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Medi-Karriere Medipedia Schleimhaut

Schleimhaut (Tunica mucosa) – Definition, Anatomie, Funktion und Beschwerden

judith.ehresmann
von Judith Ehresmann (Ärztin) Zuletzt aktualisiert: 21.10.2025
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Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Mikroskopische Anatomie der Schleimhaut
  3. Welche Funktion hat die Schleimhaut?
  4. Häufige Erkrankungen

Die Schleimhaut, im medizinischen Fachjargon auch Tunica mucosa oder „Mukosa“ bezeichnet, entspricht einer Gewebsschicht, welche u.a. die inneren Oberflächen von Hohlorganen auskleidet und zum Beispiel in der Nasen- und Mundhöhle vorkommt. Unsere Schleimhäute sind von besonderer Bedeutung für die Barrierefunktion des Körpers. Mehr zu dem Thema im folgenden Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Mikroskopische Anatomie der Schleimhaut
  3. Welche Funktion hat die Schleimhaut?
  4. Häufige Erkrankungen

Schleimhaut – Definition

Die Schleimhaut wird in der medizinischen Nomenklatur auch Tunica mucosa – aus dem Lateinischen Tunica „Haut“, „Gewebschicht“ und mucus = „Schleim“ – bezeichnet oder kurz Mukosa genannt. Unter einer Schleimhaut versteht man eine Schutzschicht, die die Innenseite von Hohlorganen, wie beispielsweise Nase, Mund und Geschlechtsorgane auskleidet und die Grenzflächen des Körperinneren bildet. Es handelt sich in der Regel um ein unverhorntes, ein- oder mehrschichtiges, flach- bis hochprismatisches Epithel. Schleimhäute sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich durch Sekretion selbst feucht halten: Sie sezernieren an ihrer Oberfläche einen Flüssigkeitsfilm, der Schleimstoffe (Muzine) und Antikörper (IgA-Antikörper) enthält. Im Gegensatz zur normalen Haut bilden Schleimhäute keine Hornschicht und in der Regel auch keine Haare.

Schleimhaut Grafik

Schleimhaut – Vorkommen

Beispiele sind u.a.

  • Bindehaut des Auges
  • Nasenschleimhaut
  • Mundschleimhaut
  • Schleimhäute der Atemwege
    • Bronchialschleimhaut
  • Magendarmtrakt (Gastrointestinaltrakt)
    • Magenschleimhaut
    • Darmschleimhaut (intestinale Mukosa)
    • Analschleimhaut
  • Urogenitaltrakt
  • Vaginalschleimhaut
  • Deckschicht der Eichel der Klitoris
  • Deckschicht der Eichel des Penis
  • Innenseite der Penisvorhaut

Schleimhaut – Mikroskopische Anatomie der Schleimhaut

Der genaue Aufbau der Mukosa ist abhängig von den verschiedenen Geweben. Im Allgemeinen besteht die Schleimhaut histologisch immer aus folgenden zwei Gewebeschichten, so genannten „Laminae“:

  • einer Epithelschicht (Lamina epithelialis mucosae): Es handelt sich um die eigentliche Epithelschicht, die auch „Epithelium mucosae“ bezeichnet wird
  • einer Bindegewebsschicht (Lamina propria mucosae): Die Lamina propria mucosae ist ein lockeres Bindegewebe mit Retikulinfasern

Im Gastrointestinaltrakt ist eine dritte zusätzliche Schicht vorkommend, nämlich eine Muskelschicht der Mukosa, die Lamina muscularis mucosae. Es handelt sich um eine dünne Schicht aus glatten Muskelzellen.

Schleimhaut – Welche Funktion hat die Schleimhaut?

Folgende wichtige Aufgaben können unter anderem genannt werden:

  • Barrierefunktion: Die Mukosa dient als Schutzbarriere und hat eine wichtige Funktion gegen potenziell eindringende Krankheitserreger/Keimen. Die Schleimhäute sezernieren an ihrer Oberfläche auch einen Flüssigkeitsfilm, bestehend aus Schleimstoffen (Muzine), der eine Barrierefunktion als mechanische Abgrenzung einnimmt, sodass es für Krankheitserreger erschwert ist, durch die schleimige Oberfläche in den Körper zu gelangen.
  • Antikörperproduktion/Immunglobulinproduktion: Die Mukosa (genauer die Plasmazellen der Lamina propria mucosae) bildet Antikörper, sogenannte Immunglobuline A (IgA), welche für die Abwehr von Krankheitserregern insbesondere an den Schleimhäuten des Nasen-Rachen-Raumes sowie im Verdauungssystem verantwortlich sind – IgA-Antikörper sind Teil der ersten Barriere gegen das Eindringen von Pathogenen über Epithelien. Man bezeichnet dies auch als Schleimhautimmunität.
  • Aufrechterhaltung des pH-Wertes: Ferner dienen Schleimhäute zur Aufrechterhaltung des pH-Wertes. Der pH-Wert ist ebenfalls entscheidend bei der Abwehr von Keimen, weshalb es wichtig ist, diesen zu erhalten. Je nach Körperregion unterscheidet sich dieser. Im Magen ist der pH-Wert beispielsweise sauer während der pH-Wert im Darm eher basisch ist. Die Magen- und Darmschleimhaut spielt eine Rolle bei der Verdauung und Nährstoffaufnahme.
  • Transportsysten: Viele Schleimhäute besitzen die Eigenschaft, durch Transportproteine (z.B. Glucosetransporter) Moleküle an der Schleimhautoberfläche in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Hierdurch werden sowohl Sekretions- als auch Resorptionsprozesse ermöglicht.

Schleimhaut – Häufige Erkrankungen

Entscheidend ist es, Schleimhäute intakt und funktionsfähig zu halten, damit sie eine schützende Funktion ausüben und Keime und Krankheitserreger abwehren können. Als Folge eines Funktionsverlustes können Erkrankungen entstehen, die durch den verminderten Eigenschutz hervorgerufen werden.

Nachstehend ein Überblick zu einigen häufigen Krankheiten der Schleimhäute:

  • Schleimhautentzündung (insbesondere im Mund- und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Bereich), zum Beispiel Mundschleimhautentzündung (Stomatitis), Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
  • eiternde Schleimhaut/ Absonderung von Eiter seitens der Schleimhaut (Blenorrhoe), als bekannteste Form zu nennen: eitrige Absonderung der Nasenschleimhäute bei Erkältungskrankheiten (Rhinoblennorrhoe)
  • Schleimhauttrockenheit der Vagina

Häufige Fragen

  1. Was versteht man unter Schleimhaut?
  2. Die Schleimhaut ist eine Gewebsschicht, die u.a. die inneren Oberflächen von Hohlorganen auskleidet. Im medizinischen Sprachgebrauch spricht man von Tunica mucosa oder kurz „Mukosa“.

  3. Wo befindet sich Schleimhaut?
  4. Es gibt verschiedene Arten von Schleimhäuten im menschlichen Organismus. Schleimhäute kommen beispielsweise in der Mundhöhle sowie in der Nasenhöhle vor. Sie schützen unter anderem vor pathogenen Erregern. Die Nasenschleimhaut hilft beim Riechen und ihr Flimmerepithel kann Staub und andere Verunreinigungen auffangen. Zudem befinden sich Schleimhäute im Atmungssystem, im Verdauungssystem und im Urogenitalsystem. Die Schleimhaut des Magen-und Darmtrakts spielt eine entscheidende Rolle bei der Verdauung und Nährstoffaufnahme. Die Vaginalschleimhaut fördert die natürliche Reinigung der Vagina und ist feuchtigkeitsspendend.

  5. Wie äußern sich Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum?
  6. Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum können sich zum Beispiel durch Rötungen, Bläschen, wunden Stellen, Trockenheit sowie Veränderungen im Geschmackssinn äußern. Zudem können Schluckbeschwerden/Schmerzen und Mundgeruch auftreten.

  7. Wie heilt geschädigte Mundschleimhaut?
  8. Bei einer geschädigten Mundschleimhaut können antiseptische Mundspülungen verwendet werden. Der Einsatz von Lutschtabletten mit Dexpanthenol kann die Regeneration der Mundschleimhaut unterstützen.

Autor
judith.ehresmann

Judith Ehresmann

Ärztin

Judith Ehresmann ist Ärztin und arbeitet nebenher als Autorin für die Redaktion von Medi-Karriere. Sie besitzt bereits über viele Jahre Erfahrung im Bereich Online-Redaktion und war unter anderem bereits für die Portale DocCheck, Apomio und Thieme tätig. Dort konnte Sie bereits einschlägige Erfahrungen in der Erstellung von medizinischen Fachartikeln sowie in Themen rund um das Medizinstudium sammeln. Für Medi-Karriere bringt sie ihr Fachwissen in Artikeln über medizinisches Grundwissen ein und gibt gerne Tipps für den ärztlichen Arbeitsalltag. Dabei greift sie nicht zuletzt auch auf ihre persönliche Erfahrung zurück.

Quellen
  1. Tunica mucosa, vgl. https://next.amboss.com/... (Abrufdatum: 10.05.2024)
  2. Immunglobuline, vgl. https://www.amboss.com/... (Abrufdatum: 10.05.2024)
    Medizinische und Rechtliche Hinweise
    Dieser Artikel ist nur als Hintergrundinformation bestimmt. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbst Diagnosen zu stellen sowie Behandlungen anzufangen oder abzusetzen. Die Informationen können keinen Arztbesuch ersetzen. Bei medizinischen Anliegen und zur Klärung weiterer Fragen ist daher stets ein/e Arzt/Ärztin aufzusuchen.

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