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Medi-Karriere Medipedia Handwurzelknochen

Handwurzelknochen (Ossa carpi) – Anatomie und Schmerzen

Lilli Abstein
von Lilli Abstein (Medizinstudentin) Zuletzt aktualisiert: 21.10.2025
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Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Anatomie und Aufbau
  3. Funktion und Bedeutung
  4. Schmerzen und Brüche

Die Handwurzelknochen, eine komplexe Struktur aus acht kleinen Knochen im Handgelenk, spielen eine entscheidende Rolle in der Funktionalität und Beweglichkeit unserer Hände. Trotz ihrer geringen Größe sind sie von großer Bedeutung für die Durchführung alltäglicher Handbewegungen, vom simplen Greifen bis hin zu feinmotorischen Aufgaben. Ihr Zusammenspiel ermöglicht eine bemerkenswerte Flexibilität und Stabilität im Handgelenk, was es uns ermöglicht, Objekte zu manipulieren und komplexe Handlungen auszuführen. Dieser Artikel widmet sich der Untersuchung der Anatomie, Funktion und Bedeutung der Handwurzelknochen sowie den häufigsten Verletzungen und Erkrankungen, die sie betreffen können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Definition
  2. Anatomie und Aufbau
  3. Funktion und Bedeutung
  4. Schmerzen und Brüche

Ossa carpi – Definition

Die Handwurzelknochen – Latein: Ossa carpi – sind eine Gruppe von meist acht kleinen Knochen im Handgelenk eines Menschen. Sie bilden die Verbindung zwischen den Handknochen und den Unterarmknochen. Die Handwurzel ist in zwei Reihen angeordnet: eine proximale Reihe, die näher am Unterarm liegt, und eine distale Reihe, die näher an den Fingern liegt. Diese Knochen ermöglichen komplexe Bewegungen und Flexibilität im Handgelenk, was für die Durchführung verschiedener Handbewegungen entscheidend ist.

Handwurzelknochen – Anatomie und Aufbau

DIe Handwurzelknochen ordnen sich in zwei Reihen an – eine proximale und eine distale. Man betrachtet sie von radial nach ulnar. Die proximale Reihe besteht aus:

  • Os scaphoideum (Kahnbein)
  • Os lunatum (Mondbein)
  • Os triquetrum (Dreiecksbein)
  • Os pisiforme (Erbsenbein), liegt auf der Palmarseite auf dem Os triquetrum

Die distale Reihe bilden:

  • Os trapezium (großes Vielecksbein)
  • Os trapezoideum (kleines Vielecksbein)
  • Os capitatum (Kopfbein)
  • Os hamatum (Hakenbein)

Jeder dieser Knochen hat Ähnlichkeit mit einem Quader, der 6 Flächen besitzt: Je eine palmare, eine dorsale und vier weiter (meist überknorpelte Gelenkflächen).

Merkspruch Handwurzelknochen

Biomechanisch betrachtet entstehen im Bereich der Handwurzel drei Säulen: Die radiale Säule aus Kahnbein und den Vielecksbeinen (Skaphoidsäule), die zentrale aus Mond- und Kopfbein (Lunatumsäule) und die ulnare aus Dreiecks- und Hakenbein (Triquetrumsäule). So bilden sie einen zur Längsachse der Hand queren, zur Palmarseite offenen Bogen, der durch Knochenvorsprünge (Eminentia carpalis radialis von Os scaphoideum und trapezium und Eminentia carpalis ulnaris von Os pisiforme und hamatum) noch zusätzlich vertieft wird. So entsteht ein osteofibröser Kanal – der Canalis carpi oder Karpaltunnel – der wiederum durch das zwischen den Eminentiae verlaufende Retinaculum flexorum abgeschlossen wird.

Hand Grafik

Handwurzel – Funktion und Bedeutung

Die Knochen bilden zwei „Hauptgelenke“ der Hand: Das proximale Handgelenk (Art. radiocarpalis), ein Eigelenk, und das distale Handgelenk (Art. mediocarpalis), das als Scharniergelenk nur Palmarflexion und Dorsalextension ermöglicht. Untereinander sind die Handwurzelknochen durch (meist straffe) Gelenkverbindungen verbunden. Dadurch wird die Beweglichkeit der Hand in alle Richtungen geringfügig erweitert ohne die Stabilität der freien Gliedmaßen zu gefährden.

Handwurzelknochen – Schmerzen und Brüche

Schmerzen und Brüche der Handwurzelknochen können die Handfunktion stark beeinträchtigen. Verletzungen durch Stürze oder Überlastung führen zu Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen im Handgelenk. Die Behandlung kann konservativ mit Ruhigstellung und Physiotherapie oder operativ erfolgen, um die Knochen zu fixieren. Eine rechtzeitige Behandlung ist entscheidend, um Komplikationen wie Instabilität oder Arthrose zu vermeiden. Trotz angemessener Therapie können chronische Schmerzen oder Funktionsstörungen bestehen bleiben, was eine gezielte Rehabilitation erfordert, um die Handfunktion optimal wiederherzustellen.

Fraktur der Handwurzelknochen

Brüche an den Handwurzelknochen können relativ schnell entstehen. Meist passieren sie traumatisch durch einen Sturz auf den ausgestreckten Arm und die abgeknickte Hand. Durch die spezielle Kraftverteilung bricht meist das Os scaphoideum. Typische Symptome sind eine Schonhaltung und (Druck-)Schmerzen in der Tabatière – der Kuhle, die radial der Daumenextensorsehne bei gestreckten Fingern entsteht. Die konservative Therapie besteht aus mindestens 6 Wochen der Ruhigstellung. Während des langwierigen Heilungsprozess kann es häufig zu Pseudoarthrose kommen.

Häufige Fragen

  1. Wie viele Handwurzelknochen besitzt der Mensch an jeder Hand?
  2. Der Mensch hat an jeder Hand insgesamt acht Handwurzelknochen. Sie sind in zwei Reihen angeordnet und bilden das Skelett des Handgelenks.

  3. Wie geht der Spruch mit den Handwurzelknochen?
  4. Der Spruch lautet: “Ein Schiffchen fährt im Mondschein im Dreieck um das Erbsenbein, Vieleck groß und Vieleck klein am Kopf da muss der Hammer sein.” Dieser Merkspruch hilft, sich die Namen der Handwurzelknochen in der Reihenfolge von der Daumen- zur Kleinfingerseite zu merken: Skaphoid, Lunatum, Triquetrum, Pisiforme, Hamatum, Capitatum, Trapezium und Trapezoideum.

  5. Was ist ein Handwurzelknochen?
  6. Ein Handwurzelknochen ist einer von acht kleinen Knochen, die das Handgelenk eines Menschen bilden. Sie sind in zwei Reihen angeordnet und dienen als Verbindung zwischen den Handknochen und den Unterarmknochen. Handwurzelknochen ermöglichen komplexe Bewegungen und Flexibilität im Handgelenk, was für die Ausführung verschiedener Handbewegungen entscheidend ist.

  7. Können Handwurzelknochen brechen?
  8. Ja, Handwurzelknochen können durch traumatische Verletzungen wie Stürze, Schläge oder Unfälle gebrochen werden. Wiederholte Belastungen, wie sie bei bestimmten Sportarten oder beruflichen Tätigkeiten auftreten können, können ebenfalls zu Brüchen führen. Die Behandlung hängt vom Ausmaß der Verletzung ab und kann konservativ mit Ruhigstellung und Physiotherapie oder operativ mit einer Reposition und Fixierung der Knochen erfolgen.

Autor
Lilli Abstein

Lilli Abstein

Medizinstudentin

Lilli Abstein ist Medizinstudentin im klinischen Abschnitt an der Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und promoviert im Bereich der Ernährungsmedizin. Ihre Begeisterung für die Medizin will sie möglichst vielen Menschen vermitteln und Prävention fördern, weswegen sie nicht nur schon seit Jahren als Teil der Medi-Karriere Redaktion tätig ist, sondern auch ehrenamtlich Aufklärung betreibt. In ihren Texten finden sich ihre eigenen Erfahrungen aus Studium, Klinik und Praxis, spannende Hintergrundfakten und Neuigkeiten wieder.

Quellen
  1. Schünke et al., Prometheus LernAtlas – Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem, Thieme (Verlag), 6. Auflage, 2022
  2. Aumüller et al., Duale Reihe Anatomie, Thieme (Verlag), 5. Auflage, 2020
  3. Kirsch et al., Taschenlehrbuch Anatomie, Thieme (Verlag), 2. Auflage, 2017
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Dieser Artikel ist nur als Hintergrundinformation bestimmt. Der Inhalt kann und darf nicht verwendet werden, um selbst Diagnosen zu stellen sowie Behandlungen anzufangen oder abzusetzen. Die Informationen können keinen Arztbesuch ersetzen. Bei medizinischen Anliegen und zur Klärung weiterer Fragen ist daher stets ein/e Arzt/Ärztin aufzusuchen.

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