Die dreijährige Ausbildung gliedert sich in 2100 Theorie- und 2500 Praxisstunden und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Der Unterricht orientiert sich vermehrt an fächerübergreifenden Lernfeldern. Die Wissensgrundlagen umfassen:
Der Unterricht beschränkt sich nicht auf die reine Wissensvermittlung, sondern beinhaltet Demonstration und Einübung zahlreicher Handlungsabläufe aus der praktischen Pflege, wie Körperpflege des Patienten, Verbände anlegen, Medikamente verabreichen, Prophylaxen durchführen und vieles mehr.
Pflegefachpersonen pflegen und betreuen kranke Menschen rund um die Uhr und beobachten aufmerksam deren körperliches und seelisches Befinden und ergänzen damit die ärztliche Behandlung. Sie führen Maßnahmen der Grund- und Behandlungspflege durch, z.B. das Waschen und Betten von Patienten, das Wechseln von Verbänden oder die Verabreichung von Medikamenten nach ärztlicher Verordnung. Planung von Pflegemaßnahmen sowie die Pflegedokumentation stellen einen wesentlichen Teil der verantwortungsvollen Tätigkeit dar. Pflegefachpersonen beraten und unterstützen die zu Pflegenden und ihre Angehörigen in der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit. Darüber hinaus helfen sie bei ärztlichen Untersuchungen und operativen Eingriffen, bedienen und überwachen medizinische Apparate und begleiten den Arzt auf seinen Visiten. Die Mitwirkung bei der Erledigung von Organisations- und Verwaltungsarbeiten gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Dieser Beruf fordert von Ihnen Können, Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft und Fürsorge.