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Medi-Karriere Magazin Pflegedokumentation

Pflegedokumentation: Definition und Grundsätze

Pflegedokumentation: Definition und Grundsätze

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Bedeutung
  3. 3 Bereiche der Pflegedokumentation
  4. Wichtige Daten
  5. 5 Grundsätze der Pflegedokumentation
  6. Beispiele
  7. Rechtliche Grundlagen
  8. Stellenangebote

Pflegedokumentation ist in der Pflege von großer Bedeutung, um eine angemessene und sinnvolle Pflege aller Patienten/-innen gewährleisten zu können. Dafür dokumentiert man alle wichtigen Informationen, Fortschritte oder Misserfolge. Die Bezeichnung “Pflegedokumentation” dient hierbei als Überbegriff für die verschiedenen Daten, die erhoben und abgespeichert werden.

Doch welche Informationen sind im Pflegekontext eigentlich interessant? Worauf muss man bei der Dokumentation achten und welche Mittel gibt es dafür? Inwiefern hilft eine gründliche Pflegedokumentation bei der Versorgung von Patienten/-innen überhaupt? Antworten auf diese und weitere Fragen sowie zwei konkrete Fallbeispiele sind in diesem Artikel zu finden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Bedeutung
  3. 3 Bereiche der Pflegedokumentation
  4. Wichtige Daten
  5. 5 Grundsätze der Pflegedokumentation
  6. Beispiele
  7. Rechtliche Grundlagen
  8. Stellenangebote

Pflegedokumentation – Definition

Die Pflegedokumentation ist eines der wichtigsten Arbeitsmittel der Pflege und umfasst alle relevanten Informationen bezüglich der zu behandelnden Person. Hierzu zählen die Gabe von Medikamenten, alle pflegerischen Maßnahmen und deren Wirkung, die Planung des weiteren Vorgehens und die gesundheitsrelevante Familiengeschichte sowie der allgemeine Gesundheitszustand der/des Pflegebedürftigen. Diese Informationen werden dann im besten Fall gebündelt an einem Ort gespeichert und stehen allen Pflegefachkräften und Pflegehelfern/-innen zur Verfügung.

Pflegedokumentation – Bedeutung

Die Zusammenstellung aller wichtigen Dokumente der Patienten/-innen ermöglicht allen Pflegenden die Gestaltung eines schnell nachvollziehbaren und gut anpassbaren Arbeitsprozesses. Auf diese Weise können Entscheidungen fundiert getroffen und Unsicherheiten besser vermieden werden. Ganz grundsätzlich liegt die Bedeutung der Pflegedokumentation demnach in der Bereitstellung aller wichtigen Informationen, um so sach- und fachgerecht planen und unnötige Fehler verhindern zu können. Dabei geht es nicht darum, jedes noch so kleine Detail der Betroffenen in Erfahrung zu bringen, sondern vielmehr darum, eine professionelle Arbeitsweise und ein Erreichen der Pflegeziele zu ermöglichen.

3 Bereiche der Pflegedokumentation

Ziel der Pflegedokumentation ist es, langfristig alle Informationen digital an einem Ort abzuspeichern, um in der gesamten Pflegeinrichtung auf diese zugreifen zu können. In der Realität sind viele Daten jedoch noch relativ verstreut zu finden. So werden einige Informationen händisch in Patienten-Akten festgehalten, wohingegen andere Dokumente bereits digitalisiert wurden.

Um hierbei einen Überblick zu behalten und eine effektive und professionelle Arbeitsweise zu gewährleisten, gibt es drei Bereiche, welche die Pflegedokumentation systematisch gliedern und erläutern. Hierzu gehören das Qualitätsmanagement, die Bereichshandbücher sowie verschiedene Dokumente und Checklisten.

Das Qualitätsmanagement umfasst dabei alle übergeordneten Regelungen, Schnittstellen und Prozesse, wohingegen die Bereichshandbücher sich mit spezifischeren Themen befassen. Dies können beispielsweise Regelungen zur Einhaltung eines Hygiene- beziehungsweise Notfallplanes oder auch Verfahrensanweisungen zur Umsetzung von Expertenstandards sein, wie Beispielsweise des Expertenstandards zur Sturzprophylaxe.

Der dritte Bereich beinhaltet alle übrigen Dokumente und Checklisten, die dem Pflegepersonal zur Verfügung stehen. Hierzu gehören Richtlinien für den richtigen Umgang mit Patienten/-innen, Auflistungen und Hinweise bezüglich der Medikation, Pflegevisitenformulare und Einarbeitungschecklisten sowie Beschwerdeformulare.

Expertenstandards in der Pflege

Expertenstandards sind in der Pflege wichtige Pfeiler für die korrekte Behandlung und vor allem für das korrekte Vorbeugen von Folgeerkrankungen. So gibt es beispielsweise einen Expertenstandard, der Stürze im Pflegeheim oder auf Station verhindern soll oder einen Expertenstandard für Mundgesundheit. Daraus leiten Pflegekräfte konkrete Handlungsanweisungen ab, die sie mit ihren Patienten/-innen durchspielen und üben können.

Pflegedokumentation – Wichtige Daten

Eine nachvollziehbare und gründliche Pflegedokumentation sollte immer alle wichtigen Daten enthalten. Um hierbei nichts zu vergessen, gibt es einige Elemente, die in keinem Fall fehlen dürfen. Die Daten beziehen sich dabei sowohl auf Informationen bezüglich der Patienten/-innen, als auch auf das pflegerische Vorgehen. Die folgende Auflistung dient als grober Überblick über alle wichtigen Elemente einer Pflegedokumentation.

  • Patienten/-innen-Stammblatt
  • Pflegeanamnese
  • Biografieformular
  • Sammlung aller ärztlichen Anordnungen beziehungsweise Therapiemaßnahmen
  • Medikamentenplan
  • Pflegeplanung
  • Pflegebericht mit Beurteilung der Ergebnisse der pflegerischen Maßnahmen
  • Nachweis der Durchführung
  • Schmerzerfassung
  • Wunddokumentation
  • Diät
  • Fieberkurve
  • Trinkprotokoll

5 Grundsätze der Pflegedokumentation

Es gibt verschiedene Grundsätze, in diesem Fall fünf, die eine erfolgreiche Pflegedokumentation ausmachen. So ist es wichtig, eine gründliche Anamnese durchzuführen, auf Basis welcher die Pflegekräfte dann das weitere Vorgehen planen können. Dabei ist es selbstverständlich aber auch entscheidend, alle Schritte zu protokollieren, um keine Daten zu verlieren und einen effektiven Informationsfluss zu ermöglichen. Die folgenden Abschnitte erläutern die einzelnen Grundpfeiler der Pflegedokumentation noch etwas genauer.

Ausbildungsplätze als Pflegefachkraft

Ausbildung zum Pflegefachmann 2026 (w/m/d)
Bad König
Asklepios Schlossberg Klinik Bad König
29.09.2026

Pflegekraft mit Ausbildung (m/w/d)
01067 Dresden
Cultus gGmbH der Landeshauptstadt Dresden
18.09.2026

Pflegekraft mit Ausbildung in der ambulanten Pflege (m/w/d)
01067 Dresden
Cultus gGmbH der Landeshauptstadt Dresden
18.09.2026

Ausbildung zur Pflegefachfrau / Pflegefachmann (m/w/d)
Bonn, Trier, Waldbreitbach
Gemeinschaftskrankenhaus St Elisabeth St Petrus St Johannes gGmbH
17.09.2026

Ausbildung examinierte/r Pflegefachmann / Pflegefachfrau (w/m/d) – Rheinland (Köln, Düsseldorf, Hückelhoven)
- Köln
Häusliche Kranken und Fachpflege Marianne Weiß GmbH
17.09.2026

Ausbildung zum Pflegefachmann (m/w/d) mit Schwerpunkt Intensivpflege
Stuttgart
Robert Bosch Krankenhaus GmbH
17.09.2026

Ausbildung zum Pflegefachmann/ zur Pflegefachfrau (m/w/d) - Start: 01.03.2027 in Jena
07747 Jena
Linimed GmbH
17.09.2026

Ausbildung zum staatlich geprüften Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer (m/w/d) in Coburg
96450 Coburg
Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste GGSD
17.09.2026

Ausbildung Pflegefachkraft (3 Jahre) Gesundheits- und Krankenpflegerhelfer (1 Jahr) (m/w/d)
57074 Siegen
Diakonie in Südwestfalen gGmbH
17.09.2026

Ausbildung: Pflegefachassisten:in (einjährig) (w/m/d)
58239 Schwerte
Marienkrankenhaus Schwerte
17.09.2026

Ausbildung Pflegefachmann/-frau (Start: ) (m/w/d)
Albershausen
Evangelische Heimstiftung GmbH
17.09.2026

Auszubildende zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann (m/w/d)
Mönchengladbach
Caritasverband Region Mönchengladbach e V
17.09.2026

Ausbildung zum Pflegefachmann/frau (w/m/d)
Waltrop
Häusliche Alten und Krankenpflege Sonnenschein Wißemann GmbH
17.09.2026

Auszubildende zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann (m/w/div)
Mülheim an der Ruhr
Fliedner Pflegeschule
17.09.2026

Ausbildung zum Pflegefachmann (m/w/d)
Stuttgart
Robert Bosch Krankenhaus GmbH
17.09.2026

Ausbildungsstelle zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann (m/w/d) zum 01.10.2027
57072 Siegen
Marien Gesellschaft Siegen gGmbH
17.09.2026

Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann (w/m/d) - Start am 1. August
Oldenburg
Pius Hospital Oldenburg
17.09.2026

Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann (w/m/d) - Start am 1. März
Oldenburg
Pius Hospital Oldenburg
17.09.2026

Fundierte und praxisorientierte Ausbildung zur Pflegefachkraft (m/w/d)
Hamm
St Barbara Klinik Hamm GmbH
17.09.2026

Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau-/fachmann (m/w/d) für das Jahr 2024
Denkendorf (Baden-Württemberg)
Evangelischer Krankenpflegeverein Denkendorf e V
16.09.2026

Zu allen freien Ausbildungsplätzen als Pflegefachkraft

Anamnese

Durch die Führung von Anamnese-Gesprächen und das Ausfüllen relevanter Fragebögen sollen alle wichtigen Informationen zu den Patienten/-innen gesammelt werden. Dies erfolgt in der Regel zu Beginn der Pflege beziehungsweise bei Aufnahme der Patienten/-innen. Durch das Gespräch können alle Fragen bezüglich der Formulare oder der Behandlungsmöglichkeiten persönlich geklärt werden. Auf diese Weise kann man Missverständnisse verhindern.

Für den Fall, dass die betroffene Person nicht in der Lage ist, eigenständig alle notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen, müssen die Angehörigen ebenfalls befragt werden.

Berichte

Das Verfassen von Berichten dient vordergründig der Dokumentation und Evaluation des Pflegeverlaufes. Wird das Pflegeziel erreicht? Wie ist der Gesundheitszustand der/des Patienten/-in? Gibt es neu auftretende Komplikationen? Dabei geht es beispielsweise um Veränderungen im Wohlbefinden, Reaktionen auf pflegerische Maßnahmen oder auch die psychische Verfassung.

Die Berichte sollen knapp, präzise und verständlich von allen pflegenden Fachkräften verfasst werden, um für alle gleichermaßen einen Überblick und die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Planung

Auch die geplanten Pflegemaßnahmen müssen stets dokumentiert werden. Hierbei werden konkrete Handlungsanweisen geliefert, die festlegen wann, wie oft und auf welche Weise eine pflegerische Leistung erbracht werden soll. Dies ermöglicht eine einheitliche und sinnvolle Behandlung der Patienten/-innen.

Protokolle

Die verschiedenen Protokolle stellen eines der wichtigsten Arbeitsmittel der Pflegedokumentation dar und erlauben den Fachkräften ein einheitliches Vorgehen. Daher ist es wichtig, dass man als Fachkraft alles, was man an Patienten/-innen durchführt, anschließend auch dokumentiert.

Risikomanagement

Die Dokumentation aller pflegerischen Maßnahmen und deren Wirkung dient auch dem Risikomanagement. Anhand der regelmäßigen Überwachung und Berichterstattung sollen Probleme und Komplikationen rechtzeitig und zügig entdeckt werden können. Im Rahmen der Qualitätssicherung wird die Umsetzung dessen dann überprüft.

Pflegedokumentation – Beispiele

Doch was bedeutet Pflegedokumentation im Berufsalltag konkret? Worauf muss die Pflegekraft achten und in welchen Situationen ist eine Dokumentation notwendig? Hierzu gibt es in den folgenden Textabschnitten zwei Beispiele aus der Praxis, die die Funktionen der Pflegedokumentation vor Augen führen sollen.

Pflegefachkraft Stellenangebote

Pflegefachmann/-frau (m/w/d/x) bundesweit | mit Reisetätigkeit
Hamburg
Die JobCommunity HR GmbH
16.10.2026

Pflegefachmann/-frau (m/w/d/x) in Mainz & Umgebung
Mainz
Die JobCommunity HR GmbH
16.10.2026

Pflegefachmann/-frau (m/w/d/x) in Hamburg & Umgebung
Hamburg
Die JobCommunity HR GmbH
16.10.2026

Pflegefachkraft oder Gesundheits- und Krankenpfleger für die Anästhesie- oder OP-Pflege (m/w/d)
Frankfurt am Main
Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e.V.
16.10.2026

Heilerziehungspfleger / Fachkraft Pflege (m/w/d)
Illmensee
OWB Wohnheime Einrichtungen Ambulante Dienste gem. GmbH
16.10.2026

Pflegefachperson / Nurse (m/w/d)
Weggis
Dogus Health & Wellness AG, Chenot Palace
16.10.2026

Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse
Münster
Nephrocare Münster GmbH Medizinisches Versorgungszentrum
16.10.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) für unsere Klinik für Palliativmedizin
Offenbach am Main
Sana Klinikum Offenbach GmbH
16.10.2026

Pflegefachkraft Zentral-OP (m/w/d)
Münster
Clemenshospital Münster
15.10.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) - Neurologische Frührehabilitation
Hamburg
Kath. Marienkrankenhaus gGmbH
15.10.2026

Heilerziehungspfleger / Erzieher / Pflegefachkraft (m/w/d)
Schönbrunn bei Dachau
Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH
15.10.2026

Pflegefachkraft / MFA Onkologie (w/m/d)
Frankfurt am Main
AGAPLESION FRANKFURTER DIAKONIE KLINIKEN
15.10.2026

stellv. Wohnbereichsleitung (m/w/d) im offenen Bereich
Nennslingen
AWO Wohnpflegeheim Wengen
15.10.2026

stellv. Wohnbereichsleitung (m/w/d) im beschützten Bereich
Nennslingen
AWO Wohnpflegeheim Wengen
15.10.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) für unsere Unfallchirurgie und Mund,- Kiefer,- Gesichtschirurgie
Offenbach am Main
Sana Klinikum Offenbach GmbH
15.10.2026

Pflegefachkraft oder MFA (m/w/d) als Leitung Onkologische Tagesklinik / Ambulanz
Darmstadt
Klinikum Darmstadt GmbH
15.10.2026

Pflegefachkräfte oder pädagogische Fachkräfte im Wohngruppendienst (m/w/d)
Werl
LWL-Wohnverbund Warstein
15.10.2026

Pflegerischer Case-Manager Entlassmanagement
Westerstede
Ammerland-Klinik GmbH
15.10.2026

Pflegefachperson (m/w/d) für die Qualitätsprüfung in der Region Hannover
Hannover
Medizinischer Dienst Niedersachsen
14.10.2026

Einrichtungsleitung (m/w/d) – Vollzeit
Lüneburg
Pflege- und Therapiezentrum Gut Wienebüttel GmbH
14.10.2026

Zu den freien Pflegefachkraft Jobs

Fallbeispiel 1

Eine Bewohnerin eines Altenheimes klagt morgens plötzlich über starke Schmerzen. Aufgabe der Pflegekraft ist es nun, diesen Vorfall schriftlich zu dokumentieren und auf Basis der vorhergehenden Berichte eine mögliche Ursache herauszufinden. Des Weiteren plant die Betreuungskraft das weitere pflegerische Vorgehen und muss dieses dann ebenfalls schriftlich festhalten.

Fallbeispiel 2

Ein an Demenz erkrankter Mann, der bisher von Angehörigen Zuhause versorgt wurde, soll nun in ein Pflegeheim einziehen. Hier ist es entscheidend, dass die Pflegefachkraft sich mit den Angehörigen über den bisherigen Verlauf und alle pflegerischen Maßnahmen unterhält. Es muss eine gründliche Anamnese der Stammdaten, aller behandlungsrelevanten Informationen und der Biografie erfolgen. Dies muss die betreuende Person schriftlich festhalten und den Patienten sowie die Angehörigen über die Datenschutzrichtlinien informieren.

Pflegedokumentation – Rechtliche Grundlagen

Bei allen pflegerischen Prozessen muss eine Dokumentation erfolgen. Diese Regelung wurde erstmals im Jahr 1976 in einem Urteil des Bundesgerichtshofs festgehalten. Das Urteil machte damit deutlich, dass alle ärztlichen und therapeutischen Vorgänge innerhalb einer Einrichtung verpflichtend schriftlich dokumentiert werden müssen. Jedoch beschloss man erst einige Zeit später, dass die Pflegedokumentation auch in rechtlichen Streitigkeiten als Beurteilungsgrundlage dienen soll. Mittlerweile gilt die Verpflichtung zur Dokumentation gleichermaßen für pflegerische sowie ärztliche Tätigkeiten. Aus diesem Grund legt das Krankenpflegegesetz das Thema Pflegedokumentation als eines der Ausbildungsziele fest.

Damit die Pflegedokumentation auch tatsächlich angemessen umgesetzt wird, schreibt zudem das Sozialgesetzbuch eine Qualitätssicherung in Form der Pflegedokumentation vor. Diese kann und wird vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung im Rahmen der Qualitätssicherung überprüft.

Datenschutz

Im Verlauf der Pflegedokumentation erheben die Pflegekräfte einige Informationen bezüglich des Gesundheitszustandes, der behandlungsrelevanten Biografie, der Vorerkrankungen und gegebenenfalls psychischer Probleme. Da dies in der Regel recht private und sensible Daten sind, spiele Datenschutzmaßnahmen eine wichtige Rolle bei der Speicherung der erfassten Daten. Aus diesem Grund müssen alle Informationen entsprechend der EU-weiten Datenschutzverordnung sicher abgelegt und nur zu diesem Zweck verwendet werden. Hierbei ist es außerdem verpflichtend, die Patienten/-innen ausführlich über die Speicherung der Daten und wer auf diese Zugriff hat, aufzuklären.

Passende Stellenangebote für Pflegefachkräfte

Wer aktuell noch auf der Suche nach einem passenden Stellenangebot im Bereich Pflege ist, findet bei Medi-Karriere eine große Auswahl an Stellen. Hier gibt es beispielsweise Jobs in der Krankenpflege, freie Stellen für Altenpfleger/innen und Jobs als Pflegefachkraft.

Häufige Fragen

  1. Was muss eine Betreuungskraft dokumentieren?
  2. Eine Betreuungskraft muss zu Beginn üblicherweise ein Anamnesegespräch führen und alle wichtigen Informationen bezüglich der/des Patienten/-in zusammentragen. Im Laufe der Zeit müssen alle pflegerischen Maßnahmen, Medikamentenpläne und Veränderungen im physischen beziehungsweise psychischen Gesundheitszustand dokumentiert werden.

  3. Wie schreibe ich eine Pflegedokumentation richtig?
  4. Da die Pflegedokumentation auch in gerichtlichen Auseinandersetzungen als Grundlage dient, sollte sie immer gründlich und gewissenhaft erledigt werden. Hier gilt in der Regel der Grundsatz „Nicht dokumentiert, nicht gemacht“. Eine sorgfältige Dokumentation ist also auch aus rechtlichen Gründen unentbehrlich. Damit keine wichtigen Informationen verloren gehen, sollte die Dokumentation stets zeitnah und unter Angabe von Datum und Uhrzeit, erfolgen. Um Verwirrungen oder gar Fälschungen zu vermeiden, muss die händische Dokumentation immer mit einem dokumentenechten Stift, wie einem Kugelschreiber erledigt und fehlerhafte Einträge leserlich durchgestrichen werden. Die Dokumentation soll zudem präzise und sachlich formuliert sein, wobei lange Aufsätze und unklare Aussagen vermieden werden sollen.

  5. Was gehört zu einer Pflegedokumentation?
  6. Zu einer Pflegedokumentation gehören alle wichtigen Informationen bezüglich der zu betreuenden Person sowie eine detaillierte Berichterstattung über die Planung und die Durchführung des pflegerischen Vorgehens. Hierdurch können zum einen alle Pflegekräfte relativ schnell einen Überblick über die Lage erhalten, zum anderen dient die Pflegedokumentation auch in Rechtsstreitigkeiten als faktische Grundlage.

  7. Welche Ziele verfolgt die Pflegedokumentation?
  8. Die Pflegedokumentation verfolgt in erster Linie das Ziel, alle behandlungsrelevanten Dokumente der Patienten/-innen zu sammeln und festzuhalten. Dies soll einen sach- und fachgerechten Pflegeprozess, eine sinnvolle Planung und eine nachvollziehbare Behandlung gewährleisten. Im besten Falle liegen die gesammelten Daten gebündelt an einem Ort abgespeichert, sodass alle Fachkräfte zu jeder Zeit Zugriff auf benötigte Informationen haben.

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Quellen
  1. Becker, Ute und Döbele, Martina: Pflegedokumentation. In: Ambulante Pflege von A bis Z, Berlin/Heidelberg 2016, https://books.google.de/... (Abrufdatum: 05.01.2022)
  2. Pflegedokumentation, https://www.dmrz.de/... (Abrufdatum: 05.01.2022)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Redaktion
Klara Eckhard
Klara Eckhard
Autorin
Zuletzt aktualisiert: 16.06.2026

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