/www.medi-karriere.de
  • Login
    • Bewerber
    • Arbeitgeber
Medi-Karriere
  • Login
  • Bewerber Registrierung Arbeitgeber Registrierung
  • Warum Medi-Karriere?
  • Stelle schalten
  • KI-Stellenanzeige
  • Preise
  • Mediadaten
  • Arbeitgeber-Magazin
  • Für Bewerber

Medi-Karriere Magazin Arbeitgeber Risikomanagement

Risikomanagement: Definition, Methoden, Beispiele

Risikomanagement: Definition, Methoden, Beispiele

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Aufgaben und Ziele
  3. Risikomanagement in der Pflege
  4. Bereiche
  5. Risikomanagement-Systeme
  6. Rechtliche Grundlage
  7. Anwendung
  8. Beispiel
  9. Wahrscheinlichkeit
  10. Fazit
  11. Stellenangebote

Laut dem neuen Lieferkettengesetz müssen seit dem 1. Januar 2023 alle Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitenden zwingend ein Risikomanagement einführen. Ab Januar 2024 soll dies zudem bereits für Unternehmen ab 1.000 Beschäftigten gelten. Hierdurch sollen Risiken frühzeitig erkannt und behoben werden. Da die meisten Krankenhäuser und Kliniken mittlerweile große Unternehmen mit mehreren Tausend Mitarbeitern/-innen sind, spielt die Einführung eines Risikomanagements auch in der Pflege eine wichtige Rolle.

Doch was bedeutet Risikomanagement genau? Welche Chancen bietet es beispielsweise in der Pflege und wie kann es umgesetzt und überprüft werden? Diese und weitere Fragen beantwortet der folgende Artikel.

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Aufgaben und Ziele
  3. Risikomanagement in der Pflege
  4. Bereiche
  5. Risikomanagement-Systeme
  6. Rechtliche Grundlage
  7. Anwendung
  8. Beispiel
  9. Wahrscheinlichkeit
  10. Fazit
  11. Stellenangebote

Risikomanagement – Definition

Ein Risikomanagement dient als Prozess zur Identifizierung, Bewertung und Kontrolle sowie zum Umgang mit Risiken, denen ein Unternehmen und dessen Mitarbeiter/-innen gegenüber stehen. Hierbei werden zunächst die möglichen Konsequenzen unsicherer Ereignisse analysiert, woraufhin man versucht, Strategien zu ermitteln, um den Einfluss negativer Ereignisse zu minimieren und den Einfluss positiver Ereignisse zu maximieren. Das primäre Ziel ist es hierbei, sicherzustellen, dass die Risiken, denen das Unternehmen schlussendlich dennoch ausgesetzt ist, mit den Gesamtzielen und Werten übereinstimmen.

Das Risikomanagement ist demnach die systematische Erfassung und Beurteilung von Risiken und gehört der strategischen Unternehmensplanung, der Compliance und dem Qualitätsmanagement an.

Risikomanagement – Aufgaben und Ziele

Aufgabe des Risikomanagements ist es in erster Linie, alle möglichen Risiken, denen ein Unternehmen ausgesetzt ist, zu identifizieren. Infolgedessen muss bewertet und bestimmt werden, welche Risiken dabei am höchsten priorisiert werden. Basierend auf dieser Bewertung werden Strategien entwickelt, die diese Risiken minimieren oder zu deren Bewältigung dienen sollen. Damit dies auch langfristig funktioniert, muss das Risikomanagement-Team sicherstellen, dass die entwickelten Strategien wirksam sind und diese dementsprechend kontinuierlich überwachen.

Ziel des Risikomanagements ist es dabei, Verluste, die aus unvorhergesehenen Ereignissen resultieren können, zu minimieren. Gleichzeit soll das Risikomanagement helfen, Gewinnchancen zu maximieren, indem es die möglichen Risiken identifiziert und nutzt. Hierzu soll es zudem sicherstellen, dass Ressourcen effizient eingesetzt werden. Des Weiteren soll das Risikomanagement mehr Transparenz in Bezug auf Risiken und deren Bewältigung schaffen, Auf diese Weise will man sowohl Verantwortung, als auch Kontrolle fördern.

Risikomanagement in der Pflege

In Krankenhäusern, Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen umfasst das Risikomanagement in der Pflege die Erkennung, Analyse und Beurteilung sowie die Bewältigung aller möglichen Risiken bezüglich der Therapie und Pflege, der Methoden und der Patientenversorgung. Auf diese Weise soll nicht nur das Risiko für Pflegepersonal und Patienten/-innen deutlich minimiert, sondern die Sicherheit im Berufsalltag und in der Versorgung gestärkt werden.

Ausbildungsplätze als Pflegefachkraft

Ausbildung zum Pflegefachmann 2026 (w/m/d)
Bad König
Asklepios Schlossberg Klinik Bad König
31.07.2026

Auszubildende/er zur generalistischen Pflegefachkraft (m/w/d) auch: Wechsel der Ausbildungsstätte!
Saarbrücken
Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift
03.08.2026

Ausbildung zur Pflegefachfrau (m/w/d)
Telegrafenstraße 26, 42929 Wermelskirchen
Diakoniestation Wermelskirchen gemeinnützige GmbH
03.08.2026

Ausbildung Pflegefachfrau/-mann in Blumenthal, Huchting und Schwachhausen
Bremen
Vacances Mobiler Sozial und Pflegedienst GmbH
03.08.2026

Auszubildende (m/w/d) zur Pflegefachfrau/ zum Pflegefachmann
Lübeck
Johanniter Seniorenhäuser GmbH
03.08.2026

Ausbildung Pflegefachassistenz (m/w/d)
44319 Dortmund
St Elisabeth Altenpflege Dortmund Kurl
03.08.2026

Ausbildung zur/zum Pflegefachfrau/-mann
Maxstraße 66, 45127 Essen
TMS Themen Menschen Sozialstationen GmbH
03.08.2026

Pflegefachkraft Ausbildungskoordination (m/w/d)
Leimen
Evangelische Heimstiftung GmbH
03.08.2026

Ausbildung als Generalistische Pflegefachfrau/-mann (m/w/d) in Würzburg
97074 Würzburg
Heimbeatmungsservice Brambring u Jaschke GmbH
03.08.2026

Ausbildung Pflegefachkraft Start 10/26 mwd
Münster
Alexianer Münster GmbH
03.08.2026

Ausbildung zum/zur Pflegefachassistent/in (m/w/d)
Mönchengladbach
Ambulanter Pflegedienst Daniel Noffer
03.08.2026

Ausbildung zum Pflegefachassistenten (m/w/d)
48291 Telgte
Wohnstift St Clemens
03.08.2026

Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann (1.490 € / 1.552 € / 1.653 €)
Mannheimer Landstraße 19, 68782 Brühl
Seniorenwohnen Schütte Lanz Park
03.08.2026

Ausbildung Pflegefachfrau/-mann (m/w/d) in Nürnberg
90425 Nürnberg
Julius Kranken und Intensivpflege GmbH Co KG
03.08.2026

Ausbildung zur Pflegefachfrau/ Pflegefachmann (m/w/d) für Kinder
Dieburger Straße 31, 64287 Darmstadt
Darmstädter Kinderkliniken Prinzessin Margaret
03.08.2026

Ausbildung zum/ zur Pflegefachmann/ - frau (w/m/d)
Berliner Straße 16, 30966 Hemmingen
Korian Deutschland GmbH
03.08.2026

Ausbildung Pflegefachkraft (m/w/d)
Gaggenau
Vitalis Gaggenau
03.08.2026

Ausbildung zur Pflegefachkraft (m/w/d)
45470 Mülheim an der Ruhr
Alloheim Senioren Residenz Wohnpark Dimbeck
03.08.2026

Ausbildung / Studium (B. Sc.) Pflegefachkraft (m/w/d)
Strümpellstraße 39, 04289 Leipzig
Helios
03.08.2026

Auszubildende zur Pflegefachassistenz (m/w/d)
Rietberg
VKA Verbund katholischer Altenhilfe Paderborn e V
03.08.2026

Zu allen freien Ausbildungsplätzen als Pflegefachkraft

Risiken in der Pflege

Es gibt eine Vielzahl von Risiken in der Pflege. Diese können sich sowohl auf die Pflegebedürftigen, als auch auf das Pflegepersonal beziehen. So besteht in den meisten Krankenhäusern beispielsweise ein erhöhtes Infektionsrisiko. Grund hierfür ist nicht selten die mangelnde Hygiene in vielen Bereichen. Auch die Gefahr, sich durch schweres Heben oder beispielsweise Injektionsnadeln zu verletzen, ist in Kliniken deutlich erhöht.

Neben der teilweise sehr anstrengenden körperlichen Arbeit sind Pflegekräfte in ihrem Job jedoch auch hohen psychischen Belastbarkeiten ausgesetzt. Hierdurch kann schnell ein Risiko der Überlastung entstehen. Unter anderem durch diese Faktoren kann es zu Fehlern in der Pflege, wie beispielsweise eine falsche Dosierung von Medikamenten, kommen. Dies kann durchaus schwerwiegende Folgen haben. Auch das erhöhte Stressrisiko sollte vom Risikomanagement-Team beachtet werden. Denn durch den täglichen Stress, dem Pflegefachkräfte ausgesetzt sind, ist das Risiko für einen Burnout oder eine Depression deutlich erhöht.

Risikomanagement – Bereiche

Das Risikomanagement umfasst verschiedene Bereiche, die der Identifizierung, Bewertung und Bewältigung potentieller Risiken dienen. Sie beziehen sich auf verschiedene Aktivitäten und gestalten sich dabei als kontinuierlicher Prozess, der darauf abzielt, sowohl die Risiken, als auch die Chancen des Unternehmens zu verstehen und zu nutzen. Die folgenden Abschnitte stellen die Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung grob vor.

Risiko identifizieren

Bei der Identifizierung der Risiken eines Unternehmens geht es primär darum, diese zunächst überhaupt zu erkennen und zu dokumentieren. Dies kann durch das Team, welches mit dem Risikomanagement betreut ist, selbst oder durch Beschäftigte erfolgen. Jede in einem Unternehmen oder beispielsweise einem Krankenhaus beschäftigte Person, die ein Risiko bemerkt, ist dazu verpflichtet, das Risiko an die verantwortliche Person zu melden. Dies ist in den meisten Fällen durch ein Formular für Risikokommunikation möglich.

Risikoanalyse

Die Risikoanalyse beginnt im Prinzip bereits mit der Risikoidentifikation, woraufhin eine Bewertung des potentiellen Risikos erfolgt. Dies dient dazu, das Ausmaß und die Wahrscheinlichkeit der Risiken zu ermitteln, um so Entscheidungen bezüglich weiterer Maßnahmen treffen zu können.

Hierbei geht es auch darum, die gefundenen Risiken ihrer Bedeutung entsprechend zu priorisieren, wobei vor allem die Eintrittswahrscheinlichkeit des negativen Ereignisses sowie dessen Folgen, erarbeitet werden. In den meisten Fällen geht es hierbei in erster Linie um finanziellen und zeitliche Konsequenzen. Insbesondere im Bereich der Pflege muss auch die Gesundheit der Patienten/-innen, mit einbezogen werden.

Die Analyse ist demnach ein durchaus wichtiger Teil des Risikomanagements, da die potentiellen Risiken ansonsten zwar gefunden, aber nicht weiter verwertet und bewältigt werden könnten.

Gefahren am Arbeitsplatz

Wer als Pflegefachkraft arbeitet, ist vielen Risiken am Arbeitsplatz ausgesetzt. Allein die körperliche Belastung durch häufiges Heben und Bücken kann zu Folgeschäden führen. Dem gilt es, mit einem entsprechenden Risikomanagement so gut als möglich vorzubeugen. Auch bezüglich anderer Verletzungsgefahren kommt dieser spezialisierte Bereich zum Einsatz.

Risiko bewerten

Die Bewertung des Risikos findet als dritter Schritt nach der Identifizierung und der Analyse statt. Auf Basis der vorhergehenden Prozesse soll nun entschieden werden, welche Bedeutung dem jeweiligen Risiko zukommt, ob und wenn ja welche Maßnahmen zu treffen sind oder ob eine grundsätzliche strukturelle Veränderung notwendig ist.

Maßnahmenplan erstellen

Das Erstellen eines Maßnahmenplans ist ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements. Er sollte klare und messbare Ziele, Verantwortlichkeiten und Zeitpläne für die Umsetzung der Strategien beinhalten. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen zur Bewältigung der Risiken systematisch und effektiv ausgeführt und überprüft werden können.

Bei geringen Risiken müssen jedoch nicht zwangsläufig Maßnahmen erfasst werden. Bei mittleren und hohen Risiken sollten allerdings präventive Strategien und Pläne entwickelt werden, deren Wirksamkeit regelmäßig überprüft werden müssen.

Pflegefachkraft Stellenangebote

Pflegefachkraft (m/w/d) für unsere Klinik für Palliativmedizin
Offenbach am Main
Sana Klinikum Offenbach GmbH
21.08.2026

Einrichtungsleitung (m/w/d) – Vollzeit
Halstenbek
Senioren- und Therapiezentrum Halstenbek GmbH
21.08.2026

Pflegedienstleitung (m/w/d)
Langenfeld (Rheinland)
Pro-Talis Seniorenzentrum
21.08.2026

Pflegefachkraft als Qualitätsbeauftragter (m|w|d)
Miesbach
Vitanas GmbH & Co. KGaA
21.08.2026

Pflegefachkraft in Kassel (m/w/x)
Kassel
MUNDUS Senioren-Residenzen GmbH
21.08.2026

Examinierte/n Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder Altenpfleger/in (m/w/d) mit 2.000,00€ Willkommensbonus
Köln
ATOS Orthoparc Klinik GmbH
21.08.2026

Pflegefachkraft / Medizinischer Fachangestellter für den Herzkatheter (Montag - Freitag)
Brandenburg an der Havel
Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
21.08.2026

Gesundheits- und Krankenpfleger m/w/x oder Altenpflegefachkraft m/w/x
Hamburg
Diakonie-Hospiz Volksdorf gemeinnützige GmbH
21.08.2026

Pflegefachfrau / Pflegefachmann (m/w/d) für die Abteilungen Allgemeine Psychiatrie, Abhängigkeitserkrankungen und Zentrale Patientenaufnahme
Bonn
LVR-Klinik Bonn
21.08.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) Internistische Privatstation mit Schwerpunkt Herzmedizin
Lübeck
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
21.08.2026

Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse
Buxtehude
Nephrocare Buchholz GmbH Medizinisches Versorgungszentrum
21.08.2026

Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse
Winsen (Luhe)
Nephrocare Buchholz GmbH Medizinisches Versorgungszentrum
21.08.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) Neonatologie
Garmisch-Partenkirchen
Klinikum Garmisch-Partenkirchen
21.08.2026

Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse
Püttlingen
Nephrocare Püttlingen GmbH Medizinisches Versorgungszentrum
21.08.2026

Examinierte Pflegefachkraft (m/w/d)
Mudau
Klinik Schloss Waldleiningen GmbH & Co KG
21.08.2026

Pflegefachkraft (w/m/d) Intensivstation
Wangen im Allgäu
Oberschwabenklinik gGmbH - Westallgäu–Klinikum
21.08.2026

Medizinische Fachangestellte Chirurgische Ambulanz (m/w/d)
Ravensburg
Oberschwabenklinik gGmbH St. Elisabethen-Klinikum
21.08.2026

Diabetesberater (w/m/d)
Ravensburg
Oberschwabenklinik gGmbH St. Elisabethen-Klinikum
21.08.2026

Teamleitung (m/w/d) für unsere operative Intensivstation 2A
Offenbach am Main
Sana Klinikum Offenbach GmbH
21.08.2026

Medizinischen Fachangestellten / MTA / Pflegefachperson (m/w/d) Schlaflabor
Potsdam
Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH
21.08.2026

Zu den freien Pflegefachkraft Jobs

Risikomanagement-Systeme in der Gesundheitsversorgung

Das Risikomanagement in der Gesundheitsversorgung ist grundsätzlich ein vielschichtiges Thema, da verschiedene Parteien unterschiedliche Interessen verfolgen. Das medizinische Personal versucht beispielsweise, die Risiken für Patienten/-innen, durch eine falsche Behandlung zu minimieren. Gleichzeitig ist die Geschäftsführung daran interessiert, gesetzliche und versicherungsrechtliche Risiken zu begrenzen und dabei stets effektiv zu wirtschaften. Die IT und die Medizintechnik fokussieren sich hingegen auf alle Risiken, die durch die Technologien entstehen können.

Risikomanagement – Rechtliche Grundlage

Es gibt verschiedene Gesetze, die als rechtliche Grundlage für das Risikomanagement dienen. So müssen beispielsweise durch das zu Beginn bereits erwähnte Lieferkettengesetz alle größeren Unternehmen zwingend ein Risikomanagement einführen. Auch das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) ist in diesem Zusammenhang prägend.

In Bezug auf das Risikomanagement in der Pflege gibt es zudem drei weitere Gesetze, die eine rechtliche Grundlage bieten. Zum einen das Patientenrechtegesetz, zum anderen der Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses GBA und zu guter Letzt das Medizinproduktegesetz.

Risikomanagement – Anwendung

Die tatsächliche Anwendung, gemeint ist hier primär die Organisation und Überprüfung des Risikomanagements, ist Bestandteil des allgemeinen Qualitätsmanagements. Wie genau es zur Anwendung kommt, ist in den folgenden Absätzen aufgeschlüsselt.

Risikomanagement überprüfen

Um sicherzustellen, dass das Risikomanagement wirksam und effizient arbeitet, muss es regelmäßig überprüft werden. Dies ist unter anderem auch notwendig, da sich die Risiken im zeitlichen Verlauf immer wieder ändern, wodurch es einer entsprechenden Anpassung des Maßnahmenplanes bedarf. Um dabei stets Transparenz über die Risikosituation zu gewährleisten, müssen alle zugehörigen Prozesse und Kommunikationswege dokumentiert werden.

In vielen Bereichen ist das Risikomanagement in den Krankenhäusern bisher nicht immer erfolgreich. Dies hat verschiedene Ursachen, wie beispielsweise die Tatsache, dass die Einhaltung vieler Maßnahmen in der Realität nicht verpflichtend sind. So unter anderem die Norm IEC 80001-1. Diese beschreibt Anforderungen an ein Risikomanagement für medizinische IT-Netzwerke (MIT). Zu diesen gehören laut Norm alle IT-Netzwerke, die mindestens ein Medizinprodukt enthalten. Allerdings ist die Einhaltung dieser Norm nicht obligatorisch.

Risikomanagement organisieren

Bei der Organisation des Risikomanagements geht es primär darum, verschiedene Fragen der Verantwortlichkeit zu klären. Wer übernimmt welche Aufgaben und wer informiert die verantwortlichen Personen? Wie werden die Aufgaben, Prozesse und Erkenntnisse des Risikomanagements sinnvoll dokumentiert? Hierbei ist es wichtig, klare und feste Strukturen zu erarbeiten und deren Effektivität zu überwachen.

Ausbildungsplätze als Altenpfleger/in

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
Hummelsbüttel
länk
03.08.2026

Ausbildung Altenpflegerhelfer/in
23558 Lübeck
KBS Kranken Behinderten Service GmbH
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
22419 Hamburg
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
22457 Hamburg
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
28307 Bremen
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
28309 Bremen
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
38300 Wolfenbüttel
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
38268 Lengede
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
38226 Salzgitter
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
38173 Sickte
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
28359 Bremen
länk
03.08.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
09232 Hartmannsdorf
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
20259 Hamburg
länk
03.08.2026

Altenpfleger (3-jährige Ausbildung) (m/w/d)
09380 Thalheim/Erzgebirge
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
68775 Ketsch
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
91207 Lauf a.d.Pegnitz
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
34355 Staufenberg
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
90537 Feucht
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
91077 Neunkirchen am Brand
länk
03.08.2026

Altenpfleger mit abgeschlossener 3-jähriger Ausbildung (m/w/d)
90552 Röthenbach an der Pegnitz
länk
03.08.2026

Zu allen freien Ausbildungsplätzen als Altenpfleger/in

Risikomanagement – Beispiel

Die folgenden Abschnitte sollen Sinn und Zweck des Risikomanagements anhand eines Beispiels aus dem Klinikalltag veranschaulichen. Dabei geht es vordergründig um Ursachen und mögliche Schäden:

In ein Krankenhaus an der Nordsee wurden zwei Patientinnen mit einem fast identischen Namen und in einem ähnlichen Alter eingeliefert – Berta und Beate Schmidt. Berta Schmidt befindet sich derzeit wegen einer Blinddarmentzündung im ärztlicher Behandlung, wohingegen Beate Schmidt auf Grund eines Magengeschwürs das Krankenhaus aufsucht. Aufgrund des ähnlichen Namens besteht hier ein Verwechslungsrisiko.

Ursachen

Da zum Zeitpunkt der Einlieferung in der Notaufnahme viel los war, wurden die beiden Frauen immer wieder verwechselt. Neben der stressigen Situation in der Notaufnahme könnte eine mögliche Ursache auch die Überbelastung des Personals sein. Hierdurch ist eine Verwechslungsgefahr deutlich wahrscheinlicher.

Mögliche Schäden

Durch eine Verwechslung könnte es passieren, dass eine der beiden Frauen oder eventuell auch beide, das falsche Medikament bekommen oder die falsche Untersuchung durchgeführt wird. Dies könnte einerseits für die Patientinnen erhebliche gesundheitliche Schäden zur Folge haben und andererseits einen zusätzlichen Zeit- und Kostenaufwand für das Krankenhaus bedeuten. Trägt eine der beiden Patientinnen durch die Verwechslung einen erheblichen Schaden davon, könnte sie das Krankenhaus zudem verklagen, was mit erneuten Kosten verbunden wäre.

Wahrscheinlichkeit

Die Berechnung verschiedener Wahrscheinlichkeiten ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Hierbei geht es darum, die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines Ereignisses, das ein Risiko für das Unternehmen darstellt, zu ermitteln. Auf Basis dessen können Maßnahmenpläne erstellt werden.

Fazit

Um unnötige Kosten, Fehler und gesundheitliche Schäden zu vermeiden, ist ein funktionierendes Risikomanagement in großen Unternehmen im Prinzip unabdingbar. Allerdings soll es dabei in der Praxis nicht nur um das Minimieren negativer Konsequenzen gehen, sondern vielmehr auch um die Nutzung potentieller Chancen.

In vielen Unternehmen ist das Risikomanagement bereits fest integriert. Insbesondere im Bereich der Pflege ist dies allerdings oft nur ein Risikomanagement pro forma, da die Einhaltung verschiedener Normen nicht immer verpflichtend ist.

Häufige Fragen

  1. Was versteht man unter Risikomanagement?
  2. Als Risikomanagement versteht man einen Prozess zur Identifizierung, Bewertung und Kontrolle von Risiken, denen ein Unternehmen und dessen Beschäftigte ausgesetzt sind. Dabei sollen mögliche Folgen identifiziert, analysiert und Strategien zur Bewältigung entwickelt werden. Hierdurch soll der Einfluss negativer Ereignisse minimiert und der Einfluss positiver Ereignisse maximiert werden. Um dies erfolgreich umsetzen, muss die Wirksamkeit regalmäßig von einem Risikomanagement-Team überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

  3. Was sind die wichtigsten KPIs?
  4. Die wichtigsten Key Performance Indicators, kurz KPI, des Risikomanagements dienen primär der Kategorisierung. Hier einige Beispiele:

    • Identifizierte Risiken
    • Tatsächliche Risiken
    • Nicht-identifizierte Risiken
    • Häufigkeit der Risiken
    • Schweregrad der Risiken
  5. Was macht man im Bereich Risikomanagement?
  6. Im Bereich Risikomanagement identifiziert, analysiert, überprüft und bewältigt man mögliche beziehungsweise reale Risiken. Dabei müssen verschiedene Bereiche und Aufgaben klar verteilt werden.

  7. Was ist Risikomanagement in der Pflege?
  8. Das Risikomanagement in der Pflege umfasst alle Prozesse zur Identifizierung, Analyse und Bewertung verschiedener Risiken in Bezug auf den Beruf der Pflege. Hierzu gehören sowohl Gefahren, denen die Patienten/-innen ausgesetzt sind, als auch Risiken, die die Pflegekraft selbst betreffen.

  9. Welche Risiken gibt es in der Pflege?
  10. In der Pflege gibt es einige Risiken, die es zu bewältigen gilt, um sowohl eine effektive Patientenversorgung, als auch eine sichere Arbeitsumgebung für Pflegekräfte sicherzustellen. Die folgende Auflistung nennt hierzu ein paar Beispiele:

    • Infektionsrisiko
    • Stressrisiko
    • Überlastungsrisiko
    • Fehlerrisiko

Mehr zum Thema

Migräne Leitlinie
Migräne-Leitlinie überarbeitet
16.06.2026
Weiterlesen
Inklusion In Der Pflege
Inklusion in der Pflege: Bedeutung und Umsetzung
15.06.2026
Weiterlesen
Expertenstandard Ernährungsmanagement
Expertenstandard Ernährungsmanagement in der Pflege
16.06.2026
Weiterlesen
Quellen
  1. Die Norm zum Risikomanagement bei vernetzter Medizintechnik, https://www.johner-institut.de/... (Abrufdatum: 08.02.2023)
  2. Risikomanagement im Krankenhaus, https://www.johner-institut.de/... (Abrufdatum: 08.02.2023)
  3. Risikomanagement, https://wirtschaftslexikon.gabler.de/... (Abrufdatum: 08.02.2023)
Redaktion
Klara Eckhard
Klara Eckhard
Autorin
Zuletzt aktualisiert: 16.06.2026

Themen

  • Rechte und Pflichten
  • Weniger anzeigen
Mehr anzeigen
< Vorheriger Artikel Nächster Artikel >

Neueste Stellenangebote

Neueste Stellenangebote

Gemeinde Sulzbach
Erzieher/in (w/m/d)
Sulzbach (Taunus)
Evangelisches Krankenhaus Mettmann GmbH
Stellvertretende Leitung für unsere interdisziplinäre Notaufnahme und Notaufnahmestation (m/w/d)
Mettmann
Helios Universitätsklinikum Wuppertal
Kardiotechniker (m/w/d)
Wuppertal
Alle Jobs ansehen >>

First Ad

Registrierung Newsletter

Newsletter abonnieren

Mit dem Medi-Karriere Newsletter aktuelle Infos zu Pflege & Medizin & mehr erhalten.

Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen

Second Ad

Jobs nach Berufsgruppe

Jobs nach Berufsgruppe

  • Pflege (10.684)
  • Krankenpflege (6.478)
  • Arzt/Ärztin (3.807)
  • MFA (3.398)
  • Therapie (3.175)
  • Psychologie (1.459)
  • Altenpflege (1.095)
  • Verwaltung (800)
  • Rettungsdienst (293)

Jobs per Mail erhalten

Jobs per Mail erhalten

Erhalte die neuesten Jobs für jede Suchanfrage kostenlos per E-Mail.

Jetzt aktivieren

Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung. Abmeldung jederzeit möglich.

 
footer_logo
  • +49 621 180 64 150
  • kontakt@medi-karriere.de
Arbeitgeber
  • Warum Medi-Karriere?
  • Stelle schalten
  • Preise
  • Mediadaten
Direktsuche Pflege
  • Krankenschwester Jobs
  • Kinderkrankenschwester Jobs
  • Altenpflege Jobs
  • MFA Jobs
Direktsuche Arzt
  • Assistenzarzt Jobs
  • Facharzt Jobs
  • Oberarzt Jobs
  • Chefarzt Jobs

© 2026 Medi-Karriere
  • Impressum
  • Kontakt
  • AGB
  • Datenschutz
  • Gender-Hinweis
JETZT den Medi-Karriere Arbeitgeber-Newsletter abonnieren

Erhalten Sie monatlich

  • Aktuelle Recruiting News
  • Neueste Employer Branding Tipps
  • News aus der Gesundheitspolitik
Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen