/www.medi-karriere.de
  • Login
    • Bewerber
    • Arbeitgeber
Medi-Karriere
  • Login
  • Bewerber Registrierung Arbeitgeber Registrierung
  • Stellenangebote
    • Stellenangebote
      • Arzt
      • Krankenpflege
      • Altenpflege
      • Medizinische Fachangestellte
      • Therapie
      • Rettungsdienst
      • Medizinische Berufe
      • Verwaltung
  • Mein Lebenslauf
  • Arbeitgeber entdecken
    • Arbeitgeber entdecken
      • Alle Arbeitgeber
      • Kliniken
      • Pflegeeinrichtungen
      • Öffentlicher Dienst
      • Unternehmen
      • Arztpraxen und MVZ
      • Soziale Dienste / Verbände
      • Öffentlicher Dienst
      • Pflegeeinrichtungen
      • Soziale Dienste / Verbände
  • Beruf und Karriere
    • Beruf und Karriere
      • Berufsfelder
      • Ausbildung & Berufe
      • Weiterbildung
      • Gehalt
      • Bewerbung
      • Lexikon
  • Magazin
  • Für Arbeitgeber

Medi-Karriere Magazin FEM Pflege

FEM Pflege: Wann sind freiheitsentziehende Maßnahmen erlaubt?

FEM Pflege: Wann sind freiheitsentziehende Maßnahmen erlaubt?

Inhaltsverzeichnis

  1. Was sind freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der Pflege?
  2. Maßnahmen und Formen
  3. Warum sind freiheitsentziehende Maßnahmen umstritten?
  4. Rechtlicher Rahmen
  5. Alternativen zu FEM in der Pflege
  6. Stellenanzeigen

Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der Pflege sind ein komplexes und sensibles Thema, das die Abwägung zwischen der Sicherheit von Patienten/-innen oder Bewohnern/-innen und ihrer individuellen Freiheit und Würde erfordert. Diese Maßnahmen werden oft in Pflegeeinrichtungen oder im häuslichen Umfeld angewendet, um Verletzungen oder unerwünschtes Verhalten zu verhindern, sind jedoch aufgrund ihrer ethischen und rechtlichen Implikationen umstritten.

Hier werden die verschiedenen Aspekte von FEM in der Pflege beleuchtet, einschließlich ihrer Anwendung, Alternativen und rechtlichen Rahmenbedingungen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was sind freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der Pflege?
  2. Maßnahmen und Formen
  3. Warum sind freiheitsentziehende Maßnahmen umstritten?
  4. Rechtlicher Rahmen
  5. Alternativen zu FEM in der Pflege
  6. Stellenanzeigen

Was sind freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der Pflege?

Freiheitsentziehende Maßnahmen sind Interventionen oder Vorkehrungen, die in der Pflege eingesetzt werden, um das Risiko von Verletzungen oder Schäden bei Patienten/-innen oder Bewohnern/-innen in Pflegeeinrichtungen zu reduzieren, aber gleichzeitig die individuelle Freiheit und Autonomie der betroffenen Person einschränken. Diese Maßnahmen werden angewendet, wenn andere weniger restriktive Ansätze nicht ausreichen, um die Sicherheit des/-r Patienten/-in oder Bewohners/-in zu gewährleisten.

Unterschied zu freiheitseinschränkenden Maßnahmen

Freiheitsentziehende Maßnahmen sind restriktive Interventionen, die Bewegungsfreiheit oder Autonomie einer Person einschränken. Sie werden in Situationen angewendet, in denen eine Person als eine unmittelbare Gefahr für sich selbst oder andere angesehen wird und drastische Maßnahmen erforderlich sind. Beispiele für freiheitsentziehende Maßnahmen sind die Verwendung von Bettgittern, Fixierungen, Isolationsräumen und starken Medikamentenbeschränkungen.

Freiheitseinschränkende Maßnahmen sind weniger restriktive Eingriffe, die dazu dienen, Wohlbefinden oder Sicherheit einer Person zu gewährleisten, ohne die Bewegungsfreiheit in demselben Maße zu beschränken. Sie werden in Situationen eingesetzt, in denen eine Person ein mögliches Risiko für sich selbst ist, dieses aber nicht lebensbedrohlich ist.

Beispiele für freiheitseinschränkende Maßnahmen sind das Anbringen von Rutschmatten, das Entfernen potenziell gefährlicher Gegenstände aus der Reichweite einer Person und das Überwachen von Patienten/-innen mittels Kameras oder Alarmsystemen.

FEM Pflege – Maßnahmen und Formen

Freiheitsentziehende Maßnahmen gibt es in mehreren Formen. Am häufigsten sind Bettgitter, die verhindern sollen, dass Patienten/-innen aus dem Bett fallen. Fixierungen (=Festbinden von Armen oder Beinen) können eingesetzt werden, um unkontrollierte Bewegungen zu verhindern. Schutzgurte werden wiederum sollen Patienten/-innen in Rollstühlen oder Stühlen sichern, um Stürze zu verhindern.

Weniger invasive Maßnahmen sind z.B. Isolationszimmer. Diese werden primär eingesetzt, um die Verbreitung von Infektionen zu verhindern, schützen aber auch vor Handgreiflichkeiten. Auch Medikamentengaben (z.B. Beruhigungsmittel, Schlafmittel) gehören dazu.

Ausbildungsplätze als Pflegefachkraft

Ausbildung zum Pflegefachmann 2026 (w/m/d)
Bad König
Asklepios Schlossberg Klinik Bad König
26.06.2026

Ausbildung / Umschulung zum staatlich geprüfter Pflegefachhelfer (m/w/d) 2026
97616 Bad Neustadt an der Saale
RHÖN KLINIKUM CAMPUS BAD NEUSTADT
13.07.2026

Ausbildung zur Pflegefachkraft (m/w/d)
50735 Köln
SBK Sozial Betriebe Köln gemeinnützige GmbH
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachassistent/in (m/w/d)
32584 Löhne
Caritas Altenhilfe im Erzbistum Paderborn gGmbH
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachfrau/Pflegefachmann (3 Jahre)
86156 Augsburg
apm
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachassistent/in (m/w/d)
33178 Borchen
Caritas Altenhilfe im Erzbistum Paderborn gGmbH
13.07.2026

Ausbildung zum Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau/Pflegefachkraft (d/w/m) in Köln
50996 Köln
CURA Seniorenwohn und Pflegeheime Dienstleistungs GmbH
13.07.2026

Ausbildung zur Pflegefachassistenz (m/w/d) – Gestalte ein Zuhause für Senior:innen in Berlin-Prenzlauer Berg
10409 Berlin
Seniorenstiftung Prenzlauer Berg
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachfrau/Pflegefachmann (3 Jahre)
61231 Bad Nauheim
apm
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachmann/-frau (m/w/d)
50935 Köln
Caritas Bildungszentrum für Pflege GmbH
13.07.2026

Ausbildung zur Pflegefachkraft (m/w/a) in unserer ambulanten Pflege in Köln
50996 Köln
CURA Seniorenwohn und Pflegeheime Dienstleistungs GmbH
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachassistent / Pflegefachassistentin (m/w/d)
48151 Münster
Caritas Betriebsführungs und Trägergesellschaft Münster mbH
13.07.2026

Ausbildung zur Pflegefachkraft (m/w/d) ab 01. Oktober 2026
Bergisch Gladbach
Quirlsberg Diakonischer Gesundheitscampus
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachfrau/Pflegefachmann (3 Jahre)
50933 Köln
apm
13.07.2026

Ausbildung als Pflegefachhelferin / Pflegefachhelfer (m/w/d)
93053 Regensburg
medbo KU Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz
13.07.2026

Ausbildung zum/zur Pflegefachassistent:in / Pflegefachhelfer:in
17033 Neubrandenburg
maxQ im bfw Unternehmen für Bildung Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB GmbH bfw
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachassistent/in (m/w/d)
51109 Köln
Deutschordens Wohnstift Konrad Adenauer
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachmann/-frau (m/w/d)
22767 Hamburg
PFLEGEN WOHNEN HAMBURG GmbH
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachassistent/in (m/w/d)
50999 Köln
Diakonie Michaelshoven e V
13.07.2026

Ausbildung Pflegefachmann/-frau (m/w/d)
50968 Köln
Pflegeschule VfA e V Verein für soziale Angelegenheiten
13.07.2026

Zu allen freien Ausbildungsplätzen als Pflegefachkraft

Warum sind freiheitsentziehende Maßnahmen umstritten?

Freiheitsentziehende Maßnahmen sind umstritten, da sie die persönliche Freiheit und Autonomie von Menschen erheblich einschränken. Dies steht im Konflikt mit den grundlegenden Menschenrechten und der Wahrung der Würde jedes/-r Einzelnen. Der Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen kann zu physischen und psychischen Auswirkungen führen. Physische Beschränkungen wie Bettgitter oder Fixierungen können Unwohlsein, Schmerzen und Muskelatrophie verursachen. Psychische Auswirkungen können Isolation, Angst, Depression und Verwirrung sein.

In der Pflegepraxis sind die Wahrung der Menschenwürde, der Respekt vor der Selbstbestimmung und die Förderung von Sicherheit und Wohlbefinden grundlegende ethische Prinzipien. Freiheitsentziehende Maßnahmen stehen im Widerspruch zu diesen Prinzipien und können das Vertrauensverhältnis zwischen Pflegepersonal und Patienten/-innen oder Bewohnern/-innen beeinträchtigen.

FEM Pflege – Rechtlicher Rahmen

Der rechtliche Rahmen für freiheitsentziehende Maßnahmen in Deutschland ist in mehreren gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen festgelegt.

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt das allgemeine Recht auf körperliche Unversehrtheit und persönliche Freiheit. Jede Form der FEM muss die Grundrechte und individuellen Freiheiten der betroffenen Person respektieren. In Pflegeheimen und Altenheimen gilt außerdem das Heimgesetz, das den Einsatz von FEM regelt. Im Betreuungsrecht sind die rechtlichen Voraussetzungen für die Anordnung von FEM geregelt.

In Bezug auf psychiatrische Einrichtungen regelt das Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz die Anwendung von FEM bei Patienten/-innen mit psychischen Erkrankungen. Und das Q&TG-Gesetz (Qualitätssicherung und Transparenz in der Pflege) legt Qualitätsanforderungen in der Pflege fest und enthält Regelungen zur Anwendung von FEM.

Antrag auf FEM stellen

Der Bedarf an FEM wird normalerweise von qualifizierten Fachkräften im Gesundheits- oder Pflegebereich festgestellt. Vor der Anwendung von FEM muss die betroffene Person oder ihr/e rechtliche/r Vertreter/in ausführlich über die geplanten Maßnahmen informiert werden. In einigen Fällen, insbesondere bei Personen, die unter rechtlicher Betreuung stehen oder sich in psychiatrischen Einrichtungen befinden, kann eine gerichtliche Anordnung erforderlich sein.

FEM als letzte Maßnahme

Menschen, die in der Obhut von Pflegekräften sind, haben oft ein vertrauensvolles Verhältnis zu ihnen. Deswegen sollten zuerst alle Alternativen ausgeschöpft werden, bevor man freiheitsentziehende Maßnahmen in Betracht zieht. Auch vorbeugende Tätigkeiten sollte man dabei fördern, beispielsweise Körper und Geist durch Spaziergänge oder gemeinsame Spiele so lange es geht möglichst fit halten.

Alternativen zu FEM in der Pflege

Es gibt anerkannte Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen, die Sicherheit und Wohlbefinden von Patienten/-innen oder Bewohnern/-innen gewährleisten. Diese Alternativen erfordern eine ganzheitliche Herangehensweise und Zusammenarbeit der Pflegefachkräfte, um individuelle Lösungen zu finden und die Bedürfnisse der Patienten/-innen oder Bewohner/innen zu respektieren.

Sie beinhalten:

  • Risikobewertung und individuelle Pflegepläne
  • Sturzprävention
  • Schulung des Personals zur Risikominderung, Verhaltensdeeskalation und Kommunikation
  • Überwachung durch Bewegungssensoren, Alarme und Videokameras
  • Angehörigenintegration
  • Kommunikation und psychosoziale Unterstützung wie Gespräche, Sozialarbeit und psychologische Unterstützung zur emotionalen Gesundheit
  • Umgebungsanpassung, um Ablenkungen und Stressfaktoren zu minimieren
  • Patientenalarmsysteme
  • Nachtbereitschaft für Notfälle und besondere Bedürfnisse
  • Medikationsmanagement

Vorkehrungen für die Nacht

Für die Pflege in der Nacht sind besondere Vorkehrungen erforderlich, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Patienten/-innen oder Bewohner/innen zu gewährleisten. Am wichtigsten ist Sturzprävention. Die Betten sollten gesichert werden, um Stürze zu verhindern. Dies kann durch das Anbringen von Bettgittern oder das Platzieren von rutschfesten Matten neben dem Bett erreicht werden. Medikamentengaben sind ebenfalls möglich. Schlafmittel oder Beruhigungsmittel verringern die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten/-innen „herumirren“. Nicht zuletzt sind Beruhigung und Schlafhygiene als minimalinvasive Varianten wichtig.

Altenpfleger/in Stellenangebote

Pflegefachkraft (m/w/d) | Hans-Lachmann Haus
Bielefeld
Stiftung Bethel
17.07.2026

Examinierte Pflegefachkraft (m/w/d)
Krefeld
miCura Pflegedienste Krefeld GmbH
15.07.2026

Medizinisches Fachpersonal (m/w/d) im Bereich Blutentnahme
Rostock
DRK-Blutspendedienst NSTOB gGmbH
15.07.2026

Pflegefachkraft für die Nephrologie und Dialyse (m/w/d)
Brandenburg an der Havel
Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH
14.07.2026

Pflegefachkraft Teamleitung Pflege – Seniorenzentrum (m/w/d)
Dietenheim
ADK GmbH für Gesundheit und Soziales
13.07.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) Pneumologische Onkologie
Lostau
Lungenklinik Lostau der Universitätsmedizin Magdeburg gGmbH
13.07.2026

Altenpfleger / Pflegefachkraft (m/w/d) Springerpool in Berlin-Charlottenburg
Berlin
Caritas-Klinik St. Anna Berlin-Charlottenburg
13.07.2026

Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) im internistischen Bereich
Kiel
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
13.07.2026

Gesundheits- und Krankenpfleger oder Altenpfleger (m/w/d)
Gleisweiler
Privatklinik Bad Gleisweiler Hilz KG
13.07.2026

Pflegefachkraft Geriatrie (m/w/d) KlinikFit
Leipzig
Helios Park-Klinikum Leipzig GmbH
13.07.2026

Fachkräfte (m/w/d) für die Pflege
Schweinfurt
Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH
12.07.2026

Examinierte/n Gesundheits- und Krankenpfleger/in oder Altenpfleger/in (m/w/d) mit 2.000,00€ Willkommensbonus
Köln
ATOS Orthoparc Klinik GmbH
10.07.2026

Exam. Altenpfleger/in
Sundern (Sauerland)
Alloheim Pflegezentrum Sundern
10.07.2026

Altenpflegehelfer (m/w/d) Schwerpunkt Nachtdienst
Frankfurt am Main
Johanna-Kirchner-Stiftung der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V.
10.07.2026

Pflegefachkraft (m/w/d) für die Intensivstation und IMC
Braunschweig
Krankenhaus Marienstift gGmbH
08.07.2026

Pflegefachkraft als VAD-Koordinator*in (m|w|d)
Bad Rothenfelde
Schüchtermann-Schiller’sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KG
08.07.2026

Pflegefachmann /-frau (m/w/d) Psychiatrie
Plauen
Helios Vogtland-Klinikum Plauen
08.07.2026

Pflegefachkraft (m/w/d)
Schwabach
AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V.
07.07.2026

Pflegefachkraft (m/w/d)
Wassertrüdingen
AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd e.V.
07.07.2026

Pflegefachkraft in der Eingliederungshilfe (m/w/d)
Dettum
Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH
07.07.2026

Zu den freien Altenpfleger/in Jobs

Hilfsmittel

Es gibt einige Hilfsmittel und Technologien, die bei FEM eingesetzt werden können. Die häufigsten sind:

  • Bettgitter
  • Gurt- oder Fixierungssysteme
  • Sitzgurte
  • spezielle Kleidung wie Fixierhosen oder Fixierjacken
  • Patientenalarmsysteme, die durch Bewegungssensoren oder Druckmatten das Pflegepersonal alarmieren, wenn ein/e Patient/in oder Bewohner/in das Bett verlässt

Physische und Psychische Maßnahmen

Physische Maßnahmen sind körperliche Einschränkungen oder Fixierungen, während psychische Maßnahmen den Einsatz von Medikamenten oder die Manipulation der Umgebung zur Beeinflussung des Verhaltens umfassen.

Psychische Maßnahmen sind v.a. die Verabreichung von Medikamenten, die Aufregung oder aggressives Verhalten eines/-r Patienten/in reduzieren. So bekommt z.B. ein/e Patient/in mit psychotischen Symptomen, der/die sich oder andere gefährdet, Antipsychotika. Auch das Schaffen einer Umgebung mit weniger Reizen, um Reizüberflutung und damit verbundenes unruhiges Verhalten zu minimieren, kann helfen. So kann z.B. ein/e Patient/in mit Autismus-Spektrum-Störung von der Entfernung von starken visuellen oder akustischen Reizen profitieren.

Physische Maßnahmen sind z.B. Bettgitter für ältere Patienten/-innen mit Demenz, die dazu neigen, herumzuirren. Das Fixieren von Armen oder Beinen mit Riemen oder Gurten kann z.B. bei Patienten/-innen mit schweren Psychosen helfen, der/die das Pflegepersonal oder andere Patienten/-innen angreift.

Passende Stellenanzeigen

Auf der Suche nach einer Stelle im Gesundheitsbereich? Bei Medi-Karriere findet man eine Vielzahl an Jobs als Gerontopsychiatrische Fachkraft, Stellenangebote für Pflegefachkräfte und Berufe in der Altenpflege.

Häufige Fragen

  1. Was ist FEM in der Pflege?
  2. Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der Pflege sind restriktive Interventionen, die eingesetzt werden, um die Bewegungsfreiheit oder Autonomie von Patienten/-innen oder Bewohnern/-innen in Pflegeeinrichtungen einzuschränken. Diese Maßnahmen werden angewendet, wenn das Pflegepersonal das Risiko von Verletzungen oder unerwünschtem Verhalten minimieren muss. Ihr Einsatz sollte auf das unbedingt notwendige Minimum beschränkt werden, um die individuellen Rechte und die Würde der betroffenen Person zu wahren.

  3. Sind Bettgitter freiheitsentziehende Maßnahmen?
  4. Ja, Bettgitter werden als freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der Pflege betrachtet. Sie werden an den Seiten eines Bettes angebracht, um das Herausfallen des/-r Patienten/-in oder Bewohners/-in zu verhindern. Obwohl sie dazu dienen, Verletzungen oder Stürze zu verhindern, beschränken sie gleichzeitig die Bewegungsfreiheit und Autonomie der Person im Bett erheblich.

  5. Was gehört zu FEM in der häuslichen Pflege?
  6. Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der häuslichen Pflege umfassen restriktive Interventionen, die in einem häuslichen Umfeld angewendet werden, um die Bewegungsfreiheit oder Autonomie einer Person einzuschränken. Beispiele für FEM in der häuslichen Pflege können das Anbringen von Bettgittern sein, um Stürze aus dem Bett zu verhindern, das Verwenden von Fixierungen (z.B. Sitzgurte), um unkontrollierte Bewegungen zu begrenzen, oder beruhigende oder schlaffördernde Medikamente.

  7. Welche Folgen können FEM in der Pflege haben?
  8. Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM) in der Pflege können schwerwiegende physische und psychische Folgen für die betroffenen Personen haben. Physische Folgen können Druckgeschwüre, Muskelatrophie, Gelenksteifigkeit und Sturzgefahr aufgrund von Immobilität oder Fixierung sein. Psychische Folgen können Angst, Depression, soziale Isolation, Verwirrung und Aggression aufgrund des Verlusts persönlicher Freiheit und Autonomie sein.

Mehr zum Thema

Queere Pflege
Queere Pflege: Herausforderungen für Pflegeheime
14.06.2023
Weiterlesen
Gewalt In Der Pflege
Gewalt in der Pflege: Formen, Ursachen, Prävention
05.05.2023
Weiterlesen
Inklusion In Der Pflege
Inklusion in der Pflege: Bedeutung und Umsetzung
15.02.2023
Weiterlesen
Quellen
  1. Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege, https://www.anwalt.de/... (Abrufdatum: 26.09.2023)
  2. Freiheitsbeschränkende Maßnahmen bei Pflegebedürftigen in häuslicher Pflegehttps://www.bundestag.de/... (Abrufdatum: 26.09.2023)
Redaktion
Isabelle Konnegen
Isabelle Konnegen
Autorin
Zuletzt aktualisiert: 15.06.2026

Themen

  • Fachwissen
  • Weniger anzeigen
Mehr anzeigen
< Vorheriger Artikel Nächster Artikel >

Neueste Stellenangebote

Neueste Stellenangebote

Landkreis Stade
Teamleitung (m/w/d), Hilfen zur Pflege
Stade
Josef-Ecker-Stift (Alten- und Pflegeheim)
Pflegefachkraft Palliativstation (m/w/d)
Neuwied
Sinus Center Nürnberg
Medizinische Fachangestellte:r (MFA) (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit in hochspezialisierter FA-Praxis gesucht
Nürnberg
Alle Jobs ansehen >>

First Ad

Registrierung Newsletter

Newsletter abonnieren

Mit dem Medi-Karriere Newsletter aktuelle Infos zu Pflege & Medizin & mehr erhalten.

Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen

Second Ad

Jobs nach Berufsgruppe

Jobs nach Berufsgruppe

  • Pflege (10.684)
  • Krankenpflege (6.478)
  • Arzt/Ärztin (3.807)
  • MFA (3.398)
  • Therapie (3.175)
  • Psychologie (1.459)
  • Altenpflege (1.095)
  • Verwaltung (800)
  • Rettungsdienst (293)

Jobs per Mail erhalten

Jobs per Mail erhalten

Erhalte die neuesten Jobs für jede Suchanfrage kostenlos per E-Mail.

Jetzt aktivieren

Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung. Abmeldung jederzeit möglich.

 
footer_logo
  • +49 621 180 64 150
  • kontakt@medi-karriere.de
Arbeitgeber
  • Warum Medi-Karriere?
  • Stelle schalten
  • Preise
  • Mediadaten
Direktsuche Pflege
  • Krankenschwester Jobs
  • Kinderkrankenschwester Jobs
  • Altenpflege Jobs
  • MFA Jobs
Direktsuche Arzt
  • Assistenzarzt Jobs
  • Facharzt Jobs
  • Oberarzt Jobs
  • Chefarzt Jobs

© 2026 Medi-Karriere
  • Impressum
  • Kontakt
  • AGB
  • Datenschutz
  • Gender-Hinweis
JETZT den Medi-Karriere Newsletter abonnieren

Erhalte alle 14 Tage

  • Aktuelle Karriere-Informationen
  • Neueste Jobangebote
  • News aus Gesundheit, Pflege & Medizin
Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen