportspiele, Fußball, Handball, Basketball und Volleyball | 9 | |
| 4. Semester | Geisteswissenschaftliche und psychologische Grundlagen | Sportpsychologie, Sportpädagogik, Sportgeschichte | 9 |
| Fachdidaktik des Sports I | Didaktik des Schulsports (Seminar und Übung) | 6 | |
| 5. Semester | Sozialwissenschaftliche Grundlagen | Sportsoziologie, Sport und Gesellschaft | 9 |
| Leistung, Bewegung und Training | Vertiefungen in Motorischem Lernen, Training, Biomechanik oder Sportmedizin | 9 | |
| 6. Semester | Bachelorarbeit | Wissenschaftliche Abschlussarbeit im Fach Sport Lehramt | 12 |
Quelle:
Universität Stuttgart, Studienverlaufsplan Sport B.A.
Was verdient man in der Ausbildung?
Bei der Sportlehrer-Ausbildung handelt es sich um eine rein schulische Ausbildung. Das bedeutet, dass Auszubildende keine Ausbildungsvergütung erhalten. Wer sich für eine Ausbildung an einer privaten Sportschule entscheidet, muss mit Schulgebühren in unterschiedlicher Höhe rechnen. Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist üblicherweise kostenfrei.
Wer sich für ein Sportstudium entscheidet, muss zweimal jährlich einen Semesterbeitrag an seine Hochschule entrichten. Der Betrag ist von Hochschule zu Hochschule verschieden. Zur Finanzierung haben Studierende die Möglichkeit, BAföG zu beantragen.
Passt die Ausbildung als Sportlehrer zu mir?
Die Ausbildung als Sportlehrer passt, wenn:
- man selbst gerne Sport treibt und eine sehr gute körperliche Fitness mitbringt
- kontaktfreudig ist
- Freude am Lehren hat
- seine Mitmenschen motivieren kann
- Organisation und Planungsvermögen einen leicht von der Hand gehen
- Grundsätzliches Interesse an Ernährungs- und Gesundheitsthemen
- man keine Probleme mit engem Körperkontakt hat
Die Ausbildung als Sportlehrer passt nicht, wenn:
- man sich nicht gerne sportlich betätigt
- man anderen nichts beibringen möchte
- man nicht gerne vor anderen Menschen steht und Dinge erklärt und vormachen möchte
- Themen zu Ernährung und Gesundheit nicht interessieren
- man lieber einen Bürojob hätte
- die Freizeit am liebsten auf der Couch verbringt
- man geregelte Arbeitszeiten möchte
Wie sieht der Berufsalltag als Sportlehrer aus?
Je nachdem, ob man in einem Verein oder Fitnessstudio beschäftigt ist oder selbständig Kurse gibt, unterscheiden sich die Anforderungen des Berufsalltags als Sportlehrer. Als Angestellter in einem Sportstudio ergibt sich sehr wahrscheinlich ein geregelter Plan ähnlich dem Berufsalltag des Fitnesstrainer. Wer mit Kindern und Jugendlichen in einem Verein arbeitet, wird erst nach Schulschluss seine Stunden geben können.
Sportlehrer an Schulen planen und bereiten ihren Unterricht regelmäßig vor. Neben dem Sportunterricht gehören die Organisation von Sportveranstaltungen, die Betreuung von Wettkämpfen sowie die Pflege und Kontrolle der Sportgeräte zu ihren Aufgaben.
Aufgaben als Sportlehrer
Wer in einem Fitnessstudio arbeitet, muss sich nach dem Thema und den Bedürfnissen seiner Klienten richten. Neben der Durchführung der Kurse oder Trainingseinheiten stellt man individuelle Trainingspläne auf oder berät sie zu Fitness und Ernährung. Bei einem Verein Beschäftigte erledigen zudem auch administrative Aufgaben.
Sportlehrer an einer Schule haben einen Erziehungsauftrag, der im und durch Sport zu erfüllen ist. Dies Bedeutet, dass die Schüler ein möglichst positives Körpergefühl erhalten sollen und ihre Persönlichkeit durch den Schulsport gestärkt werden soll. Um dies zu erreichen, müssen Lehrkräfte den Schulsport planen, umsetzen und anschließend evaluieren.
Wo kann man als Sportlehrer arbeiten?
Dieser Beruf wird nicht nur in Fitnessstudios gesucht, man kann ebenfalls in speziellen Sport- oder Gymnastikschulen arbeiten. Lokale Sportvereine suchen nach Lehrkräften, die im Idealfall auf ihre jeweiligen Sportarten spezialisiert sind. Zudem bietet die Touristikbranche Beschäftigungsmöglichkeiten, da Reiseveranstalter auch Sport und Fitness in Wellness- und Aktivurlauben anbieten.
Sportlehrer die Sportwissenschaften studiert haben finden an Regelschulen und Privatschulen eine Anstellung.
Sportlehrer/in Stellenangebote
Arbeitszeiten als Sportlehrer
Als Sportlehrer arbeitet man häufig zu geregelten Arbeitszeiten, die sich am Stundenplan der Schule oder Bildungseinrichtung orientieren. Ein klassischer 9-to-5-Job ist die Tätigkeit jedoch nicht, da Unterrichtsvorbereitung, Korrekturen, Elterngespräche, Konferenzen und Schulveranstaltungen oft außerhalb der Unterrichtszeiten stattfinden. Wer als Sportlehrer in Sportvereinen, Fitnessstudios, Volkshochschulen oder bei privaten Bildungsträgern tätig ist, leitet häufig Kurse am Nachmittag, Abend oder Wochenende. Je nach Arbeitgeber können außerdem Sportfeste, Wettkämpfe, Klassenfahrten oder Arbeitsgemeinschaften hinzukommen. Ungeplante Überstunden entstehen beispielsweise durch Vertretungsunterricht, schulische Veranstaltungen, Wettkampfbetreuung oder organisatorische Aufgaben, die kurzfristig übernommen werden müssen.
Was verdient man als Sportlehrer?
Das Gehalt als Sportlehrer hängt stark vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Das Mediangehalt liegt bei 3.966 Euro brutto monatlich, das Einstiegsgehalt bei rund 3.252 Euro brutto monatlich. Mit zunehmender Berufserfahrung sind bis zu 5.417 Euro brutto monatlich möglich. Wie hoch das tatsächliche Einkommen ausfällt, hängt unter anderem von der Berufserfahrung, dem Bundesland, der Schulform, dem Arbeitgeber und dem Beschäftigungsumfang ab. Besonders bei Sportlehrern an öffentlichen Schulen lassen sich Gehälter nur schwer pauschal vergleichen. Verbeamtete Lehrkräfte werden nach den jeweiligen Besoldungsordnungen der Bundesländer (meist A12, A13 oder A14) vergütet, während angestellte Lehrkräfte in der Regel nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt werden. An Privatschulen, Hochschulen oder in Sportvereinen gelten wiederum eigene Vergütungsmodelle, wodurch sich deutliche Gehaltsunterschiede ergeben können.
Weitere Infos zum Gehalt eines Sportlehrers gibt es hier:
Welche Berufsperspektiven hat man als Sportlehrer?
Die Freude am Sport betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern Menschen jeglichen Alters, die sich ein langes und erfülltes Leben mit körperlicher Fitness wünschen. Die Berufsaussichten für Sportlehrer gelten insgesamt als gut. Insbesondere an Schulen besteht in vielen Regionen ein hoher Bedarf an Lehrkräften. Auch Sportvereine, Fitness- und Gesundheitseinrichtungen sowie Bildungsträger suchen qualifizierte Fachkräfte für Bewegung, Prävention und Gesundheitsförderung.
Weiterbildung und Fortbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten bietet dieser Beruf reichlich. So gibt es beispielsweise verschiedene Lehrgänge, die Themen wie Gesundheitsförderung, Bewegungserziehung oder Sportmanagement weiter vertiefen. Karriereförderlich sind aber auch Weiterbildungen zum Fachwirt Fitness oder Fachwirt Sport. Man kann sich auch zum Berufstrainer Sport oder zum Ernährungsberater weiterbilden oder Sport- und Gesundheitstrainer werden. Mit der geeigneten Lizenz kann man als Fitnesstrainer arbeiten.
Mit einer Hochschulzugangsberechtigung werden auch Studiengänge ermöglicht, beispielsweise ein Studium der Sportwissenschaft, aber auch der Gesundheitsförderung oder Gesundheitspädagogik. Zudem kann man Gesundheitssport studieren oder ein Studium in Sportmanagement bzw. Sportökonomie anstreben. Wer sich für die pädagogische Seite des Fachs interessiert, kann ein erziehungs- oder bildungswissenschaftliches Studium an die Ausbildung anschließen.
Berufsperspektiven und Zukunftsaussichten
Aus Nachhaltigkeitsperspektive ist der Sportlehrer-Beruf sehr positiv zu bewerten, da man Menschen bei Erhaltung und Steigerung ihrer Fitness hilft. Zudem kann man andere dazu motivieren, sich gesund und umweltfreundlich zu ernähren und achtsam mit Geräten und Sportzubehör umzugehen. Auch zukünftig werden diese Aspekte eine Rolle spielen, da das Bewusstsein für ein nachhaltiges Wirtschaften und die hohe Bedeutung der lebenslangen Fitness längst in der Gesellschaft angekommen sind.
Wie findet man passende Jobs als Sportlehrer?
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Häufige Fragen zur Sportlehrer-Ausbildung
- Was macht ein Sportlehrer?
- Welche Voraussetzungen benötigt ein Sportlehrer?
- Wie hoch ist das Gehalt als Sportlehrer?
- Wo kann ein Sportlehrer arbeiten?
Ein Sportlehrer vermittelt sportliche Fähigkeiten, fördert Gesundheit und Teamgeist und begleitet Menschen jeden Alters beim Erlernen und Verbessern verschiedener Sportarten. Je nach Einsatzbereich unterrichtet ein Sportlehrer an Schulen oder leitet Trainings und Kurse in Vereinen, Fitnessstudios oder Bildungseinrichtungen.
Ein Sportlehrer benötigt je nach Berufsweg unterschiedliche Voraussetzungen. Für den Schuldienst sind in der Regel Abitur, Sporteignungstest und ein Lehramtsstudium erforderlich, während die schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule häufig mit einem mittleren Schulabschluss begonnen werden kann.
Das Gehalt als Sportlehrer liegt im Median bei 3.966 Euro brutto monatlich. Je nach Berufserfahrung, Bundesland, Arbeitgeber und Tätigkeitsbereich kann das Einkommen zwischen 3.252 und 5.417 Euro brutto monatlich liegen.
Ein Sportlehrer arbeitet unter anderem an öffentlichen oder privaten Schulen, in Sportvereinen, Fitness- und Gesundheitszentren, Volkshochschulen sowie bei privaten Bildungsträgern oder Reiseveranstaltern mit Sportangeboten.







