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Medi-Karriere Medizinische Berufe Hebamme Gehalt

Hebamme – Gehalt und Verdienst

Hebamme Gehalt

Ausbildungsvergütung

1.491 Euro
coinsolid

Durchschnittsgehalt

4.380 Euro

Einstiegsgehalt

3.600 Euro

137 freie Jobs
als Hebamme

  • Ausbildung
  • Gehalt
  • Bewerbung
  • Jobs
  • Karrierewege

Das Gehalt einer Hebamme hängt von vielen Faktoren ab. Neben Berufserfahrung und Arbeitsort spielt auch die Art der Anstellung eine wichtige Rolle. Hebammen arbeiten beispielsweise in Krankenhäusern, Geburtshäusern oder freiberuflich. Seit der Reform des Hebammengesetzes erfolgt der Einstieg in den Beruf über ein duales Studium, das bereits eine Vergütung beinhaltet. Auch nach dem Abschluss unterscheiden sich Einkommen und Entwicklungsmöglichkeiten deutlich. Wie hoch das Gehalt einer Hebamme ausfällt und welche Faktoren den Verdienst beeinflussen, zeigt der folgende Überblick.

Das Wichtigste in Kürze

  • Gehalt im Studium: Einkategorisierung in TVHöD während des dualen Hebammenstudiums
  • Einstiegsgehalt: Etwa 3.600 Euro  Euro brutto monatlich je nach Arbeitgeber
  • Durchschnittsgehalt: Rund  4.380 Euro Euro brutto monatlich in Deutschland
  • Einflussfaktoren auf das Gehalt: Berufserfahrung, Bundesland, Arbeitgeber (öffentlich, kirchlich, privat), Tarifbindung sowie Selbstständigkeit
  • Arbeitsorte: Krankenhäuser, Geburtshäuser, Hebammenpraxen oder freiberufliche Tätigkeit
  • Karrierechancen: Höheres Einkommen durch Weiterbildungen, Leitungspositionen oder ein Masterstudium

Hebamme Gehalt im Studium

Die frühere schulische Ausbildung zur Hebamme wurde in Deutschland mit dem Hebammengesetz 2020 abgeschafft. Seitdem erfolgt die Qualifikation ausschließlich über ein duales Studium der Hebammenwissenschaft. Dieses dauert in der Regel sieben Semester und verbindet theoretische Lehrveranstaltungen an der Hochschule mit umfangreichen Praxiseinsätzen in Kliniken oder anderen Geburtshilfeeinrichtungen. Wer das duale Studium Hebammenwissenschaft bei einem kommunalen Arbeitgeber, beispielsweise in einem kommunalen Krankenhaus, absolviert, erhält während der gesamten Studiendauer eine einheitliche Vergütung von 1.515 Euro monatlich. Die Vergütung richtet sich dabei nach dem Tarifvertrag für Studierende in dualen Hebammenstudiengängen im kommunalen öffentlichen Dienst (TVHöD). In einer privaten Einrichtung oder in einer Einrichtig in kirchlicher Trägerschaft kann das Gehalt geringer ausfallen, ist jedoch oft ähnlich.

Hebamme Einstiegsgehalt nach dem Studium

An Einstiegschancen mangelt es ausgebildeten Hebammen nicht, denn auch wenn die Zahl der Geburtshelferinnen in den letzten Jahren wieder leicht angestiegen ist: In Deutschland herrscht absoluter Hebammenmangel! Nach erfolgreich absolviertem Studium können Hebammen in verschiedenen Einrichtungen wie Krankenhäusern, sowie gynäkologischen oder pädiatrischen Arztpraxen, tätig werden. Sie sind jedoch auch dazu berechtigt eine eigene Praxis zu eröffnen und sich selbstständig zu machen. Je nachdem in welcher Einrichtung die ausgebildeten Hebammen tätig werden, kann das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung stark variieren.

Wie bereits während des Studiums, so ist es auch als ausgelernte Hebamme entscheidend für das monatliche Einkommen, ob man in einer öffentlichen Einrichtung angestellt ist und somit nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) entlohnt wird, ob es sich um eine kirchliche Einrichtung handelt, welche sich nach dem sogenannten Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) richtet, oder ob man in einer privaten Einrichtung bzw. auf selbstständiger Basis tätig ist. Besteht ein Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitgeber, welcher an tarifliche Vorgaben gebunden ist, so liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt einer Hebamme meist bei circa 3.600 Euro monatlich.

Hebamme Gehalt nach Art der Einrichtung

Generell können ausgelernte Entbindungshelfer, welche über einige Jahre Berufserfahrung verfügen, mit einem mittleren Monatseinkommen von rund 4.380 Euro rechnen. Doch das Gehalt einer Hebamme ist maßgeblich nicht nur davon abhängig, in welchem Bundesland sie tätig ist oder über wie viel Berufserfahrung sie verfügt, sondern auch in welcher Einrichtung sie tätig ist. Denn Hebammen können sowohl  in öffentlichen/ staatlichen Einrichtungen, als auch in kirchlichen Einrichtungen oder privaten Praxen tätig sein.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit den Beruf auf selbstständiger Basis auszuüben. Öffentliche bzw. staatliche Einrichtungen sind in den meisten Fällen an tarifliche Gehaltsvorgaben gebunden, denn sie vergüten nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Hebammen einer öffentlichen Einrichtung verdienen durchschnittlich rund 24 % mehr als ihre Kollegen/ Kolleginnen in nicht tarifgebundenen Unternehmen. Die Vergütung in privaten Einrichtungen fällt in der Regel wesentlich geringer aus, da im Gegensatz zu öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen, keine tarifliche Vergütung erfolgt. Das Gehalt kann somit frei festgelegt werden.

Überdies sind derzeit zwischen 15.100 und 17.800 Hebammen in Deutschland freiberuflich tätig. Was jedoch einerseits viel Flexibilität und Möglichkeiten mit sich bringt, ist andererseits mit sehr hohen Abgaben verbunden. Des Weiteren fordert eine freiberufliche Hebammentätigkeit viele unterschiedliche Fähigkeiten und Kenntnisse, sowohl wirtschaftlich, administrativ als auch fachlich.

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Stellvertretende leitende Hebamme (m/w/d)
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Hebamme (w/m/d) Kreißsaal Perinatalzentrum Level 1
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Geburtshaus Stans GmbH
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Pflegefachkraft oder Hebamme - Wöchnerinnenstation (m/w/d)
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Leibnizstraße 21, 65191 Wiesbaden
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Beleghebamme (m/w/d)
Nordhäuser Straße 74, 99089 Erfurt
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Leitende Hebamme (gn*) Kreißsaal
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Zu den freien Hebamme Jobs

Gehalt bei öffentlichen / staatlichen Einrichtungen

Ist eine Geburtshelferin bei einer staatlichen Einrichtung wie beispielsweise einem öffentlichen Krankenhaus angestellt, so wird sie in der Regel nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt. Der Verdienst ist demnach staatlich festgelegt und richtet sich sowohl nach der Qualifikation, als auch nach entsprechender Berufserfahrung und dem Bundesland, in dem man tätig ist.

Nach erfolgreich absolviertem Studium, werden tariflich entlohnte Hebammen in die Gehaltsgruppe „Pflege“ im Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) – und somit in die Entgeltgruppe P11 eingeordnet. Da in der entsprechenden Entgeltgruppe keine Stufe 1 vorhanden ist, beginnen Berufseinsteiger auf der zweiten Stufe. Das entspricht einem Monatsgehalt von 4419,71 Euro. Mit zunehmender Berufserfahrung und dem Aufstieg in höhere Verdienststufen, kann sich das monatliche Einkommen einer Hebamme um einiges erhöhen.

Entgeltgruppe 1 2 3 4 5 6
P 16 - 5.240,05 € 5.415,90 € 5983,76 € 6645,71 € 6937,70 €
P 15 - 5132,29 € 5293,23 € 5695,60 € 6177,16 € 6361,06 €
P 14 - 5013,53 € 5170,59 € 5563,22 € 6096,68 € 6194,02 €
P 13 - 4894,78 € 5047,94 € 5430,82 € 5707,28 € 5778,68 €
P 12 - 4657,22 € 4802,61 € 5166,04 € 5389,29 € 5493,13 €
P 11 - 4419,71 € 4557,30 € 4901,27 € 5129,69 € 5233,54 €
P 10 - 4184,40 € 4312,38 € 4675,42 € 4850,63 € 4960,96 €
P 9 - 3992,39 € 4184,40 € 4312,38 € 4558,59 € 4662,42 €
P 8 - 3701,21 € 3862,80 € 4075,58 € 4247,92 € 4488,98 €
P 7 - 3510,30 € 3701,21 € 3998,33 € 4149,59 € 4305,40 €
P 6 3012,49 € 3187,41 € 3363,47 € 3737,95 € 3833,41 € 4013,41 €
P 5 2907,18 € 3146,33 € 3216,62 € 3334,09 € 3422,22 € 3629,25 €

Gültig von 01.05.2026 bis 31.03.2027

Quelle: TVÖD-P

Gehalt bei kirchlichen Einrichtungen

In kirchlichen Einrichtungen verhält es sich ähnlich wie in staatlichen oder auch öffentlichen Einrichtungen. Allerdings vergüten kirchliche Einrichtungen wie die Diakonie und die Caritas nicht nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD), sondern nach den sogenannten Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR).

In den meisten Fällen ist die Bezahlung in Wohlfahrtsverbänden nach dem AVR an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) angelehnt und weicht somit nicht weit von diesem ab. Hebammen sind wie Pflegefachkräfte im Krankenhaus mit schwierigen Tätigkeiten, sowie operationstechnische Assistenten in der Entgeltgruppe 8 der AVR eingruppiert. Somit beginnt der Verdienst bei 4.118,87 Euro brutto im Monat.

Entgeltgruppe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5
EG 1 2.501,19 € 2.557,49 €
EG 2 2.746,22 € 2.863,68 €
EG 3 2.909,97 € 3.045,02 € 3.180,06 €
EG 4 3.107,22 € 3.252,65 € 3.398,06 €
EG 5 3.354,94 € 3.513,39 € 3.671,87 € 3.830,32 €
EG 6 3.470,59 € 3.635,14 € 3.799,69 € 3.964,25 €
EG 7 3.874,15 € 4.059,51 € 4.250,93 € 4.446,49 € 4.545,76 €
EG 8 4.242,44 € 4.457,72 € 4.676,24 € 4.894,75 € 5.004,00 €
EG 9 4.632,39 € 4.871,17 € 5.109,95 € 5.348,73 € 5.468,13 €
EG 10 5.265,14 € 5.536,54 € 5.807,94 € 6.079,34 € 6.215,04 €
EG 11 5.978,83 € 6.287,02 € 6.595,18 € 6.903,38 € 7.057,48 €
EG 12 6.299,32 € 6.6624,02 € 6.948,74 € 7.273,45 € 7.435,80 €
EG 13 7.118,77 € 7.485,72 € 7.852,66 € 8.219,60 € 8.403,09 €

Gültig von 01.09.2026 bis 31.10.2027

Quelle: AVR Diakonie Gehaltstabelle

Gehalt bei privaten Einrichtungen oder in Selbstständigkeit

Im Gegensatz zu öffentlichen oder staatlichen Einrichtungen sind private Unternehmen nicht an tarifliche Gehaltsvorgaben gebunden. Aufgrund dessen kann das Gehalt von Hebammen in privaten Praxen oder Einrichtungen stark variieren. Die Höhe des Einkommens wird hier individuell vereinbart und hängt unter anderem von Berufserfahrung, Arbeitsumfang und Einrichtung ab. Der gesetzliche Mindestlohn gilt zwar auch für angestellte Hebammen, jedoch lässt sich daraus kein pauschales monatliches Mindestgehalt ableiten, da dieses von Arbeitszeit und Vertragsmodell abhängt.

Jedoch besteht auch die Möglichkeit, freiberuflich tätig zu sein. Die Selbstständigkeit bringt viele Möglichkeiten, aber auch ein höheres wirtschaftliches Risiko mit sich. So hängt der Verdienst einer freiberuflichen Hebamme maßgeblich davon ab, wie viele werdende Mütter betreut werden und welche Leistungen angeboten werden. Freiberufliche Hebammen rechnen ihre Leistungen über festgelegte Vergütungssätze mit den gesetzlichen Krankenkassen ab. Die tatsächlichen Einnahmen können daher je nach Leistungsumfang, Region und Arbeitszeit stark schwanken.

Ein konkretes durchschnittliches Einkommen lässt sich für selbstständige Hebammen nicht pauschal angeben, da Betriebskosten, Versicherungen, Steuern sowie Fahrtkosten vom Umsatz abgezogen werden müssen. Besonders die Berufshaftpflichtversicherung stellt für viele freiberufliche Hebammen einen erheblichen Kostenfaktor dar.

Hebamme Gehalt nach Bundesländern

Wie bei nahezu allen Berufen, nimmt neben Faktoren wie Alter, Geschlecht, Berufserfahrung, Unternehmensgröße und Art der Einrichtung, auch der Standort des Arbeitgebers einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe des Gehalts einer Hebamme. So ist auch 30 Jahre nach der Wende noch die Tatsache gegeben, dass in Westdeutschland beschäftigte Arbeitnehmer in Pflegeberufen, rund 19% mehr als ihre Kollegen und Kolleginnen in den alten Bundesländern verdienen.

Folie33

Quelle: gehalt.de

Wie groß die Abstände zwischen den einzelnen Bundesländern immer noch sind, offenbart besonders der Vergleich zwischen Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. Während Baden-Württemberg laut gehalt.de mit 3.791 Euro den attraktivsten Gehaltsstandort für Hebammen in Deutschland darstellt, bildet Mecklenburg-Vorpommern mit lediglich 3.112 Euro monatlich das Schlusslicht. Arbeitnehmer gleicher Qualifikation verdienen im Südwesten Deutschlands gelegenen Baden-Württemberg also knapp über 500 Euro Brutto mehr. Zu beachten ist jedoch, dass in solche Durchschnittswerte teilweise auch Teilzeitgehälter einfließen. Außerdem sind nicht alle Arbeitgeber an tarifliche Vergütungen wie den TVöD gebunden. Besonders in privaten Einrichtungen kann das Gehalt daher unter dem durchschnittlichen Einkommen einer Hebamme liegen.

Hebamme Gehalt nach Alter und Geschlecht

Wer lange in einem Beruf tätig ist, erledigt seine Aufgaben nicht nur schneller und sicherer, sondern verfügt auch über wesentlich mehr Erfahrung in seinem Berufsfeld. In den meisten Fällen kann man mit zunehmender Berufserfahrung auch von einem höheren monatlichen Einkommen ausgehen.

Die Gehaltsentwicklung zeigt sich auch bei Hebammen deutlich mit steigender Berufserfahrung. Durchschnittlich ergeben sich folgende monatliche Bruttogehälter:

  • weniger als 1 Jahr Berufserfahrung: etwa 3.254 Euro brutto monatlich
  • 1-2 Jahre Berufserfahrung: etwa 3.319 Euro brutto monatlich
  • 3-5 Jahre Berufserfahrung: etwa 3.585 Euro brutto monatlich
  • 6-10 Jahre Berufserfahrung: etwa 3.728 Euro brutto monatlich
  • 11-25 Jahre Berufserfahrung: etwa 3.877 Euro brutto monatlich
  • mehr als 25 Jahre Berufserfahrung: etwa 3.955 Euro brutto monatlich

Doch nicht nur die Berufserfahrung kann Einfluss auf das Einkommen haben. Auch das Geschlecht wird häufig im Zusammenhang mit Gehaltsunterschieden diskutiert. So verdienen Frauen laut Angaben des Statistischen Bundesamtes trotz vergleichbarer Qualifikation durchschnittlich weniger als Männer.

Da der Beruf der Hebamme traditionell stark weiblich geprägt ist, lassen sich im Bereich der Geburtshilfe allerdings nur begrenzt aussagekräftige Vergleiche zwischen den Geschlechtern ziehen. Männliche Hebammen sind in Deutschland weiterhin selten, kommen jedoch vereinzelt vor.

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Zu den freien Hebamme Jobs

Hebamme Verdienst im Vergleich mit anderen Berufen

Es gibt wohl kaum einen Beruf, der eine derart hohe Verantwortung mit sich trägt und zugleich so unentbehrlich für Millionen von Frauen ist. Dennoch ist der Hebammenmangel in Deutschland stark ausgeprägt. Oft kommen die Geburtshelferinnen nämlich vor allem in Kreissälen an ihre Grenzen. Denn eine Betreuung von 3-5 Frauen gleichzeitig ist keine Seltenheit. Hinzu kommt die dauerhafte Belastung von Schichtarbeit, Nachtschichten sowie Sonn- und Feiertagsarbeit.

Oftmals spiegelt sich die berufliche Höchstleistung der Geburtshelferinnen jedoch nicht in dessen Gehalt wieder. Denn ist man als Hebamme in einer öffentlichen oder staatlichen Einrichtung angestellt, so wird man tariflich bezahlt und ist somit in die Gehaltsgruppe „Pflege“ eingeordnet. Als Geburtshelferin verdient man demnach genauso viel wie Gesundheits- und Krankenpfleger.

Im Vergleich mit anderen medizinischen Ausbildungsberufen liegt das Gehalt von Hebammen im mittleren bis oberen Bereich. Wie in der nachfolgenden Tabelle zu sehen ist, verdienen Hebammen im Durchschnitt mehr als Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und deutlich mehr als beispielsweise Pflegehelfer/innen oder medizinische Fachangestellte (MFA).

Beruf Bruttogehalt
Pflegedienstleiter/in 4.964 €
Fachkrankenpfleger/in (Onkologie) 4.519 €
Hebamme 4.380 €
Pflegefachkraft 4.065 €
Arztsekretär/in 3.552 €
Ergotherapeut/in 3.279 €
Medizinische/r Fachangestellte/r 2.899 €

Quelle: Entgeltatlas (Bundesagentur für Arbeit)

Mehr Gehalt durch Weiterbildungen

Der Beruf Hebamme erfordert ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein. Wie in allen medizinischen und therapeutischen Berufen ist die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen unabdingbar. Denn Weiterbildungen über die neusten medizinischen Kenntnisse im Bereich der Schwangerschaft und Entbindung sind für Hebammen nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sie können auch zu einem deutlich höheren Verdienst beitragen. Welche Weiterbildungen für Entbindungshelfer infrage kommen, hängt im Wesentlichen vom Einsatzbereich sowie der entsprechenden Vorbildung ab.

Als Weiterbildungsmaßnahmen eignen sich beispielsweise die Ausbildungen zum Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege, zum Betriebswirt für Management im Gesundheitswesen, sowie zum Pflegedienstleiter/ Stationsleiter. Verfügen Hebammen über eine Hochschulzugangsberechtigung oder eine andere gleichwertige Qualifikation, so kann zudem ein Studium in Bereichen wie der Hebammenkunde, im Pflege- oder Gesundheitsmanagement, sowie in der sozialen Arbeit oder der Humanmedizin absolviert werden. Nach Erwerb des Bachelorabschlusses kann darauf aufbauend der Master erworben werden.

Fachweiterbildung

Je nach bestehendem Aufgaben- und Interessenbereich stehen Fachkräften der Entbindungspflege noch andere Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Hebammen können sich zum Beispiel zur Geburtsvor- und Nachbereitung in der Physiotherapie, zur Atemtherapie, zur Ambulanten Pflege oder auch für eine Lehrtätigkeit an Krankenpflegeschulen und ähnlichen Einrichtungen ausbilden lassen. Auch Fortbildungen im Bereich der Beckenbodengymnastik, Bewegungstherapie, emotionalen Erste Hilfe, im Bereich der Bindungsförderung, Elternschulung, sowie zur Still-und Laktationsberatung können absolviert werden und das Gehalt deutlich aufwerten.

Studium

Da die Ausbildung zur Hebamme seit 2020 bereits als duales Studium organisiert ist, erwerben Absolventen automatisch einen Bachelorabschluss in Hebammenwissenschaft. Darauf aufbauend können Hebammen weitere Studiengänge absolvieren, beispielsweise in Gesundheitswissenschaften, Pflegewissenschaft, Gesundheitsmanagement oder Public Health. Auch ein Masterstudium ist möglich. Ein weiterführendes Studium eröffnet zusätzliche Karrierewege, etwa in Forschung, Lehre, Management im Gesundheitswesen oder in leitenden Funktionen in Kliniken und Geburtshilfeeinrichtungen.

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Wer nun auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen ist, findet bei Medi-Karriere zahlreiche, attraktive Stellenangebote als Hebamme in ganz Deutschland!

Hier geht’s direkt zu den aktuellen Hebammen Jobs.

Häufige Fragen zu Hebamme Gehalt

  1. Wie viel verdient man als Hebamme?
  2. Als Hebamme verdient man ein Durchschnittsgehalt von 4.380 Euro brutto im Monat. Der genaue Verdienst setzt sich aber aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Besonders wichtig sind hier eine mögliche Tarifgebundenheit der Einrichtung, Berufserfahrung und die Region, in der man arbeitet. Auch Größe und Art des Arbeitgebers spielen eine Rolle. Zudem kann man sich als Hebamme auch selbstständig machen. Das hat ebenfalls Einfluss auf das Hebammen-Gehalt.

  3. Wie viel verdient eine Hebamme in Teilzeit?
  4. Gemessen am Durchschnittsgehalt von 4.380 Euro in Vollzeit verdient eine Hebamme in Teilzeit bei 20 Wochenstunden 2.190 Euro im Monat. Auch hier kann das tatsächliche Gehalt je nach Berufserfahrung, Entgeltstufe und regionalen Unterschieden noch variieren.

  5. Wie viel verdient eine Hebamme in der Stunde?
  6. Eine Hebamme verdient in der Stunde 25,30 Euro, gemessen an einem durchschnittlichen Gehalt von 4.380 Euro brutto und 40 Stunden Arbeitszeit pro Woche. Faktoren wie Tarife, berufliche Erfahrung und regionale Unterschiede können das Gehalt einer Hebamme aber ebenso beeinflussen wie eine Selbstständigkeit. Daher ist hier sowohl nach oben als auch nach unten Spielraum möglich.

  7. Wie kann ich Hebamme werden?
  8. Eine Hebamme konnte man bisher sowohl mit einer Ausbildung als auch mit einem dualen Studium werden. Wobei erwähnt werden muss, dass das duale Studium die Hebammen-Ausbildung zum 1. Januar 2023 komplett abgelöst hat. Das heißt: Wer jetzt neu beginnen möchte, kann nur noch über ein Studium Hebamme werden. Davor begonnene Ausbildungen über eine Hebammenschule können aber noch bis 2027 abgeschlossen werden.

Quellen
  1. Bundesagentur für Arbeit, „Entgeltatlas: Hebamme“, https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/8838?alter= (letzter Zugriff am 04.03.2026).
  2. Bundesministerium für Gesundheit, „Hebammen“, https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/gesundheitsberufe/hebammen (letzter Zugriff am 04.03.2026).
Redaktion
Antonia Knobel
Antonia Knobel
Autorin
Zuletzt aktualisiert: 02.06.2026

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  1. Studium Gehalt
  2. Einstiegsgehalt nach dem Studium
  3. Gehalt nach Art der Einrichtung
  4. Gehalt nach Bundesland
  5. Gehalt nach Alter und Geschlecht
  6. Weitere Gehälter im Vergleich
  7. Mehr Gehalt durch Weiterbildungen
  8. Stellenangebote

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