
für die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der LVR-Universitätsklinik Essen, Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen
Was ist die Stationsäquivalente Behandlung (StäB)
Bei StäB handelt es sich um eine Form der Behandlung von psychischen Erkrankungen im häuslichen Umfeld. StäB ist eine stationsersetzende, aufsuchende und zeitlich begrenzte psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld durch mobile, ärztlich geleitete, multiprofessionelle Behandlungsteams. StäB ermöglicht die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Patient*innen und stellt unter bestimmten Voraussetzungen eine gleichwertige Alternative zur vollstationären Behandlung dar.
Als Fachärztin oder Facharzt bei uns haben Sie die Möglichkeit, Ihre Expertise in einer innovativen und patientenorientierten Umgebung einzusetzen. Dank der neuartigen Herangehensweise können Sie wie gewohnt in einer gut verzahnten, multiprofessionellen Zusammenarbeit agieren. Wir bieten Ihnen darüber hinaus mit dem Modell der stationsäquivalenten Behandlung eine hochflexible Arbeitsweise, die es Ihnen erlaubt, individualisierte und kreative Behandlungsmöglichkeiten außerhalb starrer stationärer oder ambulanter Strukturen einzubringen.
Durch die Arbeit mit unseren Patient*innen in deren konkreter Lebensrealität schaffen wir die Voraussetzungen für hervorragende Behandlungserfolge. Dies fördert nicht nur die Zufriedenheit unserer Patient*innen, sondern auch die unserer Behandelnden. Der Diagnostik- und Behandlungsschwerpunkt betrifft dabei Patient*innen mit affektiven Störungen. Wenn Sie bereit sind, innovative Wege in der medizinischen Versorgung zu gehen und den Fokus auf ganzheitliche und flexible Behandlungsansätze zu legen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
Neben einem tariflichen Gehalt nach dem TVöD erhalten Sie weitere finanzielle Vorteile und Extras wie eine Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen und eine leistungsorientierte Bezahlung anhand einer individuellen Zielvereinbarung.
Tarifliche Leistungen; 31 Tage Urlaub bei einer 5-Tage-Woche; Arbeit mit Sinn; Chancengleichheit und Diversität; Berufsgruppenübergreifendes Fort- & Weiterbildungsangebot; Universitätsklinik; Nutzung von Dienstfahrzeugen
Vor der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages ist gemäß dem Masernschutzgesetz ein Nachweis über einen ausreichenden Schutz gegen Masern (soweit Sie nicht vor 1971 geboren sind oder nachweislich nichtdergesetzlichen Impfpflicht unterliegen). Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich mit dem Verfahren ausdrücklich einverstanden.
Die LVR-Universitätsklinik Essen ist eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik mit 376 Betten und den Abteilungen: Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Klinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Institut für Forensische Psychiatrie und Sexualforschung sowie Klinik für Forensische Psychiatrie.
Wir arbeiten in einem Ballungsraum, in dem viele unterschiedliche Menschen zusammenleben und haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Mitarbeitenden, Patient*innen und Netzwerkpartner*innen, offen und respektvoll, auf einer breiten Ebene zu begegnen, um ihre Unterschiedlichkeiten zu respektieren und achten zu können.
Wir wertschätzen Vielfalt – unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht (licher Identität), sexueller Orientierung, Behinderung, Religion oder Weltanschauung – und fördern aktiv eine Arbeitskultur, in der sich alle Mitarbeitenden zugehörig und respektiert fühlen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt haben wir uns selbst verpflichtet, ein wertschätzendes und respektvolles Arbeitsumfeld zu schaffen und die Vielfalt unserer Mitarbeitenden zu unterstützen. Daher setzen wir seit dem 01.01.2023 aktiv unser Diversity-Konzept um: Diversity Konzept der LVR Universitätsklinik Essen
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 22.000 Beschäftigten für die 9,8 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund für WohnenPlusLeben erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.
Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.
Allgemeine Informationen über die LVR-Universitätsklinik Essen und über den Landschaftsverband Rheinland finden Sie unter www.klinikum-essen.lvr.de beziehungsweise www.lvr.de.
Falls Sie Ihren Ausbildungs-/Studienabschluss im Ausland erlangt haben, fügen Sie bitte einen Nachweis über die Gleichwertigkeitsfeststellung/Anerkennung der für Ihren Berufsabschluss zuständigen Stelle bei. Weitere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem
Wirtschafts-Service-Portal.NRW.Bei der respektvollen Begleitung, Betreuung und Behandlung von Menschen ist die Qualität unserer Leistungen unser Maßstab für unser Handeln. Für unsere Kund*innen wollen wir immer besser werden.
Der LVR setzt sich für eine Organisationskultur ein, die von gegenseitigem Respekt geprägt ist. Jede*r Einzelne soll Wertschätzung erfahren, und zwar unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung und Identität, Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft und Nationalität, Religion und Weltanschauung oder anderen Merkmalen, die gesellschaftliche Vielfalt ausmachen.
Als öffentlicher Arbeitgeber fördert der LVR die tatsächliche Erreichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Der LVR folgt diesem Auftrag schon seit über 30 Jahren mit Maßnahmen für eine ausgewogene Beschäftigungsstruktur, mit Frauenförderung z. B. für Führungspositionen, mit dem Bemühen, als familienfreundlicher Arbeitgeber die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit zu unterstützen oder auch in seinen fachlichen Aufgaben für mehr Gendersensibilität.
Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.