Bewerbungsfrist: 11.10.2026
Details
Es handelt sich um eine unbefristete Vollzeitstelle, die zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden kann.
Die Justizvollzugsanstalt Hagen ist eine Einrichtung des geschlossenen Vollzuges für männliche erwachsene Strafgefangene und Untersuchungshaftgefangene. Die Anstalt verfügt über insgesamt 318 Haftplätze. Der Schwerpunkt liegt auf der Durchführung des zentralen Einweisungsverfahrens nach den Richtlinien für das Einweisungsverfahren (RV d. JM vom 28. September 2015 (4512 - IV. 3) in der jeweils gültigen Fassung).
Die Psychiatrisch intensivierte Behandlung in Justizvollzugsanstalten (PIB) richtet sich primär an Patientinnen und Patienten mit sehr hohem Dekompensationsrisiko und verfolgt das Ziel, stationäre (Wieder-)Aufnahmen zu vermeiden und die Wiedereingliederung der Betroffenen in den Vollzugsalltag besser zu ermöglichen. Die PIB umfasst u. a. folgende Aufgaben/Tätigkeiten:
Voraussetzung ist die Staatliche Prüfung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in nach dem Pflegeberufsgesetz sowie eine Weiterbildung zur Fachgesundheits- und Krankenpflegerin für psychiatrische Pflege bzw. Fachgesundheits- und Krankenpfleger für psychiatrische Pflege. Wünschenswert ist eine praktische Berufserfahrung in dem erlernten Beruf.
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Das Land Nordrhein-Westfalen bemüht sich bevorzugt um die Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind daher ausdrücklich erwünscht.
Die Ausschreibung richtet sich des Weiteren ausdrücklich an Menschen jeglicher geschlechtlicher Identität sowie ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund.